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Streit um den Streik

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Streit um den Streik

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Eingestellt von
Bertl
am 10.03.09in Politik via abendzeitung.de

Jetzt kommt es im Streik-Streit hart auf hart: MVG-Chef Herbert König verfügt einen Einstellungsstopp - Fahrer sind kampfbereit wegen der Arbeitszeitverlängerung von 38,5 auf 39 Stunden. Die Zeichen stehen auf Streik.

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75 Kommentare

Kommentare zu Streit um den Streik

 

meggimeggiam 19.03.09via Abendzeitung


@ Gerd
Wie wär´s, wenn die ganzen Dauerkartenbesitzer und Leute, die ihren Unmut äußern, sich mal da beschweren, wo die Beschwerde hingehört nämlich bei den Arbeitgebern. Dort würde ich meine Kohle für nicht erbrachte Leistung (z.B. keine Fahrmöglichkeit bei Streik) einfordern. Keine Ahnung ob man da notfalls gerichtlich was erreichen könnte, aber es würde denen Arbeit und Ärger machen. Den Frust sollte man nicht an den Angestellten (Fahrern und anderes Personal) auslassen. Denen geht´s dreckig genug. Und- die Gewerkschaften bestehen aus Mitgliedern und diese Mitglieder sind Menschen wie Du und ich. Wenn also die Gewerkschaften auf Grund der Beschlüsse ihrer Mitglieder den Streik "angezettelt" haben, haben ihn die Menschen dahinter angezettelt. Oder liege ich falsch?

meggimeggiam 19.03.09via Abendzeitung


Negativbeispiele kann man immer anführen. Wir sollten uns aber nicht nach unten sondern nach oben orientieren. Wir sollten uns auch nicht immer von den Drohungen der Arbeitgeber einschüchtern lassen. Aber es funktioniert ja wunderbar. Wieso sollten sie ihre Taktik ändern. Damit kriegen sie uns immer, ist doch toll. Was muss noch passieren, dass wir endlich aufwachen und uns wehren?

meggimeggiam 19.03.09via Abendzeitung


Was geht denn hier ab? Sind da ein paar U-Boote unterwegs. Die haben wohl keine Ahnung was es heißt, immer mehr Arbeit in immer weniger Zeit und mit immer weniger Personal erledigen zu müssen. Profit für die einen (Wenige) = Leiden für die anderen (Viele). Wir sind gerade wieder auf dem besten Weg ins gewerkschaftliche Niemandsland. Alles, was unsere "Väter" geschaffen haben geben wir wieder auf. Kann´s das sein? Ich find es traurig, dass wir Werktätigen zu wenig bereit sind, für uns selber was zu tun, dass wir in andächtige Starre verfallen, wenn die Arbeitgeber auch nur husten. Was würden sie ohne uns tun? So schnell könnten sie gar nicht aus irgendwelchen Ländern Arbeitskräfte heranschleppen, wenn wir alle endlich mal zusammenstehen und vor allem aufstehen würden. Ich für meinen Teil hab mich an Streiks und Demos beteiligt, so oft es ging auch wenn´s manchmal schwer fällt. Und ich werd´s auch weiter machen. Aber von nix kommt nix!!

BertBertam 19.03.09via Abendzeitung


Fahrkarten verkaufen die schon lange nicht mehr!

G. JohannsenG. Johannsenam 19.03.09via Abendzeitung


In Zeiten, wo sich die Looser-Banker Millionen-Boni selbst zuteilen für absolute Pfusch-Jobs (und keiner schreitet ein!!!), sollte man mit den ehrlichen Angestellten im Öffentlichen Dienst nicht kleinlich sein. Für ehrliche gute Arbeit ehrliches gutes Geld - was sonst!
Ich bin mit den Streikenden solidarisch - weiter so!! - auch wenn ich dafür Unbequemlichkeiten erttragen muß.... es ist für einen guten Zweck.

meggimeggiam 19.03.09via Abendzeitung


ach ja, noch was. Längere Arbeitszeit heißt Personalabbau. Es gehen also Stellen flöten. Dumm, wenn dann gerade Du betroffen wärst, wenn Deine Firma das auch machen würde.

