„Unseren Delfinen geht es gut!“
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68 KommentareKommentare zu „Unseren Delfinen geht es gut!“
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Klar, was sollen sie sonst auch aus Langeweile machen. Glaubst du im Ernst, dass sich die Tiere im natürlichen Umfeld "Gedanken" machen müssen, wie sie sich beschäftigen können??
Bei Spiegel.online gibt es ein tolles Video, das zeigt, auf welche Ideen Delfine (sogar!) in einem Delfinarium kommen können ...
LINK (unten in der Vorschauleiste bei 13. März 2009)
Ein Delfin im Betonbecken ist wie ein Karpfen in der Badewanne. Jeder Mensch der ein Herz hat und genau hinschaut müsste die Tierquälerei erkennen.
Stellen Dir vor, man würde Dich als eine niedere Spezies oder Rasse
einstufen, jagen und dann zeitlebens in ein Gefängnis sperren. Du
würdest von Deinen Angehörigen getrennt und müsstest essen was man Dir
vorsetzt, die Luft ist temperiert und klimatisiert, Du könnten jedoch
niemals wieder Rosenduft warnehmen oder unter mehr als 3 oder 5 (egal ob
es mehr sind) Lebenspartnern wählen. Ja vielleicht sogar mit jemanden
eingesperrt zu sein, den man absolut nicht riechen kann. Niemals wieder
Schnee oder die Gerüche der Jahreszeiten genießen zu können. Wieviel
wäre Dir diese Lebensqualität wert, selbst wenn es Tag ein Tag aus
Deine Lieblingskonserven zu Essen gibt und Deine Lebenserwartung steigt?
Macht es die Sache besser, wenn Du in dieses traurige Schicksal
hineingeboren wurdest und nicht besseres kennst? Hier möchte ich auch
nochmal Ursache und Wirkung in Erinnerung rufen. Wie sind eigentlich
ursprünglich die Delfine in die Delfinarien gekommen, weil sie die
Nähe des Menschen suchen ?
Der Mensch hat nicht das Recht Dinge zu tun, nur weil er die Macht dazu hat.
Es ist sehr traurig, was für Geld alles angerichtet wird.
Eigentlich ist hier schon alles gesagt worden - und die überwiegende Mehrzahl der Kommentare finde ich ausgesprochen gut. Im Grunde genommen könnte man alles auf einen Satz reduzieren:
Delfine gehören in die Freiheit, nicht ins Delphinarium!
Daß es vielen Tieren inzwischen auch in der Natur wegen Überfischung, Beifang usw. nicht mehr gut geht rechtfertigt aber nicht, daß man einige von ihnen in enge Betonbecken pfercht.
Und wenn Herr Fersen die Aktivitäten von uns Tierrechtlern nicht nur als Folklore betrachten würde, hätte er längst gemerkt, daß wir uns gegen die Ausbeutung der Meere genauso engagieren wie gegen die Ausbeutung der Tiere in Zoos und Delfinarien.
Überhaupt empfinde ich die Sprache von Herrn Fersen als menschen- und tierverachtend - schade, daß jemand wie er Artenschutz-Beauftragter ist!
Vielleicht liest er ja diese Kommentare. Und vielleicht gibt es ihm dann doch zu denken, daß sich hier ca. 90% der Leute gegen Delfinarien aussprechen. Vielleicht.... Man soll die Hoffnung nie aufgeben.
Ich habe die schlimme Befürchtung das der Herr von Fersen auch noch ernst meint was er hier so von sich gibt... Einfach nur traurig!
Schön, dass Du meinen Beitrag gelesen hast. Wenn Du ihn verfolgst, wirst Du vielleicht auch auf den letzten Abschnitt aufmerksam, bzgl. Überlebensrate.
Mich würden ja mal die monatlichen Betriebskosten interessieren.
Allein die Stromrechnung ist sicherlich beeindruckend.
Und das bei steigenden Energiepreisen ...
Da bleibt doch nur zu hoffen, dass nicht alle Artenschutz-Beauftragten Profiteure des Todes sind. Meiner Meinung nach die korrekte Bezeichnung für diesen Mann; da hat die Dame im Internet doch die richtige Bezeichnung gewählt.
Zitat von der HP www.lagune2000.de:
Natürlich – Nach maritimen Vorbild.
Mit der DelphinLagune soll die bestehende Anlage für die schwimmenden Säuger erweitert werden. Ergänzt wird sie um ein ausgedehntes Uferareal und Zuschauertribünen. Besucher können die Delphine künftig auch unter Wasser beobachten....
Mein Kommentar:
Ein maritimes Vorbild mit Zuschauertribünen und Unterwasserbeobachtung...
Zitat:
Eine Freianlage mit 1.500 Sitzplätzen, 5,3 Millionen Liter Salzwasser bei einer Wassertiefe bis zu 7 Metern und 1.540 m2 Wasseroberfläche – mit einer Unterwasserlandschaft, die maritime Lebensräume zu ihrem Vorbild hat. Diese Bucht, angelehnt an natürlich Formen, fügt sich organisch in die Zoolandschaft ein.
Mein Kommentar:
Platzverhältnisse wie im maritimen Vorbild....
Merken die Verantwortlichen eigentlich nicht, dass sie sich lächerlich machen?
