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Bei der Arge wird die Bewaffnung diskutiert

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Bei der Arge wird die Bewaffnung diskutiert

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Eingestellt von
C.Moll
am 11.03.09in Unterhaltung via an-online.de

Heinsberg. Bedrohungen und Handgreiflichkeiten seien mittlerweile in den acht regionalen Nebenstellen und drei Job-Centern der Arge im Kreis leider keine Seltenheit mehr, erklärt Arge-Geschäftsführer Günter Kapell. «Mit verbalen Entgleisungen können die Mitarbeiter schon ganz gut umgehen. Anders sieht es bei handfesten Bedrohungen aus, die dann auch häufig auf den privaten Bereich ausgedehnt werden.»

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19 Kommentare

Kommentare zu Bei der Arge wird die Bewaffnung diskutiert

 

LaolaLaolaam 13.03.09


Finde ich echt heftig

Der_ThorDer_Thoram 12.03.09


Alter Sack, was will man da mit einem Eurofighter? Das Ding taugt doch nix. Bei der Auslieferung hat man so nebenbei den Luftwaffen mitgeteilt, dass Waffenkontrollsystem im Preis nicht inbegriffen sind. Die kosten Extra. Also, Eurofighter als Waffen unbrauchbar (Außer als Kamikaze)
Da nehmen wir uns eine ME262, donnern darüber und in der Arge fallen alle von der Druckewelle um.

Alter_SackAlter_Sackam 12.03.09


Und das nur, weil sie sich keinen Eurofighter leisten können!

Alter_SackAlter_Sackam 12.03.09


Ja, und die Arbeitslosen donnern in 'ner alten Heinkel He-111 über die Arge hinweg und schmeißen Spreng- und Brandbomben ab!

rehserehseam 11.03.09


Struwwel - dann ginge ich glatt mit Dir ! Irgendwann müssen wir da mal Widerstand leisten.

fuzziifuzziiam 11.03.09


Ach ja, der gefühlmäßigen Fairness halber, würde ich vorschlagen, die Arge und alle ihre Mitarbeiter versuchsweise für 3 Jahre nach Leistung zu bezahlen. Für eine Berufsberatung gibt es 120 €, für das Berechnen vor Arbeitslosengeld 200 €, für eine Vermittlung 2000 €, für die Vermittlung von über 50 jährigen 4000 € usw. Von diesem erwirtschafteten Geld werden alle Löhne, Mieten, Fortbildungen und sonstige Kosten bezahlt. Wird wenig erwirtschaftet, kann eben wenig verteilt werden. Aber es müßte schon reichen, weil, wie unsere Politiker sagen, gibt es für jeden, der Arbeit sucht, auch eine Stelle. Nach dieser sinnvollen Neuerung würde das Nervenkostüm der Arge-Mitarbeiter nicht mehr so konstant ruhig sein. Duch diesen Exkurs an die Sicherheit ihrer eigenen Exitenzgrundlage wäre für die Arge Leute eine äußerst positive Arbeitsbasis auf Augenhöhe mit ihren Kunden hergestellt. Das ist allemal besser wie Bewaffnung und Gewalteskalation.

StruwwelStruwwelam 11.03.09


Dann würde ich sogar mit auf Rattenfang gehen und das sogar kostenlos.

fuzziifuzziiam 11.03.09


Die Arbeitsagentur soll sich nicht bewaffnen, sondern durch Arbeit = Vermittlung von Arbeit helfen. Wenn das nicht gelingt, dann muß sie offen sagen, wo sie mit ihrer Arbeit nicht weiterkommt. Hier wird verheimlicht und die Kunden = Arbeitssuchende sind nicht dumm und erkennen ihre ausweglose Sitation. Daher kommt die Agression. Schon der Gedanke, die Arge Leute zu bewaffnen ist einem bequemen und sattem Beamtenhirn entsprungen. In Bietigheim hat sich vor Jahren in der Agentur, damals noch Amt, ein verzweifelter Arbeitssuchender umgebracht.

NeleinloveNeleinloveam 11.03.09


Noch was und eine Hypo Real Estate Bank VERBRENNT jeden Tag Millionen, unsere Steuergelder, weil Banker in ihre Taschen gewirtschaftet haben.