meggimeggiam 19.03.09via Abendzeitung


das ist ja ne tolle Meinung von marc. Eine halbe stunde mehr Arbeit ist eine halbe Stunde weniger Lebenszeit. Rechne Dir das mal aus auf den Monat, auf´s Jahr usw. Wir Kleinverdiener haben eh schon kaum ein Auskommen und wenig Freizeit. Die Familie und soziale Kontakte gehen fast unter. Kennst Du Schichtpläne? Weißt Du wie stressig das ist. Und dann kaum Kohle. Danke. Bei uns wurde die Arbeitszeit schon erhöht (ganz anderer Bereich) und von den paar Euro mehr hab ich nichts. Meine freie Zeit wäre mir lieber. Ich kann nur sagen, ich bin solidarisch mit den Leuten, die jetzt streiken. Ich würde mir wünschen, es würden mehr Menschen auf die Strasse gehen in vielen Bereichen. Nur leider sind wohl zu wenige bereit auch mal was zu wagen. Für seine Rechte muß man kämpfen. Wir sitzen zwar am kürzeren Hebel aber zahlenmäßig wären wir überlegen. Zusammen können wir was bewegen. Also Leute, bewegt Euch, dass sich was bewegt.

MarcMarcam 17.03.09via Abendzeitung


Das ist doch genau dasselbe wie bei den Streiks der Lokführer. Arbeitskräfte, deren einzige Spezialisierung im Besitzen eines Personenbeförderungsscheins liegt (und deren Arbeitsmotivation im Übrigen an der zu 90% vorherrschenden, an Unverschämtheit grenzenden Unfreundlichkeit klar zu erkennen ist) und ohnehin schon nicht schlecht bezahlt werden, streiken für mehr Geld, weil sie halt die Zügel in der Hand haben und dadurch Druck ausüben können. Eine halbe Stunde mehr arbeiten, und das für mehr Geld? Oh Gott, wie tragisch. Wieder mal ein Zeichen für die gedankenlose Wohlfühlgesellschaft.

bergkreuzbergkreuzam 17.03.09via Abendzeitung


wie verrückt ist das denn,
ein busfahrer fährt bus, verkauft fahrkarten, schaut das er den fahrplan einhält, das die passagiere sicher fahren. und macht genau das selbe wie sein kollege auch und bekommt dann weniger weil er nicht verheiratet ist und keine kinder hat.

das ist doch echt komisch oder?

LydiaLydiaam 15.03.09via Abendzeitung


Die einzige Antwort kann nur Solidarität mit den MVG-Beschäftigten sein. Ihr Verdienst ist gering genug in der heutigen Zeit. Eine Anhebung der Gehälter und Schichtzulagen ist dringend notwendig, um den Service für uns Fahrgäste zu erhalten bei den Arbeitszeiten und dem Stress.

KalimucKalimucam 13.03.09via Abendzeitung


zwischen 1200 und 2000 Euro, je nach dem wie lange schon Busfahrer bei MVG, verheiratet und Kinder.

Strobel JürgenStrobel Jürgenam 13.03.09via Abendzeitung


Der Streik ist mehr als überfällig. Wir müsen zusammen stehen. Und zwar alle, egal ob Organisiert oder nicht. Nur zusammen sind wir stark. Wie sagte Obama so schön: Yes,we can.

