Seltsamer Streik der Ärzte
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13 KommentareKommentare zu Seltsamer Streik der Ärzte
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Da verwechselt jemand wieder mal Umsatz mit Brutto vor Steuern.
100-200 TE,und davon gehen sämtlich Kosten ab: Miete,Versicherungen,Löhne,Sozialleistungen,Geräteverschleiss etc.etc.
In meiner Praxis decken z.Zt.die Erlöse aus Kasseneinnahmen grob die Kosten
und meine Renten/Krankenversicherung.
Der Bruttolohn vor Steuern: Null aus Kassenumsatz.
So sind die Tatsachen,mag sein, daß einzelne Fachgruppen besser dastehen,
die mehrzahl meiner Kollegen steht aber vor einem ähnlichen Problem wie ich.
Folge:langfristig werden wir schliessen,was dann aus Ihrer Arthrose wird:viel
Glück!
Das ständige Gejammere der Ärzte nervt total. Der durchschnittliche Gewinn vor Steuern beträgt im Jahr je nach Fachrichtung zwischen 100.000,00 und 200.000,00 Euro. Wenn man Schmerzen hat und als Kassenpatient zum Orthopäden geht, bekommt man gesagt, das ist Arthrose da kann man nichts machen.
Tolle Leistung!
Liebe Ärzte, wenn ihr euch nur halb so viele Gedanken über die Behandlung von Krankheiten machen würdet, wie um eure Knete, dann würde sich die Qualität eurer Arbeit vielleicht mal verbessern.
Ich weis nicht warum sich hier so viele über die Ärzte aufregen, schließlich hat eine linke Mehrheit in diesem unserem Land durch ihre Wahlentscheidung Frau Schmidt im Amt belassen. Frau Schmidt macht nur dass was sie in ihrerzeit als Kader des kommunistischen Bundes Westdeutschlandes in Ihr Hirn eingesogen hat. Sie führt die Planwirtschaft ein mit all den Folgen der Mangel und Misswirtschaft. Die Ärzte verlassen wie die früheren Leistungsbringer die DDR ihren Beruf und oft auch das Land. Sie gehen dorthin wo ihre Qualifikation, Leistungs- und Leidensfähigkeit noch geschätzt und adäquat honoriert werden.
Der Wähler bekommt das was wählt. Auf ein Weiteres wählt die sozialistische Einheitspartei aus SPD/Grüne/Linke und jetzt auch der CDU. Träumt weiter vom Sozialismus!
Das derzeitige System der Teilung in gesetzlich / privat gehört aufgehoben. Vielmehr sollte jedem Bürger freistehen, wie er sich mit welchen Beiträgen zu welchen Leistungen versichert (Bedürftige sollten mit unterstützt werden). Die Versicherungen wiederum sollen endlich die Ärzte entsprechend ihrer Leistungen angemessen honorieren. Jeder Handwerker verlangt bereits für seine Anfahrt eine Pauschale, die Ärzten im Quartal zusteht. Es kann nicht mehr angehen, dass die teils relativ hohen Beiträge der gesetzlich Versicherten nicht entsprechend für die Leistungen der Ärzte verwendet werden. Derzeit fließen die Beiträge der gesetzlich Versicherten in einen Riesenapparat an Administration, Verwaltungsbeiräten, -gebäuden, etc. - das brauchen wir nicht, sondern wollen eine Gleichbehandlung. Deshalb erwarte ich sowohl von Berlin als auch den gesetzlichen KK, endlich die wahren Kosten zu übernehmen - sonst werden einem die Arztbesuche langsam peinlich.
Die Beiträge von Privatpatienten für ihre Versicherung sind nunmal höher, als die von gesetzlich Versicherten. Wer mehr zahlt, kriegt mehr, dass war schon immer so und wird auch immer so sein. Gesundheit ist ein sensibles Gut, dass ist klar, aber ich habe Verständnis für die Ärzte, die diejenigen, von denen es mehr Geld gibt, auch etwas anders behandeln. Und gestorben ist auch ncoh kein gesetzlich Versicherter, weil er eine Woch später dran war. Das Hauptproblem ist doch, dass es einfach zu viele Krankenkassen gibt. Alle brauchen Glaspaläste, Vorstände, diese einen dicken Firmenwagen etc.
