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Über Radio Aachen kreist der Pleitegeier

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Über Radio Aachen kreist der Pleitegeier

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Eingestellt von
mc812
am 02.03.09in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. «Die Stimmung ist überraschend gut», sagt Olaf Theißen. Und der Chefredakteur fügt an: «Es herrscht ein unbedingter Kampfeswille.» Dabei könnte die Stimmung im Haus an der Bahnhofstraße 18 auch denkbar mies sein.

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34 Kommentare

Kommentare zu Über Radio Aachen kreist der Pleitegeier

 

Olaf TheissenOlaf Theissenam 06.03.09via Aachener Zeitungsverlag


@Peter Pan:
So, jetzt hier meine vorerst letzte Beteiligung an dieser Diskussion:

Unser offenes Umgehen mit der Insolvenz hat überhaupt nichts von Verzweiflung. Wir sind hingegegen sehr optimistisch. Aber die Gruppe der Interessenten kann nicht groß genug sein, um den besten neuen Betreiber zu suchen. Und da nutzen wir einfach alle Kanäle.

Und wenn Sie vier feste Mitarbeiter für vier feste Schichten am Tag hätten, würden Sie genauso entscheiden.

Sie unterstellen meinem Team Faulheit. Wenn Sie wirklich Ahnung hätten, wüssten Sie, wie hier jeder alles gibt.

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Einen schönen Tag noch!

Peter PanPeter Panam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Hr. Theissen,
ich muss Sie da leider enttäuschen, ich arbeite (Gott sei Dank) nicht beim Radio.
Auf Ihrer Homepage habe ich soeben ihre verzweifelten Hilferufe nach einem neuen Investor gelesen. Jetzt habe ich Mitleid für Sie.
Wer sich so anbiedert, muss am Boden liegen - da möchte ich nicht auch noch drauf treten.
Sie machen Ihren Sender sehr uninteressant. Wer möchte etwas übernehmen, was offensichtlich niemand Anderer haben möchte?
Was kommt als nächstes? Radio Aachen bei Ebay?
Und was Ihre Sendezeit angeht:
Ist es Ihrem enthusiastischen Team zu viel Arbeit? In welchem Zeitraum soll der neue Investor denn Werbung senden können? Ohne Moss nichts los und sie sägen an dem Ast,auf dem sie sitzen!
Je weniger Programm Sie senden, umso weniger Geld wird in die Kasse kommen, das wird jeden Betriebswirt dazu bewegen keinen Cent in Ihren Sender zu investieren.
Ich hoffe Sie kennen sich in Sachen "professionelle Bewerbungsanschreiben" besser aus, dann hat ihr Team noch eine Zukunftsperspektive.

Olaf TheissenOlaf Theissenam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Ach, Peter Pan,

für welchen der anderen beiden Sender arbeitest Du denn? Kein Mumm, mit Deinem Namen hier zu posten?

Außerdem muss der Kreisdirektor auch erst noch mal durch eine ordentliche Wahl in die führende Position beim StädteRegions-Rat kommen. Über die Lizenz entscheidet zudem nicht er, sondern die Landesmedienanstalt, wo er natürlich seinen Einfluß geltend machen kann. Das tun aber auch andere. Womit ich hier auch gar nichts gegen Herrn Etschenberg sagen möchte.

Und natürlich helfe ich meinen Mitarbeitern bei ihren Bewerbungen. Ist ja wohl selbstverständlich. Aber ich hoffe, dass sie die Jobs gar nicht erst antreten müssen, denn sie hängen genauso wie ich mit größter Leidenschaft an unserem Sender.

Bei uns ist um 18 Uhr Schluß, weil wir sparen mussten und ich froh bin, mit meinem kleinen, enthusiastischen Team ein solches Programm überhaupt auf die Beine stellen zu können. Wir machen übrigens noch um 18:30 Uhr eine Nachrichtensendung mit den wichtigsten Meldungen des Tages - der "Tag in Aachen".

Und angesichts der zuletzt angespannten wirtschaftlichen und personellen Lage, die ja durch die Insolvenz bestätigt wurde, habe ich diese Maßnahme zum 1. März schon früher getroffen. Denn nach 18:30 Uhr werden keine Hörer mehr gezählt - und so war dies eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung, die ich hiermit gerne erläutert habe.

