Großes Abenteuer Mini-GmbH
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Kommentare zu Großes Abenteuer Mini-GmbH
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Ach Barbara III.
Wenn Du eine GmbH von einer Personengesellschaft unterscheiden könntest, dann hättest Du auch nicht diesen Blödsinn verfasst.
Zeigen Sie mal lieber Ihren eigenen Deutschen Staat an, wegen absichtlicher und damit vorsätzlicher Verschuldung hilfsbedürftiger Menschen, dann tun Sie was Gutes, Schlauberger, denn dies ist alles mehr oder weniger vorhersehbar, wenn man die Voraussetzungen der Menschen beachtet und die entsprechenden Bedingungen und unterstellen Sie mir nicht unwahre Dinge, nur weil Sie keine Argumente haben. Gesetze sind immer für die Mehrheit gedacht.
Kurz kann man es auch so zusammenfassen:
Das was Meisterbetriebe mit entsprechender Ausbildung nicht geschafft haben, sollen nun Hartz 4 Empfänger ohne die entsprechende Ausbildung schaffen.
Wie hoch schätzen Sie die Chancen ein, Schlauberger, daß das klappt und wozu wird dann Ausbildung überhaupt noch gemacht?
Und wenn es ganz dumm läuft, sind die neuen Unternehmer dann auch noch privat Renten- und Krankenversichert.
Tolle Zukunft für die Jugend, was der Staat da so bietet.
Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, daß viele nicht auf der Straße sitzen würden, wenn die Lohnnebenkosten nicht so hoch wären, Schlauberger?
Arbeit ist schon auch da aber zu den Bedingungen, welche der Staat selbst stellt können Meisterbetriebe die Leistungen nicht erbringen.
Der Staat will die Lohnnebenkosten nicht senken und erzählt Hartz 4 Empfängern im Himmel ist Jahrmarkt.
Und die 1-Mann GmbH, die gab es meines Wissens schon vor der neuen Form der Mini GmbH.
Wer Angestellte beschäftigt hat sich auch noch an gesetzliche Kündigungsfristen zu halten und so kommt eines zum anderen.
Die Mini GmbH´s können nicht zum gesetzlosen Raum erklärt werden.
Das Ziel welches Sie anstreben, Schlauberger, ist wirklich ein Positives, aber über diesen Weg werden es nur ganz wenige schaffen und viele andere werden teuer dafür bezahlen müssen, weil sich alles erst mal so schön einfach angehört hat.
Insolvenz anmelden müssen ist nie angenehm, da wird dann gewartet und gehofft und die Schulden steigen und steigen usw. usw.
Und dann sind es eben nicht mehr nur Hartz 4 Empfänger sondern auch noch Überschuldete.
Jeder kann machen was er will, aber man sollte sich mit der Gesetzeslage vorher vertraut machen und nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und dann vielleicht auch noch jammern.
Ich werde auch mal Phantasie entwickeln. Eine Mini GmbH ist mit 200,- Euro versichert und angeblich dann auch nur bis 200,- Euro haftbar. Der Geschäftsführer der Mini GmbH hat 2 Angestellte.
Das erste was meist nicht mehr gezahlt wird, sind die Sozialbeiträge für die Angestellten, wenn die GmbH in Schwierigkeiten kommt.
Auch wenn der nach dem GmbH Gesetz nur mit 200,- Euro zu haften hat, kriegt der von den Sozialverischerungen eine Anzeige wegen Betruges und hat dann zu zahlen.
Es ist sowieso seit Jahren eine Sauerei, daß die Meisterausbildung so teuer ist, Studenten, welche ebenfalls eine höhere Bildung, jedoch meist im theoretischen oder sozialen Bereich erwerben haben nicht so hohe Kosten und müssen das Studium nicht bezahlen.
Praktiker müssen für höhere Ausbildung bezahlen und die Theoretiker studieren sich durch alle Fächer, mal hier ein bißchen, dann da ein bißchen, bis die dann mal was gefunden haben.
Die Zahl der Langzeitstudenten ist nich gering.
Klar, Schlauberger, und nach Pleite sind es dann nicht nur Hartz 4 Empfänger sondern auch noch Überschuldete.
Glauben Sie, daß Firmen auf Garantieleistungen verzichten? Jeder will mal was gemacht haben, dafür einen Preis bezahlen und die Qualität hat zu stimmen.
Für mich ist das nur ein weiterer Gau um die Arbeitslosenzahl zu schönigen.
Die Zunkunft wirds zeigen.
Erst hat man die Handwerksmeister mit den nur Handwerksbetrieben unter Druck gesetzt nun kommen noch Mini-GmbH´s dazu.
Mensch Barbara, Du mußt ja da nicht einkaufen.
Diese Änderung war lange überfällig. Bietet diese Regelung neue Möglichkeiten den ewigen Kreislauf von Zeitarbeit zu Hartz IV zu durchbrechen.
Mal kurz auf dem Markt, mit Dumpingpreisen Kasse machen und dann pleite gehen und die ehemaligen Kunden sind die Verlierer.
Tolle "Geschäftsidee".
Auch wieder so eine "Neuerfindung" mit vielen Nachteilen.
Das fängt bei der verpflichtenden Krankenkasse und Rentenversicherung an, denn man hat keinen Arbeitgeberanteil mehr sondern muß alles selbst tragen.
Das geht weiter darüber, daß wenn eine Firma nur eine sehr geringe Garantie (Stammkapital) bietet, diese Firma wohl auch nie wirklich große Aufträge bekommen wird, denn die Garantieleistungen welche Aruftraggeber haben wollen überteigen schnell so geringe Stammeinlagen usw. usw.