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Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschule in der Harz-Region
Gymnasium Martineum in Halberstadt und Hochschule Harz kooperieren
Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages besiegelten Prof.
Dr. Armin Willingmann, Rektor der Hochschule Harz, und Dr. Harald
Schiller, Schulleiter des Gymnasiums Martineum in Halberstadt, am
Donnerstag, den 2. April 2009, eine künftig noch engere Zusammenarbeit
der beiden Bildungseinrichtungen. Die Hochschule Harz erweitert mit dem
Vertragsabschluss ihr Schulnetzwerk im Bereich der gymnasialen
Oberstufe um einen zehnten Kooperationspartner in der Harz-Region.
Umrahmt wurde die festliche Veranstaltung durch die 17-jährige
Schülerin Henrike Treblin der Klasse 11c des Martineums, die die
anwesenden Gäste mit eindrucksvollen Musikstücken am ePiano begeisterte.
„Dass wir unsere Partnerschaft heute schriftlich beschließen, geht im
Wesentlichen auf eine Initiative aus ihrer Schülerschaft zurück“,
erläuterte Rektor Willingmann den zahlreichen anwesenden Schülerinnen
und Schülern. „Nachdem uns die Anfrage ihres Mitschülers Fabian
Oberlein aus der elften Klasse hinsichtlich einer möglichen
Verbesserung der technischen Ausstattung ihrer Schule durch an der
Hochschule Harz ausgesonderte PCs und Monitore erreichte, nahmen die
Leitungen beider Einrichtungen Kontakt auf und das Ergebnis spiegelt
sich im vorliegenden Kooperationsvertrag wider“, so Willingmann weiter.
Zugleich nutzte der Rektor die Gelegenheit, Schulleiter Dr. Harald
Schiller als Auftakt für die Zusammenarbeit symbolisch einen ersten
PC-Monitor zu überreichen und kündigte an, in nur wenigen Wochen
weitere, voll funktionstüchtige Geräte an das Gymnasium übergeben zu
wollen.
Schulleiter Dr. Harald Schiller zeigte sich stolz, diese Zusammenarbeit
nach detailgetreuer Abstimmung auf den Weg bringen zu dürfen und
forderte die Schüler gleichzeitig auf, die Chancen dieses
Kooperationsvertrages intensiv zu nutzen. Zugleich wies Dr. Schiller
auf die zahlreichen Informationsangebote der Hochschule zur Studienwahl
und der Bedeutung von Sprachkompetenzen für die eigene Entwicklung hin:
„Studiert, lernt, eignet euch Wissen an, so dass ihr flexibel auf
Anforderungen reagieren könnt und vergesst dabei nicht: Studieren ist
nicht die Vorbereitung auf das Leben, Studieren ist das Leben.“
Dass der Kooperationsvertrag neben einer gegenseitigen institutionellen
Stärkung für jeden einzelnen Schüler bei vorliegender Empfehlung der
Schulleitung auch die Möglichkeit zur Teilnahme am
Frühstudierendenprogramm öffnet, stieß bei den Studieninteressenten auf
reges Interesse. „Nutzen sie die vielfältigen Möglichkeiten und lassen
sie sich von unseren Fachbereichen und Serviceeinrichtungen umfassend
beraten, schnuppern sie Hochschulluft, werden sie ‚Frühstudierende’“,
motivierte Rektor Willingmann die anwesenden Schüler und verband dies
gleichzeitig mit dem Wunsch, diese Angebote auch Mitschülern und
Freunden zu kommunizieren. „Sie sind unsere Studenten von morgen und
bereits heute herzlich auf dem Campus willkommen – verschaffen sie sich
eigene Eindrücke, um später die richtige Wahl treffen zu können“, so
Willingmann weiter.
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