Am Arbeitsmarkt bahnt sich eine Katastrophe an.

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Am Arbeitsmarkt bahnt sich eine Katastrophe an.

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Reuters meldet heute die neusten Zahlen zum Desaster der Finanzkrise am Arbeitsmarkt mit der treffenden Schlagzeile: “Erstmals Anstieg der Arbeitslosigkeit im März seit 1928.”

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37 Kommentare

Kommentare zu Am Arbeitsmarkt bahnt sich eine Katastrophe an.

 

JoeDormannJoeDormannam 11.04.09


Jupp,
das System kracht langsam aber sicher weg.
Die Lügen und die Antidemokratisierung durch die Wirtschaftsfaschisten und deren Marionetten trägt Früchte.
Es geht immer schneller bergab und ist nicht mehr aufzuhalten. Und den Mitwirkern geht der Arsch auf Grundeis. Selbst Schäuble kann nicht mehr genug Blödsinn verzapfen um alles kontrollieren zu können. Dafür ist es zu spät. Der Zahltag ist unausweichlich.
Ich finds gut.
Die Leute wissen wer die Marionetten waren und jetzt sind.
Auf einen fröhlichen Zahltag ;-)
Einfach klasse...

fuzziifuzziiam 03.04.09


das mit der frühen Pansionierung stimmt so aber nicht! Mein Schwager ist Beamter bei der Telekom und da die ihn nicht mehr gebraucht hat, war er zunächst ein Mal zwei Jahre zu Hause - bei vollen Bezügen wohlgemerkt. Dann hat er wieder 2,5 Jahre arbeiten dürfen und mit 53 Jahren wurde er nach Hause geschickt, damit er bei vollen Bezügen "Überstunden" abbauen konnte. Mit 54 ging es dann in den Vorruhestand. Davon träume ich sogar tagsüber, aber leider bin ich kein Beamter und werde wohl oder übel bis 67 zur Arbeit gehen müssen.

Festus57Festus57am 03.04.09


@karlweber - "Und dann auch noch gepumpte Gelder sind. "
Na dann bleiben wir doch mal gleich bei meinen unten erwähnten Brunnenvergleich. Wo es nichts mehr zu Pumpen gibt, kann nichts mehr geholt werden. Zumindest nicht ohne widerum andernorts Schaden zu verursachen. Sehen wir´s doch wie es ist, dieses Finanzsystem ist nicht mehr zu Retten. Was macht ein Staat, der mit Milliarden um sich wirft, wohl wissend seiner Schuldenlast? Richtig, wenn´s nicht mehr reicht, wofür hat man eine Notenbank, Drucken wir doch einfach noch ein paar Scheine. Dass, ist der Anfang vom Ende und dieser Anfang wurde schon lange gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste, Hauptsache die eigenen Taschen sind gut gefüllt. Die Einführung des Euros hat die ganze Sache nur noch beschleunigt. Über Nacht wurden hier doch die Preise um hundert Prozent erhöht, im Markt wurden doch nur die Währungszeichen ausgetauscht aber nicht die Preise halbiert. Dem Arbeitnehmer jedoch wurde das Gehalt halbiert. Marktwirtschaft, Adjeu !!!

Festus57Festus57am 03.04.09


"Die Regierung pumpt...." - Wenn man leere Brunnen hat, wird wohl das Pumpen nicht allzuviel Nutzen.
Da kann man Pumpen soviel man will und wenn doch mal was kommt, dann wurde es von anderer Seite hinein geschüttet. D.h. es fehlt an anderer relevanter Stelle und verursacht volkswirtschaftlichen Schaden!
Da hat es auch keinen Zweck zu Unterscheiden, zwischen Systemrelevanz und nicht Systemrelevanz der in schwierigkeiten steckenden Unternehmen. Das ist absoluter Quatsch und Augenwischerei!
Unternehmen die ursprünglich, wirtschaftlich gut liefen und nun in der Krise stecken sind immer Systemrelevant, egal wie groß oder klein der Betrieb auch sein mag. Hier wird von Regierungsseite nur mal wieder der Bürger für blöd verkauft um von einer skandalösen Vetternwirtschaft abzulenken.
Macht diesen geldgeilen Managern endlich mal klar, dass es bei ihrer Arbeit nicht um schnelles Geld und um erfolgsunabhängiger Bonuszahlung geht, sondern um nichts anderes als ihren eigenen Job, um ihre Existenz.

