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Killerspieler in München: Die Counterstrike-Bundesliga

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Killerspieler in München: Die Counterstrike-Bundesliga

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Eingestellt von
Homer
am 19.03.09in Politik via abendzeitung.de

Am Freitag ballern Deutschlands beste Counterstrike-Spieler in der Tonhalle - derweil fragen Eltern nach dem Amoklauf von Winnenden: Werden meine Kinder durch solche Spiele gewalttätig? Die AZ zeigt das Game im Video. Urteilen Sie selbst.

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26 Kommentare

Kommentare zu Killerspieler in München: Die Counterstrike-Bundesliga

 

Thomas J.Thomas J.am 23.03.09via Abendzeitung


Nein, mir ist nicht langweilig, mir kam nur gerade noch ein Gedanke.
Wenn "Killerspiel" nun, wenn gleich in kleiner Zahl, "Killer" hervorbringen, wo sind dann die, wenn gleich in noch kleinerer Zahl, all die Fußballer, bzw. Club-Manager(u.a. FIFA-Reihe), unsere Renn- und Ralleyfahrer (siehe diverse Rennspiele), wo unsere neuen NBA, NHL und NFL Spieler?
Wie sieht es ferner mit den unfallverursachenden Autobahnrasern aus? Hat man bei denen schon mal auf die Computer/Spielkonsole(n) geschaut? Da waren bestimmt 2 oder 3 dabei die mindestens ein Spiel aus der Serie "Autobahnraser" oder "Need for Speed" daheim haben? Ich bin dafür, dass man diese Spiele auch verbietet, vor allem erst recht, wenn man sein Auto dort mit in Deutschland verbotenen Tuningteilen tunen kann.
Was soll denn noch alles verboten werden?
Drogen sind auch verboten, und die Anzahl derer die diese konsumieren, ist nicht dass was man gemeinhin als "überschaubar klein" benennen würde.
Das man hier umsichtig, nachhaltig und eine für alle befriedigende Lösung finden muss, gilt als gesichert. Aber dazu sind nur Menschen mit Sachverstand befähigt, keine geistigen Trittbrettfahrer, die sich ein Denkmal setzen wollen.
(Das "Denkmal" Transrapid ging auch fürchterlich nach hinten los!!)

So long, maybe next Time again.

Thomas J.Thomas J.am 23.03.09via Abendzeitung


Okay, nun auch mein Senf zu dem, mal wieder, aktuellen Thema.
Zum Video, ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. In der in Deutschland legal erhältlichen Version fließt KEIN Blut, und soweit ich mich entsinnen kann, hocken sich die "Erschossenen" einfach nur hin.
Die Musik dazu ist extrem reißerisch und mit dem Wort "Killer" in ewiger Wiederholung nicht gerade objetivitätsfördernd.
Ein "Schießspiel" generell als Killerspiel zu titulieren, ist für mich persönlich ein Zeichen von Unwissenheit. Unwissenheit aus Mangel an Lust, echtem Interesse oder einfach nur "Fahne in den Wind halten", wenn es darum geht sich intensiv, ehrlich und so objektiv wie jedem einzelnen möglich, sich mit diesem Genre auseinanderzusetzen.
Wenn ich so darüber nachdenke, wieviele Menschen, meist wohl Jugendliche, diese Spiele weltweit regelmäßig spielen, dann gnade uns der/die Schöpfer/in der potenziellen ANzahl an noch kommenden, möglichen Amokläufern.

