Der Streik im Nahverkehr: Die Wut wächst
Tweet
Auf abendzeitung.de weiterlesen
13 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: wut, woche, Streik, Politische news, Dienstag, Bayern
Kommentare zu Der Streik im Nahverkehr: Die Wut wächst
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Das ist eine Sache zwischen Arbeitgeber und - nehmer, der Bürger zahlt für diesen
" Service" in München eh schon viel zu viel, wieviele Fahrpreiserhöhungen gab
es denn in den letzten 5 Jahren? Warum streiken nicht mal die Fahrgäste und
zahlen den anfallenden Fahrpreis nicht. Gleiches Recht für Alle.....
Ich solidarsiere mich voll mit den MA der MVG. Zu diesem Lohn zu arbeiten ist eine Sache, aber zuzusehen wie die Chefs der Stadtwerke München eine 50%ige Gehaltserhöhunge bekommen, das ist ein Schlag ins Gesicht.
Und dann droht der SWM Chef auch noch, dass wegen der Streikenden womöglich die Preise erhöht werden müssen. Das kann nicht sein!
LINK
RICHTIG !!!!!
Macht meinetwegen Sitzblockaden vor den Verwaltungen aber tragt Eure Gehaltswünsche nicht auf dem Rücken tausender brav zahlender Kunden aus!
Da wird jahrelang der Nahverkehr beworben und für autofreie Städte gekämpft - was jetzt passiert ist ein Schlag ins Gesicht aller derer, die ihr Auto abgemeldet haben und auf den Öffentlichen Nahverkehr umgestiegen sind.
Der Streik ist sinnlos und wird genausowenig wie die Warnstreiks Erfolg haben. Dafür haben wir jedoch 2 Tage Chaos, Staus, verpestete Luft und gestresste Großstädtler. Von zusätzlichen Unfällen, Umsatzrückgang im Handel mal ganz abgesehen.
Laßt Euch mal andere Formen des Protests einfallen, dann stehen die Kunden auch wieder hinter Euch!!
@RobertSpier:
Genau, wer einen Taschenrechner hat, der sollte auch rechnen können:
1. Es gab vier Jahre ohne Gehaltserhöhung (sondern mit de facto einer Absenkung für den Fahrdienst).
2. In 2008 wurde eine Einmalzahlung von 800 Euro gezahlt. Diese entfällt. Alleine um das Niveau von 2008 bei den Fahrern zu halten und diese fehlende Einmalzahlung reinzuholen, müssten rund 2,5% drauf, und dann hat man noch keinen Inflationsausgleich, sondern kommt aufs gleiche Bruttojahresgehalt wie 2008.
3. Wie dargestellt macht die Arbeitszeiterhöhung dann ebenfalls noch 1,3% aus. Zusammen genommen sind dies 3,8%, alleine um den Stand von 2008 zu halten (ohne Inflationsausgleich) und die verlängerte Arbeitszeit auszugleichen.
4. Will man dann noch die Inflation für zwei Jahre (2009 und 2010) ausgleichen, so macht dies weitere rund 4% aus - allerdings soll der Vertrag nach dem Willen der Arbeitgeber nicht 24 Monate laufen sondern 27 Monate, was eine zusätzliche Verschlechterung bedeutet. D.h. wir sind bei 7,8% nur um das Niveau zu halten. Dabei ist noch nicht mal die Inflation der vier Jahre zuvor ausgeglichen.
5. Fast überall gab es im letzten Jahr Tariferhöhungen. Im Schnitt 2,3% Anstieg des Bruttolohns. Bei der MVG jedoch leider seit vier Jahren nix...
6. Wenn diese halbe Stunde Mehrarbeit nicht so schlimm ist, dann könnten die MVG-Beschäftigten auch ohne Gehaltseinbußen 30 Minuten weniger pro Woche zu arbeiten. Das ist doch nicht viel Zeit, warum stellen sich dann die Arbeitgeber so an? Jetzt mal ernsthaft: mit dem Argument, es ist doch nicht viel mehr Zeit, kann man natürlich zukünftig jedes Jahr 30 Minuten raufsatteln und ist rasch bei einer 45-Stunden-Woche. Davon abgesehen kosten diese 30 Minuten viele Arbeitsplätze.
Insgesamt finde ich diese Neiddebatten in der reichen Stadt München gegenüber dem Fahrdienst unerträglich. Wer die Fahrer für überbezahlt hält und ihm selbst ginge es noch viel schlechter: Willkommen bei der MVG! Fahrer werden gesucht, mit Schichtarbeit!
so ist es wir zahlen die Monatskarten, bzw. das Abo und andauernd wird gestreikt, eigentlich müsste man für die Tage das Geld zurück bekommen! Ist ne totale Frechheit sowas!
