Passanten gehen an Leiche vorbei
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Kommentare zu Passanten gehen an Leiche vorbei
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Der Beitrag ist völlig abgehoben und unnütz und soll wohl die Belesenheit des Artikelschreiberling und seine Distanz zu Otto-Normal-Schreiber dokumentieren.
Wenn ich mir den anderen Beitrag auch noch angucke gebe ich öcher Recht, dass Sie nicht verstanden haben was in einfachen , philosophisch nicht verklausuliertem Unsinn, gesagt war.
Man was für'n Bart.
Irrtum. Du musst nach einem durchgeführten Notruf i.d.R. warten, bis die Einsatzkräfte vor Ort sind (was sicherlich sinnvoll ist)! Und genau das wollen die meisten nicht, weil sie ansonsten nichts mit dem Geschehen (notfalls Zeugenaussage etc.) zu tun haben wollen...
ich glaube sie haben den beitrag nicht verstanden.
zur anmerkung, wäre ich an der oder einer anderen person vorbeigekommen, hätte ich nachgeschaut ob hilfe erforderlich ist, daran habe ich keinen zweifel aufkommen lassen wollen.
oder wollten sie nur eine schublade auskippen??
Zitat: "vielleicht rufen polizei und verwaltung nach diesem vorfall dazu auf immer wenn irgendwo eine hilflose person liegt anzurufen. wäre eine (personalintensive) alternative" Mal eine Gegenfrage an den Geist dieser menschenverachtenden Haltung, welcher sich wagt bei einem Menschen Kosten/Nutzen gegen zu rechen. Angenommen du bist Diabetiker und hast den Insulin nicht genommen und fällst daher auf der Strasse in ein Koma. Du atmest. Für alle anderen hälst du nur en Nickerchen. Wahrscheinlich zu viel getrunken. So hat es den Anschein. Dann ist es also laut deiner Aussage völlig OK dich dort liegen zu lassen, weil du ja noch atmest und somit folglich lebst? Wie so eine Geschichte ausgeht brauch ich dir ja wohl nicht zu sagen. Das nur mal so als Beispiel zu deiner wirren Einstellung von menschlichen Leben und Zivilcourage!
ich schliesse mich seife an. es ist schon sehr vermessen, die ewige schimpfkanonade - keiner kümmert sich mehr - für alle schicksale heraus zu holen. es ist das problem der schutzsuchenden obdachlosen die wahrscheinlich sonst auch dort sind. hätte es den anschein gemacht, dass dort eine hilfsbedürftige person liegt hätte auch jemand sein handy gezückt. die unterscheidung ist manchmal tragisch schwer. der begriff bürgerliche pflichten wird im übrigen stark strapaziert.
vielleicht rufen polizei und verwaltung nach diesem vorfall dazu auf immer wenn irgendwo eine hilflose person liegt anzurufen. wäre eine (personalintensive) alternative
Tja. Das sagt mal wieder so einiges aus. C. F. v. Weizäcker hat es mal in sein Buch, aus welchem ich zitiere, treffend auf den Punkt gebracht. Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
"Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte." Noch Fragen?
nein...man kennt es doch zu gut das obdachlosen in geschäftseingängen über nacht schutz suchen um zu schlafen. Ich nehme daher einfach nur stark an das die menschen das auch so gesehen haben... ich glaube kaum das irgendwer bewusst wahrgenommen hat das die person die dort liegt tot war.
Wo ist bitte das Problem das Handy raus zu nehmen und die 112 zu wählen und zu sagen das dort eine leblose Person liegt? Da würde man seine Bürgerliche Pflicht längstens nachkommen!
Ich denke es ist weniger, die Tatsache, dass sie kopflos durch die Gegend rennen, als vielmehr die Angst, durch ihre evtl. Aktion mit den Behörden in irgendwelcher Form in Kontakt zu geraten. Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft wollen heutzutage unerkannt bleiben und sie werden wissen, warum.
So sind die meisten Menschen,kopflos durch die Gegend rennen,Scheuklappen auf.Aber wehe man ist selbst in irgendeiner Form betroffen,dann wird lauthals nach Zivilcourage geschrien.