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2000 Menschen setzen Zeichen gegen Rechts

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2000 Menschen setzen Zeichen gegen Rechts

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am 04.04.09in Unterhaltung via az-web.de

Stolberg. In Stolberg ist am Samstagvormittag die Veranstaltung gegen Rechts mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St.-Maria-Himmelfahrt gestartet.

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15 Kommentare

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Kommentare zu 2000 Menschen setzen Zeichen gegen Rechts

 

ZackoZackoam 06.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@Max Müller:Zuerst mal möchte Ihnen für die Antwort danken.Das auch in Ihren Reihen nicht nur studierte und hochgebildete Menschen mitlaufen ist mir klar.Die Schlägertypen möchte ich jetzt nicht beim Namen nennen,das ist auch glaube ich hier nicht gestattet,mir ist natürlich auch klar das es den Rahmen sprengen würde sich von jedem Teilnehmer ein Führungszeugniss zeigen zu lassen.Wenn Sie es schaffen die linksautonomen Störer und Steinewerfer von Ihren Demos fern zu halten kann ich nur sagen weiter so :-)

Max MüllerMax Mülleram 05.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@Zacko
Also wir versuchen , in der Organisation, in der ich bin sowie in unseren Partnerorganisationen darauf hinzweisen, daß Rechtsextremismus nichts mit dem Haarschnitt zu tun hat, sondern mit der Einstellung. Schließlich tragen auch in unseren Reihen einige Leute Glatze oder sehr kurze Haare. Die werden dann auch manchmal von etwas einfacher gestrickten Gemütern als "Nazis" beschimpft, ein Vorteil, das sich i.d.R. schnell widerlegen läßt. Und von den antifaschistisch aktiven Leuten, die ich kenne, möchte sich niemand prügeln oder andere aufhetzen, sich zu prügeln, allerdings wollen wir auch nicht zulassen, daß wir oder andere verprügelt werden. Von rechtskräftig verurteilten Schlägern, die angeblich in unseren Reihen mitlaufen, ist mir nichts bekannt.

ZackoZackoam 05.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@Max Müller:Ich widerspreche ihnen!Es stimmt nicht ganz das von ihrer Seite keine Gefahr ausgehen soll.Teilweise werden die Menschen von ihnen bzw eine ihrer Organisationen aufhetzt,das bekomme ich dann zu spüren wenn ich als Glatzenträger,der in keinster Weise rechts ist,auf der Straße als "Scheiss Nazi" beschimpft werde.Auch ist es eine Schande das in ihren Reihen Leute mitlaufen die als rechtskräftig Verurteilte Schläger bekannt sind.Das es sich hierbei nicht um politische Schläger handelt verbessert das ganze auch nicht.Tun Sie bitte nicht so als wären ihre Vereinigungen heilige Kühe.

Max MüllerMax Mülleram 05.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@Hans Meier
Also ich organisiere die Gegenproteste seit Jahren mit und hatte bisher nicht den Eindruck, daß von den antifaschistisch organisierten Menschen hier in der Region irgendeine Gefahr ausgeht. Dass die Nazis hingegen eine erhebliche Gewaltbereitschaft ausüben, war ja bereits im letzten Jahr bei den Demos am 5. und am 12.4. bei Auseinandersetzungen zwischen Nazis und der Polizei zu sehen. Auch am 4.4. kam es wieder zu ernsthaften Auseinandersetungen zwischen Nazis und Polizei. Die Gegendemonstranten am Stolberger Hauptbahnhof hingegen waren friedlich - sie weigerten sich allerdings den Platz für die Nazis zu räumen, woraufhin die Polizei recht rabiat mit Hunden ohne Maulkorb auf die meist jugendlichen Demonstranten losging. Zum Glück wurden von den Hunden nur Transparente zerrissen und niemand gebissen. Am Vortag war das anders gewesen. Und da hatte es auch keinen triftigen Grund für den Einsatz von Hunden ohne Maulkorb gegeben.

Dr.DudenDr.Dudenam 05.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Wo sind nur die Lektoren hin? Der Artikel strotzt ja nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern...

Hans MeierHans Meieram 05.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Lob an die Polizei, die die Lage in Stolberg offenbar realistisch beurteilt und die potentiellen Gewalttäter frühzeitig isoliert hat. Wir hatten in Leipzig ebenfalls bis vor einigen Jahren Nazi-Demos zum 1. Mai, daher kann ich sagen, daß die Gewalt stets von der Personengruppe der Gegendemonstranten ausgeht. Hier lief dies nie ohne verletzte Polizisten, brennende Autos und Mülltonnen und erheblicher Sachbeschädigung an privat- und städtischem Eigentum ab.
Kompliment an die Polizei, welche die Lage richtig einschätzte und den Stolbergern solche Bilder in ihrer Stadt ersparen konnte.

