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Hoffnungsträger in der Defensive

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Hoffnungsträger in der Defensive

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Angelika Wegman
am 04.04.09in Unterhaltung via oberpfalznetz.de

Dossier-Affäre: Bundestagsabgeordneter sucht Gespräch mit Betroffenen - Hier zum Download: Das Dossier Rupprecht Albert Rupprecht überlegt lange, spricht mit gedämpfter Stimme. Das peinliche Dossier, das in CSU-Kreisen seit Februar die Runde macht und jetzt öffentlich wurde, setzt dem 40-jährigen Bundestagsabgeordneten aus Weiden zu. „Ich entschuldige mich bei allen, die darin genannt sind“, sagt er am Freitagmittag bei einem Gespräch mit der Redaktion.

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25 Kommentare

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Kommentare zu Hoffnungsträger in der Defensive

 

KarlKarlam 08.04.09via Der Neue Tag


Die Münchener AZ,hat diese vorgehensweise richtig bezeichnet,als "Stasimanier".Deswegen von Ihrer Seite auch soviel verständnis!

@EX-OSSI@EX-OSSIam 07.04.09via Der Neue Tag


Vielleicht sollten Sie das sog. Dossier erst mal lesen. Zur strukturierten Vorgehensweise sollten auch erfundene Treffen und fingierte Pressemitteilungen gehören. Sich wichtig machen mit Lügen, "Mehrwert" vortäuschen..

Sponge BobSponge Bobam 07.04.09via Der Neue Tag


Wenn ich daran denke, dass jeder von uns, Typen wie Rupprecht und Zeitler durchfüttert und solche kompetenten Jungpolitiker nach spätestens zwei Legislaturperioden einen Lenz schieben, von denen die meisten, arbeitenden, von uns nur träumen können, kommt mir das kalte Kotzen!

hankhankam 07.04.09via Der Neue Tag


Vielen Dank an den Neuen Tag! Das lässt in der Tat tief blicken und dürfte wohl auch dem letzten Deppen deutlich machen, womit sich diese Profilneurotiker tatsächlich beschäftigen: Sicher nicht mit irgendwelchen Inhalten, dafür aber damit, wieviel Punkte es bringt, wenn man die Hackfresse in die Kamera hält! Prima Volksvertreter!

Ex-OssiEx-Ossiam 06.04.09via Der Neue Tag


Stärken-Schwächen-Analysen, Netzwerke knüpfen,... sind etablierte Manegement-Handwerkszeuge. Wenn Herr Rupprecht siene Tätigkeit im Bundestag genauso strukturiert erledigt wie seine Kandidatur (mit besserer Rechtschreibung natürlich) sehe ich keine Bedenken.

An EX-OSSIAn EX-OSSIam 06.04.09via Der Neue Tag


Hier gehts nicht nur um Kommunalpolitik. Herr Rupprecht sitzt im Bundestag. Er stimmt für oder gegen wichtige Entscheidungen in unser aller Namen. Fällt Entscheidungen mit die große Tragweite haben. Mindestlohn, Afghanistaneinsatz, Lissabonvertrag etc.

In solchen Zeiten sollte man jeder mehr um Politik kümmern und auch informieren.

Ex-OssiEx-Ossiam 06.04.09via Der Neue Tag


"Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Dieses biblische Zitat wird hier in Bayern wohl fast jeder kennen. Die "Sünderin" damals hatte Glück und kam mit heiler Haut davon. Heute wäre sie wahrscheinlich medienwirksam gesteinigt worden.

Ich frage mich, wie man in der heutigen Zeit als Politiker Karriere machen kann - durch Fleiß, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewußstsen oder mit "Ellenbogen², Protektion und Intrigen.

Derjenige, der jetzt mit dem Finger auf Herrn Rupprecht zeigt, stand gestern vielleicht noch selbst am Aktenvernichter oder hat noch schnell ein paar potentiell belastende Dateien von seiner Festplatte gelöscht.

Auch wenn es hier "nur" um Kommunalpolitik geht, möchte ich an die Rede von Horst Köhler erinnern - es ist keine Zeit für Schaukämpfe! Die Politik in diesen Krisenzeiten sollte getragen sein Demut und Verantwortungsbewußtsein für das Land, die Region und ihre Bevölkerung.

@Oberpfälzer@Oberpfälzeram 06.04.09via Der Neue Tag


Wann und wo ist es bitte schön gängige Praxis, dass fiktive Treffen mit Abgeordneten erfunden werden und dazu fingierte Pressemitteilungen raus gehen?
Bitte gut lesen das Dossier! Wie er seine Parteikollegen be- und ausgenutzt hat ist das kleiner Übel meiner Meinung nach. Spricht nicht für seinen Charakter aber die fiktiven Treffen sind der Hammer. Weder Rupprecht noch Zeitler bestreiten von dem Dossier zu wissen was man bisher mitbekommen hat. Man will es nur auf "irgendwelche Unbekannten" in Berlin oder sonstwo schieben. Schaut man sich die Rechtschreibfehler an wundern einen auch die inhaltlichen Fehler nicht. Ein Meister seines Werkes war der Verfasser wirklich nicht.

