Seehofer stellt den Gesundheitsfonds infrage
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Wer ist denn für den sogenannten Gesundheitsfonds vom
Ressort her zuständig? Frau Merkel oder Frau Schmidt?
Diesen "Gesundheitfonds will außer den Damen Merkel und Schmidt in der großen Koalition sowieso keiner mehr. Seehofer hat mit seiner Kritik völlig recht.
Wenn ihm entgegengehalten wird, daß die CSU dieser
fragwürdigen Reform zugestimmt habe, der muss sich fragen
lassen, ob man an einem Irrtum starrsinnig festhalten oder
einen schweren Fehler korrigieren soll. Letzteres ist
das Vernünftigere.
Er hat mal ausnahmsweise Recht, aber er stellt die Regelung ja nicht aus Überzeugung in Frage. Er würde sie befürworten, wenn die Merkel sie ablehnte.
Unsere Politiker jammern stets, dass die Kosten für Medikamente einen Großteil der Kosten für das Gesundheitswesen ausmachen.
Bedenkt man weiter, dass auf alle Medikamente (auch die Verschreibungspflichtigen) der volle Mehrwertsteuersatz von 19 % zu zahlen ist, dann entwickelt sich das Ganze immer mehr zur Farce.
Die Leistungen eines Arztes sind z.B. mehrwertsteuerfrei.
Das heißt, dass unser Staat am Medikamentenverkauf, deren Kosten die Krankenkassen zu tragen haben, mit fast 1/5 mitverdient.
Aber solche Sachen werden immer wieder totgeschwiegen. Wo bleibt denn da die Rote Ulla ?
Für mich zeigt sich immer mehr, dass die derzeit regierenden und als das große Übel zu bezeichnenden beiden Parteien CDU/SPD, nicht mehr wählbar sind.
Vielleicht haben die Recht, die der Meinung sind, den Linken einmal ihre Stimme zu geben.
Ich denke dass unsere Kanzlerin einfach überfordert ist und dem Posten als Staatsoberhaupt in so schweren zeiten nicht gewachsen ist
Dieser Gesundheitsfonds ist eine Totgeburt. Die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher werden eingeschränkt, weil das wichtigste bisherige Konkurrenzargument, der Wettbewerb um den günstigsten Beitragssatz wegfällt. Dreiste finanzielle Ansprüche werden von der Politik auf Kosten der Beitragszahler willfährig befriedigt. Trotz Kostenexplosion Unzufriedenheit und schlechtere Leistungen. Nur durch Wettbewerb kann der notwendige Druck entstehen, Kosten tatsächlich zu senken und Bürokratie einzusparen