Althaus muss nach Skiunfall 33 000 Euro Geldstrafe zahlen

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Althaus muss nach Skiunfall 33 000 Euro Geldstrafe zahlen

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Eingestellt von
inge Marx
am 04.03.09in Politik via saarbruecker-zeitung.de

Dieter Althaus ist im Zusammenhang mit seinem Skiunfall am Neujahrstag zu 33 000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Das Urteil gegen den thüringischen Ministerpräsidenten erging in einem Schnellverfahren.

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99 Kommentare

Kommentare zu Althaus muss nach Skiunfall 33 000 Euro Geldstrafe zahlen

 

ObserverObserveram 11.03.09via Saarbrücker Zeitung


Ich hab doch nie was anderes behauptet, Mellie, in dieser Betrachtungsweise sind wir beide doch einer Meinung.............

Mellie61Mellie61am 11.03.09via Saarbrücker Zeitung


aus Zitat Observer:...da das Strafgericht den Sachverhalt ermittelt hat, der dem Zivilgericht als Grundlage für den zivilrechtlichen Anspruch in aller Regel reicht.


aus Bericht SZ:
Der merkwürdige Prozess, der ihm am Dienstag gemacht wurde, hat das Drama nun noch verschlimmert.
Offenbar hat es die österreichische Justiz gut mit dem deutschen Politiker gemeint. Alles deutet darauf hin, dass es im Vorfeld Absprachen gab, die eine relativ milde Strafe und den kurzen Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermöglicht haben. Leider gibt es keine hinreichende Begründung für diese Sonderbehandlung eines Prominenten, die einen faden Beigeschmack hat. Wenn man Althaus damit einen Gefallen tun wollte, so ist eher das Gegenteil eingetreten: Anstatt Ruhe und Klarheit herrscht jetzt Irritation.

Wobei wir wieder bei der Zweiklassenjustiz wären, gelle!!!

ObserverObserveram 10.03.09via Saarbrücker Zeitung


Zitat Mellie: "Ich würde nicht wissen wollen, wie es ausgegangen wäre, wäre es umgekehrt gewesen bei diesem Skiunfall."

Da es umgekehrt ja auch nur um Geld gegangen wäre, kann es Dir ja auch um nichts anderes gehen. Die immaterielle Seite des Verlustes der Mutter hast Du auf mein Posting daher nur nachgeschoben; in Wahrheit geht es immer nur ums Geld, da man eine Tote nicht mehr zum Leben erwecken kann.

ObserverObserveram 10.03.09via Saarbrücker Zeitung


Du hast von den 5000 Euronen geschrieben, die die Beerdigungskosten nicht decken, was impliziert, daß Du von weiteren Zahlungen nicht ausgegangen bist, und weißt scheinbar nichts davon, daß Althaus vermutlich mehr als eine Million an Schadenersatz für die ausgefallene Mutter und Ehefrau zahlen wird, jedenfalls nicht viel weniger. DU hast also keine Ahnung und redest, ohne den ganzen Sachverhalt zu kennen. Ich habe zwar nicht immer recht, in diesem Fall aber schon, um den geht es ja jetzt auch nur, und das soll DIR genügen. Das Schmerzensgeld wurde in einem Strafprozeß in A verhängt, der Schadenersatz ist die zivilrechtliche Seite der Sache, sie hat mit dem im Bericht genannten Urteil nur inswoeit zu tun, als Althaus als Verurteilter eher damit rechnen muß, zum Schadenersatz aus unerlaubter Handlung (so heißt das in der BRD, in A gibt es eine ähnliche Rechtsnorm) herangezogen zu werden, da das Strafgericht den Sachverhalt ermittelt hat, der dem Zivilgericht als Grundlage für den zivilrechtlichen Anspruch in aller Regel reicht. Da Althaus die Sache außergerichtlich mit dem Witwer regeln möchte, die Verhandlungen sind angeblich sehr weit fortgeschritten, wird wohl das Zivilgericht nicht bemüht werden müssen, da der Anspruch durch Althaus vermutlich wesentlich höher befriedigt wird, als ein Gericht urteilen würde. Und Althaus ist an der eher stillen Beilegung der Sache aus leicht durchsichtigen Gründen auch sehr interessiert. Vieles von dem, was ich Dir jetzt erklärt habe, steht schon weiter unten in den div. Kommentaren, man muß es halt nur lesen wollen......

Mellie61Mellie61am 10.03.09via Saarbrücker Zeitung


@Observer

Gesetz 1 DU HAST IMMER RECHT, gelle???

