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Opel-Vermögen offenbar komplett verpfändet

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Opel-Vermögen offenbar komplett verpfändet

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Was gibt es von Opel noch, das rettenswert wäre?

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22 Kommentare

Kommentare zu Opel-Vermögen offenbar komplett verpfändet

 

RKarowRKarowam 06.04.09


Saab aus Schweden wurde in die Insolvenz geführt. Es wäre interessant zu erfahren, wie das geregelt wird. Warum erfährt man dazu nichts in der Presse?
Opel muß enteignet werden und dann dem VW-Konzern unterstellt werden. Die Patetente etc. sind Herrn Obama abzukaufen oder sie werden mitenteignet zu Gunsten Deutschlands, als Urdeutsche Marke. Und die Enteignung geht nur über die Insolvenz. Alternative? Eine Automarke weniger, da es ohnehin zu viele Weltkapazitäten gibt. Das Problem ist jedoch, die Überkapazitäten befinden sich in Asien und werden zu großen Teilen von Deutschen dort gebaut. Welch intelligente Politik, den Ast auf dem man sitzt, selbst abzusegen. Oder ist das gar nicht so, da die Firmen längst internationalisiert sind und die Bevölkerung nur Geisel?

NeleinloveNeleinloveam 06.04.09


Zero, natürlich hat die Abwrackprämie mit allen Autoherstellern zu tun, denn sie bekommen dadurch vielleicht! eher Fahrzeuge los (ich kenne nicht einen, der die Abwrackprämie in Anspruch nimmt).

Bei Opel liegt der Fall durch eine drohende Insolvenz schlechter. Denn wer mag noch Opel kaufen, wenn es passieren kann, das er kaputt geht. Auch wenn man verspricht alles tun, ist man gegen die Auswirkungen einer Wirtschaftskrise im Endeffekt machtlos, bzw. kann nicht alles retten. Ich persönlich meine auch, dass Opel diese Schieflage nicht übersteht. Ich habe selbst viele Jahre einen Opel gefahren und war 100% - tig zufrieden damit.

Sven023Sven023am 06.04.09


die abwrackprämie wird vom staat für ein zu verschrottendes auto gezahlt, das mindestens 9 jahre alt ist. soviel zur klarstellung.

bei einigen kommentatoren hier geht die krise in der automobilbranche im allgemeinen und die krise bei opel im besonderen wie kraut und rüben durcheinander.

was alle eint, ist die tatsache, dass fast alle autofirmen nun umsätze erzielen, wie schon seit 10 jahren nicht. der abwrackprämie sei dank.

es ist aber nicht die aufgabe des staates, die produkte der automobilindustrie durch steuergeschenke attraktiv zu machen.

die autohersteller müssen selbst dafür sorgen, dass ihre produkte bezahlbar sind und bleiben. die preise für autos haben sich in den letzten 10 jahren auf ein niveau entwickelt, dass eine breite mehrheit nicht mehr bezahlen will bzw. kann - sonst könnte die abwrackprämie ja niemals einen solchen kaufboom auslösen.

ergo : wenn es denn je dieses nachweises bedurfte, so hat die abwrackprämie ihn zweifelsfrei erbracht.

die empfehlung an die autohersteller kann daher nur lauten : abwracken der PREISE um exakt 2.500 euro bei vollem lohnausgleich!!!

TarantelTarantelam 05.04.09


Dann wird Opel eben fürn 1€ aufgekauft, und wir machen dann ein VEB Opel draus. Dieser Volkseigne Betrieb müsste sich dann allerdings am Markt behaupten. Dann würde sich die Bezahlung und die Mitarbeiteranzahl von alleine regeln! Haben wir doch mal die Traute ,und starten das als so eine Art
Modellversuch. Wagen und abwarten!

japanjapanam 05.04.09


Ich hatte selber nie einen. Nur meine ELtern, und zwar den guten alten Kadett. :)

globalaglobalaam 05.04.09


Ich fahre selbst noch Opel. Ich hoffe, das ganze nimmt für den Konzern ein gutes Ende.

emobitchemobitcham 05.04.09


Absolut richtig.

zero1000zero1000am 05.04.09


Die Abwrackprämie hat doch mit Opel nichts zu tun! Es sei denn, innerhalb eines Rundumschlages!

SilberrueckenSilberrueckenam 05.04.09


Opel konnte doch garnicht anders. Als 100% Tochter hat sie Geld zu überweisen und an sonsten sich in nichts einzumischen. Ich bin überzeugt, selbst bei OpelDeutschland
wußten manche Manager nicht, was in Detroit gespielt wurde.
Stell Dir vor Sven023 Du hättest eine Tochter, legst für die Familie aus Arbeitgründen einen Umzug fest und Deine Tochter legt ihr Veto ein. Welche Chance hätte Sie?

XuXuXuXuam 05.04.09


Wenn der Laden sich nicht von alleine tragen kann, gehört er dicht gemacht. Die Steuerzahler brauchen nicht noch ein neues Milliardengrab.

NeleinloveNeleinloveam 05.04.09


So schlimm es für für die Arbeiter und Angestellten von Opel ist, der Mutterkonzern ist GM und pleite.

