«Mittagessen im Kindergarten»: Sorge um Fortsetzung der Aktion
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5 KommentareKommentare zu «Mittagessen im Kindergarten»: Sorge um Fortsetzung der Aktion
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Herr Motter verdreht hier auf leicht zu durchschauende Art und Weise die Tatsachen so, daß er unabsichtlich (oder etwa absichtlich?) die Propagandaveranstaltung der NPD verharmlost. Die Gegendemonstration der Stolberger ist nicht nur notwendig, sondern eine ganz hervorragende Idee um die vermutlich unaufrichtigen Absichten der NPD zu enttarnen und um ein Zeichen gegen die Gesinnung dieser Partei zu setzen. Von daher muß sich die NPD fragen lassen, warum sie den Tod eines Jungen mißbraucht und absichtlich solche enorm hohen Kosten verursacht und den Steuerzahler damit belastet (Ja, ich weiß. Meinungsfreiheit und so... Genau das Thema, was zur NPD passt - allerdings anders als von dieser Partei vorgegeben wird). Das sind die wahren Verschwender unserer Gelder. Wenn die NPD auf ihren "Trauermarsch" verzichtet, dann haben wir sofort tausende Euros gespart. Aber da hört dann die angebliche Liebe zum Vaterland auf, gell? Jetzt fehlt nur noch, dass die "Trauergemeinde" ihre Demo verschiebt und der ganze Aufwand vervielfacht wird. Das würde zu den selbsternannten Rettern des Deutschen Volkes passen. Durch dumme und unpassende Provokation unsere Gelder verschwenden, das kann man in Reihen der "Nationalen" bestens. Aber wirklich etwas auf die Beine Stellen - Fehlanzeige. Von daher sind Herr Motters Tränen wohl eher die eines Krokodils - ich hoffe unabsichtlich.
Diesem Kommentar ist nichts hinzu zu fügen! Bravo, sehr gut.
Die Initiative Miki ist ganz bestimmt gut gemeint und hat bestimmt auch bei dem einen oder anderen (seltenen) Fall seine Berechtigung. Allerdings denken die Initiatoren wie so immer nicht alles ganz zu Ende. Jeder Bedürftige wäre doch blöd, wenn er nicht seinen Anspruch geltend macht, auch wenn er es sich durchaus leisten kann seinem Kind das Mittagessen zu finanzieren, da er dann die 40 zu seiner Verfügung hat. Das erklärt den enormen Anstieg der letzten Jahre. Wie immer sind es die Mitnahmeffekte, die ein gut gemeintes Projekt eben in diese Bahnen lenken. Wenn ich mich nicht täusche, dann bekommt jede bedürftige Familie auch staatliche Gelder extra für den Nachwuchs und damit muß dann auch die geregelte Ernährung der Sprößlinge sichergestellt werden. Ein Mittagessen für die Kinder darf daher kein Problem darstellen. Es ist die Pflicht von Eltern dafür zu sorgen, dass die Kinder ordentlich versorgt sind, auch wenn sie das Geld für andere Dinge lieber ausgeben wollen. Daher muss man sich schon wundern, warum plötzlich so ein Projekt notwendig sein soll. Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Solche Initiativen führen ungewollt nur dazu, dass sich gewisse Schichten noch weniger um das Wohl ihrer Kinder kümmern müssen. Wollen wir das wirklich, oder wäre es nicht besser diese Eltern mal zur Verantwortung zu ziehen (auch von Seiten des Jugendamtes)?
Wenn Herr Kloubert von bekloppt spricht, sollte er sich an die eigene Nase fassen. Hat er doch als Teil der Gestaltenden Mehrheit im Stolberger Stadtrat für eine Gegendemo am 4 April, gegen den Trauermarsch der NPD gestimmt. Alleine der hierfür benötigte Polizeieinsatz wird die 100.000 Euro bei weitem übersteigen. Zudem kommen die Kosten aus dem Stolberger Stadtsäckel von einigen tausend Euro für großflächige Transparente an Brücken und Stadteingänge, sowie Annoncen in diversen Zeitungen. Das alles um einen Trauermarsch zu verhindern, der Stolberg jetzt anstatt 1 Stunde den ganzen Tag lahm legen wird. Hätte man dieses Geld besser Herrn Wellmann zur Verfügung gestellt, brauchte Herr Kloubert jetzt nicht zu jammern, und auch nicht andere Leute für bekloppt zu erklären.
Und es soll am 30.08.2008 doch noch eine zusätzliche Wahl, die Kommunalwahl 2009 durchgeführt werden, die unsere Stadt ca. 100.000 Euro zusätzlich kostet. Landesweit 42 Millioen! Jetzt sieht man wie bekloppt die Befürworter für diesen Wahltermin sind. Gebt Herrn Wellmann diese 100.000 Euro, dann kann er auch noch das Frühstück für die Kids organisieren.