KaiKaiam 05.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Tanzen gegen rechts
Singen gegen rechts
Kochen gegen rechts
Turnen gegen rechts....so langsam wird es lächerlich!Der Staat sollte diesen braunen Müll verbieten,dann wären auch diese lächerlichen Aktionen überflüssig,denn die haben nur einen Volksfest Charakter,nicht mehr und nicht weniger.Dieses Verbot sollte dann im übrigen genauso für die Partei "Die Linke" gelten,denn die betreiben die gleiche Rattenfängerei,und sind nicht minder gefährlich.Immerhin handelt es sich hier um die Nachfolgen der SED.Die meisten der sozialen Unterschicht sind doch entweder auf Seiten der Linken oder der Rechten,was auch ein Versäumen der sogenannten etablierten Parteien ist,denn diese Regieren seit Jahren an den Büregern auf der Straße vorbei.Da muss man sich nicht wundern wenn die Menschen anfällig für diese Rattefänger werden.

MenschMenscham 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Auch ich habe an den Protesten am 3. und 4.4.09 in Stolberg teilgenommen. Dass es am 3.4. einen Biss durch einen Polizeihund gegeben hat, müsste inzwischen bekannt sein.
Am 4.4. habe ich an der Demo und den anderen Veranstaltungen in der Stolberger Innenstadt teilgenommen.
Als ich hörte, daß Freunde von mir am Stolberger Hauptbahnhof festhingen, habe ich versucht, zu Fuss dorthin zu kommen. Die Polizei hat mich aber gehindert dorthinzukommen. Ich erhielt von meinen Freunden telefonisch Infos über eine Masseningewahrsamname von ca. 200 Personen mit beabsichtigtem Transport in die Gefangenensammelstelle in Aachen. Später soll dies großtenteils zu einem Platzverweis für Stolberg abgemildert worden sein.
Nachdem ich abends wieder in meiner Wohnung in Aachen eingtroffen war, erhielt ich den telefonischen Bericht von einer der Personen, die am Stolberger Hauptbahnhof dabeigewesen war. Als besonders empörend wurde das arrogante und zynische Verhalten der Polizei gegenüber den Kindern und Jugendlichen empfunden - die von der Polizei als Menschen anscheinend überhaupt nicht ernst genommen wurden - aber von der Polizei wohl unverständlicherweise als so gefährlich eingestuft wurden, dass sie mit Hunden ohne Maulkorb in Schach gehalten werden mussten. Weitere Berichte dazu auf Indymedia,:


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KrümelKrümelam 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


"wer gegen geltendes Recht verstößt, muß mit Bestrafung rechnen. Dies ist gut so."
ja, das ist ja schön und gut. aber kann es angehen, das es geltendes recht ist, Neonazis geschützt durch Stolberg machieren zu lassen, während man den linken Widerstand kriminalisiert? An vielen Schulen wird ausgelacht oder gar beleidigt, wenn man gegen rechte Demos protestiert. Ja, das kommt davon, das rechts so akzeptiert ist.
Ich habe niemanden gesehen, der Waffen oder ähnliches dabei hatte, niemand war gewaltbereit.
aber ich habe 3!!! Polisisten gesehen, wie sie einen älteren Herrn brutal verhaftet haben.
Ist das dein geltendes Recht, mein lieber Andreas?

KrümelKrümelam 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich selbst am Stolberger Hauptbahnhof. man hat mich in gewahrsahm genommen, obwohl ich den auflagen gefolgt bin und den Standort verlassen habe. wir haben 3,5 stunden am hauptbahnhof gesessen und uns wurde keine auskunft gegeben, was mit uns passiert.
trotzdem finde ich es einfach lächerlich, dass wir ganze 200 Leute waren, überwiegend Jugendlich um 18 Jahre. Ich, und auch viele andere, sehen als eine Schande an, ein "Waffeln essen gegen Rechts" zu veranstalten, aber unseren Protest, den Protest der Jugend zu kriminaliesieren!!! Waffeln essen, was soll das bringen? Und eine linke Demonstration abzuhalten, während die Nazis schon auf dem Weg nach Hause sind, ist lächerlich! Wir werden als kriminell hingestellt und stundenlang festgehalten, während diese Faschisten ruhig (mehr oder weniger) und beschützt durch Stolberg maschieren und weiter ihre rechte Propaganda verbreiten dürfen.
Das zeigt doch mal wieder, wofür der Deutsche Staat steht: Ihr seit doch einfach rechts wie schon immer! Ich habe mich mit einem Polizisten unterhalten, der sagte: "Man muss friedlich nebeneinander her leben können" Nein, das werde ich niemals tun. ich hoffe, das auch andere weiter aktiv gegen diese Rassisten vorgehen!
Denn Faschismus verstößt gegen das Menschenrecht und ist einfach nicht akzeptierbar!

