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Weniger Rauch, weniger Umsatz

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Weniger Rauch, weniger Umsatz

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Eingestellt von
Lionel
am 28.03.09in Politik via saarbruecker-zeitung.de

Homburg. "Seit wir unseren Raucherbereich nach hinten verlegt haben, machen wir Verluste, sogar unsere Stammkunden kommen immer seltener", sagt die 37-jährige Tanja Rauch vom Cartoon in Homburg. Als das Nichtraucherschutzgesetz im Saarland am 15

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10 Kommentare

Kommentare zu Weniger Rauch, weniger Umsatz

 

LionelLionelam 30.03.09via Saarbrücker Zeitung


Es ist Wahljahr! Für Optimismus ist es viel zu früh. Man möchte im Moment die
rauchenden Wähler nicht total vergrätzen. Nach der Wahl kann man ja mit der Raucherdiskriminierung munter weitermachen. Oder glaubt jemand, dass Frau Bätzing und ihre Unterstützer jetzt Ruhe geben?
Die Strategie bisher war doch klar: 1. Rauchen ist ungesund bis gefährlich!
Diese Botschaft haben die Leute doch verinnerlicht. 2. Passivrauch ist gefährlich für alle Nichtraucher! Das ist zwar überhaupt nicht bewiesen, aber diese Botschaft ist auch bei vielen Leuten angekommen. Ziel ist die Ausgrenzung der Raucher aus dem öffentlichen Leben. Deshalb Rauchverbot in Büros, Bahn und Lokalen, also Druck ausüben auf die Raucher aufzuhören, oder man wird ausgegrenzt!
Was übrig bleibt, ist der geschützte private Bereich, also Auto und Wohnung.
Jetzt kommt Teil 3 der Strategie: Das Zusammenleben mit Rauchern ist gefährlich! Da hat es ja auch schon genügend Versuche gegeben an diesem Punkt anzusetzen. Das Deusche Kinderhilfswerk forderte erst kürzlich eine Diskussion über Rauchverbote in Autos und Wohnungen. In den USA wurde eine "Studie" (wenn auch völlig unseriös, da sich herausstellte, daß es sich nur um eine Befragung von Bürgern handelte) in der Presse lanciert, die Beweisen sollte, daß Kleidung und Wohnungen von Rauchern giftige Stoffe enthalten.
Das sind die ersten Versuche auch hier die Raucher unter Druck zu setzen.
Und das wird meines Erachtens so weitergehen, wenn die Raucher nicht bei den kommenden Wahlen ein deutliches Zeichen an die Politiker geben.

PartyverderberPartyverderberam 30.03.09via Saarbrücker Zeitung


na wenn das stimmt waere es auch fuer mich ein Grund, wieder die Bahn zu nehmen. Abends in der Bahn in der einen Hand ein schoenes Bier und in der anderen die Kippe ! Herz was willste mehr ;-))))

PartygirlPartygirlam 30.03.09via Saarbrücker Zeitung


Rauchverbote sind etwas für Spießer. Da kommt die Meldung, die ich heute morgen gehört habe, gerade richtig: Die normalerweise so spießige Bahn will anscheinend wieder Raucherwagons einführen und so den innerdeutschen Airlines Konkurrenz machen. Für meinen Teil ist klar: Lieber 4 Stunden im Raucherzug als 2 Stunden im Flugzeug ohne Rauchen. Weiter so, Herr Mehdorn!!!

ObserverObserveram 30.03.09via Saarbrücker Zeitung


In einer Demokratie gibts nicht nur das Mehrheitsprinzip, sondern auch den Minderheitenschutz. Also hat und bekommt die Mehrheit nicht immer recht, es ist ständig ein Ausgleich zu suchen bzw. muß in Einzelfällen auch mal die Minderheit gegen den Willen der Mehrheit "bedient" werden. Ob das in jedem Einzelfall gelingt und hier gelungen ist, darf zu recht bezweifelt werden.