Der Staat will nicht einsteigen, er wrackt lieber ab. Zieht sich damit aus der Verantwortung und kassiert noch Steuergelder. Die Abwrackprämie selbst bündelt er allen als Steuerschuld auf.

Über Gerechtigkeit mag jeder selbst nachdenken oder ob diese führenden Kräfte es noch wert sind als diese zu agieren. Auch wenn sie immer Obama im Glorienschein voranstellen, ist Obama ein Mensch und nicht göttlich.

zero1000zero1000am 05.04.09


Wir haben es mit amerikanischem Insolvenzrecht zu tun - nicht mit deutschem! So einfach ist die Loslösung von GM und die "Regermanisierung" nicht. Natürlich kann Opel gerettet werden, wenn man zur Pfandfreigabe das entsprechende Geld zur Verfügung stellt - und hier stellt sich die Frage: Was ist das Pfand wert? Sind es Milliarden? Ich stimme hier presswurst zu - da ist nur noch wenig - wenn überhaupt.
Wo bleiben die Pläne von Opel, bzw. GM, die von Merkel und unserem Wirtswchaftsminister eingefordert wurden?
Das einzig sinnvolle ist: GM geht pleite, wie wohl auch schon von der amerikanischen Regierung vorgesehen, dann ist Opel in diesem Sog mit dabei. Und dann - erst dann kann man daran gehen, Rettungsanstrengungen vorzunehmen. Jeder cent, der jetzt gezahlt wird, erhöht nur die Konkursmasse, hilft aber Opel soviel, als wenn in Rüsselsheim McDonalds den BigMac kostenlos abgibt!

Der_ThorDer_Thoram 05.04.09


Der Staat wird Opel auf keinen Fall den Bach runtergehen lassen. Es müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit alles in Deutschland belibt und nicht in die USA abfließt. Das ist jetzt ein Pokerspiel.
Wenn es nur um Opel gehen würde, wäre es Berlin egal. 20.000 Arbeitlose mehr oder weniger merkt man nicht. Es hängt aber ein Rattenschwanz an Zulieferbetrieben, Speditionen, etc. daran. Und da kommen dann mal eben ein paar hunderttausend Arbeitslose. Und das wird Berlin nicht zulassen

Der_ThorDer_Thoram 05.04.09


Die Probleme die Opel hatte waren durch GM bedingt. Da der Amerikaner keine Ahnung von Europa und dessen Markt hat, haben sie sich zu viel in "unsere" Geschäfte gemischt. In Sachen Opel war das beste Beispiel der Opel "Sintra", der eigentlich ein Pontiac "TranSport" war. GM wollte diesen Van auf dem deutschen Markt haben. nach 4 Jahren haben sie diese technische Katastrophe unter Vorwand eines schlechten Crashtests vom Markt genommen. In Wahrheit haben sie gemerkt das die Qualität nicht das ist was man von einem Auto in Deutschland erwartet. Miserabelste Verarbeitung amerikanischer Art.
Mit solchen Aktionen und wie Sven023 schon geschrieben hat die "Umverteilung" der Lasten zugunsten GM haben sich natürlich negativ auf Opel ausgewirkt. Ohne Opel wäre GM schon vor Jahren Insolvent gewesen. Opel dürfte wohl das einzige gesunde Unternehmen im GM-Konzern gewesen sein. Eine Herauslösung hätte schon vor 20 Jahren stattfinden müssen. Wollte GM natürlich nicht.

goooglegooogleam 05.04.09


Ein klares Wort hat Frau Merkel doch schon längst gesagt, Opel hat Auflagen zu erfüllen, die Opel nicht erfüllt hat.

Der_ThorDer_Thoram 05.04.09


Echt? Dann fahr mal nach Wolfsburg. Wenn Du Opel-Mitarbeiter als Überbezahlt ansiehst... Dann möchte ich nicht wissen was VW-Arbeiter in Deinen Augen sind....

presswurstpresswurstam 05.04.09


Opel hatte schon lange vor der s.g. Finanz- und Wirtschaftskrise massive Schwierigkeiten, auch ohne das derzeitige Fiasko würde Opel wohl Insolvenz anmelden müssen und das kann auch eine Chance sein, sich von G.M. lösen zu können.

SiegfriedundRoySiegfriedundRoyam 05.04.09


Wenn ein Unternehmen in der guten Wirtschaftslage nicht gesund wirtschaften konnte, wird diese auch eine Wirtschaftsflaute (Krise) mit Steuergeldern nicht überleben. Also Sparen wir uns die Steuermilliarden!

ku-dobsonku-dobsonam 05.04.09


als wenn ander unternehmen ihre vermögenswerte für kredite nicht verpfänden würden ......

Sven023Sven023am 05.04.09


alles, alles ist rettenswert. vor allem unter dem gesichtspunkt, dass die trennung vom mutterkonzern mit sicherheit dessen endgültiger konkurs bedeutet und beschleunigen wird.

seit jahrzehnten streicht gm die von opel erwirtschafteten gewinne ein, während verluste von opel selbst ausgeglichen werden mussten.

ich verstehe auch überhaupt nicht, wieso opel zulassen konnte, dass gm alles verpfändete, ohne dagegen ein wirksames veto einzulegen.


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