Artikel Bush-Beamte geben jetzt zu: Folter lohnt sich nicht
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31. März 2009
Bushs
Kampf gegen den Terror basierte auf vielen Irrtümern. Einer davon war
die Überzeugung, dass harte Verhörmethoden der CIA nützliche
Informationen liefern. Der frühere US-Vizepräsident Dick Cheney sieht
wegen der Sicherheitspolitik des neuen US-Präsidenten Barack Obama ein
erhöhtes Risiko neuer Terroranschläge gegen die USA. In einem Mitte
März geführten Fernsehinterview mit dem Nachrichtensender CNN
kritisierte Cheney die neue Regierung in scharfen Worten. So habe
Obamas Verbot von harten Verhörmethoden die USA unsicherer gemacht.
Im Kampf gegen den Terror erlaubte die Bush-Regierung das von
Menschenrechtlern harsch kritisierte «Waterboarding». Bei dieser
Foltermethode wird die verhörte Person durch simuliertes Ertränken in
Todesangst versetzt. Dank der harten Gangart bei den Verhören von
mutmasslichen Terroristen hätten Geheiminformationen gewonnen werden
können, mit denen eine Reihe von Anschlägen gegen die USA verhindert
wurden, sagte Cheney im CNN-Interview.
Viele Informationen waren veraltet oder falsch
Was der frühere US-Vizepräsident sagte, stösst nicht nur bei
politischen Gegnern auf Widerspruch. Selbst ehemalige ranghohe
Regierungsbeamte der Bush-Administration, die in die Verhörpraxis der
Geheimdienste eingeweiht waren, geben inzwischen zu, dass
Foltermethoden wie das «Waterboarding» nichts bringen, wie die
«Washington Post» berichtet. In vielen Fällen waren Informationen aus
Folterungen veraltet oder sogar falsch.
Diese These veranschaulicht «The Washington Post» am Beispiel von
Abu Zubaida. Der 38-jährige Palästinenser war vor sieben Jahren in
Pakistan von der CIA verschleppt und in ein Geheimgefängnis gebracht
worden, wo er wiederholt - auch mit «Waterboarding»- gefoltert wurde.
Die US-Geheimdienste hielten Abu Zubaida zunächst für einen führenden
Kopf des Terrornetzwerks al-Qaida mit besten Verbindungen zum
Chefterroristen Osama bin Laden. Die CIA überschätzte jedoch die
Bedeutung von Abu Zubaida.
Hunderte von Agenten auf der Suche nach Phantom
Mehr noch: Die Folterung des vermeintlichen Topterroristen lieferten
kaum brauchbare Informationen. Die «Post»: «Die Enthüllungen von Abu
Zubaida lösten eine Serie von Alarmen aus, und sie schickten Hunderte
von CIA- und FBI-Agenten auf die Suche nach einem Phantom.» Er sei
vielleicht ein Helfer von Terroristen, aber niemand mit Kenntnissen von
Anschlagsplänen. «Abu Zubaida als Mastermind von irgend etwas zu
machen, ist lächerlich», sagte ein früherer Mitarbeiter des
US-Justizministeriums, der die Ermittlungen gegen den 38-jährigen
Palästinenser aus nächster Nähe mitbekommen hatte.
Die CIA will nun verhindern, dass Abu Zubaida in den USA vor Gericht
gestellt wird. Sie befürchtet, dass bei einer Gerichtsverhandlung
Informationen über die Verhörpraxis des CIA an die Öffentlichkeit
gelangen. Dann würde sich herausstellen, dass der Geheimdienst mit
menschenrechtswidrigen Methoden keine brauchbaren Ergebnisse im Kampf
gegen den Terror erzielte. Am liebsten würde die CIA den Palästinenser
nach Jordanien abschieben.
Quelle/Gesamter Text: bazonline.ch
.
http://www.united-mutations.org/
2 Kommentare
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Kommentare zu Bush-Beamte geben jetzt zu: Folter lohnt sich nicht
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ich glaub anders kriegt man diese verdamten islamisten nicht zum sprechen es wird ne weile dauern bis der letzte spinner gefasst wird
Härtere Verhörmethoden können nich das schlimmste für diese verbrecher sein
Im Koran steht das man andersgläubige vertreiben soll und seine frau züchtigen sowas hat bei uns nichts zu suchen weils hier nichts verloren hat!!
Ich würde mich freuen wenns ein Verbot für die ausübung des islams geben würde denn er ist eine gewaltreligion die nicht abzustreiten ist.
MFG ein freund von Pro Köln
Ich würde alles sagen, wenn ich gefoltert werden würde. Auch wenn es nicht der Wahrheit entspräche.