Was Daimler-Mitarbeiter schlucken müssen
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Kommentare zu Was Daimler-Mitarbeiter schlucken müssen
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Endlich mal ein Betroffener, der sich einen klaren Blick und etwas Ehrlichkeit bewahrt hat. Für Dich gelten meine an anderer Stelle Feststellungen natürlich nicht. Aber da Du schon seit den achtziger Jahren bei Daimler bist, weißt Du auch, dass es Euch schon in den neunziger Jahren mal echt schlecht ging und nur die Scheichs Daimler gerettet haben. Schon damals gab es die Forderung des Konzerns an die Zulieferer und andere Dienstleister, wenn sie für Daimler arbeiten wollen, dann bitte schön aber auch unsere Autos fahren. Unser Dienstlesitungsunternehmen musset auf einen Schlag vier neue Benz kaufen, obwohl es schon weh tat in der Kasse. Das ist die Realität gewesen, die sich immer wieder nur auf höheren Niveau wiederholt. Und Deine Meinung über Sozialabbau trifft ebenfalls den Nagel auf den Kopf.
Nichts für ungut
Hallo karlweber, habe Deine Beiträge mit großem Interesse gelesen. Endlich kann ich mal einen sicherlich Betroffenen meine Meinung sagen. Zunächst empfehle ich Dir mal Deine Brille zu putzen, damit die dortigen Sterne verschwinden und Du einen klaren Durchblick hast. Zum anderen möchte ich Dich ganz sanft an die ca. 1000 Leiharbeiter erinnern, die sofort auf die Straße flogen, nach dem sich sich an der Wertschöpfung ihres Konzerns beteiligt hatten. darüber hinaus sagt ein altes Sprichwort, kannte schon meine Oma, spare in der Not, da hast Du Zeit dazu, oder auch umgedreht. Lustig finde ich Deine Meinung zur Stellung des Handwerkes. Hier beweist Du eine gnadenlose Dummheit und fachliche Inkompetenz. Typisch Daimlerjaner. Unterhalte Dich mal mit Handwerkern, die sich teilweise selbst kein Geld aus der Kasse nehmen können, weil sie dieses für ihre Mitarbeiter brauchen. Warum haben den die kleinen Zulieferbetriebe keine Kapitaldecken, um jetzige Probleme überspielen zu können? Weil sie von solchen Molochen wie Daimler und Co. in den Preisen gedrückt wurden, dass sie kaum noch japsen konnten. Dort liegen Ursachen für ihre Insolvenzen und Eueren Status. Viele Zulieferer mussten, um im Geschäft zu bleiben, Entwicklungsarbeiten für Daimler und andere Autogrößen auf eigene Kosten über-nehmen. Da liegen Ursachen, von denen Ihr keine Ahnung habt. Dein Zynismus über "abgewrakte Handwerkesbetriebe" kann noch nicht mal von mir übertroffen werden und ich bin schon manchmal sehr hart. Steffen, habt ihr immer noch nicht begriffen, dass man in Zeiten der Überproduktion und Haldenwirtschaft die Bescheidenheit wieder in den Betrieben in den Vordergrund rücken sollte. Es ist betriebswirtschaftlicher Irrsin, mit den gleichen Mitarbeiterbestand weiter zu arbeiten, in der Hoffnung, man werde die Autos schon kaufen. Ich wünsche Euch nur noch einen sozialen Abstieg, wie ihn schon viele erwischt haben.
Ihr müsst eines überlegen, Daimler hat zwar keine Schulden, aber auch kein gehortetes Kapital.Wenn keiner mehr Autos kauft laufen die Kosten weiter.Deshalb müssen (erst wird Kurzarbeit probiert), aber dann wirds eng und es stehen Massenentlassungen an.Selbst wenn es dann wieder auf einen Schlag krachen sollte und jeder einen Mercedes kaufen möchte, spätestens dann ist Daimler nämlich pleite weiil dann das Geld für die Materialien fehlen (ist meist auf Kredit vorfinanziert) weil die Banken keine Kredite mehr geben.
Da stimme ich dir zu!
@steffen1981
??? - es liegt mir fern, den Mitarbeitern von Daimler "irgendetwas wegnehmen zu wollen" !
Seitens der Geschäftsführung von Daimler muß gespart werden!
Trotzdem dürfte es den Mitarbeitern von Daimler immernoch besser gehen, als vielen Kollegen in anderen Betrieben!
@JK-Info Wieso sollten die Mitarbeiter ihren Status aufgeben? Wieso willst du unbedingt das sie weniger Verdienen? Wieso willst du den Sozialabbau? Weil du selber nichts hast oder dir was genohmen wurde und jetzt müssen auch alle anderen ran?
Hallo karlweber,
natürlich mussten die kleinen Handwerksbetriebe sich nicht an den Lohnerhöhungen halten - aber, durch die Handwerkskammer gab es doch eine "Empfehlung" die Tarifabschlüsse zu übernehmen.
Das es immer kleine ( und große! ) Unternehmen geben wird, die vom Markt "verschwinden" ist auch ein natürlicher Prozess. Zu Recht stellst Du fest, das Lohn dabei nur eine geringe Rolle spielt.
Allerdings dürfte es unbestritten sein, dass Daimler-Mitarbeiter einen besonders guten "Status" besessen haben ( bezüglich Sozialleistungen, Prämien Werkswagen, Arbeitsplatzsicherheit, Betriebsrente u.s.w. ).