Die Lösung ist denkbar leicht:
Gründung eines Bundesamtes für Krankenversicherung mit 2 Abteilungen: Privat und gesetzlich. Jeder kann sich aussuchen, wo er hin will, es gibt aber keine Sondertarife. Wer privat will, hat auch den Tarif zu zahlen. Dadurch werden Verwaltungs-, Selbstdarstellungs- und Profilneurosekosten gespart und man bekommt auch als gesetzlich versicherter wieder was für seine immer weiter steigenden Beiträge bei gleichzeitig schlechterer Leistung.
Was die Sache betrifft, dass die Ärzte Geld verdienenen wollen: Hätte ich 6 Jahre + Spezialisierungszeit studiert, würde ich auch Geld verdienen wollen
Eine Arztpraxis besteht immer aus 2 Anteilen: die Kassenpraxis, die 90% des Aufwandes bedingt, jedoch maximal 50% der Erlöse,und die Privatpraxis, die mit
10% Aufwand die anderen 50% generieren.
Entsprechend gibt es Terminkontingente,es liegt auf der Hand,daß in der Privatpraxis terminliche Vorteile bestehen.Die Medizin bleibt aber stets die gleiche,
ob Kasse oder Privat.
Seit der Honorarreform sind die Kassenerlöse auf ein grotesk niedriges Maß
heruntergeschraubt worden,auch die Patientenzahl wurde begrenzt.
Wichtig hier,und das wird immer unterschlagen:Die Erlöse sind BRUTTOUMSATZ,
von dem sämtliche Kosten noch abgehen.
Und nun frage ich Sie:Sie wollen nach Frankfurt fliegen.Economy ist überbucht-
aber in der Business wäre noch was frei.Den Platz kriegen Sie zum Schnäppchentarif,oder?Sie haben einen Zweitjob,mit dem Sie gut zuverdienen.
Ihr Arbeitgeber zieht Ihnen daraufhin vom eigentlichen Lohn die Hälfte ab, weil
Sie über Ihren Zuverdienst ja leben können,verlangt aber weiter Ihren vollen
Einsatz.Das sehen Sie sofort ein.Ein Bäcker darf nach Vertrag monatl. 100 Semmeln zum Selbstkostenpreis verkaufen, danach kriegt er garnichts mehr dafür.
Der Bäcker wird gerne Semmeln verkaufen,schickt die Kundschaft weg,die Ihm über andere Waren Geld einbringen würden und nachdem er die 100 weg hat,macht er weiter und verschenkt die Ware...
Wer so etwas tut und glaubt ist nicht ganz dicht.Warum erwarten Sie das dann von der Ärzteschaft?
Jeden den gleichen Prozentsatz seines Einkommens bezahlen lassen und das ohne Obergrenze. Den Beitrag für Leute/Kinder die kein Einkommen haben zahlt der Steuerzahler.
Die Kasse darf das für sich ausgeben was sie kriegt nach einer Ausschreibung
der erbrachten Leistungen, das Einsammeln von Beiträgen muß nicht viel kosten.
Selbstverständlich gibt es bei der Sozialkasse mindest und Höchstlöhne,
das schafft Arbeitsplätze.
Arzneimittel werden da gekauft wo es günstig ist. Wer teureres mag muß draufzahlen.
Krankenhäuser leben auch von der Sozialkasse, da wird natürlich auch jeder Euro umgedreht, nicht nur bei Geringverdienern.
Es würde soviel Geld überbleiben, wenn es im Wettbewerb geschehen würde
daß sich keiner mehr um die Kosten mehr Gedanken machen würde.
Jeder Handwerksbetrieb hat besseres Controling,
da der Kunde nichts ohne Grund bezahlt.