JanusJanusam 03.04.09


Fuzzi, ich kenne auch Ärzte. Zumindest die, die ich kenne, erhalten seit dem 1.1.2009 ca. 40 % weniger. Aber Euer Ansatz ist m.E. falsch. e - die verdienen zu viel und die sind faul... So funktioniert das nicht.

Richtig, ein Arzt jammert auf vermeintlich hohem Niveau. Ein Beamte kann nicht ohne weiteres gekündigt werden. Na und. Müssten wir uns nicht vielmerh dafür einsetzen, dass ein Hartz IV von seinen Bezügen auch leben kann, dass er nicht in 1-€-Sklavenjobs gezwungen werden kann, sollte ein normaler Industriearbeiter nicht von seinem Gehalt leben können? Sollte das Ziel also nicht sein, dass alle mehr haben als Einzelne runter zu ziehen?

Solange wir untereinander aufeinander los gehen, wird das nichts.

Und es ist richtig, dass unser Bundestag kein Abbild unserer Gesellschaft ist. Wenn ich ne 0 sehen will, kurzer Blick in den Bundestag und man weiss, wo sia lle sind.

Aber das müssen wir uns nicht gefallen lassen. Wir haben das in der Hand. Wir müssen es nur begreifen. Aber soweit kommen wir erst, wenn wir damit aufhören, einzelnen Gruppen von uns - also Rentern/Jugendlichen, Beamten, Ärzten, Anwälten sowieso, Kindern, Migranten - die Schuld zu geben. Die alle gehören zum Volk.

CheopsCheopsam 03.04.09


Eine Regierung, die praktisch nur in der Welt unterwegs ist und sich in Außenpolitik versucht, wie soll die denn plötzlich Probleme im Inland lösen können, nachdem sie sich satte vier Jahre innenpolitisch kaum bewegt hat?
Auch der nassforsche von und zu Guttenberg ist da kein Gewinn, denn viel mehr als das Vermögen der eigenen Familie verwaltet zu haben, kann auch er an wirtschaftlicher Erfahrung nicht vorweisen.
Es braucht da Leute, die nicht nur scharf auf Ämter sind, sondern auch von der Materie was wissen. Da aber selbst die Kanzlerin da eher reingestolpert ist, braucht es am Ende besser gleich eine andere Regierung!

TarantelTarantelam 02.04.09


Lieber Janus: Guck dir die letzten Rentenanpassungs gesetze an . Verschlechterung für die normalen Rentner,die Besitzstände für Beamte blieben unangetastet. Frühere Pansionierung vieler Beamter ohne Absckläge schon mit 55. ua. Musiker bei der BW. Dabei Pansionen von denen jeder Normalo nur träumen kann.
Na klar, wir sind das Volk. Der eine Teil muss blechen, der andere kassiert. So hattest du doch auch sicherlich gemeint, mit deinem wir sind das Volk. Die Berliner Pseudodemokratie spielt einen gegen den anderen aus. Divede et Impera!!

fuzziifuzziiam 02.04.09


An die Beamten geht niemand heran, weil die Beamten (darunter eine große Anzahl Schullehrer) und die Rechtsanwälte unser Parlament bestimmen. Von einem Abbild der bundesdeutschen Gesellschaft ist unser Parlament weit entfernt. Am besten verstehe ich die Vorgänge in der Gesellschaft, wenn ich mir einen Verteilungskampf vorstelle. Die einzelnen Gruppen spüren, dass der Kuchen immer kleiner wird und versuchen jetzt auf Teufel komm heraus, ihr Kuchenstück zu sichern und zu vergrößern. Randgruppen wie Arbeitslose haben keine Lobby und wie sieht die Verteilung bei Harz IV aus ? Niederschmetternd! Oder nehmen wir als besitzstandsicherndes Beispiel die Ärzte, die im Moment wieder streiken, weil sie der Meinung sind, zu wenig zu verdienen. Dabei verdient ein niedergelassener Arzt im Durchschnitt 120.000 € im Jahr (Praxiskosten sind schon abgezogen, von den 120 Tsd. gehen noch Rente und Krankenkasse ab). Die Ärzte kämpfen eben um ihre Villa und ihren Mercedes, solange es der Patient noch zahlen kann.

