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Cottbusverkehr-Betriebsrat für Erhalt der Straßenbahn

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Cottbusverkehr-Betriebsrat für Erhalt der Straßenbahn

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Eingestellt von
stromer
am 28.02.09in Unterhaltung via lr-online.de

Der Betriebsrat des Unternehmens Cottbusverkehr ist für den Erhalt der Straßenbahn. „Alles andere wäre den Cottbuser Bürgern, die ebenfalls mit großer Mehrheit die Straßenbahn unterstützen, angesichts der Investitionen in den vergangenen Jahren nicht vermittelbar“, sagt Gottfried Raimann im Namen seiner Kollegen.

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21 Kommentare

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Kommentare zu Cottbusverkehr-Betriebsrat für Erhalt der Straßenbahn

 

2oo92oo9am 05.03.09via Lausitzer Rundschau


Seit glücklich das ihr eine Straßenbahn habt,es hätte euch schlimmer treffen können.Zum Beispiel eine U-Bahn.Dann würde die Frage anders lauten,nicht die Straßenbahn muß weg -sondern wieviel Häuser bekommen wir damit weg.Also seit zufrieden das ihr eine Straßenbahn habt,die kommt überall durch,auch wenn die Straßen noch so verstopft sind.

BauerBaueram 03.03.09via Lausitzer Rundschau


Hallo,
also es ist ja noch nichts beschlossen. In der letzten SVV wurde ja nur der OB damit beauftragt mal anchzufragen ob wir Fördergelder zurückzahlen müssen, wenn wir denn Sie abschaffen würden, da dies wahrscheinlich der Fall sein würde ist die Sache eh vom Tisch. Wel dann rechnet sich eh nix mehr. und mal ehrlich alle linien müssen auch nciht sein. ich denke nur immer beim autofahren an die misslige lage in madlow...
schöne grüße

sachsendorfersachsendorferam 03.03.09via Lausitzer Rundschau


@Gubena: Z. B. in Berlin formuliert man dazu: Funktionsfähige, effiziente öffentliche Verkehrsnetze werden häufig als die Lebensader einer Stadt bezeichnet. Der ÖPNV hat dabei eine zutiefst solidarisch Aufgabe: Die Sicherstellung der Mobilität aller Bewohner der Stadt. Dabei gilt es, effiziente, nachhaltige und bezahlbare Verkehrsangebote zu schaffen Du siehst, das es auch so was gibt!

sachsendorfersachsendorferam 03.03.09via Lausitzer Rundschau


@Gubena: Zur betriebswirtschaftlichen Prozess gehört auch die Marketing- Strategie, und nicht nur die von Cottbus- Verkehr, sondern die der gesamten Stadt Cottbus. Hier zu versuchen ein Loch zu stopfen, um damit drei neue aufzureißen, ist idiotisch. Genau aber das passiert dann, wenn versucht werden sollte, das Konzept umzusetzen. Bestimmte Ausgaben kann man nun mal nicht auf Null zurückfahren, so auch nicht per ÖPNV, da sich hier auch eine wesentliche soziale Komponente Mobilität für alle

KarlKarlam 02.03.09via Lausitzer Rundschau


Seht ihr Leute wenn man stark genug ist und gemeinsam kämpft für etwas sinnvolles , auch noch vernünftige Erklärungen dazu bringt,muß man in den obersten Etagen schon mal nachdenken- War es nicht auch gerade der Slogen der Grünen, viel mehr in den Nahverkehr zu stecken -gab es dafür nicht auch eine Steuer die dafür genommen werden sollte-alles schon vergessen.Naja, die Autobahnsteuer kommt ja auch nicht unten an.Es interessiert ja auch keinen-schade.

GubenaGubenaam 02.03.09via Lausitzer Rundschau


@sachsendorfer. Wo mit ich jetzt aber nicht sagen will, das die Straßenbahn (alleine) unwirtschaftlich ist. Was aus meiner Sicht in Cottbus und Umland auf den Prüfstand muss, ist das ÖPNV/SPNV Konzept allgemein. Es sollte aus meiner Sicht dringend nach besseren Lösungen gesucht werden. Dann könnten sich auch die Stadtverkehre in bestimmten Umfang rentieren.

GubenaGubenaam 02.03.09via Lausitzer Rundschau


@sachsendorfer. Wenn du etwas rein Betriebswirtschaftlich betrachten willst. Gehören zwangsläufig Ein- und Ausgaben ins Blickfeld der Beurteilung. Macht man dieses und rechnet noch die Subventionen raus, dürfte es wohl so sein. Das fast 90% des Bus -, Straßenbahn - und Eisenbahnnahverkehr in der Region Cottbus/Südbrandenburg eingestellt werden müssten. Dann wären die Proteste aber noch größer, weil der seit Jahren angewandte Taktfahrplan schon zum "kompfortabelen" Alltag geworden ist.

sachsendorfersachsendorferam 02.03.09via Lausitzer Rundschau


@Gubena: Und noch was: Es ist im betriebswirtschaftlichen Sinne richtig, zuerst die Kosten zu sehen. Allerdings ist es komplett trottlig, die Kosten allein und ohne die Einnahmenseite betrachten zu wollen. So etwas macht kein vernünftiger Mensch. Aber bereits Newton formulierte bekanntlich, dass jeder Körper über eine gewisse Trägheit verfügt. Bei Kommunalpolitikern in Cottbus scheint diese jedoch massiv ausgeprägt zu sein.

sachsendorfersachsendorferam 02.03.09via Lausitzer Rundschau


@Gubena: Interessanter Gedanke. Wenn ich nach Berlin fahre, fallen mir immer die Schilder P+R ins Auge. Natürlich in S- oder U- Bahn- Nähe. Cottbus hat (noch) eine Straßenbahn. Warum nicht versuchen, etwas mehr daraus zu machen? Der Postkutscher als Figur wird doch auch angenommen. Warum nicht mal was Neues versuchen? Technisch und seitens des Fahrplanes dürfte es ja kein Problem sein und Cottbus hat ein schönes und interessantes Zentrum und dort nur shoppen zu sollen, ist einfallslos.

