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Nideggener wehren sich gegen Billigläden vor den Toren

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Nideggener wehren sich gegen Billigläden vor den Toren

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Eingestellt von
Steiner
am 21.03.09in Unterhaltung via az-web.de

Nideggen. «Du, Mama, wenn ich die Burg sehe, dann weiß ich, dass ich zu Hause bin», sind die ersten Worte, die der Sohn zu seiner Mutter spricht, wenn er aus der Großstadt nach Hause kommt. Getrübt wird diese Einfahrt aus Richtung Thum und Boich nach Nideggen seit Jahren schon etwas durch das bestehende Gewerbegebiet am Thumer Weg.

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6 Kommentare

Kommentare zu Nideggener wehren sich gegen Billigläden vor den Toren

 

Bürger a.Ni.Bürger a.Ni.am 22.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Herr Rheinbach - Die Art ihrer Sprache zeigt wie sie denken. Deshalb werden sie auch immer Bürgermeisterkandidat bleiben.

Bürger a. Ni.Bürger a. Ni.am 22.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Super!!! - "nideggener" - Sie sprechen mir aus der Seele.
Das Problem in Nideggen liegt bei den tollen
"Spezialisten und Strategen".

nideggenernideggeneram 22.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Da liegt wohl ein fall von Selbstüberschätzung vor. Welche Geschäfte gibt es denn in Nideggen ?
Für den täglichen Einkauf benötige ich kein Küchenstudio, Weinhandel, Omas Klamottenladen, teures Schuhgeschäft. Die Gastronomen meinen auf hohem Nivau zu arbeiten. Statt dessen werden Gäste der Stadt aus dem lokal geworfen wenn sie falsch gekleidet sind. Eine Kneipe wo man sich trifft oder ein anlaufpunkt für die jüngeren fehlt. Der Vorsitzende der GGN betreibt ein Altenheim. Ich habe noch niemanden gesehen der seine Oma beim Discounter am Stadtrand abgibt.

Rolf RheinbachRolf Rheinbacham 21.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die durch den Planungs- und Bauausschuss des Rates der Stadt Nideggen am 19.12.2008 eingebrachte Diskussion um eine mögliche Überplanung der als Sondergebiet im Flächennutzungsplan der Stadt Nideggen ausgewiesenen Fläche am Kreisverkehr, zwischen den Landstraßen L33 und L249, muss, im Interesse der schönen Stadt Nideggen, mit Sorgfalt und ohne Zeitdruck geführt werden, da diese Fläche für die Entwicklung der Stadt Nideggen äußerst wertvoll ist.

Einem nachhaltigen, zukünftigen Ausbau des Siedlungsschwerpunkts Nideggen, darf man sich grundsätzlich nicht verschließen. Dabei sind die Belange und die Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bürger, gerade auch im Hinblick auf den Erhalt und die Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche, sorgsam zu prüfen und zu berücksichtigen. Eine Gesamtkonzeption, die eine Entwicklung der Sondergebietsflächen einschließlich der angrenzenden Gewerbegebietsflächen vorsieht, ist hierbei erstrebenswert. Ein Schnellschuss kann sich hierbei nur nachteilig auswirken.

Die Aufgabe, die Lebensqualität in Nideggen auszubauen nehme ich als Bürgermeisterkandidat sehr ernst. Es wird eine meiner künftigen Aufgaben sein, unter zur Hilfenahme von Fachplanern, den künftigen Ratsvertretern Entscheidungsgrundlagen zur strukturellen Entwicklung Nideggens vorzulegen. Die vom Rat geschlossenen Beschlüsse werde ich dann umsetzen.
Rolf Rheinbach - Bürgermeisterkandidat

lamentolamentoam 21.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die derzeitige Geschäfts- und Gastronomiesituation ist in Nideggen ziemlich unterbelichtet. Betriebe schließen und die verbleibenden entwickeln sich eher zu einem "Märchenwald" als zu einem Besuchsmotivator.
Da käme die Placierung eines attraktiven Gewerbegebietes genau richtig. Alle, auch die derzeit unkenden Standesvertreter erhielten die Chance, ihren Laden zu aktivieren. Allerdings sollte man die Scheuklappen ablegen und die Zeichen der Zeit erkennen. Vielleicht würde sogar wieder einmal eine "Kneipe" ansässig und könnte zur Kommunikation der Menschen beitragen.
Sogar Touristen mögen das!
Fazit: Werft die Dinge über Bord, die ihr schon immer falsch gemacht habt.

HubertHubertam 21.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Die Artikelüberschrift ist irreführend, denn "die Nideggener" wehren sich sicher nicht gegen die Möglichkeit, preiswert und nah einkaufen zu können. Vielmehr wehren sich die einflussreichen Geschäftsleute dagegen, Konkurrenz zu bekommen. Da werden dann Scheinargumente aufgeboten, doch in Wirklichkeit geht es ausschließlich um die Errichtung von Markteintrittsbarrieren. Das Problem ist eben, daß die sogenannte "repräsentative Demokratie" in der Realität eine Diktatur der Parteioberen ist. Man braucht nur einmal quer zu lesen, wer dort das sagen hat, und welche Position er im Privat- bzw. Geschäftsleben inne hat, dann bekommt diese Show einen ganz miesen Beigeschmack.

Unvergessen bleit auch ein Fernsehinterview eines Ratherren, in dem er mehrfach den Rat als "Souverän" bezeichnete. Da ist dann eigentlich alles gesagt.


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