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1200 Tiere hungern: Die Münchner Tiertafel will, aber kann nicht helfen

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1200 Tiere hungern: Die Münchner Tiertafel will, aber kann nicht helfen

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Eingestellt von
Inge
am 26.03.09in Politik via abendzeitung.de

Der Münchner Tiertafel fehlen passende Räumlichkeiten, um die hungrigen Vierbeiner mit Futter zu versorgen. Die Stadt hat bisher keine neue Anlaufstelle für die Hundebesitzer gefunden.

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13 Kommentare

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Kommentare zu 1200 Tiere hungern: Die Münchner Tiertafel will, aber kann nicht helfen

 

Gabi 20.06.09Gabi 20.06.09am 20.06.09via Abendzeitung


Ich finde die Stadt München sollte sich schämen, dass sie keine Räumlichkeit für die Tiertafel, für 1x wöchentl. 3 Std. findet! Bei anderen Sachen geht das sehr schnell. Wer zieht denn da nicht??
Was ich aber auch ziemlich blöd finde ist: Weshalb die Tiertafel dann nicht wenigstens die Telnr. von den Bedüftigen Tierhaltern an Menschen weitergibt die unterstützen können und wollen. So könnte zumindest, bis wieder mal eine Tiertafel öffnet, den armen Pfoten geholfen werden. Ja, ja der Datenschutz muss herhalten! Doch wenn die Tierhalter damit einverstanden sind dann geht´s doch, oder?
So eine undemokratische Hilfe könnte so manches Tier vor dem Tierheim retten. Alte Tiere überleben das meist sowieso nicht. Aber Hauptsache die Vorschriften sind eingehalten, das ist das wichtigste.

Gabi

Sonja BuschbergSonja Buschbergam 06.04.09via Abendzeitung


Danke jetzt haben Sie mir ja Bescheid gesagt und ich verstehe Ihre unglückliche Situation. Trotzdem wünsche ich Ihnen schöne Ostern.

MarionAMarionAam 30.03.09via Abendzeitung


Als eine der Ausgabeleiterinnen in München möchte ich gerne folgendes klarstellen:

Die Ausgabestelle in der Balanstraße mussten wir räumen, weil sie erstens zu klein war (u.a. Lagerfläche) und weil sich Anwohner über den großen Ansturm beschwert haben. An manchen Ausgabetagen kamen mehr als 200 Kunden. Die hohe Resonanz der Bedürftigen wurden von der ehemaligen Ausgabeleitung sowie dem Hotel leider total unterschätzt, so dass eine Ausgabe dort auf Dauer nicht mehr praktikabel war.

Zur mobilen Ausgabestelle:
Dies ist logistisch leider nicht machbar und von uns längst durchdacht. Pro Woche wurden ca. 500 kg Tierfutter ausgegeben. Diese Menge muss nicht nur beschafft, sondern auch gelagert werden. Statt fast 600 Kunden der Kartei waren wöchentlich ca. 150-200 da, um sich ihre Ration zu holen. Wenn alle kommen, reichen 500kg nicht lange, man braucht ja verschiedenste Futtersorten.

Wie sollte man das mit einem Wohnmobil bewerkstelligen und wo sich hinstellen dürfen? Auf's freie Feld, am besten jede Woche in einem anderen Stadtteil? Und woher erfahren die Kunden dann, wo die Tiertafel jeweils ist? Wohin kommen die Spender, die Futter vorbeibringen wollen? Was machen die gehbehinderten, alten Menschen, wenn die Tiertafel irgendwo in der Peripherie steht? Oder jede Woche woanders?

50% der Tiertafel-Kunden sind Rentner, größtenteils mit Schwerbehinderung.
Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich, mehr als 1x pro Woche Ausgabe ist daher nicht möglich (wäre bei der mobilen Tiertafel aber notwendig).