Harald Gerber/ Lindlar
ich selbst bin schon mit freilebenden delfinen geschwommen,man konnte so ihren drang für das offene meer spüren!!!
sie hatten alle ein lächeln im gesicht.das sehe ich bei den delfinen nicht,das macht mich sehr traurig!!!!!
die sollen mal nachlesen wie viele kilometer so ein tier am tag schwimmt.
doch leider ist es jetzt schon zu spät,denn diese tiere sind nicht mehr in freiheit überlebungs fähig.
arme tiere!!!
Die ABENDZEITUNG hat übrigens
nochmal einen zweiten Artikel zu dem Thema eingestellt.
Mit Abstimmungsmöglichkeit
und ebenfalls mit Kommentar Funktion.
Ein Dank an die Redaktion !
LINK
Es ist wirklich unglaublich wie immer wieder behauptet wird: unseren Tieren geht es gut! haben Sie sie gefragt? es ist in etwa so als ob man als Mensch mit hohem Intelligenzquotient und einer enormen sportlichen Begeisterung, immer in Bewegung war und nun von jetzt auf gleich an einen Rollstuhl gefesselt ist und nur noch in Erinnerungen lebt was einmal war und Sie Herr Fersen behaupten, es sei normal dass der Delphin-Nachwuchs kaum Überlebenschancen hat. Wie soll denn ein Tier, welches in Freiheit mehrere Hundert Kilometer am Tag zurücklegt, sich in einem Becken von dieser erbärmlichen Größe auch nur annähernd entfalten können.
ganz abgesehen davon dass ...
Delfine orientieren sich mit Hilfe ihres Echolots, indem sie eine Serie von Impulsen und Klicklauten aussenden. Die Schallwellen treffen auf Objekte im Wasser und werden dann an den Delfin in Form eines Echos zurückgegeben, fast wie bei einem Sonargerät. So können sie die Form, Dichte, Entfernung und den Standort dieser Objekte bestimmen und Fische aufspüren; in Aquarien jedoch hallen ihre eigenen Schallwellen von den Wänden zurück. Jacques Cousteau sagte einmal, dass das Leben eines Delfins in Gefangenschaft “zu einer Fehlregulierung des gesamten sensorischen Apparates führt, was wiederum bei einem so sensiblen Lebewesen zu einer Störung des mentalen Gleichgewichts und des Verhaltens führt.”(9)...
Es bleibt mir zu hoffen, dass es genügend Menschen gibt, die gegen Ihr Vorhaben einschreiten und damit ein erneutes grauenhaftes Tierquälen vermeiden helfen.
Sandra: es ist einseitig die mortalitätsrate darzustellen, sagst du? und begründest das mit zu wenig erfarung in der haltung?
was muss noch passieren?
tiere sind nicht da, um entertainer für uns zu spielen. sie sollen dahin, wo ihr natürlicher lebensraum ist.
jetzt magst du sagen, dass es ihnen dort auch nicht gut geht.
genau! dagegen muss man was tun! aber einsperren nützt da nichts. man muss die ursachen bekämpfen.
das gilt übrigens nicht nur für delphine-
Werkzeuggebrauch gibt es auch bei: Seeottern, div Vögeln, Insekten....
Soziale Netzwerke haben auch: Insekten, Flughunde, Ratten, Erdmännchen…
Individuen unterscheiden können auch: Fledermäuse, Mäuse, Vögel, Tintenfische…
An veränderte Umweltbedingen anpassen machen auch: alle noch lebende Tiere, sonst gäbe es nämlich keine mehr…
Kann mich dieser Meinung nur anschließen. Dreist, wie man über Tiere spricht, noch dazu als Artenschutzbeauftragter und Herr von ... Die Sprache die Herr von Fersen hier verwendet, spiegelt doch seinen Charakter wieder.
Liebe Andine,
da sind ja teilweise schon die richtigen Ansätze erkennbar! Ich empfehle daher mal diese unter www.deadline-online.net zu vertiefen.
Viel Erfolg und viele Grüße!
Der ganze Beitrag ist super - und am besten gefallen mir die beiden letzten Sätze!
B. Niestroj spricht mir aus dem Herzen: Ich bin auch dagegen. Delfine gehörenn in die Freiheit und nicht ins Delfinarium
Viel zu kleine Becken! Die paar Meter können keinen Ozean ersetzen
Der Delfin ist IM MEER von Nöten.
Die Welt befindet sich in eine sensiblen Gleichgewicht, in dem auch der Delfin sein Platz im Meer hat
Liebe Grüße
Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass unter dem Deckmantel, dass es die Delphine durch die Lagunenerweiterung besser haben sollen, Delphinarien auch in Zukunft unsere Unkultur bereichern werden! Das Argument, dass in der gleichen Zeitspanne des Interviews über 30 Delphine in Freiheit durch menschliche Eingriffe verendet seien ist ebenfalls nicht mehr zu toppen - irgendwo passiert IMMER etwas noch schrecklicheres, ist das etwa ein Argument FÜR Delphinknäste? Wo waren die Tierrechtler als.... ich kann so etwas dümmlich Arrogantes nicht mehr hören. Tierrechtler sind auch nur Menschen und können nicht überall gleichzeitig für Tiere Partei ergreifen aber mit Sicherheit werden sie genau dort ansetzen, wo Tiere den größten und vor allem VORSÄTZLICHEN Qualen aus purer Profitgier ausgesetzt werden und dazu gehören zweifellos Delphinarien. Wen es interessiert, der schaut sich mal die ewig lange Liste der Delphinopfer an, die in diesen künstlichen Becken elend verreckt sind!