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Ärger mit der S 7: Rauswurf nach Fahrplan

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Ärger mit der S 7: Rauswurf nach Fahrplan

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Eingestellt von
Sollner
am 10.03.09in Politik via abendzeitung.de

Verspätungen, Ausfälle und ungeplante Richtungswechsel – das ist fast Alltag auf der S-Bahnstrecke zwischen München und Wolfratshausen. Ein Fahrgast fordert jetzt von der Bahn Geld zurück. Wie seine Chancen stehen...

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9 Kommentare

Kommentare zu Ärger mit der S 7: Rauswurf nach Fahrplan

 

keinen centkeinen centam 10.03.09via Abendzeitung


mein tipp:
einfach schwarzfahren; kontrolleure trauen sich meistens sowieso nicht in solche chaos-züge, und wenn doch einer kommt protestieren, und den kontrolleur anweisen den protest auch zu vermerken; mit ewas rethorischem geschick lässt die busgeldstelle des mvv dann oft von der busgeld forderung ab...
(nicht unverschämt werden, sondern eher auf die eigenen nachteile verweisen: zu spät zur arbeit, erkältungskrankheit wegen warten im freien etc.)

S 7-nein DankeS 7-nein Dankeam 10.03.09via Abendzeitung


Nicht zu vergessen sind auch die Probleme am Münchner Ende der S7: Fast das ganze letzte Jahr und jetzt sehr häufig endet die S7 am Hauptbahnhof, weil sie völlig aus dem Takt ist. Mit etwas Glück wird man also in der Früh an der Donnersbergerbrücke rausgeschmissen und am Abend in Höllriegelskreuth. Bezahlen darf man aber den vollen Fahrpreis. Wahrscheinlich wird Holger den Kürzeren ziehen, solange den Fahrgästen nicht mehr Rechte eingeräumt werden. Es gibt übrigens noch einen tollen Trick, wie die Bahn die “Pünktlichkeit“ sicherstellt (erlebt am Montag in der Früh): Sie lässt einfach einen Kurzzug statt dem Vollzug fahren – aus 1 mach 2. Auf der ganzen Strecke kein Wort der Entschuldigung des Zugführers an die Fahrgäste, die wie die Ölsardinen eingepfercht waren. Das ist überhaupt für mich eines der Hauptprobleme bei der Bahn: Es gibt keinerlei Ansagen, Erläuterungen, Erklärungen oder Entschuldigungen für die Fahrgäste. Man muss raten, ob der Zug kommt oder nicht.

S 7-OpferS 7-Opferam 10.03.09via Abendzeitung


Ich korrigiere: Kurzzug statt VOLLZUG - Langzüge fahren auf der Strecke sowieso nicht.

S 7-OpferS 7-Opferam 10.03.09via Abendzeitung


Bin auch S7-Geschädigter: Endlich spricht mir mal jemand aus der Seele. Wahrscheinlich wird Holger aber den Kürzeren ziehen, solange den Fahrgästen nicht mehr Rechte eingeräumt werden. Es gibt übrigens noch einen tollen Trick, wie die Bahn die “Pünktlichkeit“ sicherstellt (erlebt am Montag in der Früh): Sie lässt einfach einen Kurzzug statt dem Langzug fahren – aus 1 mach 2. Auf der ganzen Strecke kein Wort der Entschuldigung des Zugführers an die Fahrgäste, die wie die Ölsardinen eingepfercht waren. Das ist überhaupt für mich eines der Hauptprobleme bei der Bahn: Es gibt keinerlei Ansagen, Erläuterungen, Erklärungen oder Entschuldigungen für die Fahrgäste. Man muss raten, ob der Zug kommt oder nicht. S-Bahn München = Saustall !!!

FrankBlackFrankBlackam 10.03.09via Abendzeitung


Um die Pünktlichkeitsquote zu verstehen, muss man wissen, dass erstens für die Bahn alle Züge mit Verspätungen unter 5 Minuten "pünktlich" sind, und dass zweitens alle Züge für die Statistik zählen, also auch die, die nachts oder am Wochenende fahren - und die sind meist pünktlich. Mich würde mal interessieren, wie die Statistik aussehen würde, wenn man nur die Hauptverkehrszeit in Betracht zieht. Wahrscheinlich deutlich unter 50%.