Aber so sind wir Menschen. Ein paar markige Sprüche von dem einen oder anderen Politiker, aufmerksamskeitsheischende Schlagzeilen und unsachgemäße weil inkompetente Berichterstattung zu dieser Art Spiele, und schon schreit die Nation: "Verbietet die Killerspiele!!"
Mal kurz zum Ursprung der Videospiele, Pong. Was sah man denn hier? Zwei Schläger(!!!) die einen kleinen Ball hin und her geschlagen haben. GESCHLAGEN!!! (Ist das nicht auch eine Art von Gewalt, wenngleich nicht erkennbar dargestellt?)
Man kann das im Zuge der "Anti-Killerspiele-Kampagne" auch als Mobbing sehen. Zwei "Große" schubsen einen "Kleinen" zwischen sich herum.
AHA!! Mobbing!! Führt das nicht bei entsprechend labilen Menschen unter Umständen AUCH zu Amokläufen??
Nein, ich behaupte, dass ein Verbot nichts im wesentlichen ändern wird.
Wenn wir was verbieten sollten, dann uns selbst, die Menschheit. Sie ist die einzige Lebensform die sich selbst und allen anderen schadet. Die es heute hört und morgen wieder vergessen hat, und weiter macht wie vorgestern.

A.S.A.S.am 21.03.09via Abendzeitung


Ich kenne diese Spiele nicht und kann nur meinen Eindruck schildern. Auf mich wirkt
das nicht so, als ob man damit unbedingt Amokläufer erzeugt. Aber es sieht so aus als
ob damit eine Generation auf das "heldenhafte Soldatenleben" vorbereitet werden soll. Reaktion, Präzision und Konzentration lassen sich garantiert auch ohne
dieses Kriegsszenario trainieren. Aber klar, die Amis müssen ihre Kids auf die Army
vorbereiten. Wir auch??!!

GBVC--XOM**GFGBVC--XOM**GFam 21.03.09via Abendzeitung


Die Krise ist gemeistert -
Der Staat muß viele Irrenanstalten bauen lassen.

z.B. für Computerspieler wie dem 30jährigen Rechtsanwalt CG (mit 22 Tagen Berufserfahrung weil der seine Studienzeit mit Computerspielen verbracht hat)

So ein Anwalt ist wie ein Bäcker der Brot mit Kuhfladen backen würde.

WorblWorblam 20.03.09via Abendzeitung


Diese ganzen Counterstrike -spieler sollen sich mal beruhigen - wo steht denn hier in dem Artikel, dass CS Menschen zu Killern macht? NIRGENDS! Und dann auf beleidigt machen, weil man die Frage stellt, ob das vielleicht was damit zu tun hat! Hat da jemand ein schlechtes Gewissen?

Und dann auch noch sagen, dass so ein Text alle Egoshooter-Spieler zu Killern macht! Das habe ich auch nicht gelesen. Das Video steht doch sogar da, damit jeder sehen kann, was so abläuft bei Counterstrike.

Noch was: Mir ist's egal, ob jemand das spielt. Tausende kids zocken das und flippen deshalb nicht aus - aber dass sich Counterstriker in ihrer Ehre verletzt fühlen, bloß weil eine Zeitung das mal zeigt, ist echt peinlich.

H.MaulH.Maulam 20.03.09via Abendzeitung


Liebe AZ

Erstens Spielt der Typ im Video nicht gegen "Echte" Gegner sondern gegen sogenannte BOTS.

Zweitens ist dies die "ungeschnittene"englische FSK 18 Version.Sie dürften also das Video garnicht frei zugänglich anbieten.

Michael SeemannMichael Seemannam 20.03.09via Abendzeitung


Na und wenn schon! Wir Männer verstehen viele Dinge auch nicht, die Frauen umtreiben... Aber was hat ein solches Argument mit der Auseinandersetzung um das Thema Computerspiele zu tun?
Wenn Sie nur wüßten, wieviele "Killerspieler" (ich hasse diesen hetzerischen Begriff) der Community (= der computerspielende Teil der Gesellschaft) FRAUEN sind!!! Wie würden in Ohnmacht fallen...