JanusJanusam 02.04.09


Kurz vorneweg - ich bin kein Beamter. Trotzdem finde ich Rufe, wir müssen uns die Beamten schnappen, für falsch.ö Es ist das übliche Gehetze des Volkes auf sich selbst.

Was wären wir ohne die Beamten? Polizei in Privathand? Bundeswehr privat? Das FInanzamt privatisieren? Meint Ihr, dadurch wird alles besser? Oder effizient? Teurer wird´s und das war´s.

Ihr dürfte auch nicht den öffentlichen Dienst an Landratsämtern und in den Städten mit einem Beamten verwechseln. Angestellte im öffentlichen Dienst sind mittlerweile genauso gearscht wie der Rest der Bevölkerung.

Und die meisten - ob verbeamtet oder nicht - erfüllen ihre Arbeit genau so gewissenhaft, wie der Rest von uns.

Es ist an der Zeit, dass das Volk mal damit aufhört, sich untereinander zu streiten und gegenseitig aufeinander zu hören. Wir hörte man 1989 - WIR SIND DAS VOLK.

Und das gilt auch für Beamte. Die sind nicht unsere Feinde, soviel muss doch mittlerweile klar sein.

TarantelTarantelam 02.04.09


Clarissa. Wie soll man dann an die Beamten ranggehen?? Bin gespannt auf deine Antwort,denn die Beamtenpartei,die selbst nie in Erscheinung tritt,erreicht bei jeder Wahl immer über 60%. Bei dieser komfortablen Mehrheit kannst du lange darauf warten, das der Ast auf dem diese Besitzsstandskate es sich gemütlich gemacht hat,irgendwann mal abgesägt wird.
Ist dir immer noch nicht aufgefallen, das die Armen und die Hartz IV Empfänger noch nie aus den Reihen der Staatskneteempfänger gekommen sind. In dieser Kaste sind die Gesetze des Marktes ausser Kraft gesetzt.

mikikamikikaam 01.04.09


Der reale Sozialismus ist zusammen gebrochen (DDR, Sowietunion) jetzt hat´s das
kapitalistische System erwischt - es ist nur der Anfang, man muß kein Pessimist sein,
um die Zeichen RICHTIG zu deuten!

fuzziifuzziiam 01.04.09


Bei den ganzen Zahlen dürfen die "stillen" Arbeitslosen nicht vergessen werden. Wer in einer ABM steckt, wer einen 1 € Job hat, wer auf Kurzarbeit Null ist, wer eine Fortbildung macht,usw. zählt nicht als arbeitslos. Hinzu kommen noch die Menschen, die sich nicht mehr arbeitlos melden, weil sie den Arbeitsamt gegenüber keine Hoffnung haben und sich auf niederstem Lebensniveau irgendwie durchschlagen. Wahrscheinlich hätten wir bei einer richtigen Zählung mindestens 7 Millionen Arbeitslose.

walschwawalschwaam 01.04.09


@troller wovon Träumst du nachts?
Ich bin wirklich kein Freund von Schröder nur Herr Dr. Helmut Kohl hat 1982 von Helmut Schmidt nach dem Verrat von Genscher, 1,2 Millionen Arbeitlose innerhalb einer Legislationsperiode verdreifacht, bergab ging es für das Arbeitende Deutschland unter Kohl, Genscher und Graf Lambsdorf. Schröder mag Fehler gemacht haben aber das Ei das wir jetzt ausbrühten, haben uns die drei vorher genannten ins Nest gelegt.

karlweberkarlweberam 31.03.09


Wie war es denn im Februar 1928? Oder im April 1928?
Ein Vergleich eines Monats im Abstand von 81 Jahren und
das ohne Berücksichtigung unterschiedlichster Rahmenbedingungen - so etwas ist unseriös.
Wie kann man nur auf so einen blöden Scherz hereinfallen.

karlweberkarlweberam 31.03.09


Wieder einmal gleich zwischen mehrere Stühle gesetzt...
So gehört es sich auch, wenn einer rational bleibt:-)

karlweberkarlweberam 31.03.09


Weil mitunter auch nichts passiert. Die Länder haben
bisher die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II noch
nicht einmal abgerufen. Damit können die Städte sie
auch nicht abrufen. So fallen die Beschäftigungseffekte
aus. Bisher bleiben nur die Wahlgeschenke aus diesem
Paket. Das sind aber verschenkte Gelder, weil sie
weder den Konsum noch Investitionen fördern. Und dann auch
noch gepumpte Gelder sind.

