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Zu viel Bürokratie: Aufruhr an den Grundschulen

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Zu viel Bürokratie: Aufruhr an den Grundschulen

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Eingestellt von
Bernd
am 02.03.09in Politik via volksfreund.de

Verärgerte Lehrer, verunsicherte Eltern: Die seit Herbst 2008 geltende neue Grundschulordnung führt zu Chaos an den Grundschulen im Land. Die Pädagogen beklagen den hohen bürokratischen Aufwand, der mit der Reform verbunden sei. Für den Unterricht bleibe weniger Zeit.

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16 Kommentare

Kommentare zu Zu viel Bürokratie: Aufruhr an den Grundschulen

 

mama79mama79am 03.03.09via Trierischer Volksfreund


es ist eine sauerei, dass schon wieder mal ein system auf kosten unserer kinder geht!!
der leistungsdruck an grundschulen wird gesenkt, sprich weniger klassenarbeiten und keine HÜs mehr in der grunschule! und in den weiterführenden schulen bleiben die kids auf der strecke weil sie dem leistungsdruck einfach nicht gewachsen sind!!
es wäe viel wichtiger geld in nachhilfe und förderstunden zu stecken damit auch die schwächeren eine chance haben!
ich denke um so früher man an hohe leistungsforderung gewöhnt wid um so leichter fällt es de kids später zu lernen u die leistung zu bringen die vonn ihnen verlangt wird!!
da nützt uns die ganze bürokratie überhaupt nix!!!!

BerndBerndam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Ich muß hier einigen recht geben, auch wenn sich andere darüber empören werden. Die modern gewordene " Abschiebung " der Kinder in Krippe und Kindergarten ,mit dem Wunsch diese sollen die Erziehung leisten die viele Eltern nicht leisten können oder wollen und später das gewaltsame Verbleiben durchsetzen, in einen Schultyp hinein zu zwingen , führt nicht zu dem gewünschten Leistungserfolg. Wenn Lehrer schon fast gezwungen werden, selbst den untalentierten Schüler mitschleppen zu müssen, indem das Klasssenniveau einfach gesenkt wird, dann ist das für lernwillige Schüler oft mit Langeweile und Frust verbunden. Zudem ist einem Kind nicht gedient, wenn es später auf eine weiterführende Schule muß und dann doch das Ziel nicht erreicht. So werden unglückliche Jungendliche gemacht. Auch Eltern sollten ihre Kinder versuchen nüchtern zu sehen und einen Weg in ein zufriedenes Leben nach seinen Fähigkeiten aufzeigen. --- Auch wenn das nicht dem Wunschdenken der Eltern entspricht.

ppppppppppppam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Ist vieleicht das damit gemeint =)


Diskreditierung
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Als Diskreditierung (lat.: dis entzwei, credere vertrauen) bezeichnet man das gezielte Untergraben des in eine Person oder Sache gesetzten Vertrauens. Oftmals wird zum Erreichen der persönlichen Ziele das Mittel der Lüge benutzt.

Mittel der Diskreditierung sind Verleumdung, Indiskretionen oder das Verbreiten von Gerüchten.

In der Politik wird das Mittel der Diskreditierung verwendet, um sich unliebsamer Gegner zu entledigen, indem ihnen nach erfolgreicher Diskreditierung der Rücktritt nahe gelegt wird.

In der Wirtschaft wird die Diskreditierung eingesetzt, um Produkte von Konkurrenten beim Kunden in Verruf zu bringen. Beispielsweise kann durch Lancierung von Übernahmegerüchten oder zeitlich geschickt terminierte Produktankündigungen die öffentliche Wahrnehmung erzeugt werden, dass ein Konkurrenzprodukt ohne Zukunft wäre.

Unter Prominenten und Künstlern kann mit Hilfe der Diskreditierung deren Karriere gezielt beendet oder zumindest erschwert werden. Man spricht metaphorisch auch vom Rufmord.

????????

