Winnenden – ein Menetekel?
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Kommentare zu Winnenden – ein Menetekel?
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Ursachenforschung , die vielleicht auch noch unbequeme Tatsachen zum Vorschein bringt , obwohl die Täter doch so schnell gefunden und zu verurteilen sind? Du verlangst echt zu viel.
Bevor man jetzt KIllerspiele, was für ein bescheuertes Wort, verbietet, sollte man vielleicht erstmal ermitteln, was denn da genau abgelaufen ist, in Winnenden...
Schäublearschloch? Im Zusammenhang mit den Kontrollkäufen, man das sind hier aber viele verklärt.
Gause - als von der Leyen das vorgeschlagen hat - waren die SPD und die Grünen dagegen und ein Großteil dieses erlauchten Forums auch - ich wurde als dummes Schäublearschloch beschimpft! Nur zur Wahrheitsfindung!
Bravo, beide Kommentare bringen es auf den Punkt.
Davon mal abgesehen, dass ein Spiel wie Far Cry 2 (was bei dem Amokläufer gespielt wurde) erst ab 18 erhältlich ist und keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG hat. Wer ein solches Spiel online kauft, muss seinen eigenen Personalausweiß beim Empfang des Paketes vorzeigen!
Ich wette mit jedem, dass es in den Kaufhäusern und Geschäften (wie mit dem Alkohol und Minderjährigen Komasäufern) nicht gescheit beachtet wird. Aber vor minderjährigen Testkäufern beim Thema Alkohol pisst sich die CDU ja schon in die Hose.
Und wie soll die aktive Einflussnahme auf die gesellschaftlichen Verhältnisse konkret aussehen?
Gesellschaft ist immer etwas diffuses. Erstmal ist jeder Mensch für sein Leben selbst verantwortlich. Für das Leben seiner Kinder in erster Linie die Eltern. Die Gestaltung der Kindheit und Jugend, wer anders als die Eltern sollte das denn machen? Dazu hat jeder eine andere Meinung. Ich denke z.B. das in einem Heim mit Kinder, das behütet sein soll, Waffen keinen Platz haben sollen. Andere denken da anders. Deshalb ist Gesellschaft eine Vielfalt und kann schon aus diesem Grund nicht pauschal als Ursache für diese Dinge herangezogen werden. Allenfalls das soziale Umfeld in dem Eltern ihre Kinder aufwachsen lassen. Achtung, Respekt und Liebe sind wertvolle, vermittelbare Atribute, allein den Eltern bleibt es überlassen welche Schwerpunkte sie bei der Erziehung setzen. Wohlstand, Besitzdenken und Reichtum,waren zu allen Zeiten bei einem Teil der Gesellschaft primär positioniert.
Ich verstehe diese Lethargie nicht , die in einigen Kommentaren zum Ausdruck kommt. Aber im wegschauen und hinter dem Jägerzaun verkriechen , darin sind wir Deutschen ja super. Was hilft das ganze , hätte , wenn und aber? Passiert ist passiert. Klar , Fehler sind da um gemacht zu werden , aber man sollte auch aus Fehlern lernen. Deshalb lohnt sich ein Blick zurück schon, ansonsten brauchten wir auch nicht mehr so wichtige Fächer wie Geschichte. Und mag sein , dass so eine Tat in einer offenen Gesellschaft schwer zu verhindern ist, aber unmöglich ist es auch nicht. Auch sollte man nicht vergessen , dass es genug unzufriedene Menschen im Land gibt , die zwar nicht Amok laufen , dafür trinken oder sonst was. Die Auswirkungen betreffen uns alle. Auch darum lohnt es sich nach den tieferen Ursachen zu forschen.
Wen meine gesamte Meinung , für die hier leider kein Platz ist , interessiert , kann auch gerne auf meinen Blog "fataler Systemfehker" vom 18.3. gucken.
Der Autor beendet seinen Artikel mit der Feststellung "endlich Konsequenzen zu ziehen" - ja aber wo sollen die Konsequenzen beginnen? Sicher doch, meiner Meinung nach, im Elternhaus, das Vorleben von allgemeinen Werten wie Achtung, Respekt und Liebe sind materiell gesehen nicht teuer, allerdings erfordern sie Zeit. Hat die jeder aber auch? Oder lassen sich viele Menschen mehr davon treiben die gängigen Klischees der gegenwärtigen Gesellschaft wie Wohlstand, Reichtum und Besitzdenken zu erfüllen?Wer das zu seiner primären Auffassung vom Leben macht muss logischerweise anderes auser Acht lassen. Sicher wird es und hat es solche brutalen Vorfälle immer gegeben. Ganz verhindern wird dies niemand können, dazu ist die menschliche Seele zu verschieden. Solche Vorfälle so minimal wie möglich zu halten kann nur durch aktive Einflussnahme auf die gesellschaftlichen Verhältnisse erreicht werden.
Mit Sicherheit nicht. Der 1. Amokläufer in Winnenden (Wagner) hatte vor über 90 Jahren auch keine "Killerspiele" um zu lernen wie man 14 Menschen abschlachtet.
die 16-jährige Brenda Spencer hatte 1979 auch keine "Killerspiele" um 2 Menschen zu erschiessen und 8 zu verletzen.
Amoklauf ist kein Phänomen des Computerzeitalters.
Nacher ist man immer schlauer. Was nutzt im Nachhinein das hätte oder wäre?
Was geschehen ist, kann nichtmehr rückgängig gemacht werden.
Darüber zu diskutieren, wie man die Tat hätte verhindern können, haben Talkshows mit "wichtigen" Politikern und Spezialisten zur Genüge ausgebreitet, die an ihren eigenen Worten gescheitert sind, weil diese Tat schon geschehen ist.
Ein Amoklauf wie in Winnenden geschehen kann meiner Ansicht nach durch nichts wirklich verhindert werden
Über Killerspiele lässt sich streiten, mit einer Maus lernt man nicht eine Waffe entsichern, laden und abfeuern.