Klare Mehrheit findet Kündigung von Kassiererin ungerecht
Tweet
Auf saarbruecker-zeitung.de weiterlesen
10 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Urteil, umfrage, supermarkt, News Europa/Welt, EURO, Berliner
Kommentare zu Klare Mehrheit findet Kündigung von Kassiererin ungerecht
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Zu den Kommentaren von Observer kann man nur sagen das der wohl auch im dritten Reich seinen Dienst obrigkeitshärig getan hätte....nach dem MOtto Dienst ist Dienst.
Dumme Menschen sind gefährlich....observer könnte gefährlich sein.
Ein schwarzer Kapitalist wie Roland Koch der hatte ja auch mal Dreck am stecken.
Observer wählt bestimmt CDU da bin ich mir ziemlich sicher
Im übrigen glaube ich felsenfest, daß man auch auf Kuba oder in der "klassenlosen" Gesellschaft von Nordkorea oder China rausfliegt, wenn man seinen Arbeitgeber bescheißt. Das ist überall auf der Welt so und völlig normal. Früher hat man solche Leute am nächsten Baum aufgehängt. Wie froh kann man doch heute über die Zivilisation sein, da fliegt man nur raus, von China und Nordkorea mal abgesehen, da gibt es bei schwereren Delikten auch schon mal den Genickschuß, hier braucht man sich nur einen neuen Job zu suchen, Kassiererinnen werden überall gesucht, erst recht in Berlin, und schließlich hat man die eigene Misere selbst verschuldet.
Sie einfältiger Mensch sollten mal zur Kenntnis nehmen, daß man selbst in Kuba in einer Klassengesellschaft lebt. Ich wüßte nicht, daß dort jeder Bürger die gleichen Rechte wie z.B. die Herren in der Regierung hat..............von der dortigen "Justiz" ganz zu schweigen. Das Ideal der klassenlosen Gesellschaft gibt es nur in Buchform, es hat den Sprung ins wahre Leben nicht geschafft, trotz wiederholter Versuche mit mehr als hundert Millionen Ermordeter im Ergebnis und wie die Maden im Speck lebender Regierungsparasiten, die in ihren abgeschotteten Siedlungen keine Not leiden mußten und müssen, ganz im Gegensatz zum "klassenlosen" Dummvolk.
Ahnungslose und Ignoranten, die nicht einmal wissen, dass Sie in einer Klassengesellschaft leben, und dass Klassenjustiz etwas alltägliches ist, sollten den Ball flachhalten, oder ?
tac
Anderer Auffassung hingegen das Landesarbeitsgericht: "...........Und dieser Verdacht müsse sich auf Tatsachen gründen, nicht auf bloße Unterstellungen.
Hier habe es Zeugenaussagen (in Bezug auf die begangene Straftat, Anm. d. Verf.) gegeben, außerdem habe die Frau sich in Widersprüche verwickelt, ihren Arbeitgeber belogen und auch noch eine Kollegin beschuldigt, die nichts mit dem Fall zu tun gehabt hätte....."
Alles also kriminell und intrigant, den Rest von "Emmelys" Einwendungen im Hinblick auf die Teilnahme oder Mitwirkung an Streiks als eigentlichen Kündigungsgrund darf man in diesem Zusammnehang getrost als Schutzbehauptungen einordnen. "Emmely" wurde aufgrund mehrerer Zeugenaussagen also überführt und hat dann noch versucht, die Sache einer Kollegin anzuhängen. Ein solches Verhalten rechtfertigt die fristlose Kündigung und das wurde ja auch soweit von zwei Gerichten bestätigt, das Urteil entspricht insoweit auch der ständigen RSpr. des Bundesarbeitsgerichtes, weswegen ja auch die Revision nicht zugelassen wurde. Das BAG käme letztlich zum gleichen Urteil.
Es versteht sich von selber, daß man hier im übrigen nicht mit Personen diskutiert, die nicht in der Lage sind, die zugrunde liegende Straftat einzuordnen, sie im Kontext des Arbeitsrechtes zu bewerten, und nicht mal Auszüge aus dem Urteil kennen und dieserhalb geradezu eklatant ihren begrenzten geistigen Horizont hier öffentlich machen. You made my day..........
Observer,
Du bist nicht nur naiv und Obrigkeitshörig, sondern auch ziemlich dumm!
Wenn Du das Urteil richtig verfolgt hättest,dann würdest Du wissen das daß Gericht zu dem Urteil kam,das der Verdacht des Diebstahls schon ausreichend ist um das Vertrauen in Frage zu stellen.Dabei bedurfte es laut dem Gericht keinen Nachweis des Diebstahls! Aber in Deinem Falle ist es den Printmedien wieder gelungen ein Schaf in die Irre zu führen!