Ich hatte gestern einen Termin bei einem Facharzt. Nachdem früh in den Nachrichten das Thema Ärztestreik - Aktionstag bekannt wurde, habe ich in der Praxis angerufen. Das Band teilte mit: die Praxis bleibt heute geschlossen!
Bei meinem heutigen Anruf in der Praxis hießt es dann: alle Terminpatienten wurde behandelt. Ich fühle mich ziemlich verschaukelt, zumal es für einen neuen Termin wieder 1 Woche Wartezeit gibt. Vielen Dank auch.
In den meisten Fällen geht es den Ärzten doch nur um noch mehr Kohle.
Ein gutes Einkommen ist ihnen doch in der Regel durch die Privatpatienten gewährleistet.
Der Eid des Hippokrates ist bei den meisten Dottores doch schon längst dem Tanz um das goldene Kalb gewichen.
Ich kenne keinen Arzt, welcher nicht mindestens dreimal im Jahr Urlaub macht.
Zweien davon - übrigens ganz normale Niedergelassene - haben davon ein Segelboot.
Also ist auf die ganze Streikerei und Winselei doch geschissen.
Lügen, nichts als Lügen.
Früher hat man Hexen verbrant , heute sitzen solche in der Politik.Es ist doch
unzumutbar das diese Hexe unser Gesundheitswesen so zerstört.Einen solchen
Fehler NICHT zu beseitigen ist Mord am Patienten.Das wäre doch eine Aufgabe
für die Indianer vom Steinmayer.
Frau Schmidt (privat versichert) u. ihr Stab an (ebenfalls privatversicherten) Staatssekretären betreffen diese Auseinandersetzungen ohnehin nicht unmittelbar. Leidtragende sind die gesetzlich versicherten Patienten, obwohl sie teilweise höhere Pflichbeiträge entrichten als mancher Privatversicherte. Allenfalls nach den Wahlen konstatieren die Parteien wieder höchst verwundert einen nochmaligen Wählerschwund. Wen wundert`s.
Jede Praxis ist, was gerne immer vergessen wird, auch ein Unternehmen das wirtschaftlich arbeiten muß. Obwohl in der Durchschnittspraxis nur ca 10-15% Privatpatienten sind, sorgen diese doch für einen Großteil des Praxisumsatzes bzw. gleichen den Verlust aus den wir mit der Versorgung von Kassenpatienten machen.
Unsere Aktionen richten sich nicht gegen Kassenpatienten für die wir uns genauso verantwortlich sehen. Wir richten uns gegen eine ideologisch verblendete Politik a la Schmidt bzw. Konzernmedizin wie der Lobbyist Lauterbach gerne sehen würde.
Wir würden gerne wissen warum ein Kassenpatient zunehmend höhere Beiträge bezahlt (angeblich haben wir ja 3 Milliarden Euro mehr bekommen) bei uns aber ein reelles Minus zu verzeichnen ist.
Die Kassen geben pro Quartal pro Patienten ca. 40-50 Euro für Verwaltung aus. Für den Facharzt stehen für ein Quartal zwischen 20 und 70 Euro zur Verfügung, egal wie oft er eine Diagnostik oder Behandlung in Anspruch nimmt!!!!?????
Das Geld wird in der Bürokratiemaschinerie verbrannt. Das ist leider viel zu wenig bekannt. Die Presse interessiert sich auch nur dafür Klischees zu bedienen. Seriöse Recherche? Fehlanzeige! Wir werden sehen wie den Bürgern die DDR-light Visionen der Gesundheitpolitik gefallen. Von wegen Zwei-Klassenmedizin. In der nächsten Stufe kommt die Einheitsversicherung dann hat der Privatpatient die gleichen Probleme.
Also gesund bleiben!
Kassenpatientin können sich ja von Ulla Schmidt behandeln lassen.
Doch wenn die Ärztin wäre, dann wäre selbst bei einem leichten
Schnupfen der Exitus sicher.
Sie hat ja auch das Sozialversicherungssystem zerstört.