ClarissaWClarissaWam 31.03.09


hmmmmm, Schröder ne Katastrophe ?? Wie wäre es, wenn man mal an die Beamten geht ?? Die Pensionen ........ Übrigens habe ich die letzten 15 Jahre nicht gepennt, troller22 ;-))

troller22troller22am 31.03.09


Die grosse Katastrophe ist mit Schröder und dann mit der grossen Koalition bereits eingetreten. Immer mehr gute Leute hauen ins Ausland ab und der normale Firmenchef eines Kleinunternehmens wird mit Bürokratie zugebombt und die Arbeiter staatlich geschröpft bis nix mehr geht.

Deutschland heute unter grünen, roten und anderen Idioten.
Wer glaubt die kommenden Wahlen ändern was der hatse schlichtweg nimmer alle oder die letzten 15 Jahre gepennt.

buergerstimmebuergerstimmeam 31.03.09


Besser hätte man es nicht sagen können. Bin begeistert, wie so oft. Deine Kommentare bringen es auf den Punkt. Natürlich sind viele Fernsehverblödet und merken nicht das sie in einer Illusion leben. Gib Ihnen Brot und Spiele das beteubt die Republik, ein bisschen Loveparade, SchmuddelTV und Volksmusik und keiner hört mehr auf das Mahnen. Reinhard Mey hat genau diese Passage in einem seiner Lieder verwendet, aber es passt wie die Faust aufs Auge!

casebumbasecasebumbaseam 31.03.09


Ach, wenn ich das immer höre! Wenn Deutschland keine Arbeitslosen haben will, dann hätten Sie keine! Der grösste und mächtigste Arbeitgeber ist doch der Staat selbst, wenn mal sieht wie es auf den Ämtern (unterbelegt) aussieht oder auf den Strassen (überdreckt) - mal ehrlich, als ob der Staat nicht das Geld hätte, mehr Leute in öffentlichen Diensten einzustellen. Hallo?!

So siehts aus: Alles Psychologie, oder meint Ihr, sie sagen die Zahlen ohne Hintergedanken?

Ausserdem muss es Arbeitslose geben, sonst vergessen die, die arbeiten gehen, irgendwann wie schlecht es einen geht, wenn ma nicht arbeitet.

Oder meint Ihr, man bekommt nur so wenig Geld (Hartz4) weils nicht reicht in der Kasse? Es geht auch nicht darum die Arbeitslosen zu bestrafen oder sie damit zu irgendwas zu lenken. Denn es ist nichts schlimmer als Geldmangel, bei der Arbeitssuche! Nein!

Es geht darum, dass die, die arbeiten, und das sind verdammt viele, nicht auf die Idee kommen, nicht mehr arbeiten zu gehen!

Sie erzählen uns das es 3-4 Millionen Arbeitslose gibt, aber sie erzählen nicht das 40 Millionen + - arbeiten gehen!

Wenn man mal den Staat als "Familienvater" betrachtet, und man stellt sich vor der Vater kommt nur aus seinem Loch um was Schlechtes zu erzählen ... aber nie was Gutes!

Mal ehrlich ... sind denn so viele Menschen in BRD Fernsehverblödet und naiv???

Hallo!?!?!?! LOL

Wir driften nach Links - und sie brüllen uns zurück in die Mitte mit Arbeitslosigkeit - wir driften nach Rechts - und sie brüllen uns zurück in die Mitte mit Krise!

Und Zuguterletzt, endet alles nur auf 1 Bahn, und die heisst GELD! Das Druckmittel 2000!

Und diese Bahn endet in der absoluten Kontrolle und Manipulation! Sklaverei und Ausbeuterei!



Der Staat macht NICHTS ohne Hintergedanken!


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