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Polizisten üben scharfe Kritik an der Landesregierung

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Polizisten üben scharfe Kritik an der Landesregierung

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Beamter
am 17.03.09in Unterhaltung via az-web.de

Kreis Düren. Empört reagiert die Kreisgruppe Düren der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf den Beschluss des Landeskabinetts in Düsseldorf, den für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausgehandelten Tarifabschluss nur in Teilen übernehmen zu wollen.

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10 Kommentare

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Kommentare zu Polizisten üben scharfe Kritik an der Landesregierung

 

VerschaukeltVerschaukeltam 28.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die in der Tarifrunde 2007/2008 getroffenen Vereinbarungen zur Leistungsorientierten Bezahlung, die zu einem Prozent zusätzlichen Gehalt führten, waren mit der Besoldungserhöhung zum 01.07.2008 den Beamtinnen und Beamten vorenthalten worden. Damals, so die Landesregierung, sollten die Nebenabreden des § 18 TV-L eben nicht auf den Beamtenbereich übertragen werden. Jetzt, nicht mal mehr 9 Monate später, soll genau das Gegenteil gelten, müssen die Nebenabreden zum Wegfall des § 18 TV-L für eine erneute Benachteiligung der Beamten herhalten.

Vielleicht kann ja dieser Zusammenhang deutlich machen, warum sich die Beamtinnen und Beamten des Landes NRW verschaukelt vorkommen.

BeamterBeamteram 27.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Dieser Fall zeigt doch, dass man keinem Politiker mehr trauen kann, wenn es darum geht über Gehaltserhöhungen zu verhandeln. Man wird von vorne bis hinten beschissen. Hier geht es nicht nur um 20 Euro monatlich. Sondern um die Glaubwürdigkeit der Politik allgemein. Und was noch viel schlimmer ist. Man versucht Angestellte, Beamte, Opel-Mitarbeiter und viele andere Berufgruppen gegeneinander auszuspielen. Diese Art der Politik geht mir sowas von gegen den Strich. CDU - nein danke!

PolizeibeamterPolizeibeamteram 19.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Für nicht eingehaltene Wahlversprechen sollten Politiker haftbar gemacht werden. Herr Rüttgers betreibt durch seine Lügen den Ausverkauf der Politik. Meine Stimme bekommt die CDU/FDP nicht mehr. Und auch nicht die SPD. Denn die haben mit dem Kürzungswahnsinn begonnen.

gefrustetgefrustetam 18.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Wer glaubt den das diese Landesregierung noch irgend etwas interressiert.
Artikel 33 Grundgesetzt sind Herrn Linsen und seinen Konsorten doch vollkommen egal.
Amtsangemessene Bezahlung: SCHEIßEGAL!
Glaubwürdigkeit: SCHEIßEGAL!
WEST LB. Wieviel Geld hätten sie den gern. Darfs ein wenig mehr sein.#
Schließlich muss man ja seine Fehler mit Steuergeld bezahlen.
Da trifft es sich gut, dass es eine Berufsgruppe gibt, die man immer übervorteilen kann.
Schließlich wehrt die sich ja nicht. Streik!? Gibts bei Beamten nicht.
Sowas nennt man GUTHERRENART.
Aber bald ist Wahltag. Ich wähle Protest.
Deutschland scheint das alle Jahre mal nötig zu haben.
Arrogante überhebliche und rechtsunsichere Politiker scheinen es nur so zu lernen

PolizistPolizistam 18.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Was sind das für Gebaren, sich selbst unter dem Hinweis auf einen erforderlichen Inflationsausgleich die Diäten zu erhöhen und wenig später dann von den Staatsdienern 2. Klasse wieder mal ein Sonderopfer zu verlangen? Da fehlen einem schlichtweg die Worte. 20% Einkommensverlust in den letzten Jahren haben bei vielen Kollegen schon die innere Kündigung bewirkt. Die erneute Nichtübernahme des Tarifabschlusses (ein Tropfen auf dem heißen Stein), setzt dem Ganzen die Krone auf.
Die Politik verliert den Rest ihrer Glaubwürdigkeit. Gleichbehandlung? Fehlanzeige!
Aber mit den Beamten ist das ja zu machen. Die werden schließlich ihren Job weiter brav ausüben (müssen). Das "Ob" ist durch das fehlende Streikrecht geklärt, aber das "Wie" wird sich sicherlich durch die fehlende Motivation verändern. Der Leidtragende sind die Kunden - also wir alle.

nrwnrwam 17.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Es ist schon traurig, wie selbstverständlich die Landesregierung das Vertrauen der Bevölkerung in NRW mißbraucht, indem getroffene Versprechen nicht gehalten werden. Und da wundert man sich noch, daß die Bürger kein Interesse mehr an der Politik haben und die rechten Parteien immer mehr zulauf bekommen. Herzlichen Glückwunsch Herr Rüttgers.

SprachlosSprachlosam 17.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Es scheint aber einen Eilantrag der SPD zu geben, den Wortbruch zu verhindern. Siehe:
LINK

FeuerwehrmannFeuerwehrmannam 17.03.09via Aachener Zeitungsverlag


War doch bei diesem "Lügenbaron" nicht anders zu erwarten. Auch ich habe damals eine Urkunde unterschrieben, da war von Fürsorgepflicht und Alimentation die Rede - alles WischiWaschi. Das Beamtentum - insbesondere der einfache und mittlere Dienst - ist mittlerweile zum legalisierten Sklaventum geworden. Immer mehr finanzielle Opfer, mehr Leistung, weniger Arbeitsrechte zu immer weniger Gehalt. Aber auf der Straße die Knochen und Gesundheit herhalten, Familienleben leidet auch sehr darunter, zum Wohle des Bürgers ! Schönen Dank für alles. Da wundern die sich da oben, dass die rechte Szene immer mehr Zulauf bekommt - auch von Beamten. Werte verwöhnte Landesregierung, tretet zurück, ich wähle sicher was anderes, ob die es besser machen - abwarten.

SprachlosSprachlosam 17.03.09via Aachener Zeitungsverlag


... meine Stimme bekommen die garantiert auch nicht mehr.

BeamterBeamteram 17.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Wieder einmal verlangt die schwarz-gelbe Landesregierung unter Ministerpräsident Rüttgers ein Sonderopfer von seinen Beamten. Wieder einmal wird sich nicht an Versprechen gehalten und Wortbruch begangen. Das hat zu einem enormen Vertrauensverlust bei den eigenen Beamten, insbesondere bei der Polizei, geführt. Wer, wie Ministerpräsident Rüttgers, illoyales Verhalten vorlebt, hat es schwer von seinen Mitarbeiten Loyalität einzufordern. Eine Landesregierung, die meint sich nicht an Versprechen halten zu müssen und soviel Ignoranz an den Tag legt, ist in der Opposition wesentlich besser aufgehoben. Herr Rüttgers, meine Stimme bekommen Sie nicht mehr.


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