Warten auf den Frühjahrsputz
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Kommentare zu Warten auf den Frühjahrsputz
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Mal aus der Sicht eines genervten Anwohners, Vaters zweier Kleinkinder und ehemaligen Hundehalters (BEVOR ich ins Glockenbachviertel zog): erstens gehören Hunde definitiv nicht in die Innenstadt. Die Hundehalter sollten sich mal die Frage stellen, was unter artgerechter Haltung zu verstehen ist.
Zweitens dürfte sich der Anteil der Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde wenigstens in Plastik-Säckchen verpacken, im Promillebereich bewegen. Der große Rest sch...st und p...st frei in der Gegend herum, bevorzugt vor Haustüren, in Innenhöfe, mitten auf den Bürgersteig. Spaziergänge an der Isar sind ein reines Tretminen-Ausweich-Laufen. Kampfhunde der Klasse 1 werden ohne Leine spazierengeführt, die Leine schwingt lässig über der Schulter des Halters. Kommentare hierzu werden mit finsteren Blicken quittiert, die Leine kommt dennoch nicht zum Einsatz.
Die Staatsmacht lässt sich hier im Viertel lediglich blicken, um Falschparker und spätabendliche Raucher vor den Lokalen zu stellen. Die Bitte, sich mal um die Hunde zu kümmern wird abgelehnt mit der Aussage, das sei nicht ihr Aufgabenbereich.
Mein Vorschlag: Hundesteuer rauf bis über die Schmerzgrenze, zumindest im Innenstadt-Bereich. Dann dürfte sich das Problem ganz schnell von selbst erledigen.
Wieso ist das entfernen des Splitts eine "freiwillige Serviceleistung" der Stadt? Für die Straßenreinigung zahlt man doch Abgaben.
Hab mich heut übrigens sehr darüber gefreut, als mir ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma mit dem Laubbläser(!!!!) den staubigen Gehwegdreck entgegengeblasen hat als ich mit dem Rad unterwegs war. Diese Geräte gehören aus dem Verkehr gezogen!!!
Selbstverständlich ist es Hundebesitzern zuzumuten nicht nur den Kot wegzumachen sondern auch die Tüten bis zur nächsten vernünftigen Entsorgungsmöglichkeit mitzunehmen! Was würden Sie denn sagen, wenn alle Kleinkinder in die Gegend sch.... würden oder die Windeln einfach irgenwohin geworfen werden? Auch die Eltern zahlen Steuern - übrigens wenn Sie mal bei der Stadt nachfragen, die Hundesteuer ist explizit NICHT die Kot-Entsorgungsgebühr oder eine Sevicegebühr, wie sie sich ausdrücken.
Leider reicht die Hundesteuer, wie viele andere erhobene Steuern und Abgaben, noch nicht mal aus, die entstehenden Verwaltungskosten zu decken. Für Müllkörbe, Tüten oder gar Entsorgungsfahrzeuge müssten also entweder die Hundebesitzer (was eigentlich naheliegend wäre), oder die Allgemeinheit aufkommen. Auch die Autobesitzer kämen natürlich noch in Frage.
@ Theo! Wieso kann ein Hundehalter seine Tüte nicht bis nach Hause mitnehmen? Entweder habe ich ein Tier mit all seinen Vor- und Nachteilen oder ich schaffe mir kein Tier an. Ich als Tierfreund sehe da kein Problem - eher, dass ich Umweltverschmutzung begehe, wenn ich die Tüten wild rumscheisse...
Vielleicht braucht die Stadt ja die Steuern um sich weitere Repressalien gegen Hundebesitzer auszudenken?
Theo, im Notfall, wenn wirklich kein Abfallbehältnis am Weg zu finden ist nehme ich die gefüllte Tüte auch wieder mit heim. Es ist eine riesige Sauerei die irgenwem über den Zaun zu werfen, denn der kann am wenigsten dafür.
Allerdings sind die größten Dreckschweine die Menschen, da steht der Abfallbehälter bereit und trotzdem wird der Dreck (Verpackungen, Essensreste, Dosen, Becher) mit Fleiß ein paar Meter daneben in die Grünfläche oder Sträucher geworfen. Solch ein asoziales Verhalten sollte in meinen Augen auch gebührend geahndet werden.
Vielleicht braucht die Stadt ja die Steuern um sich weitere Repressalien gegen Hundebesitzer auszudenken?
Theo, im Notfall, wenn wirklich kein Abfallbehältnis am Weg zu finden ist nehme ich die gefüllte Tüte auch wieder mit heim. Es ist eine riesige Sauerei die irgenwem über den Zaun zu werfen, denn der kann am wenigsten dafür.
Allerdings sind die größten Dreckschweine die Menschen, da steht der Abfallbehälter bereit und trotzdem wird der Dreck (Verpackungen, Essensreste, Dosen, Becher) mit Fleiß ein paar Meter daneben in die Grünfläche oder Sträucher geworfen. Solch ein asoziales Verhalten sollte in meinen Augen auch gebührend geahndet werden.
Wie so oft, wenn ich derartige Berichte lese frage ich mich, wozu zahlen denn Hundebesitzer Hundesteuer ??? Was passiert denn mit dieser Steuer??
"Hundekottüten" schön und gut, aber die Frage ist wirklich - wohin damit? Im Glockenbachviertel landen sie meistens im Gebüsch oder am Wegrand - keinem Hundehalter kann zugemutet werden, die "Hinterlassenschaft" seines Vierbeiners auch bis nach Hause zu seiner Mülltonne zu tragen. Mülleimer gibt es fast keine und wenn, dann sind sie oft überfüllt.
Und so liegen sorgfältig zusammengeknotete rote oder schwarze Plastiktütchen herum, die zudem wirkungsvoll verhindern, dass sich der Hundekot ganz natürlich "auflöst". Zudem sind diese "Tütchen" nicht gerade hübsch anzusehen, wenn sie überall herumliegen und wer schon mal im Hochsommer in so eine Tüte getreten ist, der weis, wie ein seit Tagen "im Saunapack" faulender Hundekot riecht...
Jeder Hundehalter zahlt für seinen vierbeinigen Gefährten Steuern und dafür kann man eigentlich schon auch einen gewissen Service erwarten - eben entlang der "Hunde-Hauptwege" zahlreiche Müllkörbe und/oder städtische "Tütensammler". In anderen Grossstädten gibt es spezielle Hundekot-Entsorgungsfahrzeuge, die die "Häufchen" einfach einsaugen und ständig unterwegs sind....