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Falsches Knie operiert: Arzt steht vor Gericht

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Falsches Knie operiert: Arzt steht vor Gericht

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Leser
am 26.03.09in Unterhaltung via fuldaerzeitung.de

FULDA­ Kunstfehler eines Arztes oder falsche Angaben eines Patienten - am Landgericht Fulda wird verhandelt, weil ein 48-jähriger Mann aus Eichenzell an seinem gesunden Knie operiert worden ist.

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16 Kommentare

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Kommentare zu Falsches Knie operiert: Arzt steht vor Gericht

 

overLineoverLineam 30.03.09


Also sind es doch Götter ( in weiß) ??? ..... denn nur Götter machen keine Fehler - obwohl, - auch die Sonne hat Flecken !

ichicham 27.03.09via Fuldaer Zeitung


wer spricht denn vom Wiederholungsfall ?????

AnetteAnetteam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Es ist schon sehr interessant zu sehen wie schnell man Radio und Zeitung auf sich aufmerksam machen kann, es hat ja eigentlich nur noch das Fernsehen gefehlt. Die Frage die sich mir da stellt ist, ob es da nicht jemanden gibt der noch Profit daraus schlagen will und nicht nur den Arzt fertig machen will. Es kann nicht sein, das der Arzt für etwas verantwortlich gemacht wird für das ein Patient sein Einverständnis gibt, es handelt sich also auch nicht um einen Fehler des Arztes.

JaquelineJaquelineam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Er hat die Einverständniserklärung so unterschrieben, also was will er eigenlich??? Da kann ja jeder kommen.
Vielleicht ist seine finanzielle Lage nicht so rosig und er will sich ein bischen Geld verdienen mit diesem Prozess.

Schwester SSchwester Sam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Anscheinend haben die Leute die hier die Kommentare geschrieben haben nur die dick gedruckte Überschrift gelesen und nicht den Rest dazu, sonst würden sie auch anders denken. Aber da fällt einem die FETT gedruckte Überschrift in die Augen und dann wird gierig schnell mal was geschrieben ohne Nachzudenken.

Schwester SSchwester Sam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Also alle hier (außer eine) sprechen hier über den Arzt. Was ist den eigentlich mit dem Patienten, wenn er was unterschreibt, dann muss er sich auch vorher durchlesen was er unterschreibt. Also: " Lesen wäre von Vorteil ".
Wenn man einen Kaufvertrag z.B. für ein Auto unterschreibt hat man den doch auch vorher gelesen.

BettinaBettinaam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Warum hat man nach einem genähten Außenmeniskus nach 4 Jahren noch "große Schmerzen" und muss in den Gerichtssaal humpeln? Wenn die Lage so eindeutig wäre, würde man sicherlich kein Sachverständigen-Gutachten erstellen.

BettinaBettinaam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Genau das ist geschehen. In der im Text genannten Erklärung wurde angegeben, welches Knie (das linke!)operiert wird, was genau gemacht wird. Der Patient unterschreibt diese Erklärung, wenn er damit einverstanden ist. Ich finde die Darstellung etwas einseitig.. "DIE Ärzte tun so.." und "Halbgötter in weiß".. Manche scheinen hier ihren persönlichen Frust loszuwerden. Mit objektiven Äußerungen hat das leider nichts zu tun.

NeleinloveNeleinloveam 27.03.09


Auch Ärzte können und dürfen Fehler machen, denn sie sind Menschen.

Aber in dem Falle ist jegliche Sicherheitsprüfung durchbrochen und nicht beachtet worden. Diese Ignoranz muss bestraft werden. Er arbeitet mit dem kostbarsten Material, nämlich dem Menschen. Wäre er kurz vorher ans Bett gegangen und hätte mit dem Patienten gesprochen, Bein blau angemalt, wäre das nicht passiert. Soviel Zeit muss sein!!!

karolakarolaam 27.03.09via Fuldaer Zeitung


Es paßt so alles in diesen Zeiten.Ein Fehler des Arztes zu das er zur Rechenschaft gezogen werden muß und allein die Verantwortung trägt.Gegen ihn muß man rechtlich und finanziell vorgehen.Im Wiederholungsfalle die Aberkennung der Probation und Gefängnisstrafe.Es handelt sich hier um Menschen, die einen nichtwiedergutzumachenden Ein-
griff in ihre persönliche Unversehrtheit angetan
bekommen und keine Maschine o. Auto."Götter" in Weiß,daß ich nicht lache.

milseburgmilseburgam 26.03.09via Fuldaer Zeitung


das problem ist.wenn der patient auf dem op-tisch liegt- der operateur davor steht und es heißt:das rechte knie wird operiert,dann vergißt der chirurg das ja alles spiegelverkehrt ist.weil-was für den operateur rechts ist,ist aus der sicht des patienten links.....-da dieser unendschuldbare fehler in deutschland öfter auftritt,machen unsere orthopäden vor der op,nachdem sie nochmal mit dem patienten gesprochen haben eine dicke edding-markierung auf das zu operierende bein...so einfach kanns sein.

RKarowRKarowam 26.03.09


Ist doch ne klare Sache. Kennt man doch aus der Praxis. Der patient hat sicherlich die Überweisung selbst ausgeschrieben und dabei das Knie verwechselt. Und außerdem ist es ein vorgeburtlicher Schaden gewesen und der Arzt hat in lauter Menschenfreundlichkeit, diesen, egal wo, beheben wollen. Denn der Weg ist das Ziel. Soll heißen, Hauptsache OP. Ich vermute, wäre der gliech zu uns gekommen, hätte er sich die OP sparen können. Aber so sein`s halt die Orthopäden. Mein Haus, mein Auto, meine Jacht, meine Mätresse....

MarvinMarvinam 26.03.09via Fuldaer Zeitung


Ich bin sehr glücklich darüber, dass bei den meisten Operationen Krankenschwestern dabei sind. Denn diese retten letztendlich durch ihre AUFMERKSAMKEIT den Patienten.
Der Arzt selbst bewertet sich falsch, er soll seine Arbeit gut machen UND für seine Fehler geradestehen. Wenn er einsieht, dass er Fehler beseitigen kann durch kleinste Maßnahmen sind wir alle schon einen gewaltigen Schritt weiter.

MarvinMarvinam 26.03.09via Fuldaer Zeitung


Die Ärzte tun immerzu so, als wären Sie keine Menschen. Und behaupten sie seien Unfehlbar.

Es gibt seitens der WHO Vorlagen die VOR einer OP vom Patienten UND vom Arzt auszufüllen sind. Darin wird nocheinmal festgestellt, dass es sich um :

- Den richtigen Patienten handelt
- was genau zu operieren ist
- etc.

Es wäre doch ein LEICHTES vor der OP einen solchen Beleg auszufüllen.
Gleiches gilt für das Operationsbesteck, welches häufiger in Patienten VERGESSEN wird.

overLineoverLineam 26.03.09


Wieviel Menschen werden täglich von hervorragenen Chirurgen erfolgreich operiert, wieviel Ärzte retten täglich durch ihr Können Menschenleben ?? Jetzt ist was schiefgegangen, das ist bedauernswert. Unqualifizierte Bewertungssprüche der Medien ohne Hintergrundwissen sind nicht angebracht ! Ich habe vor den Leistungen dieser Berufsgruppe höchsten Respekt !

peep-peeppeep-peepam 26.03.09


Solche fehler ürfen einem Chirurg nicht passieren


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