MichiMichiam 10.03.09via Abendzeitung


Der Service und die Pünktlichkeit bei den meisten Münchner S-Bahn-Linien ist schlecht. Aber was sich die Bahn bei der S 7 leistet spottet jeder Beschreibung!!!

Ich selbst bin mit der S 7 jahrelang täglich in die Innenstadt und zurück gefahren. Ich kann mich an keinen einzigen (!) Tag erinnern, an dem die S 7 nicht Verspätung hatte, wenn sie überhaupt fuhr oder auf halber Strecke umkehrte und wieder in die Innenstadt fuhr.

Dabei wurden dann die Fahrgäste an irgendeinem Haltepunkte im wahrsten Sinne des Wortes "ausgesetzt" und durften bei Wind und Wetter auf dem überfüllten Bahnsteig ohne Dach auf den nächsten Zug warten. Der war dann natürlich total überfüllt, weil ja doppelt so viele Fahrgäste mitwollten. Die Fahrgäste wurden auch erst direkt vor dem "Aussetzen" informiert, obwohl der S-Bahn-Fahrer bestimmt schon längere Zeit vorher die Weisung zum Umdrehen bekommen hatte.

So kann man natürlich auch die Pünktlichkeits-Statistik frisieren: Statt den Zug mit Verspätung weiterfahren zu lassen, lässt man ihn dann eben ausfallen und umdrehen.
Und schon kommt man auf 90% Pünktlichkeit!!! Ein Zug der gar nicht fährt ist schließlich wenigstens nicht unpünktlich!!!

Das schlimmste ist: Mit dem Winterfahrplan 2009 wird die eingleisige S 7 wieder mit der eingleisigen S 6 zusammengelegt. Das war vor einigen Jahren schon einmal der Fall und führte auf Grund der sich aufschaukelnden Verspätungen zu absoluter Unpünktlichkeit. Und jetzt kommt das ganze wieder.

Da fragt sich der Fahrgast dann schon, wie wenig Grips die Verantwortlichen bei der Münchner S-Bahn haben: Sie sehen, daß die Herdplatte rot glüht und legen dann die Hand darauf, nur um sich anschließend zu wundern, daß sie sich die Finger verbrennen. Jetzt ist es höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen.

Ich für meinen Teil habe das bereits gemacht: Ich fahre jetzt immer mit dem Auto in die Innenstadt. Und selbst wenn der Liter Benzin 5 Euro kosten sollte, die Nerven die man da schont, sind jeden Cent wert

GrenzzeichenGrenzzeichenam 10.03.09via Abendzeitung


Das Problem ist von grundsätzlicher Natur. Dass in diesem Land in vielen Sektoren nämlich Schlechtleistung von Unternehmen oder Personen belohnt wird, anstatt sie zu bestrafen. Das trifft nicht nur für unfähige Bankmanager zu.
Die S7 ist sicherlich repräsentativ für die Leistungsqualität im gesamten Münchner S-Bahn-Netz. Und als "Belohnung" für diese Leistungs"qualität" sehen die Pläne des Aufgabenträgers Bayerische Eisenbahngesellschaft vor, dass der DB-Konzern die Münchner S-Bahn noch bis mindestens Ende 2020 betreiben darf.

LuzillaLuzillaam 10.03.09via Abendzeitung


Also ob bei der S7 ein signifikanter Unterschied zu den anderen Sbahn und auch letztlich Ubahnlinien besteht, wage ich zu bezweifeln, immerhin läuft es bspw auf der Linie U2 nicht anders.
Ausfälle, Unpünktlichkeit etc.

Dass dann noch MVV und MVG es wagen streiken zu wollen grenzt förmlich an Hohn dem Fahrgast gegenüber (aber wenigstens weiß er dann genau: Da fährt nix!)
Im Prinzip sind die Fahrpreise und auch die laufenden Erhöhungen selbiger, wenn man den Service betrachtet, keineswegs gerechtfertigt.
Allerdings sitzen MVG und MVV leider am längeren Hebel, denn es gibt viele Menschen, die leider darauf angewiesen sind!
Vielleicht sollten wir, die Kunden, einmal streiken :)

SollnerSollneram 10.03.09via Abendzeitung


Die Pünktlichkeitsquote der S 7 mit über 90% ist lachhaft. Ich fahre jeden Tag mit der s 7 in die Stadt und abends retour. Nachdem ich keine Statistik führe, greif ich auf meine Schätzung zurück: und die liegt bei ca. 40% pünktlichen Zügen! Trau keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.


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