KillerspielerKillerspieleram 20.03.09via Abendzeitung


Liebe Abendzeitung!
Die AZ reiht sich also nun auch nahtlos ein in die Reihen derjenigen, die harmlose Computerspieler verunglimpfen.
Es ist für die AZ wie für viele andere, nicht denkenden Teile der Gesellschaft sofort ausgemachte Sache, daß Computerspieöe für das schreckliche Geschehen in Winnenden (das ich in keiner Weise verharmlosen will) verantwortlich sind.
Nicht die Gesellschaft, die vor Kälte nur so strotzt und in der man über Leichen geht. Schon im Schulalltag werden Kinder darauf gedrillt, sich durchzusetzen und Leistung zu bringen. Wer das nicht tut, wird aussortiert und endet als Verlierer.
In unserer aufgeklärten Gesellschaft soll ja jeder nach seiner eigenen Facon selig werden. Jeder ist richtig und soll sich verwirklichen. Daß da viele Individuen durchs Leben tappsen, die mit dieser Isolierung nicht fertig werden, wird überhaupt nicht berücksichtigt. Früher hieß es "Du bist nichts, dein Volk ist alles" (diese Zeiten sollen NICHT wieder kommen), heute heißt es jedoch "DU bist alles", die anderen sind nichts....
Früher haben sich Selbstmörder in VErzweiflung vor den Zug geworfen. Heute ist die Gesichtslosigkeit vieler scheinbar so groß, daß man "einen Abgang mit Pauken und Trompeten" will, um einmal aus der Menge aufzufallen. Schlimm, schlimm - aber liegt das am Computer?
Sind denn alle psychisch Kranken und Irrsinnigen Computerspieler? Man denke an die vielen Familiendramen!
Warum hat noch niemand versucht, zu definieren, was "Killerspiele" sind? Sind alle Shooter Killerspiele? Was ist mit Rollenspielen wie World of Warraft? Was ist mit Strategiespielen wie "Age of Empires", in denen GEschichte nachgespielt wird und Pixelmännchen gegeneinader kämpfen? Was ist mit den Jump+Run Spielen auf den Nintendos, in denen man herumhüpft und Monsterchen abschießt? Was ist mit Schach und Mensch Ärgere Dich nicht, in denen Figuren des Gegners "geschlagen) = getötet werden müssen?
Aber für all das müßte man halt denken und argumentieren. Das will keiner...

FlugtipFlugtipam 20.03.09via Abendzeitung


Liebe Abendzeitung,

die hetzerische Auseinandersetzung mit dem Thema Ego Shooter hat nun eine neue Qualität erreicht. Ich bin also ein "Killerspieler". Hier wird bewußt nach Winnwnden der Eindruck erweckt, daß hier Psychopathen, Killer und potentielle Amokläufer ihr Unwesen treiben. Man sieht auch den Erfolg dieser Hetze in Kommentaren hier im Forum, Zitat von WN "Und was passiert, wenn ein Amokkäufer in dieser VEranstaltung einen echten Amoklauf unternimmt". Ma sieht deutlich, daß es "gelungen" ist, Ängste zu schüren. Counterstrike Spieler sind "Killerspieler" also potentielle Killer, die (ein anderes Zitat) "mit dem Feuer spielen".
Ich bin von der AZ eigentlich gewohnt, daß man sich seriös mit einem Thema auseinandersetzt und nicht reißerisch verunglimpft, wie das andere "bildende" Blätter gerne tun.
Einige Anregungen:
- In Bayern gibt es etliche renommierte Computer-Spiele Zeitungen, wie z.B. GAMESTAR und PC Player (soll keine Schleichwerbung sein). Warum kommt denn eigentlich niemand auf die Idee, mal ein Interview z.B. mit einem Chefredakteur dieser Zeitschriften zu machen, anstatt Pseudo Experten wie Herrn Pfeiffer und Co. die niemand kennt, eine Plattform zu bieten?
- Warum kommt niemand auf die Idee, mal einen Bericht (bitte aber objektiv!) über eine LAN Party zu schreiben?
- Warum kommt niemand auf die Idee, mal darüber nachzudenken, wie man den Begriff "Killerspiele" wirklich definieren kann? Momentan spricht jeder, aber keiner weiß, worüber man redet!!!

