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Briefträger fristlos gekündigt

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Briefträger fristlos gekündigt

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am 03.03.09in Politik via mopo.de

Strafanzeige gegen 18-jährigen Mitarbeiter

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22 Kommentare

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Kommentare zu Briefträger fristlos gekündigt

 

pegopegoam 06.03.09


solche nachlässigkeiten gibt es nicht nur bei tnt sondern auch bei der deutschen post. meine post wird oft anstatt in den briefkaste, der sich im hau befindet, in der zeitungsröhre abgelegt. dort ist sie für jedermann zugänglich. trotz mehrfacher beschwerden bei der post, ändert sich nichts. auch für den briefträger hatte es bis jetzt keinerlei konsequenzen.

zero1000zero1000am 04.03.09


Warum wird denn immer mit irgendwas verglichen? Nur weil ein Banker nach herrschender Volksauffassung mit einem Fehlurteil belegt wurde und andere überhaupt nicht, heßt das doch nicht, dass nun jeder daher kommen kann und machen was er will. Wenn jemand Post in den Gulli wirft, fliegt er. So einfach ist das oder soll er vielleicht nicht noch bei anderen Zustellerfirmen anheuern, Gehalt kassieren und die Post ggf. zum Aneizen senes Grills verwenden. Er muss ja auf Grund der "Verhältnismäßgkeit" nicht mit Konsequenzen rechnen, sondern bekommt als Motivationsschub noch zwei Bezirke mehr!

Neleinlove - ich habe, trotz meines einfachen Gemüts, das Buch wahrscheinlich schon vor Dir gelesen - und - ich hoffe Deiner überbordenden Weisheit keinen Abbruch zu tun, sogar verstanden - DENNOCH - Du kannst einen Schöne aus Boskoop nicht mit einem Pferdeapfel vergleichen, es sei denn, für Dich besteht außer der Herkunft kein Unterschied.

smartraversmartraveram 04.03.09


Und die Sperre zu recht. Dann lernt der Hirnprinz vielleicht den Unterschied zwischen 7,50 € die Stunde für ein paar Briefe einwerfen, was ja für ihn wohl eine körperliche und psychische Herausforderung darstellte, der er zumindest vorübergehend nicht gewachsen war, und drei Monate 0 Euro für ein paar Briefe wegwerfen.

smartraversmartraveram 04.03.09


Das war zu deiner Generation mit deiner Erziehung so. Und auch richtig.

Aber die Generation heutzutage?

TarantelTarantelam 03.03.09


Im Gegensatz zu der Kassiererin ,die 1,32€ angeblich unterschlagen haben soll, war die fristlose Kündigung die einzige richtige Antwort. Da hilft auch kein lamentieren über den Stundenlohn.

lunapiena41lunapiena41am 03.03.09


@django

ja klar für 200 euro .. hahaa wer würde das nicht tun. Darum geht es nicht. Er hatte einen Arbeitsvertrag, und den hat er nicht korrekt erfüllt. Stell dir mal vor deine Briefe wären im Bach gelandet. und noch was mein Sohn ist gelernter Speditionskaufmann, Bruttogehalt im Moment 1580 Euro.. bei 160 bzw 168 Stunden... Somit ist ein Lohn von 7.90 oder so nicht unbedingt ein Hungerlohn.
Faulheit ist der wirkliche Hintergrund.. denn besser für nix tun weniger Geld bekommen, als für was tun nicht so viel mehr.

NeleinloveNeleinloveam 03.03.09


Zero u. cat ... willkommen im Club der Nelehasser. But ich bin inlove.

Zero, lies einfach das Buch "Die Judasbank". Es ist auch für einfache Menschen verständlich geschrieben. Dort erfährst Du lebensnah wie Banker mit Gesetzen umgehen. Sie würden die Naturgesetze umkrempeln, wenn es nur ginge.

biberbiberam 03.03.09via Hamburger Morgenpost


Der Gag besteht doch nicht darin, dass die arme Wurst rausgeschmissen wird (übrigens juristisch zu Recht), sondern viel mehr darin, dass Unternehmen wie TNT überhaupt Kunden haben und die ihnen das Geschäft ermöglichen.
By the way: Die Arge gehört dazu. Sprich: Mit ihrer Auftragsvergababe manifestiert sie diese prekären Arbeitsverhältnisse (und wird dem jungen Mann jetzt wahrscheinlich eine Sperre reinwürgen, weil ihm fristlos gekündigt wurde).
Schöne bunte Welt

DjangoDjangoam 03.03.09via Hamburger Morgenpost


Das ist nun überhaupt nicht egal !
Bei 200 Euro wäre die Nachfrage nach dem Job riesig!Es könnten nur die Besten genommen werden. Die würden diesen Job ( Ich auch ) mit Begeisterung ausführen und jeder Brief käme 100% an.Bei 5 Euro wäre die Nachfrage gleich Null ( Ich würde mich auch niemals bewerben.)Die den Job machen tun dieses i.d.R auf Druck der Jobcenter.Das sie sich nicht damit identifizieren ist klar ( würde ich auch nicht ).Gleichwohl billige ich das Verhalten nicht, aber bei den Konditionen ist so etwas zwangsläufig.

lunapiena41lunapiena41am 03.03.09


@zero1000

na ja so schlecht ist der Vergleich nicht.. Tatsache ist das es richtig ist das dieser Briefträger zur Rechenschaft gezogen wird... Die Banker sollten das auch, so wie auch ein Psychiater der einen Sexualmörder als geheit entlässt und dieser nach kurzer Zeit wieder mordet..
Rechtsstaat??? Hör mir bitte damit auf.. Recht nur für einzelne.. Unrecht für viele..

