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AZ-Exklusiv: Nockherberg wegen Amoklauf abgesagt

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AZ-Exklusiv: Nockherberg wegen Amoklauf abgesagt

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Eingestellt von
Lahm
am 11.03.09in Politik via abendzeitung.de

Die traditionelle Starkbierprobe am Nockherberg wird wegen des Amoklaufs ins Winnenden abgesagt. Das teilte der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude nach einem Telefonat mit Ministerpräsident Horst Seehofer der Münchner Abendzeitung mit. Zuvor hatte Seehofer sich nach AZ-Informationen auch mit dem Münchner Erzbischof Reinhard Marx beraten. Die Paulaner-Brauerei werde sich bemühen, einen Ersatz-Termin innerhalb der nächste 14 Tage zu finden, sagte Ude.

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23 Kommentare

Kommentare zu AZ-Exklusiv: Nockherberg wegen Amoklauf abgesagt

 

HuberHuberam 15.03.09via Abendzeitung


Mir fehlt die Konsequenz von Paulaner - Absage entweder total oder gar nicht.
2 Wochen später ist Winnenden bei den Bürgenrn nicht vergessen; aber bei den Politikern ? Abwarten,was geschieht.

grobegnigrobegniam 14.03.09via Abendzeitung


das fürchtliche geschehen, da darf man gar nicht an die armen eltern denken.
da ist doch di absage am nockerberg ein kleines opfer

SchlaubiSchlaubiam 13.03.09via Abendzeitung


ich finde es nicht gut, wegen einem "Ereignis" in einem anderen Bundesland eine bayrische Traditionsveranstaltung abzusagen.

Und vorallem ist es eine gespielte Trauer, denn fast pünktlich zum planmässigem Starkbieranstich rückt das SEK nach Pasing aus, wo ein dummer Bub Trittbrettfahrer spielt. Keine Polizei steht vor den Münchner Schulen, um "akute" Nachmacher zu entdecken, alles läuft wie gehabt. Udn so ist es nur Glück, dass in pasing nur ein trittbrettfahrer unterwegs war und kein echter Amokläufer - ungehindert hätte er Winneden nachspielen können....


Das abgesagte Politiker-Derblecken ändert am Grundproblem nichts. Eher im Gegenteil - potentielle Täter fühlen sich dadurch noch eher bestätigt - "wegen ihnen" wird sogar in einem fernen Bundesland eine öffentliche Grossveranstaltung abgesagt. Wer kann schon von sich behaupten, soviel "Ruhm" oder "Einfluss" zu haben?

Selbst nach dem 11.9. (rund 3000 Tote) und vorallem nach dem Bombenattentat auf dem Oktoberfest 1980 (13 Tote, 211 Verletzte) lief die Wies´n weiter, ebenso während der beiden US-Angriffe auf den Irak. Sind diese Toten und Verletzten weniger wert als die Opfer in Winneden? Oder ist das Oktoberfest zu "mächtig" um wegen "den paar Menschen" geschlossen zu werden?

Otto B.aus R.Otto B.aus R.am 13.03.09via Abendzeitung


Man kann schon mal so eine Veranstaltung verschieben. Ich frage mich eher:Brauchts den wirklich für jeden Schützen großkalibrige Waffen? Reichen Luftgewehre nicht aus ? Sportschützen mag das nicht gefallen , die letzten beiden "Grossauftritte von Amokschützen " hatten hier genau ihre Waffenzugänge . Gut gefallen hat mir ein Vorschlag eines Hörers kürzlich im Radio , die Schlitten der Waffen bleiben im Verein, die unbrauchbare Waffe wird mitgenommen!

SkeptikerSkeptikeram 13.03.09via Abendzeitung


warum eigentlich " Frau Koma " und nicht Herr Säufer ?

bitte "Ross und Reiter" nennen .. es sind die männl. Jungendlichen, die uns Probleme machen* besoffene Mädchen gibt es ... aber die Buben sind die Gewalttäter !

Rudi K.Rudi K.am 13.03.09via Abendzeitung


Angesichts der "normalen" Brutalität in unserem Land dürfte es überhaupt kein Feiern mehr geben.

Jeden Tag wird eine Frau (meist wegen der" Ehre") ermordet.
Alte Menschen werden regelrecht kaputtgespielt und Ärzte / sog. Helfer verdienen sich eine goldene Nase damit; falls die Alten nicht wegen der Armut von alleine verhungern.
Die Liste der unmenschlichkeit in diesem Land ist lang* gefeiert wird trotzdem*

Aber wenn ein Bübchen wegen seiner niedrigen Frustrationsgrenze durchdreht, dann gibts einen Aufschrei * natürlich nur kurz * denn an die Ursachen geht manN nicht heran.
Die Gesellschaft sollte sich mal das Männlichkeitsbild unserer sog. Helden vornehmen - damit wäre den Bubis besser geholfen, wenn sie lernen würden, dass manN nicht unbedingt der Tolle ist- sondern ein ganz normales Wesen, welcher halt auch ein Lusser sein kann; meist auch ist ;-)*lol*

walterwwalterwam 13.03.09via Abendzeitung


Ach wie erschrocken ist der doch mit beiden Beinen fest auf dieser Erde stehende Bürger, wenn sich unmittelbar vor der eigenen Haustüre eine Tragödie ereignet. Denn diese liegt ja innerhalb des Tellerrand-Wahrnehmungshorizontes.
Weit jenseits davon liegen die täglichen Toten des weltweiten Wahnsinns, von Selbstmordattenaten im Iran angefangen bis hin zum mit Waffen und schlichtem Verhungerlassen bewerktstelligten Genoizid in Afrika.
Wer meint vor letzterem die Augen verschliesen zu wollen, nun aber aus Pietätsgründen eine Veranstaltung, auf der eh nur die meisten, nicht aber die Derbleckten lachen können, abzusagen, ist bigott.
Mit großen Mitgefühl für die Angehörigen: The Show must go on!
---
Sorry, zuvor zu schnell auf die ENTER Taste gekommen