HuhnHuhnam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Weil sie nicht passen?!

wettenwettenam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Leider ist es aber heute so, ohne Abitur hat man kaum noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Was zu meiner Zeit (1983) ein Hauptschulabschluß war, ist heute der Realschulabschluß. Die besten Handwerker haben damals die Hauptschulen hervorgebracht. Heute benötige ich ein Abitur um Autoschrauber zu werden (Reparieren können die heute nichts mehr, nur noch komplette Module austauschen und Fehler am Computer auslesen).
Andererseits die Schuld immer nur bei den Lehrern suchen ist auch falsch. Mein Kind wird ab Sommer ein Gymnasium besuchen, in seiner Klasse sind derzeit Kinder, die durch das Abhängen und die Ignoranz der eigenen Eltern zum Scheitern verurteilt sind und "nur" die Hauptschule besuchen können.
Und wenn man heute in den Augen von Auszubildenden als sozial benachteiligt gesehen wird, nur weil man kein Abitur hat, zeigt doch schon deutlich, dass in diesem Land gehörig was schief läuft. Das diese jungen Leute sich theoretisch bestens auskennen will ich nicht verneinen, aber es gehört auch das Arbeiten mit einem Paar Händen dazu und nicht zwei Linken. Oftmals fehlt der Verstand und mit Herz dabei zu sein, ist heute out.

Warum sich um die eigenen Kinder kümmern? Geht doch viel einfacher: 1 Jahr und 9 Monate nach Herstellung und Fertigstellung des Kindes das selbe in der Krippe abgeben und nach 18 Jahren mit Abitur wieder abholen. Sollen sich doch die anderen mit meinem Balg rumärgern.

Andere Variante: Kind auf die Welt bringen, nur das Notwendigste machen (Füttern, Windeln) und ansonsten dahinvegetieren lassen, von Erziehung keine Spur.

Oder

Kind nach Kindergarten auf ein elitäres Internat schicken und als Besserwisser und theoretischen Menschenlenker wieder abholen.

Zurück zum Thema. Fakt ist doch, dass die eigentliche Arbeit durch den Bürokratismus ins Hintertreffen gerät, die Theorie nicht in die Praxis umgesetzt werden kann, ohne das die Kinder darunter leiden. Oft steht einer neutralen Beurteilung auch Sympathie und Antipathie im Weg.

..............am 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Da muss ich dir voll und ganz zustimmen !!! Hoffe das sich das so einige Eltern gut durchlesen und sich zu Herzen nehmen !!! Ist ja echt nicht mehr normal wieviele Kinder aufs Gymnasium sollen bzw. müssen nur weil die Eltern das wollen ! Die Eltern wissen wirklich nicht was sie ihren Kindern antun, man kann auch mit einem Realschulabschluß weit kommen !!


LG und denkt an eure Kinder !

wettenwettenam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Warum werden Kommentare gelöscht?

SkatologeSkatologeam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Vielleicht hat er ja was anderes gemeint?!

S.WiltschekS.Wiltschekam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Eine Sache noch ganz schnell, bevor ich mich in's Bett lege.

Verzeiht mir die paar Schreibfehler und den, teilweise, schlechten Satzbau.

Man sollte um 05:00 Uhr morgens eben nicht solche Kommentare schreiben.

Aber wer möchte, kann sich trotzdem echauffieren. Wenn's einem was bringt ....

Gute Nacht

S. WiltschekS. Wiltschekam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


Liebe "Erzürnten" ...

Wir könne uns drehen und wenden wie wir wollen.

Es wird in der nächsten Zeit keine Lösungen geben.

Aber sind wir doch mal ehrlich. Das etwas faul ist an unseren Forderungen (seitens der Elternschaft) sieht man daran, dass man Kinder sieht, die in der 3. und 4. Klasse irgendwelche "unterstützenden" Nachhilfen in Schwerkunktfächern erhalten um sich dann mit einer Gymnasialempfehlung um die wenigen, guten Plätze in und um Trier zu bewerben. Ich habe mein Abitur 1985 gemacht und kann beruhigt behaupten, dass noch in der Sekundarstufe II Schüler und Schülerinnen "abgeschossen" worden sind, weil die SekII-Lehrer eindeutig reflektiert haben, dass diese Schüler/innen nicht das Potential für eine Hochschulreife besitzen. Das ist das Problem. Wenn ich sehe, wieviel Kinder sich da bewerben. man denkt man sich schon, dass es in Deutschland mit dem Intellekt nicht so schlimm sein kann.

Aber leider ist es nicht so. Dies frustet wieder die Lehrkörper, weil sie defintiv NICHT den Stoff durchziehen können der unter normalen Umständen erreichbar wäre. Leider. Aber noch schlimmer finde ich, dass die jungen Menschen an der Ignoranz ihrer eigenen Erziehungsberechtigten kaputt gehen.

Schön sachte das Potential des Kindes reflektieren und vernünftig entscheiden, dann kommen auch wieder bessere Zeiten, Vor allem in den unterschiedlichsten Schulen, wieder die besseren Jahrgänge.