Ich kann Michael Seemann wirklich nur zustimmen. Durch derart unkritische Berichte, wie hier in der AZ werden Computerspieler momentan bei Leuten, die mit dem Medium Computerspiele nichts anfangen können, schlechter angesehen, als das üble braune Gesocks... Überlegt mal bitte, was ihr tut!!!
ich bin also ein "Killerspieler". Dan holt mal bitte die Kinder vond der Straße, sperrt die Gegend um die "Counterstrike Arena" großflächig ab. Die Mörder sind unterwegs. Rette sich wer kann!!!!

ElisaElisaam 20.03.09via Abendzeitung


Ich bin kein Mann und kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie ein intelligenter Mensch an dieser Art von Spiel Gefallen finden kann. Für mich seid Ihr "Spieler" nur armselige Gestalten, die nicht in er Lage sind, Zeit sinnvoll zu nutzen. Macht weiter - und lasst das echte Leben an Euch vorbeiziehen.

realorealoam 20.03.09via Abendzeitung


wie endlos langweilig und sinnlos muß das leben solcher freaks doch werden wenn man den sinn ihres daseins plötzlich verbietet?
die kids haben im prinzip nix anderes als ihren computer.mama hat keine zeit ,papa erst recht nicht...irgendwas müsen die ja tun!
ach ja: ein vorschlag wäre ,diese killerspielespieler mal eine woche in einem schlachthof arbeiten zu lassen.

WatchmanWatchmanam 20.03.09via Abendzeitung


Klar, und was passiert, wenn ein Amokläufer in einer Tram einen Amoklauf startet? Deswegen sollte man alle Trams abschaffen.

Sorry, sowas hirnrissiges hab ich ja schon lange nicht mehr gehört. Counterstrike ist ein Computerspiel wie viele andere auch, und Kinder ab 7 Jahren sind laut Psychologen sehr gut in der Lage, das zu verstehen.

Gewalt in den Medien (Nachrichten, Pseudo-Dokumentationen, Reality-Shows) dagegen zeigen die echte Welt - ich erinnere mich beispielsweise an den "taff-Club der bösen Mädchen", der jugendlichen Schwerverbrechern Sendezeit bietet, oder Schreckensbilder in den Nachrichten, in denen Leichen, Live-Kriegsaufnahmen und ähnliches gezeigt werden. _Das_ ist Realität, und die Jugendlichen verstehen auch das.

Der Ruf, sog. Killerspiele zu verbieten, taucht als kurzfristiger Lösungsversuch immer wieder nach Schreckenstaten wie der in Winnenden auf, und läßt sich imho als Abschieben der eigenen Verantwortung interpretieren. Wir, die Gesellschaft, sind nicht schuld daran, die Killerspiele waren's... Schwachsinn.

Eine Psychologin teilte mir kürzlich mit, dass sie als eine mögliche Ursache für extreme Gewalttaten unter Jugendlichen deren fehlende Schmerzerfahrungen sehen würde. Als Kind habe ich auch gerauft, keinen umgebracht und keinen verletzt. Aber es gehört dazu. Heute ist das durch Schulvorschriften etc. unterbunden, was eine Ursache dafür sein könnte, dass Jugendliche nicht mehr einschätzen können, welchen Schmerz sie durch ihre Taten verursachen.

Durch die Überreglementierung unseres ganzen Lebens, ständig erhöhte Leistungsforderungen, Konsum-, Schönheitswahn und die Industrialisierung und Rationalisierung der (Aus-)Bildung nehmen wir unseren Kindern die Möglichkeit, Mensch zu werden, und erschrecken dann, wenn wir erkennen, dass einige (wenige) von ihnen Unmenschliches tun.