Was ist bitte der Unterschied zwischen Schmerzensgeld und Schadenersatz??? Spielt das hier überhaupt eine Rolle??? Mit welchem Geld willst Du den Verlust dieser Frau bezahlen??? Kann man den Verlust überhaupt bezahlen??? Das ist doch hier die Frage und nicht ob es sich dabei um Schmerzensgeld handelt oder um Schadenersatz!!!

ObserverObserveram 10.03.09via Saarbrücker Zeitung


Es ist Schmerzensgeld und kein Schadenersatz, über den wird noch verhandelt. Und ihr beiden seid scheinbar die einzigen im Saarland, die den Unterschied noch nicht begriffen haben.

Mellie61Mellie61am 10.03.09via Saarbrücker Zeitung


Lachhaft, mit 5000 Euronen sind noch nicht einmal die Beerdigungskosten abgedeckt!!! Ich würde nicht wissen wollen, wie es ausgegangen wäre, wäre es umgekehrt gewesen bei diesem Skiunfall. Aber eindeutig Zweiklassenjustiz!!! Ist eigentlich unter dem Deckmantel Immunität alles möglich??? Schande!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bernhard FoxBernhard Foxam 09.03.09via Saarbrücker Zeitung


Neben dem Eindruck, dass wir hier einen eindeutigen Fall von 2 Klassenjustiz erleben, finde ich es als einen noch schlimmeren Skandal, dass das Leben einer dreifachen Mutter - wenn ich das richtig in Erinnerung habe - in den Augen österreichischer Richter mit einem "Schmerzensgeld" von 5000 (in Worten fünftausend) belegt wird. Soviel ist das Leben eines weiblichen Untertans wert. Soll man dazu weitere Worte verschwenden?

ernstblochernstblocham 08.03.09


Meiner Ansicht nach beschäftigen sich mittlerweile fast alle PolitikerInnen (inbesondere auch Herr Althaus)in brutalster Weise ausschließlich mit der Frage "wie kann ich meine eigene Macht und die meiner jeweiligen Partei ausbauen und festigen?" - Sorgen und Nöte von BürgerInnen sind ihnen sch... egal! Das ist für mich ganz klar und offensichtlich! 9-Live und Politik ist für mich das gleiche Nivieau... allenfalls schlechte Unterhaltung!

waldiwuffiwaldiwuffiam 07.03.09


Ich habe bei Cheops was dazu geschrieben.

CheopsCheopsam 07.03.09


Ich muss das Strafrecht der Österreicher nicht kennen, potatschnik. Es reicht, wenn ich sehe, wie die Politiker und Manager immer wieder davonkommen und das bei allem, was sie tun. Als sei das eine bessere Sorte Mensch, die mehr Gnade verdient hätte. Von Tagessatzsystem will ich auch gar nichts hören, denn diesmal starb ein Mensch und ein Politiker kommt davon!

waldiwuffiwaldiwuffiam 07.03.09


Das ist leider die Wahrheit, jeder kleine Bürger wird sofort im Verhältnis stärker bestraft.
Ich habe da ein Beispiel das zwar nichts mit Politik zu tun hat, aber selbst das System vor ein paar Jahren zeigt.
Eine Frau wird zu 3000,00 DM Geldstrafe verurteilt weil Ihr 1 1/2 Jähriger Sohn einen Milchreis für 0,59 DM durch die Kasse nimmt. Sie hat für ca 250,00 DM eingekauft.
Politiker kommen bei Millionen Unterschlagungen oder sonstigen Straftaten mit Vergleichs weißen Pinats durch.
Der Fall kam damals in die Presse.
Ich finde dieses nicht gut.

M_FloydM_Floydam 06.03.09


Um mal Tacheles zu sprechen: Althaus wurde zu einer Anzahl von Tagessätzen verurteilt, und er hat den Strafbefehl angenommen. Genau so wäre das in Deutschland auch abgelaufen. Und der Tagessatz richtet sich nach dem Einkommen. Die 5000 EUR sind allerdings DEUTLICH zu gering, ist wohl aber auch nur das Minimum in einem solchen Fall als STRAFE. Es wird aber wohl noch eine weitere zivilrechtliche Auseinandersetzung folgen, wo ein höheres Schmerzensgeld festgesetzt werden wird.

