Familie von Tim K. schreibt offenen Brief
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Für mich ist die Familie auf jeden fall mitverantwortlich
Ich bin auch der Meinung, die Eltern und Angehörigen des Täters sowie der Opfer sitzen im selben Boot. Mitleid habe ich mit den Angehörigen beider Seiten, alle haben sie etwas unwiderbringlich verloren. Was nützen hier noch Schuldzuweisungen. Ich finde es sogar höchst anständig,daß sich die Eltern egal in welcher Form bei den Angehörigen der Opfer entschuldigt haben, obwohl sich auch dasselbe Elend zu tragen haben und sich ein Leben lang schuldig fühlen, für das was ihr Sohn getan hat.
Vielleicht sollten all die Artikel, Meldungen sowie Berichterstattungen zu Themen wie diesen auf das aller notwendigste reduziert werden, bes. in der ersten Zeit, um der Polizei die Möglichkeiten zum ermitteln zu geben. Ohne das die Polizei von der Presse oder anderen daran (Sensationsgeile Mitbürger) gehindert wird. Und auch die Opfer und ihre Angehörige brauchen Zeit zum trauern. Ohne Öffentlichkeit. und auch die Angehörigen des Täters sind Opfer, auch wenn sie eventuell einen Fehler begannen haben.
Und dann zum Abschluß der Ermittlungen könnte 1 Bericht veröffentlicht werden. Vielleicht würde es dann auch weniger Nachahmnungstäter und selbst ernannte Experten geben. und vorallem Falschmeldungen!!
Soviel ich weiss wurde ide Sippenhaft abgeschaft
hallo minka461 ich bin ganz deiner Meinung...
So was wird es immer wieder geben,so lange man noch an waffen oder Pistolen kann egal ob man einen waffenschein hat oder nicht,das ist so eine schlimme tat die keiner begreifen kann ,erst kürzlich als ein Familienvater seine Familie aus gelöscht hat und auch noch die unschuldigen kinder mit in den Tod nimmt, ist so was nicht zu verzeihen.Es klingt jetzt hart ,aber, wenn man sich das leben nehmen will ,man,, dann springt doch von einer Brücke und lasst die unschuldigen menschen die nichts dafür können ,das die welt so irre ist und man nicht mit den leben klar kommt ,DANN KANN MAN FÜR SICH ENTSCHEIDEN;ICH STEIGE AUS DEM LEBEN AUS
Was musst du denn für Schätze bewachen, dass es nur mit Knarre unterm Kopfkissen geht? Die Zeiten der aufgerüsteten Bürgerwehr sind in Europa ja aus guten Gründen schon länger vorbei.
Wozu brauchst du im Jahr 2009 denn Abwehrwaffen? Der letzte Krieg ist länger her, der Russe steht nicht mehr vor der Tür und Selbstmordattentäter schrecken Waffen nicht ab, denn die sind ja ohnehin zum Sterben bereit.
Es ist erst dieser martialische aus dem Mittelalter, der es möglich macht, dass frustrierte junge Menschen zu Amokläufern werden können, denn ohne diese private Anhäufung von Waffen gäbe es auch keine toten Kinder.
Selbst wenn einer bei dir einbrechen sollte, bringt es wenig, dann wild in der Gegend zu ballern.
So viele Kronjuwelen werden bei dir schon nicht liegen!
@zero und @celtic, ihr habt beide recht!
Das ganze Geschehen ist eine Verstrickung unglücklicher Zufälle und Umstände! Jeder einzelne von den ach so schlauen Medien angegebene Grund für die Tat wäre als Einzelumstand nie der Auslöser gewesen. Ob Ballerspiele, Mobbing, die offen zugängliche Tatwaffe oder der psychische Zustand des Jungen - alle einzeln betrachtet - niemals! Leider und zu meinem und aller vernünftigen Menschen tiefsten Bedauern kamen aber alle diese Punkte an jenem unglückseligen Tage zusammen. Da hätte niemand was verhindern können! Ich wage zu behaupten, wenn der Vater an diesem Tag die Waffe weggeschlossen hätte, dann hätte der Junge ein großes Messer gewetzt und ab wär's gegangen...