sosoahasosoahaam 13.03.09via Abendzeitung


nun rächt sich das Beschleunigungsprogramm auf den entsprechenden Linien. Die Fahrgäste die an einer Haltestelle warten werden mitgenommen- alle anderen warten auf das nächste Fahrzeug, denn wie gesagt: Beschleunigung heißt FAHREN was das Zeug hält, weil die Fahrzeiten bis auf die letzte Sekunde zusammengestrichen wurden. Gerade die Fahrgäste, die sich über rasende Straßenbahnen und Busse beschweren, sind diejenigen, die den Fahrern schon bei einer Verspätung von 1- 2 Minuten ihrer neue Uhr zeigen. V I S I O N ist und bleibt angenehme Geschwindigkeit und trotzdem schneller das Ziel zu erreichen.
Nun zum wesentlichen: ALLE WERKTÄTIGEN, die dafür Sorge tragen, dass IHRE Firma am Laufen bleibt, die bekommen immer weniger Geld. Leider ist auch bei den Bossen der Stadtweke die Managergier angekommen. Offensichtlich sind sie der Meinung ihre Angestellten und Arbeiter mit einer ARMENSPEISUNG abfinden zu können, um sich selbst die Taschen auf ein schier unerträgliches Maß zu füllen.
Dem MUSS ein Ende gesetzt werden um den sozialen Frieden wenigstens einigermaßen wieder herzustellen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Danke für das lesen meines Beitrages

MVV-GastMVV-Gastam 12.03.09via Abendzeitung


Wieviel kriegt denn so ein Busfahrer im Monat?

Vello2Vello2am 12.03.09via Abendzeitung


Grundsätzlich mein JA zum Streik. Es geht nicht an, dass Banken gerettet und normale Arbeitnehmer am langen Arm hängen gelassen werden.

GoldmanGoldmanam 12.03.09via Abendzeitung


Schade

DenkbarDenkbaram 12.03.09via Abendzeitung


Da unser Staat offenbar genug Geld rumliegen hat, um für fehlgegangene Spekulationen einer einzelnen privaten Dame in Franken zu bürgen und 100 Milliarden (Achtung: 100.000.000.000,- €) an die Aktionäre der HRE zu verschenken, dann wird ja wohl das bißchen für die MVG-Beschäftigten auch noch drin sein.
Es stört mich keineswegs, wenn der Streik mich als Pendler trifft - schade nur, daß die Verantwortlichen im Rathaus nicht wissen, wie man die U-Bahn benutzt oder gar mit 1500 Euro einen Monat auskommen kann und damit noch ein paar Kinder füttert.
Die kriegen von unseren Steuergeldern eine feudale Absicherung. Schade, daß wir Steuerzahler nicht streiken können - aber selbst dann wären die da oben der letzte Etat, der gestrichen würde.

Übrigens, liebe Redakteure der AZ, Ihr solltet nicht zensieren - auch wenn Ihr die Agenda 2010 gut findet oder gewisse Leute wünschen, daß etwas nicht geschrieben wird. Das erinnert ja an Zeiten, die jetzt 20 Jahre zurückliegen. Aber gut, jetzt ist es mit weniger Ärger geschrieben und wird wohl passen :-)

JürgenJürgenam 12.03.09via Abendzeitung


Ich entnehme den äußerungen von Visionär und Heidi das sie zu den glücklichen Gehören, die einen Krisensicheren Job haben und dafür gerechten Lohn erhalten.
Das finde ich toll, schade finde ich das sie dieses Glück nicht auch anderen gönnen.
In welcher Branche gibt es noch soviel Glückseligkeit? Übrigens fahre ich auch ohne Streik fast täglich 30km mit dem Rad zur Arbeit.

BusfahrerBusfahreram 12.03.09via Abendzeitung


Der Kommentar des Koll. VGA - Oldy ist genau zutreffend. Man muß auch das sehen, unten bei uns wird eingespart und der Wasserkopf in den Führungsetagen wird immer größer. Und die verdienen etwas mehr kohle als wir und stehen so um 7 oder 8 mal im Büro und gehen um 16 uhr wieder nach hause. Unsereinst steht zu den unmöglichsten Zeiten auf und kommt auch irgendwann spät abends wieder heim. da ist die Vorderung von verdi nur all zu gerechtfertig.
Für gute Arbeit gutes Geld.

StephanStephanam 12.03.09via Abendzeitung


Wenn die Verkehrsbetriebe schon sparen müssen, dann stellt sich die Frage warum Herr König & Co sich im letzten Jahr schlappe 50 % Erhöhung der eh schon mehr als hohen Bezüge genehmigen konnten. Da bleibt für das Fußvolk natürlich nichtsmehr über. Die werden seit Jahren ausgebeutet und haben seit Jahren keinerlei Lohnerhöhung erhalten.


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