Was ich nicht verstehe: So eine rücksichtslose Pistensau stellt sich zur Wiederwahl, und der wird wahrscheinlich sogar noch wiedergewählt. Das Volk darf aber gerne anders wählen! ;-)

esranesranam 06.03.09


Was für ein kleinkariertes sexistisches Denken wegen der geringen Strafe. Ich glaube nicht, dass das Geschlecht des Opfers über die Höhe der Strafe ausschlaggebend war. Es war ein Unfall mit tödlichem Ausgang, so wie er auch täglich im Straßenverkehr passiert.
Über das Eilverfahren kann man sich als Laie wundern -mit dem bekannten Spruch: Die Großen lässt man laufen, die Kleinen werden gehängt.
Mit Sicherheit wird noch ein zivilrechtlicher Prozess folgen, und die Privathaftpflicht von Dieter Althaus einen 6-oder 7stelligen Betrag an den Witwer bezahlen müssen. Warten wir's ab.

ObserverObserveram 06.03.09via Saarbrücker Zeitung


Noch einer, der nicht lesen und vor allem nicht verstehen kann..............es geht nicht um die moralische Bewertung, sondern um das Problem an sich, ob Althaus guten Gewissens behaupten könnte, nicht vorbestraft zu sein. Er kann das zwar mit Verweis auf Deutschland, es nützt ihm nur nichts, weil ja jeder weiß, daß er's doch ist, aber halt eben im Ausland. Im Grunde genommen also ein Streit um des Kaiser's Bart, sinnlos.............das Volk entscheidet, wen es wählt und die Parteien entscheiden vorher, wen sie dem Volk vorsetzen. Wenn es ein Vorbestrafter ist und das Volk den dennoch wählt, soll es gut sein, das ist Demokratie, auch wenn es dem Einzelnen nicht gefallen mag..........

klatoeklatoeam 06.03.09via Saarbrücker Zeitung


Was soll das gezehdere um die Vorstrafe von H. Althaus.
Seit Graf Otto Lambsdorf wegen Steuerhinterziehung vorbestraft ist und weiter in der Politik mitmichen konnte ist doch eine Vorstrafe Gesellschaftsfähig, zumindest solange der Betroffene in der Politik oder Bank angestellt ist.

nullnullnullnullam 06.03.09via Saarbrücker Zeitung


Es ging nicht darum, ob es unerheblich ist, sondern darum, daß Sie es 'absolut' bestritten haben, Herr Studiosus. Wörtlich: "Somit gilt er als nicht vorbestraft". Er IST vorbestraft, egal wo, konkret in Österreich, und egal, ob es im -deutschen- FZ steht oder nicht. Es hülfe ihm keinen Deut, wenn er behauptete, daß er nicht vorbestraft sei. Man könnte immer entgegnen, daß er eben doch in Österreich vorbestraft ist. Ich wiederhole auch nicht Ihre verquere Ansicht, ich widerspreche ihr, sie verwechseln da etwas oder haben ganz offensichtlich Probleme mit dem Verstehen von Texten. Daß Österreich nicht in Thüringen liegt und umgekehrt, brauchen Sie mir in Ihrer rotzigen Art nicht zu sagen. Das ist eine Unverschämt wie alle Ihre Aussagen hier und Sie wurden in mindestens einem Posting deswegen auch schon von der Redaktion editiert (gelöscht). Gehen Sie meinetwegen wieder in den Sandkasten spielen, hier reden Erwachsene und keine verhinderten Möchtegernjuristen.

InsiderInsideram 06.03.09via Saarbrücker Zeitung


Apparatschik, werden Sie von Thüringen bezahlt..........?

potatschnikpotatschnikam 06.03.09


"Ein besseres Beispiel für eine Zweiklassenjustiz wird man derzeit kaum noch finden..."
Verzeihen sie mir, Cheops, aber das ist Schwachsinn, was sie da schreiben. Offensichtlich kennen sie sich im Strafrecht nicht aus und wissen nicht, dass es im Strafrecht immer noch auf den Grad des Verschuldens ankommt. Diesem tragischen Vorfall lag keine böse Absicht zu Grunde, sondern lediglich eine in einem Bruchteil einer Sekunde getroffene falsche Fahrentscheidung...
Wenn sie hier von Zweiklassenjustiz sprechen, dann darf ich ihnen sagen, dass, so wie ich die österreichische Rechtsprechung kenne, Otto Normalverbrucher in einem analog gelagerten Fall mit einer wesentlioch niedrigeren Geldstrafe, die stets nach Maßgabe des Einkommens zu bestimmen ist (Tagsatzsystem, davon gekommen wäre.

zero1000zero1000am 06.03.09


Notiz zu Wiesheu ist aus Wikipedia


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