KlaraSoftKlaraSoftam 19.03.09via Abendzeitung


Bereits in den verschiedenen argumentationen kann man erkennen das das spielen von (nicht nur unbedingt killerspiele) bei ´KingGahmet" bleibende
schäden hinterlassen hat - nachdem die meisten pubertierenden Jugendlichen
nach spätestens 3 jahren sich andere Betätigungsfelder suchen kann man davon
ausgehen das Kingahmet auch in 2o jahren noch das selbe spiel spielt ohne
zu merken das es noch das selbe ist - er könnte auch 20 jahre lang die selbe
Zeitung (sagen wir vom 31.März2005) lesen ohne zu merken das es die selbe ist.

Michael SeemannMichael Seemannam 19.03.09via Abendzeitung


Liebe Abendzeitung,

ich bin auch ein Killerspieler. Nein, ich bin kein Jugendlicher und ein "alter Sack" von fast 43 Jahren. Ich spiele regelmäßig, nicht nur Shooter, sondern auch World of Warcraft, Rollenspiele und Adventures. Und ich habe überhaupt nichts gegen eine kritische Auseinandersetzung mit meinem Hobby.
Aber in den letzten Wochen habe ich den Eindruck, daß meine AZ, die ich seit Jahren lese, versucht, der BILD Zeitung Konkurrenz zu machen. Selten habe ich so reißerische und unprofessionell recherchierte Artikel wie zum Thema Computerspiele gelesen. Da gehtes nicht um eine ehrliche, nach allen Seiten offene Diskussion (der ich nicht áusweiche), sondern nur um reißerische Schlagzeilen, wohl um im BILD Zeitungs Stil Exemplare zu verkaufen. Immerhin, eines ist neu - den Titel Killerspieler habe ich noch nicht vorher erhalten. Vielen Dank!
Wie wäre es mit Fakten? Ich habe noch nie Folgendes in der AZ gelesen:
- gewaltverherrlichende Spiele sind in Deutschland bereits verboten
- es besteht ein klarer Unterschied zwischen Gewaltdarstellung unnd Gewaltverherrlichung
-Deutschland hat das europaweit schärfste Kontrollverfahren bei der Alterseinstufung von Compuerspielen. Viele der Titel, die im Rest der Welt frei verfübar sind, werden für Deutschland entschärft oder ganz verboten.
- Es ist ein Skandal, wenn die AZ Szenen hier einstellt, die in Deutschland so nicht veröffentlicht werden und den Eindruck erweckt, dies sei aus einer "deutschen" Version des Spieles (zu Counterstrike, siehe oben)
- es gibt keine Spiele, in denen Foltern, Vergewaltigen oder Morden vorkommt, und in denen einsolches Vorgehen belohnt wird
- die Spiele die der Winnenden Mörder auf seinem PC hatte, sind offiziell erhältlich und für sein Alter freigegeben.
- in Deutschland sind etwa 10 Millionen "Killerspieler" beheimatet.

Man hat den Eindruck, als seien Computerspieler eine schlimmere Pest als die üblen Neonazis. Als Killerspieler - werde ich von nun an die AZ nicht mehr kaufen

CGCGam 19.03.09via Abendzeitung


Diese einseitige Berichterstattung ist wahrlich ein Armutszeugnis für die tz.

Man nehme einen Videozusammenschnitt, in dem ständig geschossen wird, (natürlich die US-Variante mit Blut), unterlege das Ganze noch mit einem bösen Soundtrack und gestattet dann den Lesern, sich selbst ein Urteil zu bilden.

Ich bin 30 Jahre alt, Rechtsanwalt, und spiele Counterstrike Source. Seit Jahren. Es ist eher ein Reaktions- und Geschicklichkeitsspiel. Ich bin ja schon zufrieden, dass hier kein Soldier of Fortune-Video hergenommen wurde.

