DDR war "kein totaler Unrechtsstaat"
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Natürlich waren sehr viele Kader, meißt SED in den Sauerein verwickelt, gar keine Frage. Nicht umsonst wurde jede Gemeinde mit einer total überdimensionalen Kläranlage ausgestatte, an der die meisten heute noch zu knabbern haben. Je größer um so mehr eld ist geflossen. Andererseits konnte es wohl niemand verhindern. Die Bevölkerung "Ost" wollte alles und schnell und so konnte nicht alles durchdacht und vor allem überprüft werden. Hinterher ist man immer klüger. Es acht auch keinen sinn rückwärts zu schauen. Vor uns liegt die zukunft und nur wenn alle in eine richtung ziehen wird etwas gescheites draus, ob im Westen, Norden, Osten oder Süden. Ich für meinen Teil bin ganz zufrieden und hoffe, dass die Debatten "Ost" und "West" bald ein Ende finden. Vielleicht schweist die wirtschaftskrise die Menschen ein bißchen zusammen, dann hätte sie auch etwas positives.
rene,
ja. Da ist ganz viel schief gelaufen. Nein! Scheisse gelaufen. Das nicht über die damalige Situation berichtet wurde stimmt allerdings nicht. Über Lünnenau wurde sehr wohl berichtet. Das daraus kein Hype wurde, liegt schlicht daran, dass es zur Schließung keine Alternative gab. Auch kein Konzept von Gutwilligen, den Lünnenauern Gewogenen. Ich behaupte, dass waren notwendige "Schnitte". Mit vielen tragischen Geschichten um die Betroffenen. Eins wollen wir aber bitte auch nicht vergessen: Der "Ausverkauf", wo er denn stattfand, wurde zu einem sehr, sehr großen Teil von "Einheimischen" (mit)betrieben. Eure Seilschaften nutzten die Gunst der Stunde. In hohem Maße. Ja, die Treuhand half mit. Aber nicht in der alleinigen Verantwortung wie das immer gerne kolportiert wird. Dort haben eine Menge verantwortungsbewusster Leute auch einen sauguten Job gemacht. Da gibt es sehr viele Beispiele. Etliche Gemeinden in den neuen Bundesländern profitieren bis heute von Treuhandentscheidungen und Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der jeweiligen Region.
Jahrgang 1940, irgendwas hast du in den falschen Hals bekommen. Lies nochmal nach.
che, meine Stasi-Akte war ja nur ganz klein, immer wenn ich die Möglichkeit hatte Kollegen in der DDR zu besuchen mussten sie hinterher der Stasi Auskunft geben, das war uns von vornherein klar. Gerade die Kulturschaffenden standen besonders im Visier. Dass einige wie Sascha Anderson später mit Totschweigen bestraft wurden finde ich bis heute nicht gut. Auch andere hat es getroffen, die einmal gefeierte Dichter waren, zu vielen habe ich noch Kontakt, aber kein Verleger will mit ihnen mehr etwas zu tun haben. Und denen geht es heute wirklich schlecht, auch eine negative Folge der sog. Wiedervereinigung.
alter Knurrhahn,
was kalmar hier über das Stasilein erzählt weiss jeder. Jeder der sich etwas offener, intelligenter und mit anderen Dingen als Beleidigtsein beschäftigt. Wo kalmar eine Ellbogengesellschaft unterstützt, bleibt wohl dein Empörgeheimnis. Hassbrenner sind übrigens uninformiert, humorfrei, ignorant und selbstgerecht - also eigentlich immer reichlich doofer als andere. Tunnelblickerei alà Jahrgang 1940?
Nele Du weißt doch dass ich gern mal etwas übertreibe,aber bei jedem Thema kommst Du nicht umhin uns zu erzählen wie toll es doch in der DDR war,das langweilt auch langsam mal,Ihr habt die Mauer eingerissen weil Ihr dieses System nicht mehr haben wollet,nicht wir
kalmar,
du bist wirklich der allerletzte. Kannst du überhaupt noch ruhig schlafen wenn du dich so intensiv mit der Stasi beschäftigst? Man könnte auch annehmen das du selbst bei der Firma warst bei deinem Insiderwissen. noch was, deine Beiträge strotzen vor Hass auf die Menschen aus der ehemaligen DDR. Die "DDR" war kein Rechtsstaat aber lieber keinen als das was in Deutschland heute passiert. Hier herrscht Koruption, Mord- und Totschlag sind an der Tagesordnung, Steuerhinterziehung der Superreichen, Bonizahlungen an gescheiterte Banker u. Manager, Kriegseinsätze der Bundeswehr, die Ellbogengesellschaft in der der Schwache auch noch ausgebeutet wird, Verunglimpfung der Menschen die nicht auf der Sonnenseite stehen (Arbeitslose). Die Liste lies sich beliebig fortsetzen. So lange es solche Hassbrenner gibt wie du einer bist, wird es in Deutschland wohl noch lange kein Frieden geben.