Ein kleiner Unternehmer wird wegen Kokursverschleppung und 100.000 Euro Gläubigerrechnungen zu 120 Tagen oder 10.000 Euro Strafe verdammt.. Ein Franjo Pooth der mehrere Millionen in den Sand gesetzt hat.. viele kleine mit in den Ruin gerissen hat.. zahlt 100.000 Euro (für die ein Taschengeld) und erhält ein Jahr auf Bewährung..

Alles Verhältnissmäßig und Rechtens stimmts ???

lunapiena41lunapiena41am 03.03.09


Ist eigentlich völlig wurscht...

Wenn dieser junge Mann diesen Job annimmt hat er ihn gewissenhaft auszuführen. Und zwar ganz egal ob er 200 oder 5 Euro in der Stunde dafür bekommt.
Er hat sicherlich einen Arbeitsvertrag unterschrieben..und da stand was er für seine Tätigkeit in der Stunde bekommt..

Aber die Faulheit seinen Job zu tun hat ihn übermannt und man kann ja schließlich auch beides. Faul sein und Geld dafür bekommen.. Fragt sich halt nur wie lange...wie man sieht..

LospillasLospillasam 03.03.09via Hamburger Morgenpost


Nicht 7,90,es sind nur 7,50.Wollte das nur richtig stellen.

DjangoDjangoam 03.03.09via Hamburger Morgenpost


@Neleinlove

Das siehst du völlig richtig. Die einen werden sehr gut bezahlt und veruntreuen Steuergelder durch kriminelle Machenschaften in Steueroasen. Die haben aber eine Lobby und politische Rückendeckung.
Für unseren Briefzusteller interessiert sich niemand ( höchstens das Jobcenter und die Staatsanwaltschaft) . So funktioniert unsere Gesellschaft !

zero1000zero1000am 03.03.09


Neleinliebe - weißt Du eigentlich, was Du da redest?
Um die rechtliche Situation der von Dir herbeigesehnten Vierteilung der Banker zu beurteilen, schau Dir mal die Gesetze an - der Blick ins Gesetzbuch erleichtert die Rechtsfindung!
Dein Vergleich ist - nichts für Ungut - hirnrissig!

Only-the-catOnly-the-catam 03.03.09


Dann sollte also gleiches Recht für beide gelten? Das hiesse:

Da der Banker nicht zur Rechenschaft gezogen wird ist es auch ok wenn der Briefbote einen Brief auf den die liebe Nele sehnsüchtig wartet irgendwo in der Landschaft entsorgt. Nele, du wirst mir von Tag zu Tag sympathischer.

NeleinloveNeleinloveam 03.03.09


Ein Briefträger wird selbstverständlich zur Verantwortung gezogen!

Ein Banker nicht!

DjangoDjangoam 03.03.09via Hamburger Morgenpost


Bei dem Stundenlohn ist eine fristlose Kündigung nicht weiter schlimm.
So einen schlecht bezahlten Job findet man leicht wieder.Wenn die TNT weiter mit Billiglöhnen hantiert ist dies kein Einzelfall, sondern wird zum Normalfall !

Der_ThorDer_Thoram 03.03.09


Sorry, wenn der Junge meint es wäre zu anstrengend Briefe auszutragen, dann muss er sich einen anderen Job suchen. Egal, wie schlecht bezahlt, wenn ich einen Job annehme muss ich ihn Gewissenhaft erledigen. Oder Kündigen.

StruwwelStruwwelam 03.03.09


Ob zu niedrige Löhne oder nicht ordnungsgemäß zugestellte aber entsorgte Post, beides ist eine Schweinerei. Bei dem jingen Mann muss man davon ausgehen, das er wußte was er tat.

Ein ZustellerEin Zustelleram 03.03.09via Hamburger Morgenpost


Die gelbe Konkurenz zahlt 9,80 Eur, TNT-Mitarbeiter bekommen 7,90 Eur. Das erscheint auf den ersten Blick wenig, aber man sollte sich informieren, bevor man motzt! Bei TNT arbeitet man nicht als kleiner Subunternehmer, der sich selbst versichern muss. Man ist angestellt und selbstverständlich versichert. Der gelbe Mitbewerber versichert nicht. Wenn man also von den 9,80 Eur die Kosten abzieht, die jemand hat, der selbstständig ist, dann ist man ganz schnell unter den 7,90 Eur der TNT!

Um zu Kontrollieren wird nicht nur gefragt, ob man die Tagespost ausgetragen hat... Es werden auch Testbriefe verschickt, an entsprechende Adressaten.

Schwarze Schafe gibt es leider überall!


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