KaiKaiam 12.03.09via Abendzeitung


@obermeier: "exklusiv" ist immer eine Frage des Zeitpunkts, du Schlaumeier!

Pan TauPan Tauam 12.03.09via Abendzeitung


CPtHell hat aber nunmal recht! ich meine, was passiert denn z.b. mit dem Papi der ja durch das Herumliegenlassen seiner Waffe und der Munition dieses Ereignis erst möglich gemacht hat??? Ja es ist schlimm, was passiert ist, aber deswegen kann nicht die ganze Welt stillstehen.

Jawo KanndattanJawo Kanndattanam 12.03.09via Abendzeitung


Also ich finde, in CPtHells steckt mehr praktische Vernunft, als in den meisten vor Betroffenheit triefenden Trauer- und Entsetzenbekundungen, die von den Medien auch noch bis zum Exzess gepusht werden.
Dieser total überzogene Umgang mit einem ganz sicher furchtbaren Geschehen, schafft nämlich erst Nachahmungstäter, denen es ja letztendlich genau auch um diese Art der Aufmerksamkeit geht! Einmal im Mittelpunkt stehen: wenn nicht geliebt dann eben gehasst.
Den direkt Betroffenen so intensiv und aufmerksam zu helfen und die Betroffenheits-Öffentlichkeit möglichst klein halten, wäre das Gebot der Stunde.
Und so schnell wie möglich zum Alltag übergehen.
Ähnlich der lobenswerten Zurückhaltung der Münchener Medien bei Berichten über Selbstmorde an besonders prägnanten Orten, wie früher das Arabellahaus oder der Großhesseloher Brücke, an denen erst dann auffallend weniger Trauriges geschah nachdem sie nicht eben mehr so im Fokus der Öffentlichkeit standen.
Außerdem ist nur ein winziger Schritt zwischen echter Betroffenheit und purer Sensationsgier.

weißblauweißblauam 12.03.09via Abendzeitung


CPtHell- Dir scheinen sämtliche Charaktereigenschaften die ein normal denkender zivilisierter Mitteleuropäer besitzt, abhanden gekommen zu sein.

MausiMausiam 12.03.09via Abendzeitung


CPtHell - Du bist nicht cool, sondern einfach nur EISKALT!

bluadvodagamsbluadvodagamsam 12.03.09via Abendzeitung


Kurze Randbemerkung :

Amoklaufen - Komasaufen
Jugendkultur im 21.Jahrhundert

"Frau Koma" kommt jedes Wochende vieltausendfach in Deutschland -
hemmungsloses Frustsaufen und Kampftrinken.....

NobbyNobbyam 12.03.09via Abendzeitung


Ja!!!! Superidee
Ich habe allerdings mehr als berechtigte Zweifel, daß sie
umgesetzt wird

BastiBastiam 12.03.09via Abendzeitung


GENIAL - SUPER IDEE

Bllog23Bllog23am 12.03.09via Abendzeitung


Super Idee

Bloog23Bloog23am 12.03.09via Abendzeitung


Absage ist natürlich 100 % richtig - aber wäre die Veranstaltung auch abgesagt
wenn die Zusagen zum Kommen von Merkel Westerwelle und der ganzen
Blabla-Gesellschaft aus Berlin auch gewesen wären

BlöchingerBlöchingeram 12.03.09via Abendzeitung


Sozialer Vorschlag:
Das Essen findet statt. 1100 Sozialbedürftige (Die Herren Marx, Seehofer, Ude haben die Anschriften in ihren Akten) werden hierzu eingeladen.
Bahn und MVV geben hierfür die Freifahrten aus.

Hierbei haben dann die Veranstalter und Gäste nochmals die Gelegenheit, Ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen.

obermeierobermeieram 12.03.09via Abendzeitung


Wos hoaßt da exklusiv? Find ich überall im Internet... Oh mei, oh mei...

Harald BischoffHarald Bischoffam 11.03.09via Abendzeitung


Hut ab, daß hätte ich nicht für möglich gehalten, daß anläßlich dieses fürchterlichen Ereignisses das "Politikerderblecken" abgesagt und verschoben wurde.
Eine gute Entscheidung!
Ich hoffe aber, daß wir uns nicht davon abhalten lassen, möglichst schnell "zum Alltag" zurückzukommen. Gerade das orgastische Aufspringen der Medien - 24 Stunden rund um die Uhr Quote machen - verleitet zum Nachmachen. Und zum "normalisieren" von Katastrophen.

Harald Bischoff - lora-münchen, 92,4


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