Gegen wachsende Wut hilft hier ein Taschenrechner: eine halbe Stunde Mehrar-
beit pro Woche bedeutet 1,3% weniger Lohn. Dies von dem 7%-Angebot der
Arbeitgeber abgezogen, verbleiben noch 5,7%. Wohlgemerkt für zwei Jahre
und nach zwei Jahren ohne Lohnerhöhung, also effektiv gerade mal
1,4% pro Jahr - wirklich ein tolles Angebot!
Herr König wird bald sehen , wo er mit seiner Taktik und Härte bleibt , nämlich irgendwann ist auch ein Herr König oder Herr Büttner nicht mehr Tragbar , dies wird auch bald ein Herr Ude einsehen , nämlich spätestens bei der nächsten OB Wahl
An alle betroffenen es tut uns allen Fahrern leid nur der Arbeitgeber ist sehr stur. Wir haben so eine Taktik gewählt damit die Fahrgäste nicht die Ganze woche betroffen sind,sondern nur Dienstag.Aber es kann zu massiven verspätungen füren ab Montag, wegen des Werkstatt Streiks.Wegen Zugausfällen,weil die alten Züge nicht mehr die neusten sind.Ist ja bei uns normal das 2 bis 4 Züge am Tag kaputt gehen.Die forderungen der Gewerkschaften hat der Arbeitgeber schon seid Dezember.Aber K.A wieso die immer so lange reden und Kaffee Trinken weil die 2 Verhandlungpartner seit 30 Jahre beste FREUNDE sind. Wir lassen uns nicht mehr ausbeuten von Stadt, Ganz Deutschland muß kämpfen sonst arbeiten wir alle nur noch für 800 Netto oder weniger.Wir setzen den anfang und ALLE müßen ihr fortführen.
UND DANKE AN DIE WENIGEN BÜRGER DIE UNS VERSTEHEN KÖNNEN UND UNS MIT BEI DEN STREIKS UNTERSTÜTZT HABEN
DANKE
Richtig ausdrücken :
Also ... :
Wer macht mit "Herrn MVG" in seiner arroganten Ruhe zu stören ????
Ja mei ...,
das war ja klar, daß JEDE der "Vertragsparteien" behauptet, die Fahrgäste so weit als möglich vor Auswirkungen des Streiks verschonen zu wollen ... aber ist das wirklich auch ERNST gemeint ?
Tatsache ist ... :
Die MVG hat, wenn überhaupt, nur Einnahmeausfälle bei Automaten, die nicht mehr funktionieren.
Die MVG bekommt nach wie vor Geld aus den verschiedenen MVV-Abos, die ja nach Zeiträumen abgerechnet werden. Einzelne Tage ... Streiktage ... werden von der MVG nicht rückvergütet ... es ist nicht vorgesehen !!
Die Gewerkschaften werden wahrscheinlich irgendwann -per Streikmaßnahmen- die MVG "niedergezwungen" haben ... es fragt sich nur, wie viel dann von den ausgehandelten Beträgen auch tatsächlich bei den Arbeitnehmern ankommen wird.
Die erhöhten Kosten -in erster Linie Personalkosten der "vor Ort" arbeitenden MVGler- werden dann bei der nächsten Fahrpreis-Erhöhung sofort wieder auf die Fahrgäste umgelegt ... so war es bisher immer, warum nicht auch dieses Mal !!
Mein bisheriger Sachstand bringt mich zu dem Ergebnis, daß es letztendlich immer den Fahrgast trifft, ganz egal, wie man es dreht oder wendet.
Was kann ich als Fahrgast mit MVV-12-Monate-Abo für zwei Ringe tun?
Was kann ich tun, auch wenn es sinnlos erscheint ?
ICH könnte mir vorstellen, von der Führungsspitze der MVG -bevorzugt von Herrn König direkt- per Einschreiben/Rückschein zu fordern, daß er als der "Herr MVG" mir aus dem monatlich zu zahlenden Abo-Betrag von derzeit 43,00 Euro die anteiligen Euro für Streiktage rückerstattet, denn: Wo keine Leistung, da auch keine (finanzielle) Gegenleistung !!!!
Wenn jetzt -angenommen- nur allein 1.000 MVG-Fahrgäste mit Abo solche Rückforderungsschreiben an "Herrn MVG" schicken, wird natürlich der "Herr MVG" selbst nicht tätig werden ... dazu hat er ja seine kleinen Helferlein.
Wer macht mit, "Herrn MVG" seine arroganten Ruhe zu stören ????
Einesteils verständlich
nur, einige bekommen mehr
alle anderen zahlen drauf
erst durch Taxigeld, später durch höhrer Fahrpreise
und soooo wenig verdienen die Leute nun auch wieder nicht
und sie haben einen relativ sicheren Job
das Glück haben viele nicht
ist also gerade jetzt der Richtige Zeitpunkt für hohe Lohnforderungen?
und was können wir Fahrgäste dafür
wobei Gast ja nicht zutrifft
ich kenne nur einen herbert könig als mvg geschäftsführer und keinen hubert könig.