hotchemao! Das hast Du Recht! Es gibt immer noch einige, die vergessen haben, was in der DDR Scheiße war und da gab es genug. Ich schaue mir alte Polizeirzf 110 Serien an. Da siehst du dann die graue, triste welt des Sozialismus. Und das jammern, ist völlig sinnlos. Wäre die Mauer nicht gefallen, hätte es eh nicht mehr lange gedauert, bis die DDR restlos pleite gegangen wäre. Was hätten die Jammerer heute über die DDR erzählt, wenn es plötzlich keine Löhne oder Nahrungsmittel gegeben hätte? Die heute die DDR in allen Fragen besser und toll fanden als die BRD heute, hätten sich gewundert wie schnell Schluß gewesen wäre. Aber! Die Mitarbeiter von Opel, dem ehemaligen Nokia Standort usw. jammern auch! 91/92 wurden Millionen im Osten über Nacht arbeitslos. Das war keine Nachricht wert. Beispiel: Lünnenau und Vetschau hatten damals ca. 22000 Einwohner. Ca. 5000 arbeiteten im Kraftwerk. Dieses wurde über Nacht dicht gemacht, ohne Alternative für die Mitarbeiter.
@ Schwabenteufel
Deine Antwort strahlt genau den Haß und die Verachtung aus, die mir in der DDR erspart geblieben ist, nebst der hier gängigen Korruption. Ich bedauere Dich zutiefst, denn Liebe, Verständnis und Zuneigung hast Du niemals kennen gelernt, dafür aber das andere ...
rene,
Missverständnis! Gegen "ihr (wir) im Osten" habe ich noch nie pauschaliert. Nicht im Guten und schon gar nicht im Negativen. Meine kleinen "Ausfälle" gelten übertriebener, wahrnehmungsverirrter nOstalgie und, ja!, ewiger Nörgel- und Jammerei. Die ist leider immer noch nicht ad Akta.
Als ich 1994 zum ersten Mal für längere Zeit nach Berlin kam, hatte ich es im Job mit einer ganzen Reihe "Ossis" zu tun. Mit nahezu ausschließlich positiven Erfahrungen. Insbesondere die Qualität der Arbeit, aber auch die "andere", angenehmerer Art der Kollegialität. Wenn ich also sage, "lasst uns von euch lernen", ist das in keiner Weise ironisch oder gar zynisch gemeint. Ich weiss, dass es da zu lernen gibt. Ansonsten sehe ich den "Stand der Dinge" sehr ähnlich im Sinne dessen, wie Alter Sack es hier im Thread beschrieben hat.
Der Schwabe ist bei den Hochinteressanten Ausführungen von Tante Bundesmerkel eingeschlafen,erst seine Füße,dann der ganze Schwabe,aber Gott sei Dank war er rechtzeitig zu Dittsche wieder wach. Dittsche for Präsident...Yes we can... Danach hat ich keine Lust mehr mich Dir zu zoffen,musste mich schon den ganzen Abend mit diesem Theaterfuzzi rumärgern,der hat null Respekt vor mir,wiederspricht mir immer,und weiß,leider völlig zu recht,alles besser
Die DDR hatte wirklich ein paar geniale Leute, die ihr Können leider in der falschen Richtung eingesetzt haben. Im Westen eine Zeitschrift wie "konkret" zu installieren, die von vorn bis hinten von der Stasi redigiert wurde und meinungsbildend war, das war gekonnt. Ein großer Teil der Studentenrevolte wie die Sprengung der Vorlesungen Adornos in Frankfurt war präzise von der Stasi gesteuert. Es ist schon verblüffend was so nach und nach ans Licht kommt. Sie hätten diese Fähigkeiten für den Aufbau ihres Staates einsetzen sollen, dann wäre einiges anders gelaufen.