PolitikusPolitikusam 30.03.09via Saarbrücker Zeitung


Ich wäre auch dafür das das Rauchverbot abgeschafft wird. Raucher kosten zwar im Moment viel Geld aber dafür sterben sie früher. Das spart auf Dauer mehr als die Raucher kosten. Ausserdem wer blöd genug ist sein Geld für Zigaretten auszugeben dem kann man über Verteuerung mehr Tabaksteuer abknüpfen.

andere Meinungandere Meinungam 29.03.09via Saarbrücker Zeitung


Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen das Gesetz ist - denn Raucher sind die Minderheit. Nur weil sie lauter "bellen" als die Mehrheit sind sie nicht die Mehrheit.

PartyverderberPartyverderberam 29.03.09via Saarbrücker Zeitung


Die Politiker sollten sich endlich mal an den Willen des Volkes halten, denn von diesem sind die ja gewaehlt; und da ist die weit groessere Mehrheit gegen dieses daemliche Rauchverbot.

Ausserdem was schreien die etablierten Parteien immer von Marktwirtschaft, alles soll sich den Kraeften der "Marktwirtschaft" beugen. Danach haette es nicht mal eine Ueberlegung zu diesem absurden Gersetz geben koennen.

Also bitte, in den Restaurant getrennte Raucher-und Nichtraucherbereiche und in der Eckkneipe soll doch jeder machen was er will.

Merkel und Konsorten habe ich noch nie in einer Arbeiterpinte gesehen; woher wollten die denn schon wissen, was das gemeine Volk eigentlich will ?

NichtraucherNichtraucheram 29.03.09via Saarbrücker Zeitung


Ich finde, das Rauchergesetz hat sich als unpraktikabel herausgestellt und sollte einfach annulliert werden. Schwachsinn hoch 10. Die Raucher sollten wieder ÜBERALL rauchen dürfen!

Alfred MahlaAlfred Mahlaam 29.03.09via Saarbrücker Zeitung


Im Nachbarort sieht es ähnlich aus wie im "Cartoon". Der Raucherraum ist gut besucht und im großen Restaurant- und Nichtraucherbereich herrscht nahezu gähnende Leere. In anderen Gaststätten das Gleiche, nur dass da die Raucherzimmer kleiner und weniger beheizt sind. Da muss man sich doch an den Kopf langen und fragen was dieses Rauchergesetz eigentlich bewirken soll, denn offenbar gehen die Nichtraucher nicht vor's Loch oder nur dann wenn es darum geht sich wieder einmal durch Meckern bemerkbar zu machen.

LionelLionelam 28.03.09via Saarbrücker Zeitung


Dass Gesundheitspolitiker immer wieder auf das Recht der Nichtraucher auf reine Luft verweisen, kann ja wohl kein Grund sein die Raucher aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Was spricht eigentlich dagegen die Raucher von den Nichtrauchern in der Gastronomie räumlich zu trennen? Ob wir Raucher es als einen Segen empfinden unser Essen "qualmfrei genießen" zu dürfen möchten wir bitte immer noch selber entscheiden. Bezeichnend für die Haltung von Redakteur Schickert dürfte aber sein, daß er die Frage, an welchen Stellschrauben man noch drehen kann, in den Raum stellt. Wenn man die Meldung der letzen Tage liest, dass das Deutsche Kinderhilfswerk Rauchverbote für Autos und Wohnungen fordert, wird einem klar, daß es hier offenbar nicht um Nichtraucherschutz, sondern um Tabakkontrolle durch die Hintertür (sprich: Raucherdiskriminierung) geht. Das Programm der Weltgesundheitsorganisation WHO nennt sich dementsprechend auch Tabakkontrolle und es ist kein Geheimnis dass eine rauchfreie Welt das Ziel ist. Dafür steht ein Etat von 10 Millarden US Dollar zur Verfügung der zu großen Teilen durch Spenden der Pharmaindustrie gedeckt wird. Die verspricht sich nämlich ein großes Geschäft mit Raucherentwöhnungsmitteln und Psychopharmaka. Die Auswirkungen dieses Weltverbesserungsprogramms bekommen nun die Raucher zu spüren.


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