OberpfälzerOberpfälzeram 06.04.09via Der Neue Tag


Hm, etwas suspekt ist das schon, wenn man genauer hinsieht. Also das Datum der Titelseite und der Inhalt stimmen auf jeden Fall nicht überein. Das blabla kann frühestens 2004 verfasst worden sein. Grillmeier wurde schließlich erst am 02.03.02 zum Bürgermeister von Mitterteich gewählt. Auch andere Mandate wurden erst viel später als dem 27.02.02 angetreten. Das wundert mich jetzt schon. Kann mal also daraus schließen, dass es so, wie es gedruckt ist, mit Sicherheit nicht von Zeitler stammt. Auch die angesprochenen Unterschriften vermisse ich. Vielleicht wurde es im Nachhinein womöglich noch frisiert. Womit nicht gesagt werden soll, dass so ein Vorgehen keine gängige Praxis ist. Es ist leider so. Nur, so etwas behält man in schriftlicher Form nur, wenn man dem angeblichen Urheber irgendwann schaden will. Heute ist vieles möglich ... Darüber sollte auch mal nachgedacht werden.

AW: wie ..AW: wie ..am 06.04.09via Der Neue Tag


Es handelt sich hier um eine Empfehlung zum Wahlkampf, die ein Praktikant ausgearbeitet hat. Ob sich Hr. Rupprecht auch vollständig daran gehalten ist fraglich. Es sind also Tipps zur Fokusierung der Arbeit während des Wahlkampfes. Das gleiche lief jetzt wahrscheinlich in den Büros von Hr. Steinmeier und Frau Merkel ab und die folge daraus ist, dass die Abwrackprämie verlängert wurde (sinnvoll oder nicht). Da gehen auch Steuergelder für den indirekten Bundestagwahlkampf flöten !! Sie können darauf wetten, dass alle Politiker (ausser evtl. Gemeinde- und Stadträte) nach solchen Mustern handeln (wo klinke ich mich ein, wo lasse ich mich sehen, wer ist ein potenzielles Wählerklientel). Ausserdem erhalten alle Parteien vom Staat Geld, damit in unserer Demokratie die dafür nötigen Parteien handeln können (s. Staatsbürgerkundeunterricht). Zum Thema Vorsitz vererben: Leider fehlt es an engagierten jungen Leuten, die sich politischer Arbeit widmen anstatt zu Kiffen oder zu Saufen und auf diese Art eine gesellschaftliche Revolution hervorrufen wollen. Außerdem kann er nur von den Mitgliedern des Ortsverband gewählt werden, d.h. dass sie ihn als fähig einschätzen oder keine andere Auswahl hatten, wo wir wieder bei der Politikverdrossenheit der Jugend wären.

KarlKarlam 05.04.09via Der Neue Tag


@Daniel,hier geht es nicht um das normale Knüpfen von Beziehungen,sondern darum,dass eine bestehende Organisation nach dem Vorbild der Scientology Kirche unterwandert werden sollte.Und wenn man die ganzen Kampfabstimmungen,um Mandate,der letzten Jahre betrachtet,muß man sich doch fragen,wer gehört alles zum Netzwerk Rupprecht.

Danke!Danke!am 05.04.09via Der Neue Tag


Ich lach mir den Arsch ab! Endlich is es mal raus, wie Zeitler und Konsortium ticken.. manche nennen sowas auch "politische Kompetenz".
Interessant wär mal ne Studie, inwiefern sich der Grinsefressenfaktor als valider Indikator für politische Intriganz und persönliche Unzulänglichkeit erweist.. Probanten gäb's ja genug.

Wie vermutet...Wie vermutet...am 05.04.09via Der Neue Tag


Ich glaube es einfach nicht, dass Sie dieses Vorgehen als "strukturiert" und "zielstrebig" einschätzen.
Da werden Steuergelder für die Erstellung eines Punktesystems (einfach nur lachhaft) für Erwähnungen und Interviews in den verschiedenen Medien vergeudet, anstatt sich mit den wirklich wichtigen Themen zu befassen. Herr Rupprecht wurde gewählt, um als Abgeordneter die Interessen seiner Wähler und der Bürgerinnen und Bürger, die ihn nun in Berlin "ertragen" müssen, zu vertreten. Aber wie man dem Dossier entnehmen kann, scheint Herr Rupprecht nur die Themen zu forcieren und nur soweit zu bearbeiten, wie sie ihn auch weiterbringen. Karriere auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger, dafür habe ich kein Verständnis. Die Politiker, die nach solchen Strategien und Verhaltensmustern agiern, sollen sich schämen. Ich habe nach dieser Geschichte meinen letzten Glauben in die Politik verloren. Das Fass zum Überlaufen hatte bereits die Tatsache gebracht, dass jüngst in einer fränkischen Gemeinde ein junger Mann den örtlichen CSU-Vorsitz von seinem Schwiegervater quasi "geerbt" hat...

