Landeanflug missglückt: Flugzeug knallt auf die Bundesstraße
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Furchtbar - Dramatisch - Was hätte nicht alles passieren können .......
diese Notizen kennen wir zur Genüge. Je dramatischer, desto medienwirksamer - und für die Sensationsgier ohnehin bestens geeignet.
Dass die Autofahrt zum Flugplatz tausendmal gefährlicher ist als das Fliegen selber, auch das ist eine bekannte Tatsache. Jeder, der sein "Straßenmoped" benutzt, ist erheblich gefährdeter als der Privatpilot, zuweilen auch "Luftmopedführer" genannt.
Privatpiloten werden, genau wie Berufspiloten, regelmäßig medizinisch und fliegerisch überprüft.
Alle die, welche jetzt wieder laut schreiend über die "waghalsigen" Hobbyflieger herziehen, sollten sich einmal fragen: "Wo bleiben die erschütternden Berichte über die abertausenden Toten, die sich - wohlgemerkt auch freiwillig - jährlich "zu Tode" rauchen oder zumindest körperlich schädigen?"
- Aber bitte mit Bild!!
Die Gefahr, im Strassenverkehr von einem "normalen" Moped über den Haufen gefahren zu werden ist ungleich grösser, als durch eins dieser "Luftmopeds" :D zu Schaden zu kommen.
Komischerweise wird das erste Risiko schon bald als gottgegeben hingenommen, während gegen die Fliegerei mit Klauen und Zähnen angegangen wird. Lasst den Leuten doch ihren Spass, oder schwingt da eher Neid mit ?!
Andere fahren am WE hunderte Kilometer zum Auswärtsspiel der Alemannia, trotz CO², mehreren Stunden im Auto, Polizeigroßeinsatz den die Allgemeinheit aus Steuermitteln finanziert und der Gefahr, schlechten Fußball zu sehen...
Und auf das Flugbenzin gibt es für Privatflieger KEINEN Steuernachlass wie immer verbreitet wird, der gilt nur bei geschäftlicher Nutzung oder für Mallorca-Bomber.
Dieser Vorfall ist natürlich Öl auf's Feuer für Gegner der Privatfliegerei. Diejenigen die dann von "Luftmopeds" reden, haben sich wahrscheinlich noch nie mit der Materie beschäftigt. Trotz eines misslungenen Landeanflugs ist die Sache doch noch glimpflich ausgegangen.
Beim misslungenen Landeanflug in Amsterdam (mit einem Luft-Bus), was eventuell auf eine ähnliche Ursache schließen lässt(zu tief zu langsam)kamen 9 Menschen ums Leben.
Aachen Merzbrück ist in sofern delikat anzufliegen, da es nur eine relativ kurze Pist hat und man kurz vor der Schwelle nochmal über eine Stromleitung rüber muss. Von Luftmopeds würde ich hier allerdings nicht sprechen. Warten wir den Bericht der BFU ab...Nur wirklich gut, dass nichts schwerwiegendes passiert ist!
Gott sei Dank ist nichts schwerwiegendes passierrt. Ich habe immer ein klammes Gefühl im Magen, wenn diese Luftmopeds über das Stadtgebiet kreisen. Trotz CO2, Lärm und Risiko.