Genau das sind die Argumente, warum die Tiertafel eine feste Bleibe braucht. Dafür brauchen wir keine luxuriössen Räume, sie sollten nur trocken und angenehm für die Mitarbeiter und Kunden sein. Die Tiertafel will ja auch beraten und nicht nur Futter über den Tresen reichen. Auch Tierärzte sollen vor Ort beraten. (Renovierungen werden übrigens ehrenamtlich gemacht und über Sponsoren finanziert)

Weitere Infos unter www.tiertafel.de

Marion Aschenbrenner

warum nichtwarum nichtam 30.03.09via Abendzeitung


@Sonja Buschberg Ich sehe das genauso. Den Beitrag von Helen, den könnten Sie wirklich einfach ignorieren, die arbeitet hier mit Vermutungen. Eine mobile Ausgabestelle wäre meiner Meinung nach auch die Lösung.
"Für die Futterbeschaffung gehen sie im wahrsten Sinne des Wortes betteln, damit hier wiederum der Staat entlastet wird" Ich nenne es Spenden sammeln und der Staat wird entlastet... Ja? Also ist der Staat auch dafür verantwortlich??
Und ich frage mich, welche Städte, das nun wieder sein könnten, die das besser machen. Und wenn das wirklich so sein sollte, dann könnte man doch mal dorthin einen Kontakt herstellen und sich erkundigen, was und warum da angeblich besser läuft. Man kann doch dazu lernen und verbessern. München, den Staat, das Einkommen der Fußballspieler etc. zu kritisieren ist nicht nur langweilig, diese ausgelatschten Allgemeinplätze und wem nutzen die Argumente? Der Sache jedenfalls nicht. Aktiv werden, nach neuen Ideen suche, das erscheint mir viel sinnvoller.

Sonja BuschbergSonja Buschbergam 29.03.09via Abendzeitung


erstens spende ich seit ca 30 Jahren jeden Monat eine dreistellige Summe; Ostern und Weihnachten etwas mehr
- wieviel Prozent Ihres Einkommens spenden Sie???
zweitens schaue ich objektiv und kritisch Fernsehen
und drittens
können wir gerne Sie zueinander sagen, denn wir kennen uns ja noch gar nicht.

PS: schauen Sie sich doch mal das Video an, wie die Tiertafel sich in München vom kostenlosen Platz im Hotel verabschiedet hat... würden Sie da Ihre eigenen Wohnräume kostenlos als Ausgabestelle zur Verfügung stellen mögen?

PPS: Deshalb meine ich nach wie vor, dass die Tiertafel mit einer mobilen Ausgabestelle besser und vor allem stressfreier fahren würde.

HelenHelenam 29.03.09via Abendzeitung


Wenn man hier so einzelne Kommentare liest, dann wird einem schon klar, warum die Tiertafel in München keine Räume bekommt. Hier geht es nicht um Neuanschaffung von Tieren, sondern Tiere, die seit Jahren bei ihren Menschen leben und wegen Hartz IV, Krankheit, mieser Rente dann plötzlich ins Tierheim abgeschoben werden sollen. Vom Staat erwarte ich schon lange nichts mehr. Die Tiertafel Mitarbeiter sind alle ehrenamtlich und haben neben dieser Tätigkeit noch einen Job. Für die Futterbeschaffung gehen sie im wahrsten Sinne des Wortes betteln, damit hier wiederum der Staat entlastet wird oder zahlst Du jeden Monat einen Beitrag an das Tierheim? Warum sind andere Städte in der Lage und bereit zu helfen? Warum München anders ist? Guckst Du kein Fernsehen?

B.B.am 27.03.09via Abendzeitung


Gute Idee!

warum nichtwarum nichtam 27.03.09via Abendzeitung


Nein, das möchte wirklich niemand, dass Leute gezwungen werden, ihre Tiere abzugeben. Vielleicht entwickelt sich mal eine neue Idee, wie man die Tiere versorgen kann. Vom Tiertafelmobil von der Ladefläche aus? In anderen Städten werden auch bedürftige Menschen so versorgt, müssen es denn immer Räumlichkeiten sein? Es gibt wahrlich ausreichend Menschen, die gerne für Tiere spenden, das Wohnmobil sollte doch finanzierbar sein.Und ich frage mich immer wieder, weshalb engagieren sich die Betroffenen nicht selbst und helfen mit? Jeder leistet einen Beitrag, damit es auch den anderen gut geht! Es gibt n meinem Umfeld einige Metzger, die gerne Fleischerabfälle an Hundebesitzer kostenfrei abgeben, man muss nur fragen.