So so, Schwabi, du würdest also lieber mit Miezekatze Halligalli machen. Das kannst du dir von der Backe schminken, dafür ist dein flacher Schwabenhintern einfach zu blass. Damit Miezekatze anbeißt sollte er schon die Farbe von Laugenbrezeln haben.
Du meinst den Münsteraner Leichenflederer aus Dresden und seinen kurz geratenen Kumpel aus dem Holsteinschen und seine noch kürzer geratene Assistentin Alberich? Der Prahl hat sich doch auch irgendwo bei uns in Brandenburg niedergelassen, hab' ich neulich mal im Fernsehen gesehen. War ja wieder lustig gestern abend. Schade, das der schräge Alte vom Prahl nicht dabei war, der alte Althippie! Aber die Staatsanwältin ist ja auch 'ne Type für sich.
Auf alle Fälle hätte uns allen mehr Zeit für die Wiedervereinigung gut getan. Und es ist wirklich so, dass es gerade einem Großteil der Ossis garnicht schnell genug gehen konnte, im "goldenen Westen" zu landen. Viele geben es auch ganz offen und ehrlich zu, dass sie bei den ersten Wahlen nur für die CDU gestimmt haben, weil sie sich dadurch schnellere Aussichten auf die Einführung der D-Mark erhofft haben.
hotchemao1 "Laßt uns doch mal von euch lernen" Was glaubst Du eigentlich wie doof wir im Osten waren? Ich kann jederzeit in einen Betrieb im Westen gehen und arbeiten. Ist ja auch alles eher einfach, so am Band. Du hättest in keinem DDR Betrieb länger als 1 woche überlebt. Denn man mußte alles können. Neben meiner Tätigkeit als Tischler mußte ich auch noch sämtliche Maschinen reparieren können. Nicht wie im Westen" Meister da ist eine Schraube abgefallen ruf bitte eine Firma an" Wenn die bohrmaschine kaputt ging, dann mußte man sie reparieren. Ich kann Dir genug Beispiele erzählen. Ich habe genug Verwandte, die im Westen auf Montage sind.Die erzählen genug von den ach so überfleißigen Westdeutschen!
Wer immer gedankenlos von Wessi und Ossi spricht, weiß nicht allzu viel über die DDR, die sich mit aller Kraft, aber doch erfolglos, bemüht hatte, ein "echter Staat" zu sein. Nun könnte man aber die Geschichte in aller Ruhe aufarbeiten, aber stattdessen wird immer aus wahltaktischen Gründen nur "geholzt" statt mit dem Großhirn gearbeitet. Wer unter den Verhältnissen in der DDR gelitten hat und tatsächlich Unrecht erfuhr, hat eine andere Meinung als die Profiteure, die es ja auch gab.
Alter Sack
wir hatten uns vor längerer Zeit schon mal zu diesem Thema unterhalten. Ich kenne die DDR nur vom hören sagen, weil ich keine verwandschaftlichen Beziehungen hatte und direkte Infos. fehlten.
Ich erinnere mich noch, als die Grenze geöffnet wurde gab es viele öffentliche Kundgebungen mit dem Ziel der Teilnehmer sofort zum Westen zu gehören. Kohl sagte auf so einer Veranstaltung das diese Sache Zeit brauche und keine Erfahrungswerte habe. Das wollten die Menschen aber nicht! Sie wollten so schnell wie möglich zum Westen dazugehören.
Ich hätte es besser gefunden, wenn 5 oder 10 Jahre ins Land gegangen wären. Z.B. ein 30 jähriger Mensch der in dem System der DDR aufwuchs, mußte seine politische Identität im Hauruckverfahren abgeben, u. ebenso schnell in ein neues verwurzeln. Das hätte ich für mich problematisch gesehen.
Denkst du heute auch das eine längere Wartezeit besser gewesen wäre?
Und, warum mußte die Wiedervereinigung = ein schreckliches Wort, so schnell gehen?
Sack,die Antwort kommt in ca 2 Stunden,muss jetzt meinen Leichenflederer aus Münster kucken,und danach die Bundesmerkel bei Anne,aber mach Dir keine falschen Hoffnungen,ich gifte zurück !!!!
Bei mehr Objektivität und weniger Vorurteilen würde es diese Phänomen vielleicht garnicht geben.