DZ-Banker kritisiert Verbraucherschutz

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DZ-Banker kritisiert Verbraucherschutz

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DZ-Bank-Kapitalmarktvorstand Lars Hille kritisiert im Interview mit Euro am Sonntag die Pläne von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) für eine verschärfte Haftung bei Finanzberatung. Ihm und seiner Volksbankengruppe ist das zu teuer. Die möglichen Verluste der Kunden durch Faschberatung sind ihm offenbar egal.

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7 Kommentare

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Kommentare zu DZ-Banker kritisiert Verbraucherschutz

 

OnkelOttoOnkelOttoam 19.04.09


Nicht umsonst ist die DZ Bank Spitzenreiter bei undurchsichtigen Bankprodukten:
LINK

raffeisenraffeisenam 19.04.09


Bereicherungsmodelle, wie man Anleger abzockt, gehören zum Geschäftsmodell dieser DZ Bank. Um diese Abzockerei auch künftig weiter betreiben zu können, wehrt man sich gegen die berechtigten Änderungen des Verbraucherschutzes.
Mit den DG Anlageprodukten werden weiter Millionen an Treuhandgebühren, Zinsen etc. eingespielt. Man braucht diese "Quelle" um Löcher aus risikoreichen Spekulationen zu stopfen.

VobaschadenVobaschadenam 06.04.09


Dem Treiben der DZ-Bank muß ein Ende bereitet werden.

OnkelOttoOnkelOttoam 05.04.09


Merke: Die Bank, die sich am meisten gegen angemessenen Verbraucherschutz wehrt, hat am meisten "Dreck am Stecken".

Sonst müsste sie sich ja nicht wehren!

OnkelOttoOnkelOttoam 05.04.09


roschalo,
da stimme ich voll und ganz zu. Genau das ist unser Problem!

roschaloroschaloam 05.04.09


Ich kann dem Kommentar von "Vobaschaden" nur voll und ganz zustimmen.Viel zu spät haben nun endlich die Politiker erkannt, mit welchen Methoden die Banken, nicht zuletzt auch der Raiffeisenverbund, ihre Kunden geschädigt haben, und nun genau dieser letztgenannte Verbund ständig versucht,seine Mitgliedsbanken als " die ganz Braven " hinzustellen.
Schuldlos waren natürlich unsere Politiker auch nicht an der Misere der geschädigten Anleger. Haben sie doch in unverantwortlicher Weise durch das sogenannte " Schuld- rechtsmodernisierungsgesetz" einst die 30-jährige Frist für die Verjährung von Schadensersatzansprüchen der Anleger gegen die vorsätzlich oder fahrlässig falsch beratenden Banken verkürzt, und zwar mit folgender Begründung :
Die Verkürzung der Verjährungsfrist sollte bewirken,
dass Berater vermehrt risikoreiche Papiere als Anlage-
möglichkeit empfehlen..., die zuvor bei der Anlagebe-
ratung vernachlässigt worden waren.
Das ist doch ein Skandal !!
Halten wir den heutigen Politikern zugute, daß sie im Begriff sind, ihren katastrophalen Fehler einzusehen, und nun beabsichtigen, durch eine verschärfte Haftung wieder einen besseren Schutz der Anleger gegenüber falsch beratenden Banken zu schaffen. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang wäre allerdings auch, daß man im Zuge dieser Rückbesinnung auch die durch die Beraterbanken und die damalige Gesetzesänderung geschädigten Anleger nicht vergißt und entweder die frühere Verjährungsfrist rückwirkend wieder einführt, oder aber im Zuge der Neuregelung klar stellt, daß die verkürzte Verjährungsfrist erst mit der Kenntnis des Anlegers über die Falschberatung beginnt (also z.B. keine Plausibilitätsprüfung durch die Beraterbank, kein Hinweis auf die immensen Provision der Beraterbank) und nicht etwa, wie ein Gericht meinte, schon von dem Zeitpunkt an, als der Anleger "hätte ahnen können" daß ihm ein Schrottfonds angedreht wurde.

VobaschadenVobaschadenam 05.04.09


Der DZ-Bank-Vorstand hat noch nichts gelernt. Zuerst legt man dort undurchsichtige Produkte auf, die man gegen Provisionen von den Volksbanken vertreiben läßt, z.B. die DG-Anlageprodukte zur Altersvorsorge. Scharenweise werden Kunden, über 20.000 an der Zahl falsch beraten und um ihre Ersparnisse gebracht. Diese finden nun bei der Verraucherschutzministerin zumindest ein offenes Ohr, schon opponiert der DZ-Bank-Vorstand dagegen. Natürlich will der sein Unwesen unbeirrt weiter treiben. www.vertrauensschaden-bank.de Aber, lieber Herr Hille, wir sind das Volk! Die Lage entspannt sich erst, wenn wir von Ihnen unser Geld zurückhaben. Da können Sie noch so viele Interviews geben - es zählt, was jetzt nötig ist: Die Entschädigung für falsche Beratungsangaben! Der Sumpf Ihrer Judasbank (vgl. Andrea Fuchs) wird trockengelegt.


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