NeleinloveNeleinloveam 11.03.09


Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Was sich teilweise Bearbeiterinnen in der ARGE erlauben ist hanebüchend. Letztlich werden dann die Menschen ärgerlich. Hier bei uns ist eine solche Überwachung schon üblich.

rehserehseam 11.03.09


FDP-Mann in Berlin hat doch gefordert, dass die HartzIV Empfänger doch Ratten fangen könnten. Ich würde dem zustimmen, wenn er die anschließend verspeisen muss.

Der_ThorDer_Thoram 11.03.09


Bewaffnung bei der ARGE...
Ich stelle mir das grade bildlich vor...

Vor dem mit Nato-Draht gesäumten Eingang sind Sandsäcke gestapelt... Ein Schlipsträger mit Splitterweste und Gefechtshelm kauert hinter seinem Maschinengewehr... An der Anmeldung oder was es da gibt stehen 2 mit MP5 bewaffnete Mitarbeiter, immer den nervösen Finger am Abzug. Weiter gehts unter Geleitschutz zum Sachbearbeiter. Der "Delinquent" wird auf einen Stuhl gesetzt, einen Elektroschocker immer am Hals. In der Ecke des Raumes ist eine automatische Maschinenkanone installiert, die auf den Stuhl gerichtet ist. Akkustisch ausgelöst. Sobald der "Täter" seine Stimme erhebt, ballert das Ding los und die Putzfrauen haben eine Menge arbeit....

zero1000zero1000am 11.03.09


Als es die ARGE noch nicht gab, hat es in den Arbeitsämtern und Sozialämtern den gleichen "Krieg" gegeben.

MeckerossiMeckerossiam 11.03.09


Es ist der soziale Frust der seit der Einführung von Hartz IV die Menschen verzweifeln läßt. Die Absonderlichkeiten diese Systems sind den Menschen nicht vermittelbar. Wer als Mittelloser so in die Ecke gedrängt wird, hat kaum noch Optionen. Wenn man nun auch noch beginnt Geschütze aufzufahren und so generalisiert jeden Hartz IV ler eine potentielle Täterschaft unterstellt, ist etwas oberfaul mit diesen System.

StruwwelStruwwelam 11.03.09


Wenn allein erziehende Mütter mit Kleinkindern von der ARGE bewußt zu 1,-€ Jobs gezwungen werden, wundert mich das offen gesagt nicht, das es zu Ausrastern kommt, wenn diese Mütter auch noch sehen, wie sich die Väter mit anderen Frauen den ganzen Tag herumvergnügen und nicht angefordert werden.
Manche ARGE Mitarbeiter sind aber auch arrogant und überheblich und behandeln die Hilfesuchenden wie den letzten Dreck. Hier sollten schulungen für diese Mitarbeiter dringendst angeordnet werden.

John B. GehlenJohn B. Gehlenam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die sog. "privaten Sicherheitsdienste"m sind an sich chon Provokation genug!

rockoldierockoldieam 11.03.09


Wenn einem das Wasser bis zur Unterlippe steht, kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass man der ARGE gegenüber nicht nur verbal ausrastet.
Sehr viele Menschen empfinden das Verhalten der Argen als bloße Willkür und reagieren dementsprechend.

Vor dem Hintergrund, dass der Staat wertlose Banken mit Milliardenbeträgen unterstützt und sich die Regierung, mit Ausnahme der Abwrackprämie, die ein Hartz-IV-Empfänger nie in Anspruch nehmen kann, nicht um die Bürger als solche kümmert, sehe ich das Ganze nur als Anfang einer großen Hasswelle.

Zuerst fließt Geld in die Finanzwirtschaft und sei sie noch so marode. Erst dann kommt der Bürger dran, wenn noch was übrig ist.

C.MollC.Mollam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Wenn Übergriffe auf die Arge Mitarbeiter keine Seltenheit mehr bleiben, sollten wir uns Gedanken über die gesetzlichen Regelungen machen die Menschen so verzweifeln lassen, dass sie in ihrer Not keinen anderer Weg mehr sehen als handgreiflich zu werden.

C.MollC.Mollam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Wenn Übergriffe auf die Arge Mitarbeiter keine Seltenheit mehr bleiben, sollten wir uns Gedanken über die gesetzlichen Regelungen machen die Menschen so verzweifeln lassen, dass sie in ihrer Not keinen anderer Weg mehr sehen als handgreiflich zu werden.


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