Peter PanPeter Panam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Hallo Hr. Theissen,
die Hörerzahlen von Radio Aachen sind doch das Problem den Sender ordentlich zu vermarkten. Ich kann den Stolz in Ihrer Brust nicht verstehen.
100,5 hat einfach die besseren Zahlen und das bessere Programm. Sie setzen hier im Forum immer auf Lokalprogramm und seit dieser Woche ist bei Ihnen schon um 18 Uhr Schluss . . . Komisch!
Zudem scheint der Sender vom Flughafen sich seiner Sendelizenz für die Städteregion sehr sicher zu sein . . . Mit Hr. Etschenberg im Rücken sollte das auch klappen.
Wenn Sie ihren Mitarbeitern noch etwas Gutes tun wollen, dann helfen Sie ihnen beim Schreiben von Bewerbungen . . .

H.NiklasH.Niklasam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Herr Theißen:
Ich finde es super dass Sie in Ihrem letzten Eintrag etwas "zurück gerudert" haben. Das meine ich wirklich. Wie gesagt, jeder soll entscheiden was er hören mag. Nur bitte nicht auf die anderen rum hacken, denn wie bereits erwähnt, Schuld an der Insolvenz hat meiner Meinung nach das Geklüngel. Ist meiner Meinung nach nicht tragbar das Leute aus Sportstudioketten und vom EH-Verband einen journalistisch unabhägigen Sender führen... Aber egal.Ich höre was gefällt. Das kann heute früh Antenne AC sein, aber sicher auch wenn es gefällt Ihr Haus oder 100,5. Auch höre ich 1Live. Warum auch nicht. Was eben gefällt. Tendenzen interssieren mich als Hörer weniger. Nur bringt es einen auf die Palme wenn die eigene Schuld verwischt wird und auf die anderen geschossen wird. Die können nicht dafür. Ist alleine Ihr Suppe die Sie löffeln müssen. Ich wünsche trotzdem dass Sie ihr Zeil erreichen und es einen Aachener Sender weiterhin geben wird. Aber Bitte: Sachlich bleiben und nicht weiter ablenken und auf andere drauf hauen. Vielen Dank!

Peter ZwegatPeter Zwegatam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


... soll ich mal mit dem Flipchart vorbeikommen ?

Olaf TheissenOlaf Theissenam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Oh, da muss ich mich aber entschuldigen jetzt, ich wollte niemandem auf die Füsse treten. Und auch sicher keinen Hörer beleidigen. Sorry!

Wenn ich von Radio Aachen als dem einzig echten (oder so ähnlich) Lokalradio rede, möchte ich damit deutlich machen, dass ein Radio aus Belgien eben kein Radio aus Aachen ist, selbst wenn es so auftritt. Mehr nicht. Und wenn mir das Programm der anderen beiden "Lokalen" nicht gefällt, ist das einfach meine tiefste Überzeugung. Sicher kann sich jeder seinen eigenen Sender auswählen, wie er mag. Das würde ich nie in Abrede stellen.

Übrigens werden die "Programm der anderen" deutlich weniger gehört, wie die jüngsten Quotenerhebungen von gestern belegen. Und um bei den Fakten zu bleiben: Es hören absolut immer noch mehr Menschen in Aachen das Hitradio als uns, aber die Tendenz spricht klar für uns. Nur deswegen bin ich hier im November angetreten. Und das macht mir Mut, dass ich mit meiner Rückkehr die richtige Entscheidung getroffen habe. Auch wenn ich nicht mit einer Insolvenz gerechnet habe, sehe ich doch jetzt deutlich die Chancen, die sie mit sich bringt.

Hans-JörgHans-Jörgam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Peter, das stimmt. Soweit mir bekannt ist, übernimmt Radio Aachen zu weiten Teilen das sogenannte Rahmen- oder Mantelprogramm des Anbieters Radio NRW.

Wie unten schon angesprochen, senden diese "Lokalradios" viele Stunden am Tag exakt die selben Titel, nur mit einigen Sekunden Zeitversatz und lokalen Inhalten (=Nachrichten, Kurzmeldungen, Service). Dazu kommen bei vielen Sendern mehr oder weniger ausgiebige Regionalshows.