Schön ist es, dass es einmal eine Mehrheit gegen Abzocker und Pro-Kapitalistenjustiz gibt - weiter so!
Klassenjustitz im Klassenstaat - Im Zweifel gegen die Angeklagte
Wegen 1,30 Euro hat eine Berliner Supermarkt-Kassiererin nach mehr als 30 Jahren ihren Job verloren. Barbara E. wurde entlassen, weil sie 1,30 Euro unterschlagen haben soll. Sie selbst sagt, sie musste gehen, weil sie in der Gewerkschaft war. Der 50jährigen Gewerkschafterin wurde die Unterschlagung von zwei Pfandbons vorgeworfen.
Sie verlor den Rechtsstreit um ihre fristlose Kündigung jetzt auch in zweiter Instanz. Das Berliner Landesarbeitsgericht erklärte die Kündigung am Dienstag für rechtens. Als Begründung gaben die Richter an, eine Kassiererin müsse "unbedingte Zuverlässigkeit und absolute Korrektheit" zeigen. Kündigungsgrund sei der Vertrauensverlust, nicht aber der Wert der Sache.
Ende 2007 nahm Barbara E. an den Streiks im Einzelhandel teil, und auch sonst war sie, wie sie selbst sagt, eine, "die gerne die Klappe aufmachte". Das missfiel offensichtlich ihrem Arbeitgeber."Die Streiks waren der eigentliche Grund, warum man mich loswerden wollte." sagt die abgeurteilte Kassiererin von Kaiser's ...
siehe auch: LINK
Schön ist es, dass es einmal eine Mehrheit gegen Abzocker und Pro-Kapitalistenjustiz gibt - weiter so!
Klassenjustitz im Klassenstaat - Im Zweifel gegen die Angeklagte
Wegen 1,30 Euro hat eine Berliner Supermarkt-Kassiererin nach mehr als 30 Jahren ihren Job verloren. Barbara E. wurde entlassen, weil sie 1,30 Euro unterschlagen haben soll. Sie selbst sagt, sie musste gehen, weil sie in der Gewerkschaft war. Der 50jährigen Gewerkschafterin wurde die Unterschlagung von zwei Pfandbons vorgeworfen.
Sie verlor den Rechtsstreit um ihre fristlose Kündigung jetzt auch in zweiter Instanz. Das Berliner Landesarbeitsgericht erklärte die Kündigung am Dienstag für rechtens. Als Begründung gaben die Richter an, eine Kassiererin müsse "unbedingte Zuverlässigkeit und absolute Korrektheit" zeigen. Kündigungsgrund sei der Vertrauensverlust, nicht aber der Wert der Sache.
Ende 2007 nahm Barbara E. an den Streiks im Einzelhandel teil, und auch sonst war sie, wie sie selbst sagt, eine, "die gerne die Klappe aufmachte". Das missfiel offensichtlich ihrem Arbeitgeber."Die Streiks waren der eigentliche Grund, warum man mich loswerden wollte." sagt die abgeurteilte Kassiererin von Kaiser's ...
siehe auch: LINK
Was würde die "klare Mehrheit" sagen, wenn diese Frau bei denen als Putzfrau angestellt gewesen wäre und sie hätten sie dabei erwischt, als sie einen Ring der Ehefrau gerade einstecken wollte ? Vermutlich Kündigung, obwohl sie ja den Ring nicht mehr stehlen konnte, weil es vereitelt wurde. Vertrauen kaputt ? Aber ganz sicher. Und diese Mehrheit würde vermutlich alles tun, um eine solche Person loszuwerden, denn diese Mehrheit würde auch damit argumentieren, daß es ihr nicht zuzumuten sei, eine Frau weiterzubeschäftigen, die sich an deren Eigentum vergreifen wollte bzw. vergriffen hat. Es ist beinahe zu simpel, aber diese klaren Mehrheiten urteilen immer nur aus der Sicht des Nichtbetroffenen, das macht solche "klaren" Aussagen eigentlich unbrauchbar. Denn wenn man die "klare Mehrheit" gefragt hätte, ob sie eine Person weiterbeschäftigen wolle, zu der sie kein Vertrauen mehr habe, dann hätte das Ergebnis schon ganz anders ausgesehen. Wie gut, daß sich Gerichte nicht nach "klaren Mehrheiten" zu richten brauchen, sondern nur nach Recht und Gesetz. Es ging nicht um 1,30 Euro oder vielelicht hunderte, die nicht entdeckt wurden, es ging um das Vertrauen zu einer Person, der man sogar Geld anvertraut hat und die dieses Vertrauen durch eine Straftat mißbraucht hat. Da wird bzw. würde auch der Europäische Gerichtshof oder das BVerfG zu keinem anderen Ergebnis kommen, und das ist auch gut so.