Sonja BuschbergSonja Buschbergam 26.03.09via Abendzeitung


nun, vielleicht liegt das Problem mit den fehlenden Räumlichkeiten in München an den Manieren, die die Tiertafelbetreiber in den ehemaligen Räumlichkeiten (im Fernsehen!) gezeigt haben?

Wenn man etwas - auch noch umsonst - haben möchte, sollte man Bitte und vor allem DANKE sagen und empfinden können - sonst steht man eben auf der Strasse.

ABER:
Macht doch nix - warum kommt nicht das Tiertafelmobil einmal die Woche nach München und bedient ihre Kunden von der Ladefläche aus?

Warum müssen immer teure Räume mit Wasser, WC usw. als "kleines Geschenk" gesucht und dann teuer renoviert werden???
Die Bahnhofmission kann von der Ausstattung mancher Tiertafeln nur träumen.
Das ist schade, denn:
Wenn es den Menschen besser gehen würde, könnten sie auch ihre Tiere wieder selbst versorgen.

B.B.am 26.03.09via Abendzeitung


Das ist schon wirklich ein Armutszeugniss für München...eines von vielen! Die Organisatoren der Tiertafel sollten sich überlegen ob es Sinn machen würde Patenschaften für die Tiere anzubieten. Oder sollen die Betroffenen ( Rentner etc..) ihre Tiere wirklich in Riem abgeben müssen?

na so was?na so was?am 26.03.09via Abendzeitung


Wieso war denn schon immer München anders, als der Rest der Welt? Wegen dem Fußballclub? Da wird einfach ein Blödsinn fantasiert. In allen Foren ist es total populär geworden, mit dem Hartz IV Empfängern zu argumentieren. Ich kann mir mit meinem Gehalt keinen Hund wegen Zeit und Kosten leisten, also muss ich verzichten. Mir wäre es auch nicht möglich, die Tierarztrechnungen zu zahlen.
Und bitte!? Was soll dieses blöde Argument mit dem Verdienst der Fußballspieler?
Pure Stimmungsmache. Vielleicht hast du eine Idee, findest Gleichgesinnte und ihr sucht einen Platz. Immer soll es der Staat, die Stadt richten.
Nimm halt den Slogan - Weltstadt mit Herz- nicht so ernst!?

HelenHelenam 26.03.09via Abendzeitung


München, die Stadt mit Herz? Darüber kann man nur lachen. In München kann es doch gar keine Bedürftigen geben! Solange das Fernsehen nicht dabei ist, muss man ja auch nichts tun. München war immer schon anders als der Rest der Welt. Stimmt. Da gibt es Fußballvereine, wo jeder einzelne Spieler Millionen verdient, aber der Mensch, der von Hartz IV lebt und das noch mit seinem geliebten Vierbeiner teilt, den ignoriert man einfach. Verdammt noch mal, München, krieg Deinen A... hoch. Wenn man sich ein Tier nicht leisten kann, dann einfach abschieben? Ist das die Devise von der Stadt mit Herz? Anstatt irgendein Gebäude zur Verfügung zu stellen, wo Menschen hinkommen können, um sich Futter für ihre Tiere abzuholen? Sind die Tierheime in München noch nicht voll genug? Die Tiertfafel will helfen, aber München nicht!

IngeIngeam 26.03.09via Abendzeitung


Ist schon eine Schande das eine Stadt wie München da nichts machen kann. Menno, als hätten wir hier keine armen Leute.

Leider hab ich keine Räumlichkeiten, aber ne Futterspende gibt.

Haltet durch

Gruß Inge


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