HadlHadlam 19.03.09via Abendzeitung


Zu den Killerspielen kann ich mich leider weder zum Inhalt noch zur Qualität äußern, da ich diese nicht kenne. Aber wenn in Kinofilmen, die ab 12 Jahren freigegeben sind, einer zusammengeschlagen wird, nur weil er mit der Freundin eines anderen gesprochen hat (fast furios, tokio drive). Oder (Titel weiß ich nicht mehr) ein Mann solange gefoltert wird bis er aus dem Fenster springt. In demselben Film wird nach einem Ringen im Schlamm der Unterlegene von der Balustrade aus angepinkelt, dann braucht man nicht alles auf Videospiele oder Fernsehen schieben, denn hier haben vor allem die Eltern darauf zu achten was ihre Kinder treiben bzw. anschauen.

KinGAhmetKinGAhmetam 19.03.09via Abendzeitung


Sehr schlecht recherchiert... ich spiel das Spiel seit knapp 10 Jahren und es hat noch nie in irgendeiner Form zu Aggressionen geführt, man sollte eher Fussball verbieten, da ich oft gegen den Pfosten trete und meinen Gegnern lieber die Waden weggrätschen würde, weil sie rücksichtslos spielen :-) Im Stadion bin ich auch immer kurz davor einen Gegnerfan zu schlagen, weil die Gegner mal eben Unentschieden gegen meine Bremer gespielt haben :) Alkohol am Steuer sollte komplett verboten werden, da im Strassenverkehr mehr Menschen im Jahr sterben durch Alkoholeinfluss, da ist nen Amoklauf nicht mal erwähnenswert... Gehirn einschalten, danke, ansonsten garnicht solche Themen erst ansprechen, man sollte sich schon mit der Materie exakt beschäftigt haben. In ihrer Redaktion wird es doch min. 10 Personen geben die sogenannte "Killerspiele" spielen :> Diese, könnten doch am besten hier sowas schreiben, als ein Unwissender, der sich nur dem Munde des Volkes anpasst.

freundliche Grüße vom Killerspielespieler :)

maguamaguaam 19.03.09via Abendzeitung


Amokläufe hat es schon gegeben, bevor es Computerspiele überhaupt gab. In Winnenden gibt es eine Klinik, die früher Heilanstalt Winnental hieß. Dort wurde 1914 ein Amokläufer eingeliefert, dem 17 Menschen zum Opfer fielen.
Ernst Wagner hatte erst seine Frau und seine vier Kinder ermordet und war dann nach Mühlhausen bei Vaihingen gefahren. Dort legte er Feuer, wartete, bis die Bewohner vor den Flammen flüchteten und erschoss zwölf von ihnen.

Wagner war Lehrer, zur Tatzeit 39 Jahre alt. Vorsicht also mit vorschnellen Erklärungen, Bluttaten wie die in W. würden durch Computerspiele ausgelöst.

DanielDanielam 19.03.09via Abendzeitung


Sehr geehrte Redaktion,

ich finde es persönlich sehr schön, dass Sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen - aber dann bitte doch nicht so halbherzig. Ein Teil von qualitativem Journalismus sollte schließlich die Recherche sein; und diese haben Sie hier nur mit einem Auge gemacht. Bitte betrachten Sie doch zum Beispiel einmal selbst die Videos vom User Christian, denn diese zeigen wirklich den wahren Charakter hinter der für viele Leute, die nicht zur neuen Generation gehören, ungewohnten Thematik.

Natürlich gibt es auch noch viele andere Medien, welche dieses Thema viel unbarmherziger angehen, jedoch möchten Sie doch kein Thema nach Ihren Wünschen zurecht schneiden, sondern informierend sein?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dieses Thema noch einmal anders angehen und eventuell auch solch eine Veranstaltung mal selbst besuchen.

Liebe Grüße,
Daniel

hilfehilfeam 19.03.09via Abendzeitung


schließt alle schulen in münchen!! die killerspieler sind los!!

LÄCHERLICH!


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