DEMOkratDEMOkratam 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


1) "... wer gegen geltendes Recht verstößt, muß mit Bestrafung rechnen. Dies ist gut so." - Richtig, das nennt man auch Rechtssicherheit! Problem in meinem Fall ist ja nur, dass ich mich (so wie der ganz überwiegende Teil der Menschen am Hbf) an geltendes Recht gehalten habe und mich trotzdem Repression ausgesetzt sah.
2) definiere "Schwachsinn"
3) "nennen Sie doch mal den richtige Namen" - Nö. würde das etwa ihre Einschätzung wesentlich ändern; ich denke nicht.

Andreas BergAndreas Bergam 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Egal, ob Rechte oder Linke, wer gegen geltendes Recht verstößt, muß mit Bestrafung rechnen. Dies ist gut so.
Ach so, dann noch zu dem "Herrn DEMOKRAT". Wenn Sie schon so einen Schwachsinn schreiben, nennen Sie doch mal den richtige Namen.
MfG

Botteram RudolfBotteram Rudolfam 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Nachdem der Bürgermeister die beiden Dezernentinnen aus Stolberg vertrieben hat, sollte das mit den Nazis doch auch kein Problem sein.

DEMOkratDEMOkratam 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


" Sie registrierte elf Gewahrsamnahmen, davon acht aus dem Kreise von rund 250 linken Gegendemonstranten, die sich am späten Vormittag am Hauptbahnhof eingefunden hatten und zwischenzeitlich in einem Kessel festgesetzt worden war, weil sie verbotene Gegenstände wie Tränengas und Schlagwerkzeuge bei sich trugen."

Also ich bin auch bei der Räumung des Hauptbahnhofes festgenommen worden, wegen angeblichem gewaltsamem Widerstand gegen Vollzugsbeamte. Sonderbar war nur, dass bereits vor Ort einer der beteiligten Beamten (beide namentlich bekannt) sich ausdrücklich gegen ein Festnahme ausgesprochen hat ("Also ich sehe da keinen Grund.") , nur der leitende Beamte, der sich zuvor bei der Anwendung des polizeilichen Mittels "unmittelbarer Zwang" durch Schläge ins Gesicht, Knie auf Brustkorb und blöde Sprüche ("Gleicht tut's richtig weh.") hervorgetan hat, hat auf einer Anzeige bestand. Als ich dann nach 2 Stunden endlich einen Verantwortlichen in der GESA sprechen konnte und wissen wollt was mir konkret vorgeworfen werden soll, war plötzlich von Anzeige und Festnahme keine Rede mehr und ich durfte endlich gehen ... so viel zu den Gewahrsamnahmen.
Verbotene Gegenstände oder gar Waffen hatte ich selbstredend nicht dabei und ich kann mir auch nur schwer vorstellen Gewalt gegen eine Person anzuwenden.
Die Versammlung am Hbf wurde nicht deshalb gekesselt weil die Teilnehmer gewaltbereit waren (faktisch das genaue Gegenteil), sondern damit der Bahnsteig frei ist für die Rechten.

StolbergerStolbergeram 04.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@jogibaer: Manch ausländischer Mitbürger hier beherrscht die deutsche Grammatik besser als Sie. Deshalb wäre es besser, uns mit solchen Schreibweisen zu verschonen. Natürlich haben Sie Recht, Ihre Meinung nach GG, Art. 5 hier zum Ausdruck bringen zu dürfen. Aber das mir beim Lesen Ihrer "Meinung" aus vielerlei Gründen speiübel wird, geht wohl Vielen lieben Menschen in unserem Lande so. Übrigens, was sollen Schüler in den Goethe-Schulen "around the world" von unserem Lande halten, wenn diese solchen Ihren Blödsinn lesen ? Gott schütze uns vor Sturm und Wind und vor den Braunen, die hier im Lande (noch) sind.
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