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Im bilingualen Unterricht lernen Schüler eine Menge über Land und Leute

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Im bilingualen Unterricht lernen Schüler eine Menge über Land und Leute

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Jupp Braun
am 27.02.09in Unterhaltung via an-online.de

Düren. Die Landwirtschaft in Indien. Das ist so ein Thema in Erdkunde. Da kann es, unter anderem, um Bewässerungssysteme gehen, Staudämme, Kanäle, Ventile, Leitungen. Ganz schön speziell, das Ganze.

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1 Kommentar

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Kommentare zu Im bilingualen Unterricht lernen Schüler eine Menge über Land und Leute

 

Jupp BraunJupp Braunam 27.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Zitat: "Befürchtungen, das Englische könnte leiden, wenn Französisch die erste Fremdsprache ist, zerstreut die Pädagogin ebenfalls."

Beruhigend, dass so bilingual traktierte Schüler am Ende zwar die englischen Begriffe für Bewässerungssysteme, Staudämme, Kanäle, Ventile, Leitungen kennen. Doch dass sie sie womöglich so verinnerlicht haben, dass ihnen einen Teil der deutschen Entsprechungen abhanden gekommen sein könnten, scheint niemanden zu stören. Schon heute kann man erleben, dass deutsche geografische Begriffe in den Medien durch englische ersetzt werden. Zum Beispiel West Bank statt Westjordanland.

Der sog. bilinguale Unterricht (eigentlich ein monolingualer Unterricht, weil nur in der Fremdsprache unterrichtet wird) wird die Verenglischung deutscher Termini weiter vorantreiben. So tritt die Vermittlung von Inhalten immer mehr in den Hintergrund, Wissendefizite werden durch Vernebelung mit englischen Vokabeln übertüncht.

Zur Erinnerung: In den Pisa-Studien wurden keine fehlenden Englischkenntnisse deutscher Schüler moniert, die Dezifite lagen in mangelnder Beherrschung der Muttersprache und in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die gleichen Defizite mahnen auch viele Lehrherren bei ihren Azubis an.


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