Die Eltern von Tim sind ebenfalls zu bedauern.
Traurig und furchtbar das Ganze!
Gruß - Snake
@ Janus
15 Tote müssten eigentlich einen Mörder aufwiegen, meinst Du nicht, Janus? Und mit der Familie des Mörders hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Naja opentruth, von der Nacht spricht ja niemand, aber tagsüber gehören Waffen trotzdem eingeschlossen, vor allem wenn Kinder im Haus sind und trotz allen Vertrauens.
Richtig - Celtic - habe da schon gesagt - die Eltern werden zu Mittätern gemacht werden und in die ewige Verdammnis geschickt - von allen so perfekten Erzeugern und -ziehern!
Richtig Zero!
Ich sagte es küzlich schon mal...die Eltern werden nie mehr glücklich werden und die jüngere Schwester von Tim erst recht nicht.
Aber wen interessiert das schon.
Als ob nicht alles schon schlimm genug wäre.
Woher weisst Du denn das? Elende Klugscheisser, meine Güte. Die Eltern haben ihren Sohn verloren und müssen sich dafür entschuldigen.... Ist das nicht pervers genug? Muss man ihnen jetzt die Schuld geben an einer Sache, für die sie wohl nichts können?
Ist der Amoklauf überhaupt schon aufgeklärt? Hab ich da was verpasst? War es eine Waffe des Vaters? Hat er den Waffenschrank aufgelassen und selbst wenn, ist er damit schuld am Tod der Opfer? Hat er etwa abgedrückt oder seinem Sohn auf den Weg gegeben, heute kannste mal so richtig los legen?
Die Eltern sind wahrscheinlich genaus so schlimm dran wie die Eltern der Getöteten. Hier etwas von Brief auf Rat des Anwalts oder so zu faseln, ist einfach nur bescheuert.
Es ist mal wieder so richtig herrlich zu lesen, wie die gepachtete Moral um sich schlägt. Jeder kann sich in die Situation der Eltern versetzen, sind ja wohl auch Verbrecher, Mörder, Haderlumpen. Selbst wenn man ihnen Vorwürfe machen kann, haben auch sie ein Kind verloren und erfahren die Ächtung der anderen Eltern, den Verriss in der Presse, wobei hier ein Großteil perverse Fantasie der Reporter ist und dann entschuldigen sie sich - auch das wird ihnen noch angekreidet als gelogen und vom Anwalt diktiert!!
Hier fange ich an, mich zu schämen - mit dieser Einstellung auch noch Kritik üben zu wollen ist ja wohl der Gipfel der abartigen Arroganz.
Was wissen wir denn, wie die familiäre Situation aussah, welche psychiatrische Behandlung hatte der Junge denn etc. etc. Und so was negiert menschliche Regung wie in diesem offenen Brief - das kann doch nicht wahr sein! DAS menschliche KÄLTE und Herzlosigkeit!
Die Eltern von Tim hat es sicherlich am schwersten getroffen. Davon abgesehen hatte ich, falls ich mich bedroht fühlte, hätte ich meine Abwehr-Waffe nachts auch neben dem Schlafplatz liegen!
Bei einem Einbruch zum Waffenschrank zu laufen und vorher den Schlüssel zu holen, ist wohl etwas absurd, nicht wahr?
Ich sehe den Brief nur als einen Rat vom Rechtsanwalt der Familie an, denn sie steckt in Nöten.
Es ist in dieser Familie wohl viel abgelaufen, was nicht hätte sein sollen, von einer psych. Behandlung des Mörders bis zu frei rumliegenden Waffen, des Sportschützen, seines Vaters. Ganz zu schweigen sicher von der familiären Situation.
Seien wir ehrlich. Der einzige, der sich zu entschuldigen hätte, lebt nicht mehr.
Also, abgesehen von der Tat und den Personen, ich könnte einen Vortrag darüber halten, wie es dazu kommen konnte und wieso selbst der engste Personenkreis nichts gegen die Entscheidungen, die Tim K. getroffen hat, hätte tun können.
Aber das würde länger dauern. Zeit ist Geld, ich muss arbeiten.