Der eigenproduzierte Anteil kann dabei um neun Stunden variieren, je nachdem wieviel Geld vorhanden ist, so mein bisheriges Hör-Erlebnis.

Die Bezeichnung "Lokalradio" verdient dieses Produkt nicht wirklich, denn zweimal im Jahr - pünktlich zur Bekanntgabe der Marktanteile - schließen sich alle Einzelstationen (immerhin fast 50) zusammen und treten als "Radio NRW" auf, damit nicht sichtbar ist, wieviel oder wie wenig Hörer die jeweiligen Lokalwellen haben. Somit sind sie in dieser Messung deutschlandweit die Nummer eins, betonen aber den Rest des Jahres ihre Selbstständigkeit.

Mir scheint, hier wird das Fähnchen nach dem Wind gerichtet.

Überhaupt ist es doch traurig, dass erst Veranstalter aus dem Ausland (Hitradio, Radio Fantasy) kommen müssen, um Hörer in Aachen zu begeistern. Radio Aachen konnte das wohl zumindest in der letzten Zeit nicht schaffen.

Und der Zusammenhang zwischen Hörermenge und Einnahmen ist nicht von der Hand zu weisen - je mehr Hörer, umso interessanter wird das Programm für den werbenden Kunden. Andernfalls eben nicht.

Hans-JörgHans-Jörgam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich hatte es an anderer Stelle schon erwähnt, weil ich das Thema erst nicht wiederfinden konnte: Die hilflosen Antworten vom Senderchef sind äußerst amüsant, versucht er darin doch, Radio Aachen mit Antenne Aachen und dem belgischen Hitradio zu vergleichen, natürlich nicht ohne seine Station hoch zu loben und die anderen schlecht zu reden.

Großes Kino, hier die Nachteile der Konkurrenz aufzuzählen und dadurch sein Programm in einem besseren Licht darzustellen.

Wenn 107.8 und 100.5 doch angeblich so schlecht sind, frage ich mich, warum die Programme so gerne gehört werden. Zufälligerweise sind DIE nicht pleite. Woran das wohl liegen mag...

Auf Kritik wird kaum oder wenn, dann nur am Rande, eingegangen. Durch seine Aussagen hier rückt er Radio Aachen nur noch mehr ins Negative, wirkt unsympathisch. Wenn Radio Aachen nicht mehr zu bieten hat, muss man eben die "Anderen" niedermachen.

Er hatte in seinen Einträgen auch zusammengetragen, wer Schuld hat an der Misere:

-die Politik (Zitat: "Wer auch immer das ist")
-die bösen Hörer, die die Qualität von Radio Aachen nicht zu schätzen wissen
-das böse, böse Hitradio, das von Belgien aus versucht, seine Hörer abzugraben und dabei auch noch gern gehört wird, weil es frischer klingt

Man kann nur den Kopf schütteln vor soviel offensichtlicher Betriebsblindheit. Und jetzt zurück zu den besten Hits von Heute.

peter aus acpeter aus acam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Da kann ich mich nur anschliessen. herr theissen, warum sind immer nur die anderen schuld? und was soll dieses gegen belgien wettern? soll rtl abgeschafft werden weil es aus luxemburg kommt? wir leben in europa und den sender, der den menschen am besten gefällt, den hören wir Öcher! Die besten Quoten seit Jahren hat 100'5, das sollten sie respektieren. Und Antenne AC hat auch bessere Quoten als Radio Aachen. Sie proklamieren zudem das einzig echte Aachener Radio zu sein, ich bin kein Experte, aber ein Großteil des Programms kommt doch aus Oberhausen??

ralleralleam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Fasst euch doch mal selbst an den Kopf. Was wolltet ihr hören, wenn ihr morgens wach werdet? Da sollte es schon lustig zugehen, wie früher mit "Walli". Da hat man um 6:00 Uhr schon gelacht. Heute scheint das anders zu sein, und deshalb wechseln die Hörer halt zu dem Sender der sie am besten unterhält. Da braucht man keine Zielgruppen und Marktforschungen. Das gilt für alle. Da hört man hin und bleibt man, wo man sich gut unterhalten fühlt.

ralleralleam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Fasst euch doch mal selbst an den Kopf. Was wolltet ihr hören, wenn ihr morgens wach werdet? Da sollte es schon lustig zugehen, wie früher mit "Walli". Da hat man um 6:00 Uhr schon gelacht. Heute scheint das anders zu sein, und deshalb wechseln die Hörer halt zu dem Sender der sie am besten unterhält. Da braucht man keine Zielgruppen und Marktforschungen. Das gilt für alle. Da hört man hin und bleibt man, wo man sich gut unterhalten fühlt.

