Senioren- und Behindertenbeiräte für Erhalt der Straßenbahn
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Fazit:
Die im Internet veröffentlichte Präsentation weist einige gravierende Schwachpunkte auf, die sowohl auf ein mangelndes Maß an Fachkompetenz als auch auf unzureichende Orts- und Detailkenntnis sowie eine wenig sorgfältige Arbeitsweise schließen lassen. Das Gutachten kann deshalb keineswegs als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen. Es bleibt zu hoffen, daß die Stadtverordneten sich von derartiger Schlechtrechnerei nicht täuschen lassen und eine langfristig sinnvolle Entscheidung treffen
Anmerkung 6b - fehlende Sorgfalt:
Unverständlich ist auch, dass die vorgeschlagene stufenweise Umstellung von Straßenbahn- auf Busbetrieb nicht mit der zuvor ermittelten Vorzugsvariante endet, sondern mit einem Busbetrieb in den heutigen Linienführungen des Straßenbahnnetzes.
Solche Fehler lassen nicht unbedingt eine gewissenhafte Arbeitsweise vermuten ...
Anmerkung 6b - fehlende Sorgfalt:
Unverständlich ist auch, dass die vorgeschlagene stufenweise Umstellung von Straßenbahn- auf Busbetrieb nicht mit der zuvor ermittelten Vorzugsvariante endet, sondern mit einem Busbetrieb in den heutigen Linienführungen des Straßenbahnnetzes.
Solche Fehler lassen nicht unbedingt eine gewissenhafte Arbeitsweise vermuten ...
Anmerkung 6a - fehlende Sorgfalt:
Die Präsentation weist Ungereimtheiten bei der Darstellung der vorgeschlagenen Umstellungs-Stufen auf. Die Grafiken stimmen nicht mit dem Text daneben überein. So ist bei Stufe S1 von der Stillegung der Strecke Sportzentrum - Madlow die Rede, diese ist aber in der Grafik noch als Straßenbahn dargestellt. Stattdessen wird in der Grafik die Jessener Str. nur noch durch Busse bedient, obwohl die Stillegung dieser Strab-Strecke verbal erst bei Stufe S2 erwähnt wird
Anmerkung 5 - Schienenbonus:
Ein (zumindest verbaler) Hinweis im Gutachten auf zu erwartende Fahrgastrückgänge nach der Umstellung von Straßenbahn- auf Busbetrieb wäre angebracht. Dieser sog. Schienbonus ist zwar schwer quantifizierbar, aber relativ unstrittig vorhanden, das zeigen Erfahrungen aus einer Vielzahl von Städten in Deutschland und anderswo. Die Ursache dürfte neben dem unterschiedlichen Fahrkomfort auch in der größeren Präsenz eines spurgebundenen Verkehrsmittels im Stadtbild liegen
Anmerkung 2 - Energiekosten:
Die Frage nach der weiteren Entwicklung der Kraftstoffpreise wäre erwähnenswert, da sie das Verhältnis der Betriebskosten von Bahn und Bus erheblich beeinflußt. Angesichts der Rohstoffverknappung und des als sicher geltenden Anstiegs der Kraftstoffpreise ist es nicht realistisch, für die Betriebskosten des Busnetzes in der Zukunft die heutigen Werte anzusetzen. Elektroenergie kann aus verschiedenen Primärenergieträgern erzeugt werden, Dieselkraftstoff nur aus Erdöl.
Anmerkung 1 Infrastrukturkosten:
Einerseits werden in der Präsentation zum Gutachten die "hohen" Infrastrukturkosten des Straßenbahnnetzes aufgelistet, von den erhöhten Instandhaltungskosten der Straßen bei verstärktem Busbetrieb ist jedoch keine Rede. Auch diese Kosten bleiben aber an der Stadt hängen. Ein seriöser Gutachter sollte auf den höheren Instandhaltungsbedarf von Straßen mit regelmäßigem Busbetrieb hinweisen und diesen den Infrastrukturkosten des Straßenbahnnetzes gegenüberstellen.
Jeder "Fortschritt" in Cottbus ist zum Vorteil für einen Sozialdemokraten. Wem nützt eigentlich die Bahndiskussion? Wer wird daran verdienen?
Der Einstieg in Straßenbahnen ist wegen der Niederflur-Wagenteile einfach bequemer
Das muss ich auch wiederlegen!
Bei moderen Bussen ermöglicht es die Niederflurtechnik den Fahrgästen, bequem ein- und auszusteigen.
Moderne Busse neigen sich bei Bedarf pneumatisch
unterstützt durch Luftfederung zur
Bürgersteigseite. Die Einstiegsschwelle wird
damit nahe an das Niveau des Bordsteines
gesenkt. Die Bahn dagegen hat nur einen Zustieg in der Mitte, Busse dagegen 2 bis 3!
"Viele ziehen, der einfacheren Benutzbarkeit wegen, die Straßenbahn vor
Was ist das denn für eine Begründung?
Ich selber bin jahrelang mit der Cottbuser Straßenbahn gefahren. Seit 3 Jahren lebe ich in Wiesbaden und hier gibt es nur Busse. Man gewöhnt sich schnell an diese Situation. Zudem sind die Busse voller Senioren, Frauen mit Kinderwagen und auch Rollstuhlfahrern.
Alles läuft reibungslos. Zudem machen die Busse nicht so einen Lärm wie die Tram.
Man kann sich auch alles schlecht r