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Morgen Ärzte-Streik

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Morgen Ärzte-Streik

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am 10.03.09in Politik via mopo.de

Maximal 34,70 Euro pro Patient im Quartal / "Vergleichen Sie das mal mit einem Friseurbesuch!"

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15 Kommentare

Kommentare zu Morgen Ärzte-Streik

 

Dr. OelbermannDr. Oelbermannam 27.05.09via Hamburger Morgenpost


Der Grund warum die Praxen nachmittags geschlossen werden und so lange Pausen gemacht werden, hängt damig zusammen, dass die Budgets voll sind. Ich arbeite ab Mitte des Quartals umsonst! Keine andere Berufsgruppe ist so bescheuert und arbeitet umsonst!!

Dr. OelbermannDr. Oelbermannam 27.05.09via Hamburger Morgenpost


Der Grund warum die Praxen nachmittags geschlossen werden und so lange Pausen gemacht werden, hängt damig zusammen, dass die Budgets voll sind. Ich arbeite ab Mitte des Quartals umsonst! Keine andere Berufsgruppe ist so bescheuert und arbeitet umsonst!!

WilfriedWilfriedam 25.03.09via Hamburger Morgenpost


Quelle: Badische zeitung 25.03.2009 "Vor 15 Jahren wurden noch 22 Prozent der Beiträge für die ambulante ärztliche Behandlung ausgegeben. Heute sind es nur noch 15 Prozent. Der Rest geht in Krankenhäuser, Verwaltung, Zahnärzte, in Arzneien und Hilfsmittel."...
"Allein die Verwaltung des Gesundheitsfonds soll eine Milliarde Euro kosten."
Quelle: www.krankenkasseninfo.de:" Auch die Pro-Mitglied-Ausgaben haben sich erhöht. Waren es 1992 noch 106,18 Euro, so stieg die Summe im vergangenen Jahr auf 161,84 Euro oder um rund zwei Drittel. Der Anteil der Verwaltungskosten an den gesamten Leistungsausgaben lag 2006 bei 6,0 Prozent. 1992 waren es noch 5,3 Prozent"

WilfriedWilfriedam 25.03.09via Hamburger Morgenpost


Nicht mit dem Medizinstudium sollten Sie hadern, sondern sich darüber im Klaren sein, dass Sie besser nach Abschluss Ihrer Ausbildung in den Skandinavischen Ländern, England oder USA arbeiten, wohin zunehmend Kollegen auswandern (oder am Wochenende in England in Privatkliniken arbeiten)

Raimund NagelRaimund Nagelam 25.03.09via Hamburger Morgenpost


Das ist ja echt unglaublich. Ich mache gerade mein Abitur und wollte danach Medizin studieren. Aber wenn man die Gehälter eines Hausarztes betrachtet dann fällt man ja in Grund und Boden. 2500 Euro für 6,5 Jahre Sutdium und dann die Assistenzzeit auch noch.
Ich finde dass eine echte Frechheit. Wenn ich 6,5 Jahre studiere dann will ich ja auch ein bestimmtes Honorar dafür sehen. Mich würde es nicht wundern wenn die Anzahl der Medizinstudenten in Zukunft rasch abnehmen wird.

LuzillaLuzillaam 11.03.09via Hamburger Morgenpost


Na, welch Zufall, dass bei dem Artikel nur Patientenmeinungen stehen, die den Streik unterstützen. Diese drei Meinungen dürften so fast alleine dastehen, denn kaum einer, so auch ich, hat Verständnis für diesen Streik.
Schon gar nicht, wenn man weiß, dass die meisten Ärzte mittlerweile ihre Patienten krank halten, damit sie genug verdienen! Und wer unter der Woche 2-3 Std Mittagspause machen kann, mindestens einen Nachmittag frei (bei vielen sogar zwei, weil der Mittwoch natürlich -nicht- als OP-Tag genutzt wird)...sorry...woher sollte das Verständnis für mehr Gehalt auch kommen?