H. NiklasH. Niklasam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Herr Theißen:
Sie sagen Ihr Sender bzw. Sie sind journalistisch top usw. Sollte dann nicht dass Gebot von Neutralität, fairness usw. gelten?
Warum hacken Sie jetzt auf andere Sender rum? Radio ist doch Geschmackssache. Lassen Sie die Zuhörer entscheiden! Ich finde es peinlich dass Sie jetzt auf andere Sender schimpfen. Sind diese bei Ihnen in der Betreibergesellschaft oder im Veranstaltergremium? Wohl kaum. Viel mehr ist es doch so, dass sich meiner Meinung nach, Ihr Sender kaputt geklüngelt hat. Man kann halt nicht nur von Freundschaftsdiensten leben. Ich denke die Zuhörer sollten entscheiden was sie gerne hören und Sie sollten einfach auf sich schauen, anstatt vor andereren Türen zu kehren. Dass hat auch was mit Journalismus zu tun! Neutral, Fair und vor allem SACHLICH!! Viel Glück trotzdem.

gustavgustavam 05.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Für Sebastian Pauls Fans:Radio 7 über Internet

RoelenRoelenam 04.03.09via Aachener Zeitungsverlag


"Und nun die völlig überraschende Wende: Ein Konsortium Aachener Kaufleute erklärte sich gestern bereit, die Betriebskosten für die nächsten vier Wochen - rund 70 000 Euro - zu übernehmen.

Dabei handelt es sich um die Investoren Paul F. Hugot, Gerd Sauren und Erwin Pfeifer, die zurzeit in der Aachener Innenstadt auch eine neue Bebauung auf dem Philipp-Leisten-Grundstück an der Adalbertstraße planen.

«Als gebürtige Aachener wollen wir das Lokalradio nicht sang- und klanglos untergehen lassen», bestätigte Paul F. Hugot auf AZ-Anfrage das finanzielle Engagement.

Die nächsten Wochen müsse man nun für Verhandlungen nutzen. «Es gibt noch eine Menge Hausaufgaben, aber wir glauben, dass es möglich sein kann, das Radio erfolgreich zu betreiben», so Hugot.

Mit Freude nahm Heiner Höfken, stellvertretender Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft von Radio Aachen, diese Entwicklung zur Kenntnis - zumal nach der Einigung zwischen Antenne AC und «Radio Salü» eine Einzellösung für Radio Aachen unmöglich schien." aus LINK

Muß ich expliziter werden?

Olaf TheissenOlaf Theissenam 04.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Hallo ZuHörer!

Ohne ins Detail zu gehen: Es gibt so etwas wie eine Frequenzkoordinierung - auch über Ländergrenzen hinaus.
Und die Schlußfolgerung "Wären ausreichende Hörer da, stünde man vermutlich nicht vor dem finanziellen Ruin." klingt zwar gut, ist aber falsch. Hörer alleine bringen keine Einnahmen - und auch Sender mit wenigen Hörern können bei richtiger Führung leben.
Und Sie können davon ausgehen, dass ich sehr wohl weiß, "wer auch immer das ist" - also die Politik. Es ging mir nur darum, diesen abstrakten Begriff etwas zu karikieren. :)


Hallo, Hörer!
Das ist richtig, der Anteil der Werbung im Programm ist schon relativ hoch. Allerdings nicht höher als bei anderen "Privaten". Wir können leider nicht anders. Die grundsätzliche Frage seit Jahrzehnten: Wieso dürfen öffentlich-rechtliche Medien werben UND gleichzeitig GEZ kassieren?

Aber vielen Dank für die nette Debatte hier, offenbar macht man sich Gedanken um uns - und das ist schön.

mc812mc812am 04.03.09via Aachener Zeitungsverlag


nachtrag: kleiner tip am rande: sendet morgens mal musik die die leute animiert aus dem bett zu kommen, sowas wie "walking on sunshine" etc. und weniger eigenwerbung bzw leeres geblubber vom moderator.sendet mal ein bisschen mehr "inhalt". euch fehlt eine person die die leute animiert wach zu werden, der tag muss positiv beginnen, nicht mit einer dahinblubbernden "schlaftablette".
mitlerweile tu ich mich richtig schwer bei dem sender aufzustehen (ganz ehrlich). kleiner tip: hört im internet mal ausländische morgenshows an nur so zur inspiration, das fesselt!

HörerHöreram 03.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Herr Theissen, ihr Sender sendet von einer Stunde Übertragungszeit, mindestens 15 Minuten Eigenwerbung! Das passt mir überhaupt nicht.

ZuHörerZuHöreram 03.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die Landesregierung von NRW hat nun wirklich keinen Einfluss darauf, wer sich im benachbarten Belgien eine UKW-Lizenz sichert.
Das kann im Grunde jeder, der über die entsprechenden Mittel verfügt. So weit ist die EU-Gleichschaltung zum Glück noch nicht, dass grenzüberschreitenden Radiowellen ein Riegel vorgeschoben wird.
Man sollte das von der positiven Seite sehen: Konkurrenz belebt das Geschäft und der bessere wird am Ende siegen. Das hat Darwin schon gesagt.

Aber wenn man nicht einmal weiß, "wer auch immer das ist", die verantwortliche Politik, dann kann man natürlich auch nicht wissen, das Rundfunk Ländersache ist und ein Jürgen Rüttgers in Eupen soviel Mitspracherecht hat wie ein Herman van Rompuy in Köln.

Und wenn man dann dieses Gefasel von Hauptzielgruppe und Marktforschung hört.
Haben die Verantwortlichen vielleicht eine Sekunde daran gedacht, dass der Markt bei drei ähnlich klingenden Programmen (und zig einstrahlenden Sendern aus angrenzenden Regionen und dem benachbarten Ausland) übersättigt ist und man neben ein McDonald's im Radio nicht noch einen musikalischen BurgerKing bauen muss?

Das was die Berater in ihren kostspieligen Researches herausfinden, entspricht nur selten der Realität. Das zeigt dieses Beispiel doch besser als jedes andere. Wären ausreichen Hörer da, stünde man vermutlich nicht vor dem finanziellen Ruin.

Statt eine Alternative anzubieten, wird hier versucht, den eigenen Sender aufzuwerten, indem die Konkurrenz abgewertet wird. Fal

ZuHörerZuHöreram 03.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die Landesregierung von NRW hat nun wirklich keinen Einfluss darauf, wer sich im benachbarten Belgien eine UKW-Lizenz sichert.
Das kann im Grunde jeder, der über die entsprechenden Mittel verfügt. So weit ist die EU-Gleichschaltung zum Glück noch nicht, dass grenzüberschreitenden Radiowellen ein Riegel vorgeschoben wird.
Man sollte das von der positiven Seite sehen: Konkurrenz belebt das Geschäft und der bessere wird am Ende siegen. Das hat Darwin schon gesagt.

Aber wenn man nicht einmal weiß, "wer auch immer das ist", die verantwortliche Politik, dann kann man natürlich auch nicht wissen, das Rundfunk Ländersache ist und ein Jürgen Rüttgers in Eupen soviel Mitspracherecht hat wie ein Herman van Rompuy in Köln.

Und wenn man dann dieses Gefasel von Hauptzielgruppe und Marktforschung hört.
Haben die Verantwortlichen vielleicht eine Sekunde daran gedacht, dass der Markt bei drei ähnlich klingenden Programmen (und zig einstrahlenden Sendern aus angrenzenden Regionen und dem benachbarten Ausland) übersättigt ist und man neben ein McDonald's im Radio nicht noch einen musikalischen BurgerKing bauen muss?

Das was die Berater in ihren kostspieligen Researches herausfinden, entspricht nur selten der Realität. Das zeigt dieses Beispiel doch besser als jedes andere. Wären ausreichen Hörer da, stünde man vermutlich nicht vor dem finanziellen Ruin.

Statt eine Alternative anzubieten, wird hier versucht, den eigenen Sender aufzuwerten, indem die Konkurrenz abgewertet wird. Fal


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