ElfriedeElfriedeam 05.04.09via Der Neue Tag


das dossier habe ich gelesen. es ist mit fehlern bespickt. zumindest steht nun fest, dass rupprecht es nicht selbst verfasst hat.. besipielsweise steht geschrieben, er hätte fünf geschwister; er hat aber 6, das dürfte er selbst kaum vergessen haben.

Frieden@ KriegFrieden@ Kriegam 05.04.09via Der Neue Tag


Danke für den Hinweis. Mit Modzilla ging es leider nicht. Aber durch deinen Hinweis habe ich es mit dem IE probiert und es hat geklappt.

Nach dem lesen des "Dossiers", welches vor Rechtschreibfehlern nur so spickt, bin ich noch entsetzter.

Fiktive Treffen mit ranghohen Politikern zu erfinden und Interessen, Kontakte und Kompetenzen vorzutäsuchen und dann diesbezüglich Pressemitteilungen herauszugeben sollte nicht als "übliche Praxis" relativiert werden.

Jede Partei hat wohl ihre schwarzen Schafe. Aber Rupprecht und sein Komplitze Zeitler gehören einfach weg von der Bühne der gesamten Politik. Wer kann schon nachvollziehen welche Pressemitteilung fiktive oder tatsächliche Inhalte hatten. Dies alles auf irgendwelche Praktikanten zu schieben ist einfach feige, denn schließlich war er ja wohl für "seine" Praktikanten verantwortlich. Höchst unglaubwürdig die dünne Rechtfertigung und keinesweg verantwortungsvoll sondern nur alles verharmlosen und schön reden. Schuld abwälzen auf andere. Entweder man ist kompetent oder man ist es nicht. Wer es ist braucht auch keine fiktiven Treffen zu erfinden und Pressemitteilungen zu fingieren.

Der Neue Tag sollte wohl etwas besser recherchieren bevor man einfach irgendwas bekannt gibt nur weil es von "scheinbar" vertrauenswürdigen Personen stammt.

danieldanielam 05.04.09via Der Neue Tag


das ist kein csu-anhänger kommentar! das material wurde meines wissens von csu-mitgliedern verbreitet, es ist eine kritik an menschen, die zu intriganten mitteln greifen.

daniel2daniel2am 05.04.09via Der Neue Tag


Dies ist die typische Meinung eines CSU-Anhängers.
Unangenehmes unter den Teppich und weiter so!
Erfolge feiern aber keine Kritik vertragen.
MAn muss wissen, dass Herr Rupprecht auch kein erfolgreicher Unternehmer war, sondern vieles an seiner Karriere inszeniert ist.

DanielDanielam 05.04.09via Der Neue Tag


Was ist hier das eigentlich schlimme und unmoralische? strukturiert situationen zu analysieren und für sich festzuhalten? können wir nicht froh sein, in berlin nicht mehr von wirtshauspolitikern vertreten zu werden, die dort unsere region (nicht) repräsentieren? offenbar müssen diese alteingesessenen politiker auf machenschaften zurückgreifen, die für mich das eigentlich tragische darstellen. aus neid oder geringer fachlicher kompetenz heraus auf mittel zurückgreifen, um den kompetenteren und erfolgreicheren auszuspielen. und was steht noch im raum - mitarbeiter, die nicht loyal sind, internes an die öffentlichkeit bringen.. ein armutszeugnis.
ich würde mir in der ganzen diskussion hier wünschen, noch einmal zu überlegen, wer hier unmoralisch gehandelt hat!

ZeitungsleserZeitungsleseram 05.04.09via Der Neue Tag


Es müsste sich der Neue Tag fragen, wie er sich beim Wahlkampf verhält, wenn aus den Büros von Rupprecht und den CSU´lern Presseberichte kommen.
Aber da winken die CSU-Zeitungsannoncen und dann druckt man wieder alles.
Da kann man nur die Zeitung abbestellen.

Ehemliger CSUEhemliger CSUam 05.04.09via Der Neue Tag


Na ja; was wird sich ändern?
Alles wollen es wieder dabei bewenden lassen.
Und dieser Zeitler bleibt CSU-Europakandidat!
Politikehrlichkeit und Handeln mit Konsequenzen sieht anders aus.
Wenn mann Rupprecht begegnet, wird man mit ihm sicherlich nicht mehr offen sprechen, wer weiß was er sich im Hintergrund für Infos oder Dossiers anlegt.
Für mich ist er als Politiker nicht mehr tragbar.
Macht verdirbt den Charakter und er sollte daher auf sein Mandat verzichten.


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