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Jahresbilanz 2008: KfW macht erneut Milliardenverlust

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Jahresbilanz 2008: KfW macht erneut Milliardenverlust

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Finanzhilfen für die Ex-Tochter IKB, Abschreibungen auf Wertpapapiere und Derivate und die Fehlüberweisung an Lehman Brothers - die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau hatte 2008 einige Tiefschläge zu verkraften. Nach Zeitungsinformationen endete das Jahr 2008 tief in der Verlustzone.

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5 Kommentare

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Kommentare zu Jahresbilanz 2008: KfW macht erneut Milliardenverlust

 

karlweberkarlweberam 27.03.09


Haben sie bei der KfW-Tochter längst erhalten.
805000 Euro könnten wohl zurückgeholt werden.
Aber dann käme die Rolle des Aufsichtsrats ins Spiel.
Und die Haftung des Vorstands für 1,8 Milliarden.
Wenn der Beklagte nun sagen würde, der Aufsichtsrat sei
informiert gewesen? Also kommt die Sache nicht voran.
Die IKB hat man ja nach der teueren Sanierung für
einen Apfel und ein Ei an eine amerikanische "Heuschrecke"
verramscht, obwohl viel bessere Angebote vorlagen.
Politisch haben dies die Herren Steinbrück und Glos
entschieden.

karlweberkarlweberam 27.03.09


Die Ursachen für diese Verluste gehen großenteils in
die Zeit zurück, in der Bundesfinanzminister Steinbrück
Vorsitzender des Verwaltungsrates dieser staatlichen
Bank war.
Zu den "Kontrolleuren" der IKB -Bank, die mit der KfW verbandelt war und Milliarden in den Sand gesetzt hat, gehörte einer der wichtigsten Mitarbeiter Steinbrücks:
Jörg Asmussen, der heute Staatssekretär im Bundesfinanzministerium ist.
Die Schieflage der IKB haben die Herren nicht bemerkt,
auch die Bafin nicht. Die Deutsche Bank war es, die
Alarm geschlagen hat.
Die Vorstandssprecherin der KfW war die SPD-Politikerin
Matthäus-Meier. Bis sie den Posten wegen ihrer Fehlleistungen "freiwillig" aufgab, hat sie rund 330000
Euro jährliches Salär erhalten. Ihr Nachfolger erhält
trotz weiterer Verluste über 800.000 Euro. Er wurde von
der Politik auf diesen Posten gebracht. Bei privaten
Banken, die den "Schutzschild" des Staates brauchen, hat Steinbrück das Höchstgehalt auf 500.000 Euro begrenzt.
Es wäre allerhöchste Zeit, von der politischen Verantwortung für die Krisen von KfW und IKB zu reden und
die Sache in einem Untersuchungsausschuss des Bundestages
klären zu lassen. Die politisch Verantwortlichen machen es
sich zu leicht, wenn sie alle Schuld auf Bankvorstände
schieben. Die Schieflage der IKB ging bereits aus dem
veröffentlichten Geschäftsbericht hervor, den jeder
Aktionär erhalten hat. Auch bei Hypo Real Estate lag
Versagen der politischen und staatlichen Kontrolleure vor.
Ddie HRE "rettet" demnächst der Staat. Der einer der
größten Schuldner dieser Bank ist. Der Schuldner wird als
Bürge tätig. Das ist einigermaßen kurios, was von den
Politikern als "Kontrolleure" und "Retter" getrieben worden
ist und getrieben wird. Deren Name ist nicht "Hase"
und sie wisssen wohl auch mehr als sie zugeben. Da muss
nachgehakt werden.

antenne-hitsantenne-hitsam 27.03.09


:-)

overLineoverLineam 27.03.09


Haben die alle eigentlich schon ihre Boni für überragene Leistungen erhalten ?
Wenn nicht, dann aber avanti .....!!
Der Banker spricht zum Politiker : " Du hältst sie dumm, ich mach´ sie arm !"
(handelnde Personen beliebig austauschbar )

JK-InfoJK-Infoam 27.03.09


Kann über dieses Resultat irgendjemand überrascht sein?

Die "Bank" hat massiv gegen ihren politischen Auftrag verstoßen - die von Politikern eingesetzten "Manager" haften jedoch nicht dafür!
Und die Politiker im Aufsichtsrat haben von allem nicht gewusst......

Mit viel geringerem Risiko hätten u.a. deutsche Kleinunternehmen finanziert werden können - dass hatte in Deutschland Arbeitsplätze geschaffen und viel mehr gesichert!

( www.insolvenz000.de )


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