Beckstein: Der Airport braucht meinen Tunnel
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Kommentare zu Beckstein: Der Airport braucht meinen Tunnel
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Auf den Projektstatus mit Termin 26.03.2013 bin ich jetzt schon gespannt, lieber Christian.
Ich fand unseren Diskurs sehr informativ und unterhaltsam - bis dahin, Alles Gute! Der Nürnberger
Ja, ein Tunnel MUSS sein. Es kann nicht sein, das man Leute durch das Knoblausland oder durch Zigelstein an den Flughafen mit 2 Streifen führt.
Ich bin zudem für einen deutlichen Ausbau der Zubringerstraßen an den Flughafen vom Stadtkern aus, egal ob Plärrer oder Hauptbahnhof.
Ich bitte Sie, das ist doch lächerlich, auf welchen Straßen man zum Flughafen kommt. Internationale Gäste lachen sich im Taxi meist einen ab, wenn Sie auf einmal rechts und links Ackerfelder sehen und sich denken, in welchen Kaff bin ich denn jetzt gelandet ?
Ich gebe zu, es zieht sich.
Das ist aber kein böser Wille und irgendwelche Mauscheleien, sondern das ganz normale und korrekte Vorgehen bei so einem Projekt:
Erst kommt die Bedarfsplanung, dann das Raumordnungsverfahren und schließlich, vor dem Baubeginn, das Planveststellungsverfahren. Dieser Prozess kann bei einem so großen Projekt 3-4 Jahre dauern.
Das Planfeststellungsverfahren wird ja auf den Meter genau geschaut wo genau gebaut wird, was da zu beachten ist etc.. Wenn hier Probleme dazwischenkommen (Grundwasser etc.) dann kann es u.U. plötzlich so teuer kommen, dass es die Wirtschaftlichkeit gefährdet.
Hoffen wir nicht, dass es soweit kommt, aber solide geprüft werden muss es. Rein verwaltungsrechtlich ist das so. Damit nicht gefuscht wird wie in Köln.
Im Punkt "feige CSU" gebe ich Ihnen vollkommen recht. Aber das macht die Angelegenheit an sich ja nicht besser. Am Ende allen Diskutierens steht dann aber auch die Frage der Entscheidung. Oder anders gesagt: Wieviele Gutachten werden jetzt noch versenkt, bis rauskommt, was vermeintlich am besten passt?
Tunnel, oder nicht Tunnel - das ist die Frage. Und dann - Zitat - "wenn die Prüfung fertig ist, werden die Fakten nochmel auf den Tisch gelegt und die SPD Nürnberg entscheidet nach Sichtung ALLER Fakten die aktuell zur Verfügung stehen." Wie oft wollen Sie denn die Fakten noch auf den Tisch legen? - Hoffentlich finden Sie dann nicht noch mehr Tische. Und wann eigentlich sind es "ALLE Fakten"? - Am Abend vorm St. Nimmerleinstag?
Grundsätzlich ist - Ihre Vorgehensweise in allen Ehren - das alles gut gemeint, aber gut gemacht ist es eben nur, wenn zügig entschieden ist.
Tatsache ist doch, dass die SPD nach aktueller Faktenlage zur Anbindung steht.
Und das mit der Posse usw. ist typische Sensationsgeilheit:
1. es gibt einen Beschluss der Nürnberger SPD zur Anbindung.
2. es gibt einige Ortsverbände (2) die gegen die Anbindung sind.
3. ich selbst bin für die Anbindung, kann aber Buchenbühl und Willy Prölß absolut verstehen. Es ist definitiv ein massiver Einschnitt und eine zusätzliche Belastung der Buchenbühler. An seiner Stelle wäre ich auch dagegen.
4. Maly hatte sogar so viel Format und ist nach Buchenbühl gegangen und hat sich da prügeln lassen. Das haben die sogar honoriert und haben geklatscht.
5. wenn die Prüfung fertig ist, werden die Fakten nochmel auf den Tisch gelegt und die SPD Nürnberg entscheidet nach Sichtung ALLER Fakten die aktuell zur Verfügung stehen.
--> Sie sehen, es hat nichts mit Peinlichkeiten zu tun, eher mit sorgfältiger Planung und demokratischer Vorgehensweise.
PS: Wo hat sich denn die feige CSU in dieser Sache blicken lassen, oder in der Auseinandersetzung um die Spielplätze? NIRGENDS.
Wenn Sie mal in der NZ weiterlesen würden, wäre der vermeintliche Erfolg der Maly'schen Einfangübung gleich relativiert. Von einem Stehen der Nürnberger SPD hinter der Nordanbindung zu reden, wenn der große Vorsitzende zitiert wird: «Die Nerven liegen blank bei diesem Thema», sagte Vogel. - vgl. NZ -> LINK zeugt von enormen Fakten-Wissen Ihrerseits, Christian, Respekt!
Aber große Klasse von Herrn Maly: Wenn die Peinlichkeiten der Posse "SPD und Nordanbindung" zunehmen, geschickt auf die Show-Nummer "Frankenschnellweg" verweisen! Wenn die Erkenntnis schon vor 30 Jahren bei der SPD Einzug gehalten hätte, wäre Nürnberg viel (Geld, Zeit und Nerven) erspart worden. - Fazit:
Was vor 30 Jahren der SPD ihr Frankenschnellweg, ist ihr heute ihre Nordanbindung. Vielleicht schafft ihrs diesmal in kürzerer Zeit, Genossen....
Allmäääächd....su a Gschmarri....
Wenn Sie mal statt AZ NZ lesen wüden, wüssten Sie, dass Maly Prölß tatsächlich "eingafangen" hat. Weil die NürnbergerSPD nämlich nach wie vor hinter der Nordanbindung steht.
Also lieber mal Fakten, Fakten, Fakten statt Bilder.
Typisch für die Kommunalpolitik in dieser Stadt:
Wichtigtuer wie Prölß wollen aus ihrer Buchenbühler-Dorf-Perspektive der gesamten Metropolregion ihre Stadtteilkneipen-Stammtisch-Meinung aufzwingen. Und Leute wie Ich-moderiere-andere-sollen-entscheiden-Maly hat nicht das Kreuz in der Jacke seinen Polit-Opa Prölß einzufangen, weil sonst ja die Prölß-Kamarilla mit dem Sozialreferenten samt der Stadträtin gleichen Namens an der Spitze die SPD gegen ihn aufbringen könnte.
Wer jahrzehntelang neben dem Flughafen wohnt, der darf sich nicht wundern, wenn der selbige - mit enormer Verspätung wohlgemerkt! - infrastrukturell behutsam ans dritte Jahrtausend herangeführt wird. Noch habe ich meine Hoffnung auf Innovation und Fortschritt innerhalb einer Stadt nicht aufgegeben, die vor fünfhundert Jahren mal sowas wie die Weltmetropole per se war. - Damals war zum Glück nicht Buchenbühl der Nabel der Welt, dahin haben die Patrizier wahrscheinlich ihre quälenden Kleingeister abgeschoben - möglichst weit weg vom Innenstadtgebiet. Schade, dass dort damals noch kein Flughafen gebaut wurde...