Fusion von DZ Bank und WGZ Bank geplatzt
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Jetzt kann das Aufräumen beginnen: LINK Bei allen Sparmaßnahmen sollten die DZ-Bänker nicht vergessen, dass Sie uns unser Geld noch zurückgeben müssen.
Gleichzeitig soll es auch eine Warnung an die sein, die ähnliches planen wie die Genossen: Anleger sind oft geduldige Menschen. Aber auf Dauer lassen sie sich nicht für dumm verkaufen.
Wer Anleger der derart gezielt hinters Licht führt wie die DG-Anlage, der muss sich drüber im Klaren sein, dass er sich gewaltigen Ärger einhandelt.
Laßt uns nicht so sehr in die Politik abdriften. Hier geht es darum, dass uns die Volksbänker etwas zugesagt haben, was sie nicht gehalten haben: Nämlich die DG-Anlage ist eine sichere Altersvorsorge. Dafür haben wir viel Geld bezahlt. Und dieses Geld wollen wir zurück. Zugleich wollen wir andere warnen, sich mit den volksbanken einzulassen. Die geplatzte Fusion ist ein Zeichen dafür, dass jetzt nicht mehr alle Volksbankvorstände dieses Schindluder mitmachen. Wir müssen aber noch viele andere überzeugen.
Da ist der Unterschied zwischen den Parteien klein. Ein anderer Kanzler sprach von blühenden Landschaften.
Diese Selbstbeweihräucherung kannten wir doch auch von unserem "Sonnenkönig" Gerhard Schröder: "wir sind auf einem guten Weg".
Doch leider geht dieser Weg bei den Volksbanken abwärts in die Unterklasse.
Wenn's nicht so tragisch wäre, könnte man nur laut lachen über die Ammenmärchen, die die Genossen da erzählen.
Über dem Artikel "Fusion fällt ins Wasser zwischen DZ-Bank und WGZ" steht auch eine PR-Kampagne der Volksbanken Raiffeisenbanken im Kreis Rottweil und Tuttlingen:
Schwarzw.Bote, Donnerstag 02.04.2009:
14 Stärken der V+R-Banken:
Nachhaltigkeit: Nah.Aufrichtig.Charme.Handel.Haushalten.Anteilseigner.Leistung.Transparenz.
Institutsschutz.Genossenschaft.Karrieren.Eigentümer.Interessen.Tradition!!
Zusatz: Wir machen den Weg frei!!
Welcher Hohn,wenn man an die DG-Anleger-Geschädigten denkt!
Dem WGZ-Chef Böhnke wünsche ich Kraft und Zeit, die DZ-Bank zur Aufarbeitung ihrer Missmanagement-Entscheidungen und der Folgen für die Kunden zu drängen. Nur so wird es eines Tages die Rückerstattung unserer Ersparnisse geben!
... falls es noch welche gibt.
Ein guter Tag für die Mitglieder und Kunden genossenschaftlicher Banken!
Wobei der Beton im Hirn ja länger braucht, um zu zerbröseln, als der aus Zement. Aber wir bleiben dran wie einst die Mauerspechte. Außer einer Gedenkstätte ist nicht viel übrig geblieben. So wird es auch bei Euch Volksbänkern sein.
Dieses Scheitern möchte ich ausdrücklich begrüßen. Endlich jemand, der der arroganten DZ-Bank die Stirn bietet. Und dem nicht minder arroganten BVR auch.
Vielleicht ist das der Beginn der Wende im genossenschaftlichen Bankensektor. Die Wende in der deutschen Einheit haben wir ja nach läppischen 20 Jahren fast geschafft. Wenn das Bankensystem genauso marode ist wie die DDR war, dann wird es höchste Zeit damit anzufangen.
Volksbänker, denkt daran: wir sind das Volk, und wir bringen eure Mauern auch noch zu Fall!
Hier müssen ein paar Leute her, die einen ganzen Fluß umleiten, um den Mist aus der DZ-Bank herauszuspülen. Aber richtig: Eine Rückkaufaktion zu mind. 100 % für die DG-Anlagegeschädigten kann den Anfang machen.
Wer noch wenig darüber weiß, kann sich auf www.vertrauensschaden-bank.de oder in dem Buch von Andrea Fuchs über die "Judasbank" informieren.
Mit den Tugenden ist es ja schon lange her. Hoffentlich gibt es im Hause der DZ-Bank überhaupt noch jemanden, der so etwas wie Anstand, Redlichkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen überhaupt kennt?
Pleiten, Pech und Pannen.
Wie lange kann sich dieser Vorstand noch halten?
Bevor die fusionswilligen Partner sich gleichberechtigt annähern, sollten sie die von ihnen geschädigten DG / DZ Bank Fondsanleger entschädigen. Viele haben viel, einige ihre ganzen Ersparnbisse als Lebensgrundlage verloren.
Recht so - wer nicht hören will, muss fühlen.
Vielleicht besinnt man sich bei der DZ Bank jetzt wieder auf genossenschaftliche Tugenden. Die Entschädigung der DG-Anleger wäre ein guter Anfang auf dem langen Weg, verlorenes Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.