2.58

„Wenigstens gehasst werden“

x 1
 
 
„Wenigstens gehasst werden“

Beitrag melden

Eingestellt von
Observer
am 11.03.09in Unterhaltung via abendzeitung.de

Wie ticken Amokläufer? Ein Experte über das innere Drehbuch solcher Extrem-Täter - und wie man mögliche Vorzeichen erkennen kann

Auf abendzeitung.de weiterlesen

6 Kommentare

Kommentare zu „Wenigstens gehasst werden“

 

WatchmanWatchmanam 12.03.09via Abendzeitung


Stimmt, Kommunismus ist sooo viel besser, und vor allen Dingen funktioniert er so hervorragend.

Das ist genau eine dieser dummen Generalschlag-Antworten, die niemanden auch nur einen Schritt weiterbringen.

wahrheit23wahrheit23am 12.03.09via Abendzeitung


Leider wird auch diesmal vergessen das das System der kapitalismus und all seine Auswirkungen Mitschuld trägt. Man bringt den Kindern gegeneinander statt miteinander bei. Selektion statt förderung. Keine Sozialen hilfen nur Finanzdruck(Finanzfaschissmus). Die kinder haben ein Leistungdruck der unmenschlich ist. Kalt,ungerecht und heimtückisch ist die Welt. Die Eltern haben keine Zeit oder nur Geld im Kopf.Oder werden vom staat als Sklaven(1 Euro Job) gehalten. Lieblos und ohne Ehre werden die Kinder Groß. Ausgrenzung,Gewalt und hänselei usw. sind
typische Charakteristika des Kapitalismus. Der Weg des Geldes zieht immer die spur von Blut hinter sich her. Denn die Antriebe sind Gier und Hass, Neid und Zwietracht..
Klingt Komisch ist aber so..
Inomine Veritas

WatchmanWatchmanam 12.03.09via Abendzeitung


Hm, ist es nicht egal, ob die beiden Täter sich ähnlich sehen? Ihre Straftaten werden durch nichts verbunden, und wenn wir anfangen, Charakter dem Gesicht zuzuschreiben, landen wir wieder bei Cesare Lombroso im 19. Jahrhundert. Oder schlimmer, Mitte des 20. Jahrhunderts.

Das ganze Drama hat leider auch nichts mit Gott zu tun... auch der hätte schon hunderttausende Male eingreifen können, würde es ihn denn geben.

Das ändert aber nichts daran, daß diese Tragödie - wie so viele andere - unbegreiflich ist und bleiben wird. Aber genau deswegen wäre es wichtig, die Verantwortung dafür nicht einer entrückten Gottheit zuzuschreiben oder "Hau-drauf-Lösungen" (ich denke an Computerspiele, Musik, etc.) zu fordern, sondern alles daranzusetzen, um herauszufinden, welche Gründe solche Menschen wirklich dazu bewegen, ihr Leben und viele andere auf eine solche Weise zu beenden und so viel Leid über die Familien der Opfer und ihre eigene Familie zu bringen.

Wikipedia führt unter dem Suchbegriff "Schulmassaker" nur 20 Seiten auf, was mich schließen läßt, das solche Geschehnisse eher ein Produkt unserer Zeit sind. Fragen muß man sich jetzt ernsthaft, was diese Tragödien hervorruft, und wie man ihnen Einhalt gebieten kann. Vielleicht sollte man zuerst die reißerische Berichterstattung herunterfahren, und sich dann um mögliche gesellschaftliche, strukturelle und individuelle Auslöser sorgen, damit solche Geschehnisse in Zukunft von vorneherein verhindert werden. Wachmannschaften, Waffenkontrollen und ähnliches gehen nicht auf die Auslöser ein, sondern versuchen nur, die Symptome anzugehen.

Auch mein Beileid den Opfern, ihren Familien, Angehörigen und Freunden.

NatalieNatalieam 12.03.09via Abendzeitung


Es gibt zwar kein einziges Wort des Trostes für die Eltern, denen soetwas schreckliches passiert ist! Dennoch habe ich das Bedürfnis, all denene die ihre Kinder gestern bei diesem Hororszenario verloren haben, ein herzliches Beileid und mein tiefstes Mitgefühl auszusprechen!
Ich bete zum lieben Gott, daß ich soetwas nie erleben muß!
Auch an alle, die das Schreckliche miterlebt und teilweise mitanschauen mußten:" Ich wünsche Euch viel Kraft, den gestrigen Tag zu verarbeiten"!

erieriam 11.03.09via Abendzeitung


bei all diesem leid, ist mir etwas aufgefallen und ich bin erschrocken -
der täter von winnenden und der mörder von michelle - sie haben doch eine große
ähnlichkeit??!!

mariemarieam 11.03.09via Abendzeitung


ich habe habe so unendliches mitleid. die getöteten kinder, die noch ihr ganzes leben
vor sich hatten, mama, papa, oma, opa, geschwister.
aber auch mit dem täter und seinen angehörigen.
auch ich bin eine oma.
warum lässt gott sowas zu!


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren