The Seven: Teurer wohnen geht nicht
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Ich hab da in dem Turm gearbeitet und habs überlebt. Und wenn ich so zurückdenke war es gar nicht so schlimm.
Und die Aussicht da oben ist gigantisch. Wenn ich das Geld hätte würde ich mir die Wohnung sofort kaufen. Nur der Wind ist da oben schon sehr stark. :-))
wenn euch Geld hättete...dann bitte hilft euch einbißchen für die ärme Menschen , als machtet euch so BLÖSINN so... aber die REICHE LEUTE , die wird das nicht und wollen das auch nicht KAPIEREN...also SCHADE...
Mei, in München und Umgebung gibt es nicht nur einen, der sich das Penthouse wird leisten können... Sogar als Zweitwohnsitz neben der Luxus-Villa mit eigener Anfahrtsstraße in Starnberg ... Ich finds ned schlimm, so ist München halt.
"....hätte die Stadt Platz und ein Objekt und macht nur "Scheiße" daraus... Ich versteh´s nicht!"
- offensichtlich verstehst du es wirklich nicht, mit diesen Objekten holen wir Gutverdiener nach München, was bedeutet, sie geben Ihr Geld größtenteils auch hier aus, damit Leute wie du weiterhin Arbeit haben, falls du eine hast. Denk mal drüber nach!
Warum nur soviel Neid und Spott?? Die Lage ist Top, die Wohnungen werden wohl auch Top, daher der Preis...wer sichs leisten kann, warum denn nicht?!
Von aussen sieht das ganze so dermassen hässlich aus, dass ich da nichtmal arbeiten wollen würde. (Nur der Turm)
Ist ja alles so furchtbar einfach, oder? Einfach die Scheiß-Luxussanierungen verbieten und dafür investiert die Stadt München in bezahlbaren Wohnraum in bester (und teuerster) Innenstadtlage. Dass die Stadt München mit dem Verkauf wohl einen sehr guten Schnitt gemacht hat und das Geld eben in bezahlbaren Wohnraum in bezahlbaren Lagen investiert ist aber die andere Seite der Medaille. Willkommen in der Realität! Natürlich ist das Gefälle zwischen Superreich und arm erschreckend und gefährlich. Aber kann die Stadt München das wirklich mit populistischen Scheinmaßnahmen tun? Oder kann Sie einem Investor nicht mit der Schaffung von Grünraum, Kindertagesstätten o. ä. als zusätzliches Gegengeschäft nicht wenigstens ein wenig soziale Arbeit abringen?
Hört endlich auf mit billigen Parolen, sondern macht Vorschläge, die sich an der Realität orientieren!
Interessanter Aspekt. Aber woher bekommt die Stadt ihre Gewerbesteuer, wenn sie nicht auch Gewerbeflächen in München hat? Sollen denn alle nur in die Speckgürtel, wo noch dazu wesentlich niedrigere Gewerbesteuersätze locken?
Natürlich ist Spekulantentum eines der widerlichen Dinge, die letztlich zur jetzigen Krise geführt haben. Aber da ging es lediglich um herumschieben von Geld. Hier wird doch wirklich gebaut und damit echte Werte geschaffen. Und das in München. Letztlich sollte man das als positiv betrachten – bei allen negativen Punkten, die das Thema tatsächlich beinhaltet.
Tja, lesen müsste man können!
Denn eine Kindertagesstätte mit dem grünen Innenhof ist ja offensichtlich auch geplant.
Aber wenn eine Meinung mal eingefahren ist, dann sieht man wphl nur noch die Argumente, die der Meinung entsprechen.
Grundsätzlich ist es doch gut, dass Reiche ihr Geld in München ausgeben und nicht in Monte Carlo oder St. Moritz.
Man kanns auch anders sehen. Wenn nichts mehr investiert wird in einem Viertel gehts mit dem Ghetto erst richtig los. Verwahlloste Häuser und Straßen, dann will keiner mehr hin, die Mieten werden günstiger, das entsprechende Klientel (tschuldigung) zieht ein, das Heimatgefühl der alten Bewohner ist dahin und die wollen dann auch nur noch weg ! Wäre nicht das erste mal. Aber wahrscheinlich ist der Sozialismus doch das bessere System- allen gehts gleich schlecht. Da wächst man gleich ohne Illusionen auf, dass man es selber vielleicht mal schaffen kann.
jedem das seine und mir das meine! wenn ich es mir leisten könnte, würde ich mir glatt eine zweitwohnung dort kaufen! ich denke jeder sollte das machen was er für richtig hält, und sich auch leisten kann... also liebe leute lasst den neid zuhause... der ist hier föllig falsch angebracht. (das an alle die, die sich immer die gala, bunte und ich weiss nicht wie die alle heissen kaufen, um zu sehen was die die es sich leisten können so machen). wenn die entwickler es an den mann/frau bringen freut mich das für sie! weiter so...
Natürlich gitb es Neid, ganz klar. Aber es geht auch um Angst bzgl. des eigenen Lebens. Ich wohne z.B. garnicht so weit vom alten Heizkraftwerk entfernt in einer kl. Altbauwohnung. Und da wohne ich seit über 40 Jahren.
Schon seit Längerem wird rundherum saniert, renoviert und modernisiert udnich habe mal aus Interesse nach denpreisen für solche "neuen alten" Wohnugnen gefragt. Das Ergebnis war "prima": Für eine mit meiner jetzigen Wohnung vergleichbare Wohnung müsste ich dort mehr als 2/3 meines Gehalts ausgeben - also mehr als doppelt soviel wie bisher.
Wenn im Windschatten von Luxusbauten wie dem "The Seven" irgendwann auch mein Haus mit einer Luxusrenovierung dran ist, werde ich wohl wegziehen müssen.
Wie das aussieht, sieht man auch im Haus wo ehemals "Schlafzimmer Stefan" in der Müllerstrasse drin war. Erst fast alle Mieter rausekeln, die verbleibenden Mieter mit monatelangem Dreck und Bauschutt nerven und nun stehen dort unzählige Wohnungen leer und zum Verkauf - seit Monaten warten sie auf "Besserverdiener" und Inverstoren.
Es ist nicht der Neid auf die Leute, die sich dann solche neu renovierten Wohnungen leisten können, es ist vielmehr die Angst, eines Tages im eigenen Wohnviertel als "unerwünscht" zu gelten. In einem Viertel, in dem schon vor dem Krieg die Grosseltern gewohnt haben und in dem man selbst aufgewachsen ist.
das ist es: im grunde gibts nur noch massen von schlechtverdiener - umsüberlebenkämpfer (erhalt des reihenhauses etc) und superreiche...
im grunde zeigt auch das doormanbeispiel... wie gefährlich und zweiklassig wir längst sind...
DAS IST WIE IN RIO BEREITS VOR 30 JAHREN... wer was hat - isoliert/ghettoisiert sich - die anderen bleiben draussen - im massenkampf....
ist die frage - auf welcher seite es im grunde schöner ist....
Deutschland war, ist und bleibt ein Land mit ausgeprägter Neidkultur - da macht auch München keine Ausnahme. Ohne ein Projekt wie diesem ginge es keinem Träumer besser. Ich freu mich für jeden der sich was leisten kann und sein Geld auch noch in München lässt. Bin schon gespannt auf die nächsten schmallippigen Kommentare !
Ich kauf mir auch einen Quadratmeter
Wieso finden das alle so absurt?
Ich bin selbst aus der Mittleren Schicht und habe im Moment berufliche Probleme die mich nur staunen lassen wie manche Leute immer noch so viel Geld verdienen, dass es kracht.
Trotzdem muss ich sagen-coole Sache-da würde ich gerne wohnen!
"Privater Arkadenhof mit Wassergarten, Lichtinstallation und Wandelgang"
was bitte soll der Schmarrn!!
Wie wärs denn z.B. mit einem der versprochenen Krippenplätzen mit schönem Garten im innenhof?! Für normale Leut und nicht solch Gspickte, die eh keiner braucht!
Da hätte die Stadt Platz und ein Objekt und macht nur "Scheiße" daraus... Ich versteh´s nicht!
So kann man den Ude auch nicht mehr wählen!
Ja mei ...,
München hat nun 'mal ein "großes Herz" ... auch für diejenigen, die sich dieses Penthouse für voraussichtlich 12 Mio. Euro leisten können.
Im Steidle-Turm am Alten Messegelände standen die beiden Penthouse-Wohnungen auch längere Zeit leer ... nicht nur deshalb, weil sie vollkommen am Bedarf vorbeigeplant waren.
Mit respektablen Preisabschlägen gingen sie dann an "den Mann bzw. die Frau" !!
Letztendlich verkauft sich in München ALLES irgendwie gut, überhaupt dann, wenn es teuer ist.
München hat doch schon lange den Ruf verloren, eine sozial eingestellte Stadt zu sein, oder ?
Zumindest haben die Bauarbeiter, die diesen Turm, die Penthouse-Wohnung und die Gebäude drumherum existent werden lassen, für gewisse Zeit auch was ... das ist doch auch nicht zu verachten ...
Mich wurmt es auch, daß sich Super-Reiche diese und andere Luxus-Wohnungen leisten können ... aber, später können sie sie auch nicht mitnehmen, denn das "Letzte Hemd hat keine Taschen" ... das ist ein bisschen ausgleichende Gerechtigkeit !!
Also, liebe Mitbürger und Mit-Kommentar-SchreiberInnen ... gönnen wir den Super-Reichen doch diese "Annehmlichkeit" ... sie leiden am Schluß ihrer Tage, wenn sie merken, daß sie nichts mitnehmen können, mehr als wir, die weniger, erheblich weniger haben.
ich finde es verkehrt, die Innenstadt langsam aber sicher ein eine extrem teure Luxus-Wohngegend zu verwandeln.
Das alte Arbeitsamt, das ehem. Parkhaus beim jüd. Zentrum am Oberanger, das Heizkraftwerk und die ehem. Gebäude der SZ sind bzw. werden Wohnimmobilien höchster Güte, die sich ein Normalbürger niemals leisten können wird.
"Passend" zu den höchstwertigen Wohnungen werden im Umfeld ebenso teure Geschäfte, Lokale usw. entstehen und das eigentliche Stadtbild und die Stadtkultur massiv verändern.
Interessant, dass ausgerechnet diese Entwicklung unter der rot/grün/rosa-Stadtregierung geschieht. Wenn die CSU solche "Bonzenviertel" ermöglicht hätte, dann würde sich kaum jemand darüber wundern. Aber so????
Natürlich will niemand an solchen Filetstücke der Altstadt Sozialwohnungen anbieten, aber bezahlbare(!) Wohnungen sollten es schon sein. Aber 12 Millionen? Hallo, geht´s noch? Sowas kann sich selbst ein gut verdienender leitender Angestellter oder Firmenchef eines Handwerksbetriebes nicht mehr leisten... Das ist wirklich nur noch was für Multi-Millionäre - und ob wir DIE in der Innenstadt brauchen? Ich weis ned....
ach, wie gemütlich wars im viertel. und unkompliziert. fast schon wie auf dem land. und jetzt sowas? ohne sozialneidisch zu erscheinen, aber sowas braucht kein mensch! genauso wenig, wie die bis zur teppichleiste durchdesignten wohnungen für komplett geschmacksbefreite im alten arbeitsamt. so schön hätte es werden können...eine invasion von suv(die bordsteine sind aber auch hoch hier) und guccigürteln droht! schade. ich liebe mein viertel und hoffe, dass da einiges nicht so heiss gegessen, wie gekocht wird. gerade in zeiten wie diesen, sind solche prestigeobjekte mehr als daneben und es gibt keinen grund sich damit zu brüsten. bezahlbare, individuelle wohnungen für eine weiterhin so schöne mischung von menschen und lebenstilen wäre auf jeden fall angebracht.