Marion MüllerMarion Mülleram 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Wie hoch ist der Anteil der der tatsächlichen Ausgaben an Erbringer von Gesundheitsdienstleistungen (Ärzte, Krankenhäuser etc) gegenüber den Einnahmen der Kassen. Oder anders ausgedrückt wie hoch ist prozentual der Verwaltungsaufwand (Gewinne Topmanager)?
Hier sollte zuallererst gespart werden.

wolliwolliam 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Diese Ärzte würde ich zum Dienst verpflichten!
Wird weiter gestreikt,würde ich die Praxen schließen!

mehrmeermehrmeeram 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Ach die armen Aerzte, sollen sie doch Ihre Kassenärztlichezulassung abgeben und nur noch Selbstzahler behandeln. Ich bin esleid deren gejammer zu hören. Wenn schmerz Patienten auch so 4 Stunden warten müssen während privat Patienten ihr eigenes Wartezimmer im ersten Stock haben.
So ein armer Orthopäde ist auch nur Porschefahrer und muss sehen wie er reich wird.

JuliusHackethalJuliusHackethalam 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Gebt den Ärzten endlich mehr Kohle sie kommen wegen ihres Honorar-Lamentierens doch kaum noch dazu, in den Not leidenden Drei-Sterne-Restaurants mit ihren Anlageberatern über Porsche-Aktien und ihre Immobiliengeschäfte zu streiten. Außerdem ist es für diese Herrschaften doch wirklich unwürdig, alten kranken Menschen nun auch noch Bargeld aus der Tasche ziehen zu müssen um ihren Lebensstandard halten zu können

MaxMaxam 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Um mal den Friseurvergleich zu konkretisieren:
Ich komme zu dem vereinbarten Termin dran und werde über eine halbe Stunde individuell behandelt.
Danach sehe ich auch noch besser aus.
Wenn die Ärzte das auch mal hinkriegen, bin auch ich bereit, Verständnis für deren internen Verteilungsstreit zu entwickeln. Aber dass sie diesen jetzt auf dem Rücken ihrer Patienten austragen, ist ein Schlag ins Gesicht jedes gesetzlich Versicherten.

bernhardtbernhardtam 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Eine mir bekannte ältere Ärztin sagte, dass die sog. Gesundheitsreform in Wirklichkeit eine Krankheitsreform ist.
Weder Ex-Gesundheitsminister Seehofer noch U. Schmidt haben etwas für Arzt und Patient vernüntiges zu Stande gebracht. Immer wird vor der Lobby der Pharmaindustrie eingeknickt. Wie sie mir sagte, reichte früher ein Verhältnis 40 zu 60 von Kassen- und Privatpatient. Heute ist das Verhältnis ungekehrt.
Ich habe Verständnis für die Ärzte.

BeobachterBeobachteram 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Der Verbraucher kann sich leider gar kein objektives Bild machen, da ihm von allen Beteiligten immer wieder eine subjektive Schildungen der Situation gegeben wird, klar ist aber sicherlich, dass unsere jetzige Gesundheitsministerin nicht die Lösung des Problems ist, wahrscheinlich ist sie eines der Probleme. Ein anderes Problem ist die Pharmaindustrie und ihre Verbindung in die Politik hinein.
Mit diesem Thema ist es wie mit vielen Dingen in Deutschland, es wird immer nur geschwätzt, aber nicht, aber auch gar nichts bewegt.
Alle schauen wie das Kaninchen auf die Schlange, das war's dann auch

ErschütterndErschütterndam 10.03.09via Hamburger Morgenpost


knapp 35 Euro im Quartal...

...so mancher Arzt wird nun noch unfreundlicher sein und die Patienten noch schneller "abfertigen".

Gesundheit wird zum Luxus !

GastGastam 10.03.09via Hamburger Morgenpost


Dieses Thema ist tatsächlich schwer zu beurteilen: Das Gesundheitssystem ist so kompliziert aufgebaut, viele verworrene Strukturen haben sich seit Bismarck verselbstständigt; die wenigsten Menschen können das überblicken, am wenigsten Ulla Schmidt & Co.
Schade finde ich bei vielen Ärzten, dass sie auf hohem Niveau klagen. Es geht vielen Ärzten schlecht, keine Frage! Aber es gibt so viele, die sich eben "nur" bestimmte Sachen nicht mehr leisten können; warum soll es ihnen besser gehen, als der gesamten Bevölkerung?! Außerdem gönnen sie sich häufig gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot; kein Wunder, dass ihre Proteste nichts bringen. Sie müssen endlich zusammen halten!!!


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