4.29

Behandlung „gegen Vorkasse“ ist unzulässig

x 26
 
 
Behandlung „gegen Vorkasse“ ist unzulässig

Beitrag melden


Die Honorarreform lässt viele Ärzte um ihre Existenz fürchten. Mancher Mediziner greift bereits zu drastischen Maßnahmen, um sein Einkommen zu sichern. Leidtragende sind die Patienten. ....

Auf focus.de weiterlesen

10 Kommentare

Kommentare zu Behandlung „gegen Vorkasse“ ist unzulässig

 

pegopegoam 11.03.09


hallo samsun 2,
ich habe selbst 20 jahre als arzthelferin gearbeitet und gebe dir recht, das vile leute schlimme arztläufer sind. ich gehe in der regel 1 mal im quartal zu meinem arzt weil ich cron krank bin und meine medikamente (generika) brauche. alle 3 jahre gehe ich mal zum augenarzt. dort wird mir sofort eine augendruckmessung, auf eigene koste, angeboten, zum ausschluß eines glaukoms. dies wird von augenärzten empfohlen. es ist aber erwiesen, dass der augendruck kein verlässlicher parameter für ein glaukom ist. was soll man nun davon halten. viele patienten, die keine fachliche ausbildung haben (ich bin übrigens ausgebildete tierheilpraktikerin) werden durch solche machenschaften verunsichert und bezahlen.

samsun2samsun2am 10.03.09


Hallo pego,

das ist doch das Ziel!!!! Staatliche Gesundheitszentren. Ich kenne eine Pharmareferentin, und die hat mir unter der Hand einiges erzählt. Abee auf dieses wird es hinauslaufen.

Aber muß man wegen jederKleinigkeit zum Arzt? Viele Ärzte berichten mir, daß viele wegen Bagatellfällen kommen. Speziell wenn irgendwelche Zeitungsartikel erschienen sind. Besuche beim Notazt am Sonntag: Sehr beliebt. Man spart sich doch einen WErktag, wo man evtl. sich freinehmen möchte. Die Insider könnten Storries erzählen !!!

pegopegoam 10.03.09


es stimmt, das die ärzt nicht mehr alle ihre behandlungen bezahlt bekommen. dieses problem kann aber nicht auf dem rücken der patienten ausgetragen werden. wenn man in vokasse treten soll und sich dann bei der krankenkasse beschwert, kann ich mir nicht vorstellen, das man dann bei diesem arzt weiter in behandlung bleiben kann oder möchte. das vertrauensverhältnis ist dann doch wohl sehr gestört. das heißt wohl auch, das es bald mit der freien arztwahl vorbei ist. viele menschen sind auch gar nicht in der lage, diese zusatzkosten zu übernehmen. warscheinlich muß man bald staatliche gesundheitscentren einrichten, um die grundversorgung für diese menschen zu sichern. armes deutschland!!!

samsun2samsun2am 09.03.09


Hier die Adresse von Frau Ulla Schmidt:

Abgeordnetenbüro in Berlin:

Platz der Republik, 11011 Berlin
Fon: 030/227-75765
Fax: 030/227-76883
ursula.schmidt@bundestag.de


Bundesministerium für Gesundheit (BMG):

Friedrichstr. 108, 10117 Berlin
Fon: (0 18 88) 441 - 0
Fax: (0 18 88) 441 - 4900
info@bmg.bund.de

Wie machen es die Amerikaner? Sie hören auf die Aussagen der eMails.

.... Sehr geehrte Frau Ulla Schmidt, wir, das Volk, wünschen uns .....

MFG

und dann ab die Post. Oder doch lieber per eMail?

troller22troller22am 09.03.09


Dieser Mist ist auf dem HAufen unserer "Politiker" gewachsen und es wird weiter und weiter Zeit denen endlich zu zeigen dass es so nicht weitergehen kann. Wir haben hier inzwischen Zustände wie im hinterletzten Idiotenland.

rockoldierockoldieam 09.03.09


Nicht die Ärzte sind schuld an dem Dilemma, sondern unser Gesundheitswesen. Kostenintensiv sind nicht die Ärzte, sondern die total überteuerten Medikamente. Wenn man bedenkt, dass es bereits innerhalb der EU enorme Preisdifferenzen bei gleichen Medikamenten gibt, braucht man nicht lange suchen, wer hier abzockt.

Außerdem verprassen die fast unzähligen gesetzlichen Krankenkassen viel Geld mit dem sog. "Wasserkopf". Wie kann es denn sein, dass die Privaten stets preiswerter sind, als die Gesetzlichen. Nicht jeder benötigt die volle Leistung einer Krankenkasse und könnte somit noch mehr sparen. Bei den Gesetzlichen gibt es doch überhaupt keinen Wettbewerb.

Liebe Ulla Schmidt, gib den Leuten wieder ihre Freiheit und lass sie selbst entscheiden, ob sie lieber privat oder gesetzlich versichert sein wollen. Aber dann würden die Gesetzlichen ja kurz über lang verschwinden.

samsun2samsun2am 09.03.09


Ich hatte gerade ien Gespräch mit einer Freudin. Sie muß jetzt ein Gespräch mit dem Arzt führen über eine wichtige Abklärungsuntersuchung und dann ein Formular ausfüllen. Der Arzt muß dieses Formular an die Kasse schicken, die dann entscheidet ob diese Untersuchung getätigt werden darf. Dann muß die Frau zur Untersuchung kommen. Und dann nochmals zur Auswertung ein Gespräch mit dem Arzt führen. 3 Arzttermine, 3 Vormittage futsch. Und evtl. muß sogar noch gegen die Kasse geklagt werden, damit diese Untersuchung überhaupt druchgeführt werden kann. Und dann erhält der Arzt seine Rechnung oft erst Monate später bezahlt. Wenn überhaupt. Ich kann den Unmut verstehen. Aus dem Grunde praktiziere ich nicht mehr (Physiotherapie). Ein richtiges Arbeiten ist dadruch fast nicht mehr möglich.

Der normale Arzt kann vielfach nur durch die Privatpatienten überleben. Wer mal eine Privatrechnung erhalten hat, kann dies nachvollziehen.

Allerdings ist mir auch klar, daß dann auch schon mal aus dem Vollen geschöpft wird. Ich habe manches "private" KG-Rezept erst einmal "begradigt" und habe das wirklich notwenige durchgeführt. Dieses Verhalten ist allerdings in allen Berufen zu finden: bei den Handwerkern, bei KFZ-Werktstätten, bei.... Man verdient an der Dummheit der Kunden doch das meiste Geld. Das ist und war schon immer so.

toteleichetoteleicheam 09.03.09


Bei mir meldet sich schon der Gallensaft, wenn ich meine Krankenversicherung zahle und dann darf ich auch noch eine Praxisgebühr bezahlen?! Wofür denn bitte das noch? Das ist eine Unverschämtheit hoch 3.

tangotangoam 09.03.09


Diese Ärzte sind richtige abzocker und man sollte ihnen die Lizenz entziehen

peterklöpelpeterklöpelam 09.03.09


Diese armen Ärzte, jahrelang haben sie uns zusammen mit der Pharmaindustrie abgezockt und jetzt ist ihr Häuschen und ihre Yacht in Gefahr. Das tut mir aber leid.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren