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Spardetektive setzen Stromfresser auf Diät

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Spardetektive setzen Stromfresser auf Diät

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Eingestellt von
Bart
am 11.03.09in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. Diese Detektive observieren nur Stromzähler. Wenn sie beschatten, dann höchstens die allzu hell erleuchtete gute Stube. Zu ihrem Equipment gehören Messgeräte statt Mikros. Und ihre «Klienten» sind keinesfalls bestens betucht - im Gegenteil.

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5 Kommentare

Kommentare zu Spardetektive setzen Stromfresser auf Diät

 

AZWatchblogAZWatchblogam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Job-Perspektive-Plus heißt das neue Zauberwort, hinter dem sich lediglich die Erweiterung des SGBII um den Paragraphen 16a versteckt. Diese Gesetzesänderung gibt es seit Oktober 2007 und wurde in der Öffentlichkeit weder inhaltlich bekannt gemacht, noch in den Medien diskutiert. Aber mit dem Schlagwort Job-Perspektive-Plus schmücken sich nun nicht nur der Vorsitzende der BA Nbg., Dr.h.c. Frank-Jürgen Weise, der Regionaldirektor Rainer Bomba aus Nbg. sondern auch der Leiter der Weidener Agentur, Siegfried Bühner, der Geschäftsführer der ARGE Weiden, Wolfgang Thiele, und sogar der Weidener OB, Kurt Seggewiß und mit ihm seine gesamte SPD!Die Änderung des SGBII im § 16 a lässt es neuerdings zu, dass Agentur und ARGE nunmehr Arbeitslose mit Beschäftigungshindernissen (z.B. Langzeitarbeitslosigkeit ist ein solches Hindernis) auf dem 1. Arbeitsmarkt, unter Verzicht auf jeglichen Kündigungsschutz und auf Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und dafür aber unter Bezuschussung des Brutto-Arbeitslohnes bis zu 75 % beim Arbeitgeber, anbieten können.

Damit werden bei Privatfirmen und Unternehmen die Personalkosten gesenkt und die ehemaligen Erwerbslosen heißen dann nicht mehr 1JobberInnen, sondern erlangen den Status von Beschäftigten mit Regelarbeit, auch wenn der Netto-Lohn, den sie dann erhalten, nicht höher ist, als die vorherigen HartzIV-Bezüge.

BartBartam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Du hast es nicht kapiert. Nochmal zum Mitschreiben. Das Rad wird hier neu erfunden. Mit dem Unterschied, dass zum Aufbau dieser ganzen Schose Steuergelder verpulvert werden die dazu dienen die Statistik zu bereinigen und den erwerbslosen Menschen rein garnichts bringen bis auf die Tatsache für ein Jahre Beschäftigungstherapie zu erfahren. Danach laufen die Fördergelder aus und die nächsten stehen vor der Tür. Kapito?

ObartObartam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


diese Dienstleistung ist auch umsonst !

BartBartam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Und das auch noch umsonst!

BartBartam 11.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Diese ganze Aktion ist an Absurdität nicht mehr zu topen! Welch geistreiche Aktion. Nun. Um den Bürger mal diese Maßnahme - die nichts weiteres ist als Steuerverschwendung ist - näher zu bringen wollen wir mal anfangen das verständlich zu beleuchten. Die sog. Job-Perspektive wird ihren Namen nicht gerecht. Es handelt sich hierbei um meist teil- bzw. vollsubventionierte Arbeit die einem Träger solch einer Maßnahme Arbeitskräfte billig zuführen soll um möglichst wirtschaftlich zu arbeiten wenn nicht sogar daraus Profit zu schlagen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer der Maßnahme nach Ende dieser keinen Anspruch auf ALG-I sondern fallen direkt wieder in den Bezug von ALG-II (Hartz-IV). Dieses Strohfeuer dient einzig und allein die Arbeitslosenstatistik temporär zu bereinigen, so das der Anschein erweckt wird als hätte man bei der ARGE/BA gearbeitet. So kurz vor den Bundestagswahlen wahrscheinlich so gewollt. Zweitens. Als ALG-II Empfänger benutzt man meist veraltete Elektrogeräte die nicht energieeffizient sind. Warum? Tja, weil man sich schlich und ergreifend keine neuen Geräte leisten kann. Behilfen dazu wurde ja gestrichen. Schon gewusst? Da hilft alles sparen nicht. Was da her muss sind nun mal neue Geräte. Da helfen all die guten Ratschläe nix. Viel bringt es den Veranstaltern dieser Maßnahme, nämlich das einkassieren von Fördergeldern ohne das Ziel zu erfüllen erwerbslose Menschen NACHHALTIG in den 1. Arbeitsmarkt zu integrieren. Verbraucherzentrale bietet das selbe!


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