Studie: Risikomerkmale bei allen Amokläufern
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Kommentare zu Studie: Risikomerkmale bei allen Amokläufern
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so ist es...
Signale werden immer gesendet und auch an Lehrer..Aber die.. meisten schauen weg.. man müsste ja begründen.. man müsste ja handeln.. man müsste auf Konfrontation eingehen eventuell mit Eltern ect. und diese übermächtige Arbeit... wer will die schon angehen...
Ich habe z.B im Gymnasium meines Sohnes 2 Suizide von Schülern und 1 Suizid von einem Lehrer miterlebt.. die Mädels waren 16 +17 wurden gemobbt und nicht nur von Schülern.. Der Lehrer war krank in Behandlung nicht fähig zu unterrichten hat immer wieder Schüler verbal angegriffen und war trotzdem weitere im Dienst... Fragt sich wo man mit der Prävention anfangen soll.. Ich meine erst mal bei den Lehrern die ihre Augen weiter öffnen müssen..und auf
Signale egal in welcher Form reagieren müssen...
Bei Tim K waren schonmal 3 gravierende Risikomerkmale vorhanden
1.Er war ein Waffennarr
2.Er spielte Killerspiele
3.Er war psychisch krank
Ich kann nur den Kopfschütteln über die Experten. Amok ist ein erweiterter Suizid und wie bei allen Menschen die Suizid begehen, ist das Umfeld überrascht wenn es passiert ist. Keiner hat etwas bemerkt. das stimmt aber nicht, jeder der Suizid plant sendet Signale. Ich bin auch überzeugt das dieser Junge Signale gesendet hat. Nur nimmt die Umwelt diese Signale nicht wahr weil jeder mit sich selbst beschäftigt ist. Ich kann allen Lesern dieses Kommentars versichern ich weiss wovon ich rede.
Das sind ja großartige Ergebnisse, die in der Studie der TU Darmstadt veröffentlicht werden sollen. Nur eine Erkenntnis fehlt: Alle Amokläufer galten bis zu ihrer Tat als "unauffällig". Es waren keine Rabatztüten, es waren stille Schüler. Auf die sollten die "Schoolworkers" ihr Augenmerk richten, die lauten machen zwar Lärm, aber sie haben ein Ventil für ihre Probleme und auf sie wird eingegangen. Die "schlafenden Vulkane" muss man im Vorfeld erkennen, von ihnen droht die Gefahr, aber die werden fast nie bemerkt.
In vielen saarländischen Schulen sind Schulsozialarbeiter oder Schoolworker eingesetzt. Sie beraten Eltern, Lehrer und Schüler bei Problemen, führen Mediationen (Streitschlichtungen) mit Schülern durch und arbeiten Projekt-bezogen mit Schulklassen. Am häufigsten sind in diesem Zusammenhang Projekte zu den Themen "Klassenfindung / Klassenklima", "Mobbing" und "Sozialkompetenztrainings". Diese Arbeit ist sehr sinn- und wirkungsvoll und wird gut angenommen. Leider sind viele Schoolworker an mehreren Schulen eingesetzt, sind daher nur an bestimmten Tagen an den Schulen und können dem hohen Bedarf nicht adäquat gerecht werden. Sinnvoll wäre der Einsatz von mindestens einem Schulsozialarbeiter/Schoolworker pro Schule, besser wären sogar mehrere Schulsozialarbeiter, die im Team an einer Schule arbeiten. Für solch wichtige präventive Aufgaben aber fehlt regelmäßig das Geld. Während innerhalb kürzester Zeit Milliardenbeträge zur Rettung der Bankenkrise fließen, hält sich die Politik mit Ausgaben für Bildung und Pädagogik nach wie vor zurück. Ich hoffe, dass nach diesem schlimmen Ereignis ein Umdenken einsetzt.