Winnenden und die Killerspiele: Gaming, Gewalt und alte Mythen
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Kommentare zu Winnenden und die Killerspiele: Gaming, Gewalt und alte Mythen
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"Behaltet die ruhigen, zurückgezogenen und Unauffälligen mehr im Auge" , so beginnt m. E. ein Verfolgungswahn. Alle ruhigen Schüler , die ich gekannt habe, sind nicht Amok gelaufen. Meistens ist es eine normale Entwicklung in jungen Jahren ruhig zu sein und erst im Erwachsenenalter aufzuleben. Wenn man diese natürliche Entwicklung nicht mehr duldet, werden solche Jugendlichen zu Alkohol oder Drogen greifen, um nicht als ruhig aufzufallen.
Ich habe den Eindruck , dass im Falle eines Amokläufers eine extreme psychische Störung vorliegt. Hierbei sollte man zwischen einem "natürlich ruhigen" Schüler und einem potentiellen Amokläufer unterscheiden. Man kann nicht alle Ruhigen in einen Topf werfen.
Das Wort kommt von dem malayischen Meng-Amok und heisst in etwa blindlings alles töten.
Aber die These "Wer sich für Computerspiele begeistert ist aggressiv" halte ich für völlig daneben. Bei den Spielen, ich habe auch ein paar, geht es um Strategie, Gewinnen, Spannung, Nervenkitzel, Reaktion und nicht um sinnloses pures töten, töten, töten.
Es ist doch viel wichtiger zu wissen was in so einer Person vor sich geht oder schon gestört ist bzw. was sich in so jemand zusammenbraut und die Ursache dafür. Sowas kommt nicht von heute auf morgen.
Behaltet die ruhigen, zurückgezogenen und Unauffälligen mehr im Auge als die "Maulhelden". Denn hier könnte mehr brodeln als man denkt. Die Ursache ist vielfältig, aber zumeist im Zwischenmenschlichen, der Erziehung und der Psyche zu finden denke ich.
Wenn Filme mit Gewaltszenen, Krimis, Western, Kong-Fu, Märchenfilme usw. zu Gewalttaten verführen, dann müßten Filme mit Liebesszenen oder Pornos, doch zur Geburtensteigerung beitragen.
Fazit: Die Spiele machen nicht aggressiv. Wer sich für Computerspiele begeistert ist aggressiv. Die Aggression wird nicht abgebaut, aber zumindest ins Spiel verlagert, sodass das reale Umfeld verschont bleibt.
Der Amokläufer stand unter psychiatrischer Behandlung und nahm sicherlich Psychopharmaka ein und womöglich ist ein Spiel im Krankheitsfall ein "Lehrbuch" , wie man die Aggression in der realen Welt auslebt oder den Drang steigert das Spiel in die Realität umzusetzen. Für einen kurzen Moment...
Dies wird seit Jahrhunderten als Kriegsstrategie eingesetzt, um in kürzester Zeit eine grosse Zerstörung anzurichten. Hierbei wurden die Krieger mutwillig unter Drogen gesetzt, erstmalig in Asien, ich glaube , auf Java. Dort sind auch die ersten Fälle der Amokläufe bekannt. Männer begingen Amok nach Einnahme von Drogen , meist Opium, und töteten wahlos Menschen. Das Wort Amok soll auch aus dieser Gegend stammen.
Da bleibt aber bestimmt etwas hängen. Als Kind bin ich auch in beide Rollen geschlüpft. Mal hatte ich als Cowboy meine Pistole auf Indianer gerichtet und als Indianer hatte ich Cowboys mit meinem Tomerhawk gedroht, sie zu skalpieren. Und heute, wenn ich mir den Einsatz in Afghanistan betrachte, schwanke ich mit meiner Kritik hin und her.
Als Kind habe ich Cowboys und Indianer gespielt und bis heute keinen Indianer oder als potentieller Indianer einen Cowboy getötet.
Ich finde man sollte in andere richtungen ermitterln! Warum konnte ein 17Jähriger eine Waffe aus dem eigenen Elternhaus entwenden? 12 Waffen im Safe, eine auf dem Nachtschrank?
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80% aller Amokläufer hat Computerspiele gespielt.
100% aller Amokläufer haben Brot gegessen!
Verbietet Brot???
War klar, der CSU und den anderen alten, grauen Säcken fällt nichts anderes ein. Die Stammtische alter, fetter Säcke will bedient werden.
Warum verlangt eigentlich die CSU NIE ein Verbot von Schützenvereinen? Antwort: Weil die Stammwähler solche Schieß- und Drogenveranstaltungen besuchen.
Bin gespannt, welche Politiker ebenfalls sich mit solchen Forderungen blosstellt.
Ich finde es blöd, dass die Ursachen immer bei Games und Videos gesucht werden. Warum wird nicht mal tatsächliche Ursachenforschung gemacht. Gemobbt, gespielt, Video gesehen...ist das wirklich alles um so auszurasten? Hammer! Ich möchte es mal so ausdrücken...und ich möchte ehrlich sein...weil ich das alles nicht verstehe. Ich leide an dem Borderline-Syndrom...was ich erlebte mache ich mit mir aus...dafür können anndere doch nichts. Was ich nicht verstehe ist jetzt, haben diese Menschen auch etwas erlebt und staut sich die Wut dermaßend an...also, expldoeren sie förmlich oder ist es alles wirklich bei vollen Bewußtsein? Bitte das mal nicht falsch zu verstehen...aber es interessiert mich wirklich...ist es wie bei mir, also "abwesend"...oder wissen die wirklich ganz genau was sie tun? Diese Taten werden ja meistens angekündigt, ist das dann vorsätzlich oder ist das schon "abwesend". Gott, was ist bloß los hier auf diesem Planeten? Wann hat das alles mal ein Ende?
"Gewaltvideos" hat man bei ihm gefunden... So ein dämlicher Stuß. Wenn ich die Nachrichten sehen sehe ich brutalste Gewalt weltweit. Und ich laufe nicht Amok. Die deutsche Produktionen "Alarm für Cobra 11" etc. enthalten ja auch keine Gewaltszenen.
Das ist so wenig relevant wie die Games die fast jeder Jugendliche spielt der einen PC hat. Entscheidend ist für mich hier das psychosoziale Umfeld und die Erziehung.
Und das sofortige Gewäsch angeblicher Fachleute noch während die Tat läuft ist so ergiebig und unnötig wie das Tageshoroskop. "... bei vielen männlichen jungen Männern" sagte ein Professor. Ob er männliche junge Frauen kennt???
1. “Videospiele haben zu einer Epidemie der Jugendgewalt geführt”.
Jenkins: Das Gegenteil ist der Fall, sie geht seit 30 Jahren kontinuierlich zurück.
Aha. Ich denke mal eher, dass durch die Medien einfach mehr Fälle bekannt werden. Vorallem über das Internet.
Jawoll, endlich das sind doch endlich einmal Aussagen und kein rumgequatsche um den heißen Brei. Sonst bekämpft man statt dem Ursprung immer nur die Symptome.
Es gibt genug leute die diese Spiele spielen und nicht amok laufen. Diese Killer sind einfach krank und mit den Spielen hat das nichts zu tun