Wenn diese "Gewohnheit" plötzlich entfällt, ist es für die Mitarbeiter schon ein "erheblicher Einschnitt"!
Andere Arbeitnehmer haben von diesen Privilegien" nur geträumt!
Gruß JK
Ihr vergesst eines: wer Geld im Sack hat kauft auch was - wer keines hat lässt es bleiben und so ist es nunmal. Hasch was - bisch was, hasch nix bisch nix und wenn die meisten nix haben - isch nix, ist doch ganz einfach - dafür muss man nicht mal studiert haben. Aber die Grosshehopften wollen wohl die Minderheit bleiben, die sich einen Daimler leisten können - dann sollen sie`s auch bleiben - in Gottes Namen !!!
Oh wie recht ihr alle habt. Darüber nachdenken, das die Krise für Konzerne wie gemallt für weiteren Sozialabbau und weitere Sparmassnahmen am kleinen Mann ist tut ihr wohl überhaupt nicht? Die Parteien und Politiker machen es ja seit Jahren vor wie es geht. Ich bin seit 24 Jahren beim Daimler und als ich anfing haben wir unser Geld nicht mit Autos, sondern mit Zinsen unseres Kapitals verdient. Grossgehopfte Schlaumeier, Abzocker - ich würde mal sagen: masslose Vollidioten aus Wirtschaft und Politik haben den Laden total verichtet und sahnen dabei noch ab anstatt für Untaten zu haften!!! Macht ihr Scheisse löhnt ihr dafür und die machen was sie wollen. Ich weiss nicht wie lange ein Mensch dabei zuschauen kann, aber mir reichts. Die einzige Chance den Karren aus dem Dreck zu fahren sind Steuersenkungen und moderate Löhne und vorallem auch mal den Politikern und Oberen ihre Gehälter und Pensionen und sonstige Vergütungen zu kürzen, denn sonst stehen wir vor einem Trümmerhaufen !!!
Nachtrag: Welcher kleine Handwerksbetrieb gehörte je
dem Arbeitgeberverband Metall an? Nur dann hätte er
die ausgehandelten Tarife übernehmen müssen. Von 22.000
Mitgliedern sind 15.000 industrielle und 7.000 handwerkliche
Großbetriebe. Wenn also kleine Handwerksbetriebe abgewrackt
werden mussten, dann waren wohl allermeist nicht die
Löhne der Mitarbeiter schuld (falls es überhaupt welche
gab), sondern der Betriebsinhaber. Er hat versagt.
Und was Opel betrifft: Die Schwierigkeiten, einen
seriösen Investor zu finden, dürften handfeste Gründe
haben. Denn wer dafür das notwendige Kapital hat,
der kann auch rechnen und er hat, wie man sieht, die
Auswahl.
Das Handwerk steht im Vergleich zu allen Konzernen
derzeit gut da. Früher war es ähnlich. Und erfolgreiche
Handwerksbetriebe konnten auch ihre Mitarbeiter ordentlich
bezahlen. Wer erfoglos blieb, wurde insovent. Das war und
ist normal. Auch die "kleinen Betriebe" sind keine
"heiligen Kühe".
..... oder auch nicht ?????
Warum steigt bei Opel kein Kapitalgeber mit ein "paar Cent aus der Portokasse" ein?
Zitat: "Es gibt keine heiligen Kühe mehr!"
Wie wahr, jahrzehntelang mussten sich kleine Handwerksbetriebe, wo der Inhaber selber am Existenzminimum knabberte, den Tarifabschlüssen der Branche beugen.
IG Metall und Mercedes haben ausgehandelt - der kleine Handwerksbetrieb musste es schlucken!!
Sicherlich mag es hart für die verwöhnte Belegschaft von Daimler sein, aber auch die müssen mal mit der Realität konfrontiert werden!
Das "heilige Blechle" ist nicht mehr das Maß aller Dinge - und die "Abwrackprämie" für Luxusliner oder Dinosaurier wird es nicht geben!
( www.insolvenz000.de )
Daimler hat keine 2 Milliarden "bekommen". Sondern einen
zweiten Großaktionär gewonnen, der sich am Grundkapital
des Konzerns durch den Erwerb von Aktien in Höhe von
1,95 Milliarden Euro beteiligt hat und eine weitere
Beteiligung nicht ausschließt. Auf eine staatliche
Absicherung dieses Investments kann im Gegensatz zu
Opel verzichtet werden. Das Geld wird zweckgebunden
für Entwicklungsprojekte in Deutschland und in Abu Dhabi
verwendet. Zur Schuldentilgung muss es nicht dienen,
weil Daimler keine Schulden hat. All dies ist seit
Tagen in jeder Zeitung nachzulesen. Sogar in den
Primitivversionen von Zeitungen. Was die Daimler-Mitarbeiter "schlucken" müssen, ist angesichts der
weltweiten Absatzkrise der Automobilindustrie zumutbar.
Das sind gute Leute. Sie haben in guten Zeiten auch gut
verdient; in schlechteren Zeiten verdienen sie etwas weniger. Wie das Leben, so ist auch die Wirtschaft kein
Wunschkonzert.
Von nichts eine Ahnung und zu allem eine Meinung....
Das geld ist wieder weg. Die Daimler bosse haben es bestimmt in schuldentillgung gestekt und weg ist es
Mich wundert das , nachdem Daimler gerade 2 Milliarden bekommen hat