«Architektonische Vitrine» für den Elisengarten
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6 KommentareKommentare zu «Architektonische Vitrine» für den Elisengarten
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Ein äußerst misslungener Entwurf, der sich so gar nicht in die unmittelbare Umgebung integriert. Ich kenn Herrn van Aken nur zustimmen, alles zubauen ist nicht die Lösung. Der Elisengarten ist die einzige freie (dennoch sehr kleine) grünfläche in Aachen´s Innenstadt. Wieso muss man sie auch noch mit einem weißen Gitter zumüllen? Denkt hier auch mal jemand langfristig?? Sehr sehr schade. Die Ausgrabungen könnte man mit Sicherheit auch anders, integrativer zeigen, überglast oder ähnlich.
Immerhin wurde auf Nachhaltigkeit bei der Energieerzeugung geachtet.
Gab es nicht letzten Mittwoch noch bange Minuten, ob der Haushalt durchkommt, und Befürchutungen, dass die Reserven der Stadt Aachen bald aufgebraucht sind? Aber 400.000 für einen 60qm Pavillon sind wohl immer noch da.
Irgendwie scheint die Aachener Stadtregierung vom horror vacui verfolgt zu werden: erst die "Frittezang", dann der
Glaskubus am Holzgraben, und jetzt ein Pavillon mitten
im Elisengarten? Kann man denn nicht einfach mal was so lassen, wie es ist, muß denn alles und jedes den
Profilierungsversuchen der Politiker dienen, die sich für
horrende Summen selbst ein Denkmal setzen wollen?
Bin ich nur froh, daß sie nicht den New Yorker Central
Park zur Verfügung haben, den würden sie wahrscheinlich
auch zubauen, Stückchen für Stückchen. Die Zeit für
Egozentrismus und Profilneurosen ist abgelaufen, lokal,
national und international. Aber manche Leute brauchen
in ihren Elfenbeintürmen offenbar besonders lange, bis sie
das kapieren.
Kann es sein, dass Sie die Begriffe "Vitrine" und "Latrine" verwechseln?
gibt es auch eine Pinkelrinne?