Ich weiss, dass ich eventuell mit meiner Meinung einigen vor den Kopf schlage. aber vielleicht bewirkt dieser Schlag vor dem Kopf ja was .......

In diesem Sinne und zum Wohle unserer Kinder,

noch eine angenehme Woche.

ChatCharlyChatCharlyam 03.03.09via Trierischer Volksfreund


"( das ist eine Diskremetierung der Eltern und unverschämt )"

Was das heißt würde ich auch gerne wissen. Mein Duden kennt "Diskremetierung" auch nicht. Es ist dort nicht zu finden.

Peter BruckerPeter Bruckeram 02.03.09via Trierischer Volksfreund


Quo vadis Grundschule?

Leider ist es wieder einmal so, wie schon oft in der schulischen Vergangenheit: Vorschriften und Verordnungen, Lehrpläne und pädagogische Maßnahmen werden von "oben" beschlossen, ohne jeglichen Bezug zum praktischen Schulalltag. Unsere Bildungsministerin "glänzt" zwar in einigen Bereichen und ist stolz in vielen Dingen Vorreiterin zu sein, aber in den rheinland-pfälzischen Grundschulen klappt das nicht so: Den Bereich "praktischer Schulalltag" in unseren Grundschulen kennt sie nicht - kann sie nicht kennen. Wie wäre es sonst möglich, dass im Laufe der letzten Jahre immer mehr unverständliche und kontraproduktive Maßnahmen unseren Schulalltag belasten. Sieht man "oben" nicht, dass man die Eltern immer mehr verunsichert, die Kinder zu "Versuchskaninchen" degradiert und den Lehrpersonen den Spaß und die Motivation an ihrem Beruf nimmt?
Liebe Frau Ahnen, es ist schon fast zu spät, aber mit etwas gutem Willen und der Einsicht, dass man mit Kindern und Schule nicht "politisch spielen" sollte, müssen Sie dafür sorgen, dass Unterricht wieder "unterrichtbar" wird, dass unzumutbare Bürokratisierung nicht in die Schule gehört und Sie die Notwendigkeit von kleineren Klassen und mehr Lehrerstunden einsehen und umzusetzen versuchen.
Ich war fast 40 Jahre sehr gerne Lehrer und Pädagoge, momentan möchte ich es nicht mehr sein!

wettenwettenam 02.03.09via Trierischer Volksfreund


Woher kommt denn dieser ganze M..t? Wie so viele unausgegorene Projekte: aus Berlin! Wer sitzt in Berlin?: Juristen und Lehrer, die niemand in der Wirtschaft/Schule haben wollte. Von fähigen Menschen, die uns lenken sollen weit und breit keiner mehr seit langer Zeit zu sehen. Alles wird verkompliziert und unausgereift in die Landschaft gestreut, doch die Dummen sind immer die selben: die an der Front stehen und versuchen, dass Beste daraus zu machen. Meiner Meinung nach sollte die Zahl unserer dummschwätzenden Politiker halbiert werden und diese sollten persönlich haftbar gemacht werden für den M..t, den sie fabrizieren.

dsdsam 02.03.09via Trierischer Volksfreund


Den Begriff "Diskremetierung" verstehe ich nicht.

DanielDanielam 02.03.09via Trierischer Volksfreund


Lieber Bernd,
Schüler "X" schreibt in einem Diktat 5 Fehler und bekommt eine 3, Schüler "Y", der rechtschreibmäßig wesentlich schwächer ist, für den 9 oder 10 Fehler ein riesiger Erfolg sind, der daraufhin auch die Note befriedigend bekommt, da ja neuerdings "individuell" beurteilt werden muss ... Meinst du nicht, dass, wenn die Eltern dies vergleichen, oder auch die Schüler selber, das ihnen schon sehr merkwürdig und unverständlich vorkommt ?
Die Lehrer bilden sich nicht ein, die Eltern seien "Dummbach", sondern die Lehrer sehen ganz realistisch, dass die neue Grundschulordnung ein mehr als unausgereiftes Werk ist !

BerndBerndam 02.03.09via Trierischer Volksfreund


Na, na das geht ja entschieden zu weit die Eltern so hinzustellen, als ob sie die " individuellen " Noten nicht verstehen. Bilden sich die Lehrer etwa ein die Eltern wären alle von " Dummbach"? ( das ist eine Diskremetierung der Eltern und unverschämt ) Wenn sie diese Bedenken wirklich haben, da liegt es doch an den Lehrern sich so auszudrücken, daß sie verstanden werden, sie sind ja wohl nach ihrem eigenen Empfinden so überragend schlau.


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