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Hochschule Harz eröffnet Wanderausstellung „SchattenRisse – Frauen zwischen

Einblicke in weibliche Lebenswelten


 


Hochschule Harz eröffnet Wanderausstellung „SchattenRisse – Frauen zwischen Altmark und Unstruttal“


 


Die Hochschule Harz lädt in Kooperation mit dem Frauenzentrum Wernigerode und dem FrauenOrte Sachsen-Anhalt e.V., Halle, anlässlich der Eröffnung der Wanderausstellung „SchattenRisse – Frauen zwischen Altmark und Unstruttal“ am Mittwoch, den 4. März 2009, ab 19 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Rektoratsvilla auf den Campus in Wernigerode ein. Begleitend zur Ausstellung wird am Dienstag, den 7. April 2009, im Rahmen der GenerationenHochschule weiterhin der Vortrag „…Sobald die Studentin Einzug halte… – Zur Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Halle“ von Dr. Elke Stolze, FrauenOrte SachsenAnhalt e.V., Halle, angeboten. Zur Teilnahme an der Vorlesung ist vorab eine Anmeldung unter www.generationenhochschule.de erforderlich.


 


Die Wanderausstellung  entstand an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit und Geschlechterforschung, unter der Projektleitung von Prof. Dr. Eva Labouvie und unter Projektmitarbeit von Dr. Elke Stolze und Dr. Monika Lücke. Mit ihren 30 thematischen Tafeln nimmt „SchattenRisse“ alle Kunstinteressierten mit auf eine Reise in die Frauengeschichte und setzt es sich dabei zum Ziel, den Beitrag von Frauen an der Geschichte nicht nur zu dokumentieren, sondern auch für die Besucherinnen und Besucher eindrucksvoll wahrnehmbar zu machen. Dabei werden erstmals vielfältige Lebenswelten, Erfahrungen, Visionen und das Handeln von Frauen im Raum Sachsen-Anhalt als gewichtiger Teil der Landesgeschichte betrachtet und facettenreiche Einblicke in das Wirken der Frauen innerhalb der Gesellschaft über alle Jahrhunderte hinweg gegeben.


 


„Auch in der Geschichte unseres Landes gibt es viele Frauen, von deren Schaffen wir heute bedauerlicherweise nichts oder viel zu wenig wissen. Allerdings zeugen zahlreiche Beispiele, wie Dorothea Christiana Erxleben, Ernestine Christine Reiske, Maria Barbara Bach und Caroline Neuber von bedeutsamen Frauen, die sich trotz widriger Umstände und nur nach zähem Ringen engagiert in die Gesellschaft eingebracht haben“, so Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann. „Deshalb möchten wir als Ort für eine Ausstellung wie ‚SchattenRisse‘ dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen.“


 


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