Thorsten BartelThorsten Bartelam 02.03.09via Lausitzer Rundschau


Es ist schon erschreckend, das es in Brandenburg alle Jahre wieder an anderer Stelle zur Diskussion kommt, einen Straßenbahnbetrieb stillzulegen. Dabei müßte mittlerweile auch dem letzten Politiker eigentlich klar sein, daß Busse eben nicht mehr Fahrgäste bringen und somit der Zuschußbedarf nicht sinkt, sondern steigt. Beispiele in den alten Bundesländern gibt es genügend und in Frankreich schießen neue Straßenbahnbetriebe wie Pilze aus dem Boden. Also Cottbusser, kämpft um Eure Straßenbahn!

GubenaGubenaam 01.03.09via Lausitzer Rundschau


@ sachsendorfer. Ich kann mich gut an eine Straßenbahn erinnern, welche zu einer "Kaffeebahn" mit Werbung vom Café Lauterbach umgebaut wurde. Die stand wohl eine ganze Zeit im Flugplatzmuseum und sollte irgendwie in´s DDR-Museum nach Burg. Da Cottbus wieder mehr mit dem Spreewald im Bereich Tourismus zusammen arbeiten will. Sollte man vielleicht über eine Reaktivierung der Spreewaldbahn als Straßenbahn nachdenken und diese Bahn zwischen Cottbus (Jessener Straße) und Burg (Bahnhof) pendeln lassen

H.D. aus C.H.D. aus C.am 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Richtig! Auch das Umland muß in ein ökölogisches touristisches Konzept eingebracht werden, da ja früher die Anbindungen nach Cottbus in einer dichteren Zeittacktung erfolgt sind.
Die DB ist nicht die preiswertere Alternative.

GubenaGubenaam 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Vielleicht sollte mal der Betriebsrat von Cottbusverkehr sein Überlegungen für ein attraktives Bus- und Strassenbahn-Netz in Cottbus und Umland vorstellen. Da liegt bestimmt etwas in der Schublade.

sachsendorfersachsendorferam 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Anderswo geht eben doch manches anders. Hier eine Variante aus München: LINK
Vielleicht ein kleiner Anstoß, das Marketing- Konzept der Stadt und von Cottbuzs-Verkehr kritisch zu überprüfen?

Barbara III.Barbara III.am 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Da muß eben jeder mal ein bißchen auf die Uhr gucken, das kann doch nicht so schlimm sein.

Barbara III.Barbara III.am 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Es reicht doch, wenn alle halbe Stunde eine Bahn fährt, wenn ich nach Cottbus will fährt mein Bus auch bloß stündlich. Die Arbeitslosenrate ist so hoch, daß die meisten doch eigentlich Zeit haben die auf den Nahverkehr angewiesen sind.

Barbara III.Barbara III.am 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Und wenn man in Schmelwitz das Streckennetz so umbaut, daß nicht 2 Linien fahren müssen, könnte man auf lange Sicht vielleicht auch noch was sparen. So lange die Haushaltslage so schlecht ist können die Linien vielleicht nicht in den kurzen Abständen fahren, wie das jetzt der Fall ist aber wenn die Haushaltslage dann wieder besser ist, dann kann man das auch wieder schnell und unkompliziert ändern und damit den Service für die Fahrgäste wieder erhöhen.

Barbara III.Barbara III.am 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Und wenn man die ehemalige Leninallee mit anbindet und dort die Busse sparen könnte, dann könnte das vielleicht eine Lösung sein.

Barbara III.Barbara III.am 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Ich denke, da wird man u.U. eine Runde im Kreis gehen, denn wenn erst einer anfängt, dann machen das die anderen auch, am Ende ist das Ergebnis, daß alles erhalten bleiben soll und trotzdem muß gespart bzw. Geld eingenommen werden.

Ich fand den Hinweis mit den 2,- Euro EU Steuereinnahmen pro Einwohner bei Lärmverringerung nicht schlecht, allerdings weiß ich nicht mehr, wer den gepostet hatte. Da sollte man sich mal schlau machen, wie lange diese Regelung gilt und ob sich das rechnen würde.

stromerstromeram 28.02.09via Lausitzer Rundschau


Ich kann mich nur wiederholen:

Einen Ausweg aus dem Hick-Hack bietet die brandenburgische Kommunalverfassung in Paragraph 15. Im Internet leicht verständlich nachzulesen.
Man gehe den Pfad des Bürgerbegehrens, biege dann in die Straße des Bürgerentscheids und danach ist bei ausreichender Beteiligung der Cottbuser das Ziel erreicht. Die Straßenbahn bleibt.

Mögliche Frage: Soll die Straßenbahn mit Ausbau und Netzanpassung weiter HAUPTverkehrsträger des ÖPNV in Cottbus bleiben?


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